Um was könnte es sich hierbei handeln?











Raps in der
Kaninchenfütterung
Raps sollte an Kaninchen mit Leistungsbedarf (Wachstum, Trächtigkeit, Säugen) nur bis zum Beginn des Schosses verfüttert werden. Zur Gruppe der Blattfresser (Folivoren) gehörend, kann das Kaninchen die Nährstoffe in den besser verdaulichen Blättern am besten nutzen. Mit zunehmendem Stängelanteil nimmt nicht nur der Anteil an Zellulose, sondern auch der des Lignins zu. Für das Kaninchen sind beide unverdaulich. Darüber hinaus wird mit diesem zunehmendem Anteil auch die Verdaulichkeit der anderen Nährstoffe beeinträchtigt und somit der Futterwert allgemein geringer. Der durch die Bakterien im Blinddarm erfolgende Aufschluß von Zellulose kann diesen nur in geringem Maße wettmachen. Falls der Raps schneller gewachsen ist, als er verfüttert werden konnte, und deshalb im Schosserstadium verfüttert werden muß, sollte er nur zum "Herausfressen" der Blätter vorgelegt werden. Die zunächst nicht gefressenen Stängel sind zu entfernen. Wegen seines vor dem Schossen hohen Wassergehaltes sollte Raps bei beliebiger Aufnahme nur in Verbindung mit Heu oder pelletiertem Ergänzungsfutter verabreicht werden. Die früher bei Raps und andere zur gleichen Familie gehörenden Kohlarten bestehende Vergiftungsgefahr mit Goitren und Glukosinaten ist bei dem nunmehr fast ausschließlich im Handel befindlichen so genannten oo-Raps nicht mehr gegeben. Probleme können sich bei starker Stickstoffdüngung und ausschließlicher Verabreichung durch Nitratvergiftung ergeben. Der Fettgehalt der grünen Rapspflanze ist mit ca. 3,7% kaum höher als bei anderen Grünfutterpflanzen. Die Bedeutung von Raps für die Erzeugung von Speiseöl und Treibstoff basiert allein auf dem etwa 45% betragenden Fettgehalt der Samenkörner.
Quelle: [url=http://www.f170.de/frames/wissenswertes/wissenswertes-fuetterungstips.html#raps]Fütterungstipps[/url]















