Stress bei Tierarztbesuchen
Moderator: Emmy
- saloiv
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Stress bei Tierarztbesuchen
Wenn man sein Tier zum Tierarzt bringt und es noch dazu krank und geschwächt ist, kann der Stress einen schlechten Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben.
Bei manchen Tieren ist das sehr extrem (z.B. bei Vögeln, manche sterben durch den Stress beim Tierarzt sogar!), bei anderen eher weniger schlimm (z.B. Hunde die sehr auf den Besitzer geprägt sind und so Situationen gut meistern können).
Trotzdem kann es die Krankheit verschlimmern oder sogar eine Krankheit auslösen.
Ich bin z.B. mit meinen Katzen als Kitten zum Tierarzt um sie durchchecken zu lassen (und entwurmen, entflohen, Augenausfluss bei Mia etc.). Drei Tage später bekamen sie eine Infektion.
Ich denke der Stress und die Ansammlung von Krankheitserregern machen schon etwas aus...
Manche Tierärzte bieten an nach Hause zum Tier zu kommen (gegen Fahrkostenpauschale), was ich ansich sehr gut finde und bestimmt irgendwann mal nutzen werde.
Aber es stellt sich mir immer wieder die Frage: Ab wann ist ein Tierarztbesuch sinnvoll. Immerhin bedeutet es einen riesigen Stress für das Tier und es wird zick Erregern ausgesetzt.
Ich selber bin deshalb dazu über gegangen nur dann zu gehen wenn es wirklich nötig ist. Jetzt im Nachhinein hätte ich die Kitten nicht mehr zum Tierarzt geschleppt sondern Entwurmung, Entflohung und Augentropfen abgeholt und selber verabreicht.
Als erfahrener Halter kann man ja auch viele Krankheiten sehr gut einschätzen um zu schauen ob ein Tierarztbesuch sinnvoll ist. Bei Anfängern sollte man vielleicht lieber einmal zu oft gehen (weil da übersieht man schnell was).
Wie handhabt ihr das?
Bei manchen Tieren ist das sehr extrem (z.B. bei Vögeln, manche sterben durch den Stress beim Tierarzt sogar!), bei anderen eher weniger schlimm (z.B. Hunde die sehr auf den Besitzer geprägt sind und so Situationen gut meistern können).
Trotzdem kann es die Krankheit verschlimmern oder sogar eine Krankheit auslösen.
Ich bin z.B. mit meinen Katzen als Kitten zum Tierarzt um sie durchchecken zu lassen (und entwurmen, entflohen, Augenausfluss bei Mia etc.). Drei Tage später bekamen sie eine Infektion.
Ich denke der Stress und die Ansammlung von Krankheitserregern machen schon etwas aus...
Manche Tierärzte bieten an nach Hause zum Tier zu kommen (gegen Fahrkostenpauschale), was ich ansich sehr gut finde und bestimmt irgendwann mal nutzen werde.
Aber es stellt sich mir immer wieder die Frage: Ab wann ist ein Tierarztbesuch sinnvoll. Immerhin bedeutet es einen riesigen Stress für das Tier und es wird zick Erregern ausgesetzt.
Ich selber bin deshalb dazu über gegangen nur dann zu gehen wenn es wirklich nötig ist. Jetzt im Nachhinein hätte ich die Kitten nicht mehr zum Tierarzt geschleppt sondern Entwurmung, Entflohung und Augentropfen abgeholt und selber verabreicht.
Als erfahrener Halter kann man ja auch viele Krankheiten sehr gut einschätzen um zu schauen ob ein Tierarztbesuch sinnvoll ist. Bei Anfängern sollte man vielleicht lieber einmal zu oft gehen (weil da übersieht man schnell was).
Wie handhabt ihr das?

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- Narasken
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Re: Stress bei Tierarztbesuchen
Da gebe ich dir recht, ein Tierarztbesuch ist purer Stress für das Tier.
Wenn man jedoch sein Tierchen einige Zeit hat, dann fällt einem in der Regel gleich auf, wenn sich das Tier ungewöhnlich verhält.
Ich verstehe zwar, was du damit sagen willst, aber eigentlich beißt sich der Satzt mit deiner Ausführung.
Eventuell, sofern man die möglichkeit hat, sollte man als Anfänger einen erfahrenen Halter fragen, ob ein Tierarztbesuch nötig ist. So kann man unter Umständen einen unnötigen Gang vermeiden.
Dafür ist gerade das Forum ein toller Ansprechpartner, was natürlich nicht für akute Fälle gilt. Dann lieber sofort zum Arzt.
Wenn man jedoch sein Tierchen einige Zeit hat, dann fällt einem in der Regel gleich auf, wenn sich das Tier ungewöhnlich verhält.
Bei Anfängern sollte man vielleicht lieber einmal zu oft gehen (weil da übersieht man schnell was).
Ich verstehe zwar, was du damit sagen willst, aber eigentlich beißt sich der Satzt mit deiner Ausführung.
Eventuell, sofern man die möglichkeit hat, sollte man als Anfänger einen erfahrenen Halter fragen, ob ein Tierarztbesuch nötig ist. So kann man unter Umständen einen unnötigen Gang vermeiden.
Dafür ist gerade das Forum ein toller Ansprechpartner, was natürlich nicht für akute Fälle gilt. Dann lieber sofort zum Arzt.
Das wird ...LEGEN - warte es kommt gleich - ...DÄR! 



- serafina
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Re: Stress bei Tierarztbesuchen
Ich gehe jetzt mal von meiner Ronja aus. Sie ist mit mir zum Tierarzt ohne Probleme. Tür rein, durchs Wartezimmer und schnurstracks ins Behandlungszimmer, sie wollte nicht mal warten, bis sie dran war.
Merlin war ja auch schon paar mal da, obwohl er nicht begeistert ist, ist er ruhig geblieben und auch immer freiwillig in seinn Transportkorb.
Bei Diabolo weiß ich es noch nicht. Er will ja nicht mal ins Auto. Wir müssen jetzt abwarten,ob er irgendwann freiwillig ins Auto steigt.
Serafina
Merlin war ja auch schon paar mal da, obwohl er nicht begeistert ist, ist er ruhig geblieben und auch immer freiwillig in seinn Transportkorb.
Bei Diabolo weiß ich es noch nicht. Er will ja nicht mal ins Auto. Wir müssen jetzt abwarten,ob er irgendwann freiwillig ins Auto steigt.
Serafina

- saloiv
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Re: Stress bei Tierarztbesuchen
Stimmt, das wäre auf jeden Fall besser für das Tier. Oder aber man lässt einen Tierarzt kommen. Leider ist mein Tierarzt nicht mobil, eine andere Klinik in der Nähe kommt auch vorbei, aber das fehlt mir das Fachwissen...Ich verstehe zwar, was du damit sagen willst, aber eigentlich beißt sich der Satzt mit deiner Ausführung.
Eventuell, sofern man die möglichkeit hat, sollte man als Anfänger einen erfahrenen Halter fragen, ob ein Tierarztbesuch nötig ist. So kann man unter Umständen einen unnötigen Gang vermeiden.
Dafür ist gerade das Forum ein toller Ansprechpartner, was natürlich nicht für akute Fälle gilt. Dann lieber sofort zum Arzt.
Ich bin beispielsweise mit Picco bei Blähungen nie zum Tierarzt (die hatte sie ja am Anfang chronisch) sondern hab mich eine Stunde neben sie gesetzt und sie behandelt. Da sie es chronisch hatte wusste ich was sie hat und hatte die feste Diagnose. Ich glaube wenn ich sie zum Tierarzt geschleppt hätte, wäre sie stärker beeinträchtigt gewesen. So war sie immer spätestens nach einer dreiviertel Stunde wieder fit. Wobei natürlich immer die Voraussetzung im Vordergrund war, dass es ihr von Minute zu Minute besser geht. Wäre ihr Zustand schlechter geworden statt besser, wäre ich sofort zum Tierarzt gedüst.
Allein dei Fahrt zum Tierarzt, die ungewöhnten Geräusche, der Geruch, die anderen Tiere usw. stressen ja schon extrem.

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- saloiv
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Re: Stress bei Tierarztbesuchen
Jetzt habe ich wieder so einen Fall der nicht zum Tierarzt kam...
Eine meiner Taube fand ich in einer Blutlacke durch den ganzen Körper eine Wunde (aufgeschlitzt), typisch für Greifvögel.
Tauben sind extrem stressempfindlich und verfügen über eine ausgezeichnete Wundheilung. Sie war echt von oben bis unten aufgeschlitzt, aber als ich sie fand blutete es nicht mehr. Also habe ich sie so untergebracht, dass sie nicht fliegen kann (damit das nicht wieder aufplatzt), die Wunde desinfiziert und ihr dann ganz viel Ruhe gelassen. Tierarzt hatte ich überleget aber das wäre wohl mehr Gefahr als Nutzen gewesen, denn wenn die Wunde durch den Transport aufgegangen wäre, dann wäre sie verbluetet. Noch dazu sind Tauben extremst stressempfindlich und es gibt nur wenige vogelkundige Tierärzte. Da hätte der Tierarztbesuch wohl mehr geschadet als genutzt...
Hier mal ein Foto, durch die Federn sieht man die Wunde allerdings nicht ganz.
Eine meiner Taube fand ich in einer Blutlacke durch den ganzen Körper eine Wunde (aufgeschlitzt), typisch für Greifvögel.
Tauben sind extrem stressempfindlich und verfügen über eine ausgezeichnete Wundheilung. Sie war echt von oben bis unten aufgeschlitzt, aber als ich sie fand blutete es nicht mehr. Also habe ich sie so untergebracht, dass sie nicht fliegen kann (damit das nicht wieder aufplatzt), die Wunde desinfiziert und ihr dann ganz viel Ruhe gelassen. Tierarzt hatte ich überleget aber das wäre wohl mehr Gefahr als Nutzen gewesen, denn wenn die Wunde durch den Transport aufgegangen wäre, dann wäre sie verbluetet. Noch dazu sind Tauben extremst stressempfindlich und es gibt nur wenige vogelkundige Tierärzte. Da hätte der Tierarztbesuch wohl mehr geschadet als genutzt...
Hier mal ein Foto, durch die Federn sieht man die Wunde allerdings nicht ganz.
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Re: Stress bei Tierarztbesuchen
Die Taube ist schon wieder "ausgewildert"... Hier mal ein Foto, man erkennt sie immernoch auch aus sehr weiter Ferne.



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Ziesel
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Re: Stress bei Tierarztbesuchen
mhh ich denke es ist bei einigen Tierarten gar nicht verkehrt mit Jungtieren ( wie Welpen, Kitten) zum Durchchecken zu gehen. So ist man sich als Anfänger sicherer und im Ernstfall für´s Tier nichts ganz Neues mehr...
Ehe ich hierher zog, wohnten wir in einem Eigenheim mit Kleintieren & Gartenteich. Rings rum waren mehrere Höfe mit Hühnern,Kühen, Pferden.
Wenn ich zwecks Termin beim netten Ta anrief, sagte er mir wann er eh nebenan zu tun hat und kam dann vorbei OHNE´ne Anfahrt oder so zu berechnen - das war echt stressfreier für die Tiere und für mich
Ehe ich hierher zog, wohnten wir in einem Eigenheim mit Kleintieren & Gartenteich. Rings rum waren mehrere Höfe mit Hühnern,Kühen, Pferden.
Wenn ich zwecks Termin beim netten Ta anrief, sagte er mir wann er eh nebenan zu tun hat und kam dann vorbei OHNE´ne Anfahrt oder so zu berechnen - das war echt stressfreier für die Tiere und für mich
- Nightmoon
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Re: Stress bei Tierarztbesuchen
Vorab erstmal, schön, dass es Deinem Täubchen wieder besser geht!saloiv hat geschrieben:Bei manchen Tieren ist das sehr extrem (z.B. bei Vögeln, manche sterben durch den Stress beim Tierarzt sogar!), bei anderen eher weniger schlimm (z.B. Hunde die sehr auf den Besitzer geprägt sind und so Situationen gut meistern können).
Ehrlich, ich hätte es nie gedacht, dass man Vögelchen damit umbringen kann, wenn man mit ihnen zum TA geht.
Aber, wenn ich mit meiner Hundemaus zum Tierarzt muss, dann ist das richtig Extremstress. Sie hatte ja durch einen schrecklichen Tierarzt schlechte Erfahrungen gesammelt, war oft schwer und viel krank - von daher "gebrandmarkt" sozusagen. Sie kann noch so schlapp und krank sein, wenn wir in der Praxis sind, dann dreht sie voll auf.
Beispiel von damals:
Eben noch konnte sie keinen Schritt laufen, saß aphatisch da, vor lauter Schmerz, weil das Kreuzband gerissen und die Kniescheibe herausgesprungen war und im nächsten Moment bellte sie, auf allen Vieren stehend fremde Hund an, die mit in der Praxis blutüberströmt saßen.
So ähnlich läuft es beinahe immer ab.
Aber, kaum ist man aus der Praxis, dann geht nichts mehr und wieder zu Hause schläft sie völlig erschöpft mind. 2 Stunden am Stück. Was ihr hilft rel. schnell den Stress wieder abzubauen ist anschließend einen schönen Spaziergang zu machen (wenn es ihr gut geht und sie nur eine Kontrolluntersuchung hatte z.B.) oder schnellstmöglich wieder nach Hause und sie schlafen lassen, bis sie von alleine ankommt.
Tessa lässt sich durch Nichts und Niemanden beruhigen, erst wenn sie aus der Tierarztpraxis wieder raus ist.

Meine süße kleine Tessamaus, ich hab dir immer versprochen, dich nicht leiden zu lassen, ich hoffe Du verzeihst mir.[/align]
