Welche Neophyten kann man verfüttern?
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Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht.
Wie in allen Fällen auch, ist jedes Tier individuell zu betrachten und man sollte neue Pflanzen IMMER langsam anfüttern.
Jedes Tier kann unterschiedliche Dinge auch unterschiedlich vertragen.
Die User sprechen von eigenen Erfahrungen, es liegt an Euch, Eure zu sammeln.
Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht.
Wie in allen Fällen auch, ist jedes Tier individuell zu betrachten und man sollte neue Pflanzen IMMER langsam anfüttern.
Jedes Tier kann unterschiedliche Dinge auch unterschiedlich vertragen.
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- Chrissi
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Welche Neophyten kann man verfüttern?
Gerade habe ich gelernt, dass japanischer Staudenknöterich an Kaninchen verfüttert werden kann.
Da kommt bei mir doch gleich die Frage auf, welche der läßtigen, wild wuchernden und daher für die heimische Flora gefährlichen Neophyten noch verfütterbar sind. Habt ihr da schon Erfahrungen?
wie ist es z.B. mit dem drüsigen Springkraut?
Oder mit der Goldrute?
Beide wachsen hier in Massen.
Da kommt bei mir doch gleich die Frage auf, welche der läßtigen, wild wuchernden und daher für die heimische Flora gefährlichen Neophyten noch verfütterbar sind. Habt ihr da schon Erfahrungen?
wie ist es z.B. mit dem drüsigen Springkraut?
Oder mit der Goldrute?
Beide wachsen hier in Massen.
- lapin
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Re: Welche Neophyten kann man verfüttern?
Ich hab mal was zusammen gesucht:
https://www.tierpla.net/pflanzen-f393/wer-hat-schon-mal-goldrute-angeboten-t7284.html" onclick="window.open(this.href);return false;
https://www.tierpla.net/pflanzen-f393/drusiges-springkraut-t7281.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Mehr weiß ich dazu auch nicht!
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Mehr weiß ich dazu auch nicht!
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."
- Murx Pickwick
- Planetarier

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Re: Welche Neophyten kann man verfüttern?
Acer negundo (Eschen-Ahorn): Gutes Rauhfutter
Ailanthus altissimaa (Götterbaum): Ungenießbar bis giftig
Ambrosia artemisiifolia (Beifußblättrige Ambrosie): Wird von Kaninchen durchaus vertragen, inwieweit Meerschweinchen mit dieser Pflanze zurechtkommen, weiß ich nicht. Rinder fressen diese Pflanze, wenn es nix anderes mehr gibt, vertragen sie jedoch nicht sehr gut.
Buddleja davidii (Schmetterlingsstrauch): gilt als schwach giftig, über Wirkung oder Verträglichkeit ist mir leider nix bekannt
Bunias orientalis (Orientalisches Zackenschötchen): Die gesamte Pflanze ist eine sehr gute Futterpflanze
Campylopus introflexus (Kaktusmoos): Als Futterpflanze uninteressant
Crassula helmsii (Nadelkraut): Kaninchen fressen es
Elodea canadensis (Kanadische Wasserpest): gutes Entenfutter
Elodea nuttallii (Schmalblättrige Wasserpest): gutes Entenfutter
Fallopia japonica (Gewöhnlicher Japan-Knöterich): Sehr gute oxalsäurehaltige Futterpflanze
Fallopia sachalinensis (Sachalin-Knöterich): Sehr gute oxalsäurehaltige Futterpflanze
Fallopia x bohemica (Bastard-Knöterich): Sehr gute oxalsäurehaltige Futterpflanze
Fraxinus pennsylvanica (Rot-Esche): Rauhfutter für Kaninchen
Helianthus tuberosus (Topinambur): in allen Teilen sehr gute Futterpflanze
Heracleum mantegazzianum (Riesen-Bärenklau): Giftig
Hydrocotyle ranunculoides (Großer Wassernabel): als Futterpflanze uninteressant
Impatiens glandulifera (Drüsiges Springkraut): Wird von meinen Tieren ausnahmslos abgelehnt, ich kenne jedoch eine Rattenhalterin, deren Ratten sowohl die Samen, als auch die Blüten fraßen.
Impatiens parviflora (Kleines Springkraut): Wird von den Kaninchen nur in sehr geringen Mengen gefressen, meine Degus hatten die gemocht
Lupinus polyphyllus (Vielblättrige Lupinie): gilt als giftig, wird nicht gefressen
Lysichiton americanus (Amerikanischer Stinktierkohl): vermutlich giftig
Pinus nigra (Schwarz-Kiefer): als Winterrauhfutter geeignet
Pinus strobus (Weymouth-Kiefer): als Winterrauhfutter geeignet
Populus x canadensis (Bastard-Pappel): Sehr gutes Rauhfutter
Prunus serotina (Späte Traubenkirsche): aufgrund des hohen Gehaltes an cyanogenen Glycosiden sehr problematisches Rauhfutter, nicht für die Umstellung oder darmkranke Tiere geeignet
Pseudotsuga menziesii (Gewöhnliche Douglasie): als Winterrauhfutter geeignet
Quercus rubra (Rot-Eiche): Als Rauhfutter geeignet, sehr gutes Mittel gegen Darmschäden
Robinia pseodoacacia (Robinie): Für Kaninchen als Rauhfutter geeignet
Rosa rugosa (Kartoffel-Rose): In allen Teilen sehr gute Futterpflanze
Rhus hirta (Essigbaum): Ungenießbar bis giftig
Senecio inaequidens (Schmalblättriges Greiskraut): Vermutlich nicht als Futterpflanze geeignet, eventuell stark giftig
Solidago canadensis (Kanadische Goldrute): sehr gesundes Futter, wird jedoch nicht von allen Tieren gefressen
Solidago gigantea (Späte Goldrute): sehr gesundes Futter, wird jedoch nicht von allen Tieren gefressen
Spartina anglica (Salz-Schlickgras): Vermutlich als Futtergras für Meerschweinchen geeignet
Symphoricarpus albus (Gewöhnliche Schneebeere): Rauhfutter für Kaninchen (Wildkaninchen fressen die Rinde)
Vaccinium angustifolium x corymbosum (Amerikanische Kultur-Heidelbeere): In allen Teilen gute Futterpflanze
Amaranthus retroflexus (Zurückgekrümmter Fuchsschwanz): In allen Teilen sehr gute Futterpflanze
Cyperus esculentus (Erdmandel): In allen Teilen gute bis sehr gute Futterpflanze
Weitere teils wichtige Informationen sind [url=http://www.floraweb.de/neoflora/handbuch.html]hier[/url] zu finden.
Ailanthus altissimaa (Götterbaum): Ungenießbar bis giftig
Ambrosia artemisiifolia (Beifußblättrige Ambrosie): Wird von Kaninchen durchaus vertragen, inwieweit Meerschweinchen mit dieser Pflanze zurechtkommen, weiß ich nicht. Rinder fressen diese Pflanze, wenn es nix anderes mehr gibt, vertragen sie jedoch nicht sehr gut.
Buddleja davidii (Schmetterlingsstrauch): gilt als schwach giftig, über Wirkung oder Verträglichkeit ist mir leider nix bekannt
Bunias orientalis (Orientalisches Zackenschötchen): Die gesamte Pflanze ist eine sehr gute Futterpflanze
Campylopus introflexus (Kaktusmoos): Als Futterpflanze uninteressant
Crassula helmsii (Nadelkraut): Kaninchen fressen es
Elodea canadensis (Kanadische Wasserpest): gutes Entenfutter
Elodea nuttallii (Schmalblättrige Wasserpest): gutes Entenfutter
Fallopia japonica (Gewöhnlicher Japan-Knöterich): Sehr gute oxalsäurehaltige Futterpflanze
Fallopia sachalinensis (Sachalin-Knöterich): Sehr gute oxalsäurehaltige Futterpflanze
Fallopia x bohemica (Bastard-Knöterich): Sehr gute oxalsäurehaltige Futterpflanze
Fraxinus pennsylvanica (Rot-Esche): Rauhfutter für Kaninchen
Helianthus tuberosus (Topinambur): in allen Teilen sehr gute Futterpflanze
Heracleum mantegazzianum (Riesen-Bärenklau): Giftig
Hydrocotyle ranunculoides (Großer Wassernabel): als Futterpflanze uninteressant
Impatiens glandulifera (Drüsiges Springkraut): Wird von meinen Tieren ausnahmslos abgelehnt, ich kenne jedoch eine Rattenhalterin, deren Ratten sowohl die Samen, als auch die Blüten fraßen.
Impatiens parviflora (Kleines Springkraut): Wird von den Kaninchen nur in sehr geringen Mengen gefressen, meine Degus hatten die gemocht
Lupinus polyphyllus (Vielblättrige Lupinie): gilt als giftig, wird nicht gefressen
Lysichiton americanus (Amerikanischer Stinktierkohl): vermutlich giftig
Pinus nigra (Schwarz-Kiefer): als Winterrauhfutter geeignet
Pinus strobus (Weymouth-Kiefer): als Winterrauhfutter geeignet
Populus x canadensis (Bastard-Pappel): Sehr gutes Rauhfutter
Prunus serotina (Späte Traubenkirsche): aufgrund des hohen Gehaltes an cyanogenen Glycosiden sehr problematisches Rauhfutter, nicht für die Umstellung oder darmkranke Tiere geeignet
Pseudotsuga menziesii (Gewöhnliche Douglasie): als Winterrauhfutter geeignet
Quercus rubra (Rot-Eiche): Als Rauhfutter geeignet, sehr gutes Mittel gegen Darmschäden
Robinia pseodoacacia (Robinie): Für Kaninchen als Rauhfutter geeignet
Rosa rugosa (Kartoffel-Rose): In allen Teilen sehr gute Futterpflanze
Rhus hirta (Essigbaum): Ungenießbar bis giftig
Senecio inaequidens (Schmalblättriges Greiskraut): Vermutlich nicht als Futterpflanze geeignet, eventuell stark giftig
Solidago canadensis (Kanadische Goldrute): sehr gesundes Futter, wird jedoch nicht von allen Tieren gefressen
Solidago gigantea (Späte Goldrute): sehr gesundes Futter, wird jedoch nicht von allen Tieren gefressen
Spartina anglica (Salz-Schlickgras): Vermutlich als Futtergras für Meerschweinchen geeignet
Symphoricarpus albus (Gewöhnliche Schneebeere): Rauhfutter für Kaninchen (Wildkaninchen fressen die Rinde)
Vaccinium angustifolium x corymbosum (Amerikanische Kultur-Heidelbeere): In allen Teilen gute Futterpflanze
Amaranthus retroflexus (Zurückgekrümmter Fuchsschwanz): In allen Teilen sehr gute Futterpflanze
Cyperus esculentus (Erdmandel): In allen Teilen gute bis sehr gute Futterpflanze
Weitere teils wichtige Informationen sind [url=http://www.floraweb.de/neoflora/handbuch.html]hier[/url] zu finden.
- Chrissi
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Re: Welche Neophyten kann man verfüttern?
Ich habe hier nun ein Vorkommen für japanischen Staudenknöterich ausfindig gemacht frisch den Kaninchen angeboten. Leider hat ihn kein einzige Kaninchen gefressen. In der einen 3er-Gruppe (Lukas-Gruppe) wurde wenigstens Probegebissen, in der 2. Gruppe (Zwerg-Gruppe) nicht mal das. Vielleicht mögen sie ja das Heu im Winter.
Ich würde nach dieser Erfahrung dringend davon abraten, Buddleja anzubieten.
In diesem Frühjahr hatte ich Buddleja geschnitten und vergessen die Äste mit kleinen frischen Blättchen dran wegzuräumen, bevor ich die Kaninchen auf die Wiese liess. Samira hat davon gefressen, es gab ja sonst auch noch kaum etwas Fressbares im Garten. Folge war, dass sie ca. 24 Stunden nichts mehr fressen wollte und etwas schlapp wirkte. Ihr Bauch war weich, keine Aufgasung und kein Durchfall. Sie trank allerdings und pinkelte demnach auch. Ihr Urin stank extrem unangenehm wie ein Chemielabor. Fast ein bisschen wie Lösungsmittel. Das höhrte dann nach ca. 48 Sunden wieder auf und Samiras Verhalten und Appetit war wieder ganz normal.Buddleja davidii (Schmetterlingsstrauch): gilt als schwach giftig, über Wirkung oder Verträglichkeit ist mir leider nix bekannt
Ich würde nach dieser Erfahrung dringend davon abraten, Buddleja anzubieten.
- Isa
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Re: Welche Neophyten kann man verfüttern?
Daran wird es wohl auch gelegen haben, dass deine Samira appetitlos und schlapp war.Chrissi hat geschrieben: Samira hat davon gefressen, es gab ja sonst auch noch kaum etwas Fressbares im Garten.
.....
Ich würde nach dieser Erfahrung dringend davon abraten, Buddleja anzubieten.
Oder dass sie ÜBERHAUPT davon gefressen hat.
Ist genug fressbares anderes ad libitum vorhanden, wird etwas giftiges nicht in rauen Mengen gefressen, sondern höchstens ein Probebiss gewagt.

- Murx Pickwick
- Planetarier

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Re: Welche Neophyten kann man verfüttern?
Trotzdem eine interessante und wichtige Beobachtung ...
Gibt es ne Vorgeschichte zu Samira, ist sie ein eher robustes Kaninchen oder eher empfindlich?
Was wurde sonst gefüttert?
Wieviel Frischfutter war im Angebot?
Wurde in den letzten 6 Monaten vor Buddleya-Genuß Industriefutter gefüttert? Wenn ja, wieviel?
Das sind weitere wichtige Fragen zur Beurteilung von diesem Fall, es sind einfach eine Menge Pflanzen durch Zufall zu Giftpflanzen geworden, weil einfach es den Kaninchen tatsächlich wegen etwas anderem schlecht ging und zufälligerweise zu dieser Zeit diese Pflanzen gefressen wurden.
Gibt es ne Vorgeschichte zu Samira, ist sie ein eher robustes Kaninchen oder eher empfindlich?
Was wurde sonst gefüttert?
Wieviel Frischfutter war im Angebot?
Wurde in den letzten 6 Monaten vor Buddleya-Genuß Industriefutter gefüttert? Wenn ja, wieviel?
Das sind weitere wichtige Fragen zur Beurteilung von diesem Fall, es sind einfach eine Menge Pflanzen durch Zufall zu Giftpflanzen geworden, weil einfach es den Kaninchen tatsächlich wegen etwas anderem schlecht ging und zufälligerweise zu dieser Zeit diese Pflanzen gefressen wurden.
- Chrissi
- Planetarier

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Re: Welche Neophyten kann man verfüttern?
Hm,...das auffällige war halt, dass sie nur den Tag nach dem Genuss des Sommerflieders so schlapp war und diesen extrem unangenehm riechenden Urin hatte. Dabei hat sie gar keine Massen davon gefressen. Waren ja noch sehr kleine Blättchen und ich habe sie beim Fressen überrascht und die Zweige weggeräumt.
Wie gesagt, 48 Stunden später war der Spuk vorbei.
Hier ein paar ungeordnete Infos zur Samira:
Samina ist eine schwarze Deutsche Riesenscheckin die ich vor ca. einem Jahr (September09) aus super schlechter Haltung befreite. Sie war abgemagert (nur 4kg), hatte Kokzidien, extremen Befall mit Milben und Ohrmilben, wobei die Ohren bis zum Rand voller Eiter waren und die Löffel bis oben voller Krusten. Samira hatte außerdem eine eitrige Mastitis, ein leichtes Lungengeräusch und Fieber. Ihr letzter Wurf war zum Zeitpunkt der Rettung 4 Monate alt. Samira lebte in einer engen, ewig nicht gereinigten Box in einem Schuppen ohne Fenster.
Wenn es überhaupt etwas zum fressen gab, dann Heu, Maiskolben und Pellets.
Eine Milchleiste mußte operativ entfernt werden. Kokie, Milben und Ohrenentzündung wurden über Wochen behandelt - auch Antibiotika (Marboxyl) über längere Zeit.
Ich befand mich zu dieser Zeit(letzten Spätsommer) in der Umstellung von Heu, Gemüse, Trockengemüse Fütterung auf eine artgerechtere Ernährung:
Ernährung (nicht ad lib) mit Wiese (solange verfügbar), Gemüse, Heu, Zweige, Maiscobs, ungeschälter Hafer, Trockenkräutermischung, manchmal Wiesengrascobs (Agrobs), Sonnenblumenkerne, Fenchelsamen, selber getrocknete Brennessel,etc..
Samira war 1x vermittelt (November09), ist aber eine Woche später völlig zusammengebissen zurückgekommen. OP - Unterlippe mußte wieder angenäht werden + 2 weitere Wunden mit 19 Stichen.
Eine spätere Integration in meine eigene Gruppe verlief dann völlig problemlos - Samira durfte bei mir bleiben.
Sie ist eine dominannte aber ruhige und souveräne Kaninchendame, an der sich alle anderen orientieren.
Zu der Zeit , als sie die Buddleja frass, lebte sie noch alleine. Erst Ostern fand dann die Zusammenführung mit meiner Gruppe statt.
Die ad lib Wiesenfütterung begann erst nach dem Vorfall mit der Buddleja.
Folgende Probleme gab es in den Wochen/Monaten danach
Im Mai darauf, also ca. 6 Wochen nach der Zusammenführung,hatten meine Kaninchen erstmals heftig Kokzidien (keiner hatte Durchfall, aber alle hatten auffällig abgenommen). Im Anschluß daran dann Milben.
Inzwischen hat sich alles stabilisiert und alle Kaninchen haben wieder Normalgewicht. Samira hatte beim letzten Wiegen 5,6 kg.
Allerdings habe ich nun zwei 3er-Gruppen. Samira lebt nun mit Lina zusammen beim Kampfkaninchen Lukas. Eine sehr harmonische Gruppe!
Sie hat seit 4 Wochen in einem Ohr eine eitrige Ohrenentzündung (Abstrich:Staphylokokken) - heute Nachmittag ist Kontrolltermin.
Obwohl Samir also eine auch gesundheitlich verherende Vorgeschichte hat und zu der Zeit des Buddleja-Genusses (ca. März)nicht optimal ernährt war, habe ich den Schluß auf die Buddleja gezogen, weil Futterverweigerung und stinkender Urin direkt bzw um wenige Stunden zeitversetzt auftraten und anschließend wieder verschwanden. ICh bin davon ausgegangen, dass sie die Giftstoffe dann vollständig ausgeschieden hatte.
Es ist allerdings möglich, dass speziell Samira so reagiert hat, weil eventuell Darm u./o. Leber (Leberkokzidiose?)geschädigt waren/sind.
Ich gehe fest davon aus, dass sie die Buddleja nur gefressen hat, weil sie zu dieser Zeit nur zeitweise im Wiesenauslauf war und sie noch nichts anderes Saftiges draußen fand.
Keines meiner anderen Kaninchen hat die Buddleja je angerührt, obwohl sie immer dran kamen.
auch Samira hat sie nicht noch einmal gefressen.
Wie gesagt, 48 Stunden später war der Spuk vorbei.
Gibt es ne Vorgeschichte zu Samira, ist sie ein eher robustes Kaninchen oder eher empfindlich?
Was wurde sonst gefüttert?
Wieviel Frischfutter war im Angebot?
Wurde in den letzten 6 Monaten vor Buddleya-Genuß Industriefutter gefüttert? Wenn ja, wieviel?
Das sind weitere wichtige Fragen zur Beurteilung von diesem Fall, es sind einfach eine Menge Pflanzen durch Zufall zu Giftpflanzen geworden, weil einfach es den Kaninchen tatsächlich wegen etwas anderem schlecht ging und zufälligerweise zu dieser Zeit diese Pflanzen gefressen wurden.
Hier ein paar ungeordnete Infos zur Samira:
Samina ist eine schwarze Deutsche Riesenscheckin die ich vor ca. einem Jahr (September09) aus super schlechter Haltung befreite. Sie war abgemagert (nur 4kg), hatte Kokzidien, extremen Befall mit Milben und Ohrmilben, wobei die Ohren bis zum Rand voller Eiter waren und die Löffel bis oben voller Krusten. Samira hatte außerdem eine eitrige Mastitis, ein leichtes Lungengeräusch und Fieber. Ihr letzter Wurf war zum Zeitpunkt der Rettung 4 Monate alt. Samira lebte in einer engen, ewig nicht gereinigten Box in einem Schuppen ohne Fenster.
Wenn es überhaupt etwas zum fressen gab, dann Heu, Maiskolben und Pellets.
Eine Milchleiste mußte operativ entfernt werden. Kokie, Milben und Ohrenentzündung wurden über Wochen behandelt - auch Antibiotika (Marboxyl) über längere Zeit.
Ich befand mich zu dieser Zeit(letzten Spätsommer) in der Umstellung von Heu, Gemüse, Trockengemüse Fütterung auf eine artgerechtere Ernährung:
Ernährung (nicht ad lib) mit Wiese (solange verfügbar), Gemüse, Heu, Zweige, Maiscobs, ungeschälter Hafer, Trockenkräutermischung, manchmal Wiesengrascobs (Agrobs), Sonnenblumenkerne, Fenchelsamen, selber getrocknete Brennessel,etc..
Samira war 1x vermittelt (November09), ist aber eine Woche später völlig zusammengebissen zurückgekommen. OP - Unterlippe mußte wieder angenäht werden + 2 weitere Wunden mit 19 Stichen.
Eine spätere Integration in meine eigene Gruppe verlief dann völlig problemlos - Samira durfte bei mir bleiben.
Sie ist eine dominannte aber ruhige und souveräne Kaninchendame, an der sich alle anderen orientieren.
Zu der Zeit , als sie die Buddleja frass, lebte sie noch alleine. Erst Ostern fand dann die Zusammenführung mit meiner Gruppe statt.
Die ad lib Wiesenfütterung begann erst nach dem Vorfall mit der Buddleja.
Folgende Probleme gab es in den Wochen/Monaten danach
Im Mai darauf, also ca. 6 Wochen nach der Zusammenführung,hatten meine Kaninchen erstmals heftig Kokzidien (keiner hatte Durchfall, aber alle hatten auffällig abgenommen). Im Anschluß daran dann Milben.
Inzwischen hat sich alles stabilisiert und alle Kaninchen haben wieder Normalgewicht. Samira hatte beim letzten Wiegen 5,6 kg.
Allerdings habe ich nun zwei 3er-Gruppen. Samira lebt nun mit Lina zusammen beim Kampfkaninchen Lukas. Eine sehr harmonische Gruppe!
Sie hat seit 4 Wochen in einem Ohr eine eitrige Ohrenentzündung (Abstrich:Staphylokokken) - heute Nachmittag ist Kontrolltermin.
Obwohl Samir also eine auch gesundheitlich verherende Vorgeschichte hat und zu der Zeit des Buddleja-Genusses (ca. März)nicht optimal ernährt war, habe ich den Schluß auf die Buddleja gezogen, weil Futterverweigerung und stinkender Urin direkt bzw um wenige Stunden zeitversetzt auftraten und anschließend wieder verschwanden. ICh bin davon ausgegangen, dass sie die Giftstoffe dann vollständig ausgeschieden hatte.
Es ist allerdings möglich, dass speziell Samira so reagiert hat, weil eventuell Darm u./o. Leber (Leberkokzidiose?)geschädigt waren/sind.
Ich gehe fest davon aus, dass sie die Buddleja nur gefressen hat, weil sie zu dieser Zeit nur zeitweise im Wiesenauslauf war und sie noch nichts anderes Saftiges draußen fand.
Keines meiner anderen Kaninchen hat die Buddleja je angerührt, obwohl sie immer dran kamen.
auch Samira hat sie nicht noch einmal gefressen.
- Murx Pickwick
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- Registriert: Sa 10. Jan 2009, 17:45
- Land: Deutschland
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Re: Welche Neophyten kann man verfüttern?
Wenn es immer bei vermeintlichen oder tatsächlichen Vergiftungsfällen eine derartig genaue Beschreibung gäbe, was Futter und Vorgeschichte angeht, könnten eine ganze Menge mehr Pflanzen korrekt eingeschätzt werden!
Vielen Dank ...
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