Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

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lapin
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Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

Beitrag von lapin » So 20. Sep 2009, 17:01

entnommen aus: https://www.tierpla.net/neuzugange-tiere/das-warten-hat-ein-ende-senia-stellt-sich-vor-t4099-30.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Hier wurde festgestellt, dass eine schon vermittelte Katze noch annonciert ist und ebenso um Patenschaft gebeten wird.

Seid ihr Paten von Tieren und wenn ja, kennt ihr sie persönlich oder seid ihr auch online Tier-Paten?

Die Spekulationen gehen bei Tieren, die man nicht kennt, ja soweit, dass sie eigentlich schon vermittelt sind bzw. so gar nicht existieren und trotzdem ordentliche Patengelder kassiert werden.

Wie denkt ihr drüber? Kann man sowas nachvollziehen?
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halloich
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Re: Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

Beitrag von halloich » So 20. Sep 2009, 17:11

lapin hat geschrieben:Die Spekulationen gehen bei Tieren, die man nicht kennt, ja soweit, dass sie eigentlich schon vermittelt sind bzw. so gar nicht existieren und trotzdem ordentliche Patengelder kassiert werden.
Das ist für mich auch der Grund warum ich weder ein Patentier noch ein Patenkind habe was ich nicht kenne.
Erzählen können die Leute einem viel.
Ich bin eher vorsichtig und misstrauig.
Auch wenn es viele ehrliche Organisationen gibt, sicher sein ob das Geld dem Paten wirklich ankommt, kann man nicht. Es gibt da leider auch zu viele schwarze Schafe, die das Geld in die eigene Tasche wirtschaften, oder zu viel geld für die Verwaltung verschwenden.

Man denke nur an den Unicef Skandal vor gar nicht langer Zeit.
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Ziesel
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Re: Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

Beitrag von Ziesel » So 20. Sep 2009, 20:19

Bei einer Pflegestelle in der Nähe würde ich auch eine Patenschaft übernehmen wenn die Bedingungen stimmen. Dazu gehört für mich ein "reales" Tier, zu dem ich´ne Beziehung aufbaue und nachvollziehen kann ob das Geld für Zubehör, Kastra oder was auch immer ausgegeben wurde. Ich wäre mir auch nicht zu schade´n Schweinestall auszumisten oder so... aber ´ne Patenschaft die nur aus Bild und Kontonummer besteht ist nix für mich - deswegen hab ich keine

Gast Luder
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Re: Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

Beitrag von Gast Luder » So 20. Sep 2009, 20:24

Ich schicke dann lieber Sachspenden anstatt Geld.

Eine rein virtuelle Patenschaft wäre nichts für mich, da bin ich auch zu misstrauisch für
Das Problem vieler Hunde ist die konsequente Inkonsequenz ihrer Halter.
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Re: Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

Beitrag von Rennmaus » So 20. Sep 2009, 20:43

Huhu!

Ich hab auch ein Patentierchen *g* Einen Hamster der Hamsterhilfe NRW :) Ich kenne sie auch nicht persönlich, man bekommt aber mind. einmal im Monat Bilder und Berichte (auf der Homepage). Also dieses Tierchen gibts ganz sicher ;)
Klar, das Geld kommt nicht nur diesem Tier zu Gute, sondern allen. Aber dabei handelt es sich halt immer um kranke Tiere, wo Tierarztkosten auftreten, sodass das Geld im Prinzip wirklich dafür gebraucht wird.
Finde ich eigentlich gut, zudem man da auch gut wählen kann wieviel man da spenden will. Bei mir sinds jetzt "nur" 2,50€ im Monat, entspricht einem Patenschaftsanteil, man kann aber auch mehrere nehmen eben.
Also an sich find ich sowas eigentlich toll :) Kenn zum Beispiel auch nen Gnadenhof, wo ich da theoretisch auch sowas machen würde, denn dort war ich bereits mehrmals und bin mir sicher das es den Tieren zu Gute kommt.
Also für mich kommt das drauf an.

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Re: Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

Beitrag von lapin » So 20. Sep 2009, 20:48

Rennmaus hat geschrieben:Ich hab auch ein Patentierchen *g* Einen Hamster der Hamsterhilfe NRW Ich kenne sie auch nicht persönlich, man bekommt aber mind. einmal im Monat Bilder und Berichte (auf der Homepage). Also dieses Tierchen gibts ganz sicher
Das würde ich auch nicht abstreiten...
aber nehmen wir mal den Fall Laryana und Senia...
Seina gibt es ja, das steht ja fest und lebt nun bei Lary, Lary macht regelmäßig Bilder von der Kleinen und schickt sie an die PS, um zu berichten wie gut es ihr bei ihr geht...

Nun bekommen alle Paten neue Fotos und die PS Gelder, die ihnen gar nicht zustehen... :hm:
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Re: Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

Beitrag von chien » So 20. Sep 2009, 21:06

Es wird sicherlich genau soviel Schindluder mit "Patengeldern" etc. betrieben wie es mit Spenden für dritte Welt etc. Leider kennt die Geldgier des Menschen keine Grenzen und mit Tierleiden und Kinderleiden wird das meiste Geld gemacht. Das sind halt Punkte wo der Mensch sehr emotional reagiert und schnell in die Tasche greift. Ich persönlich würde immer selber eine Patenschaft übernehmen (voll), da weiß ich, dass mich das Tier zwar Geld kostet aber ich weiß auch das es dem Tier oder Tiere direkt zur Gute kommt. Anders könnte es sein, wenn ich Personen direkt kenne und auch weiß wo sie Gelder investieren,da könnte ich auch mal den einen oder anderen Rubel locker machen ;)

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Re: Patenschaft von Tieren, die man persönlich nicht kennt?!

Beitrag von Rennmaus » So 20. Sep 2009, 21:11

@lapin

Ja stimmt, das klingt echt so, als würde es Organisationen geben die sowas machen, also da gibts aufjedenfall welche, bin ich sicher...

Deswegen wie gesagt, also ich kann nich allgemein sagen das ich es machen würde oder nich, kommt immer drauf an. Der Gnadenhof da zum Beispiel, die macht das einfach weil sie den Tieren helfen will, da kann man sicher sein, die würd ich sozusagen "weiterempfehlen", aber ich weiss zum Beispiel relativ sicher, das ich den meisten "normalen" Tierheimen durch Geldspenden nicht helfen würde, kenne bisher noch keins was sehr toll ist...haben alle irgendwo ne ordentliche "Macke"

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