Die Kaninchen (oder eines von ihnen, wir wissen aber nicht, welches) hat zuviele Hefen im Kot. Aufgefallen ist es uns, weil irgendeines der Tiere (wir sehen leider nur nie, welches!) viel zuviel Blinddarmkot hat und der überall im Gehege liegt und auch unangenehm riecht. Daraufhin haben wir eine Kotprobe untersuchen lassen und dabei kam nun eben das mit den Hefen raus.
Nystatin wollte unsere TÄ nicht gleich verschreiben, weil sie meint, häufig bekommt man Hefen auch wieder in den Griff, wenn sich die Darmflora normalisiert und dass die vermutlich gestört ist. Also haben wir nun Pro Pre Bac bekommen, das die Tierchen nun täglich kriegen sollen.
Die Fütterung sind wir gemeinsam durchgegangen (wir füttern getreidefrei und wenig Obst, weil sie das alle nicht wirklich mögen und immer liegen lassen, also viel Gemüse, Salat, Gurke, Zweige, Löwenzahn, Gras, auch gerne mal getrocknete Kräuter - oder frische, wenn vorhanden -, natürlich immer Heu und Wasser), aber die TÄ findet das alles okay so und glaubt, dass es daran nicht liegt. Ansonsten sind die Tiere fit und gesund, außer eben dem BDK hat keines Anzeichen für irgendwas. Alle sind wohlgenährt (aber nicht dick), munter, fressen und hoppseln fröhlich, die Zähne sind okay - scheint alles gut zu sein.
Fanny hatte, als sie im März bei uns einzog, Kokzidien und Würmer. Behandelt haben wir damals gleich alle Tiere, obwohl sie separat saß, weil wir keine Ansteckung riskieren wollten bei den alten Tieren und ich total panisch war, dass ich die Parasiten irgendwie vom einen Gehege vielleicht ins andere tragen könnte... Könnte Fannys Darm bis heute so angegriffen sein, dass sie vielleicht diejenige ist, die die Hefen hat? Oder ist das bei 4 Monaten jetzt an den Haaren herbeigezogen?
Oder woran könnte es noch liegen? Und können wir noch irgendwas tun, um die Tierchen zu unterstützen?
Ich muss gestehen, dass ich in letzter Zeit schnell sehr unentspannt werde, wenn eines der alten Tiere irgendwas hat...



