Ich habe eine Wiesensaat gefunden, welche angeblich speziell für Kleintiere sein soll. Sie enthält vielfältige landwirtschaftliche Futtergräser aber eben auch säurearmen Weißklee. Jetzt habe ich aber im Hinterkopf, dass die Ninchen nicht so viel Klee fressen sollten, da der wohl doch stark bläht.
Nun weiß ich natürlich nicht, wieviel Klee in dieser Wiese mit drin ist, aber ich würde natürlich auch verschiedene Kräuter und Wildblumen mit einpflanzen, dann macht der Klee doch nichts aus - oder?
Säurearmen Weißklee verfüttern?
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Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht. Solltest du Interesse daran haben bei deiner Tierart genau in Erfahrung zu bringen, ob entsprechende Pflanzen nun gut oder schlecht für sie sind, bitten wir dich im entsprechenden Forum eine direkte Frage zu stellen.
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Säurearmen Weißklee verfüttern?
"Dass einmal das Wort Tierschutz geschaffen werden musste,
ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung."
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Re: Säurearmen Weißklee verfüttern?
Was säurearmer Weißklee ist, weiß ich nicht, das habe ich noch nie gehört
.Normaler Klee hat doch auch kaum Säure... Warum dann säurearm?
Klee allgemein sollte man nur bei gesund ernährten Kaninchen anbieten. Kaninchen die falsch ernährt werden (Trockenfutter oder ähnliches) dürfen nur sehr sehr kleine Mengen bekommen. Bei anderen Kaninchen kann man ihn langsam angewöhnen (wichtig!) und dann in größeren Mengen verfüttern. Wenn man plötzlich eine größere Menge füttert, kommt es oft zu Problemen.
Du kannst die Mischung bestellen, wenn du deine Fellnasen schon im Voraus langsam an Klee gewöhnst
. Fang an besten schon jetzt damit an, dann gibt es nachher keine Probleme. 
Klee allgemein sollte man nur bei gesund ernährten Kaninchen anbieten. Kaninchen die falsch ernährt werden (Trockenfutter oder ähnliches) dürfen nur sehr sehr kleine Mengen bekommen. Bei anderen Kaninchen kann man ihn langsam angewöhnen (wichtig!) und dann in größeren Mengen verfüttern. Wenn man plötzlich eine größere Menge füttert, kommt es oft zu Problemen.
Du kannst die Mischung bestellen, wenn du deine Fellnasen schon im Voraus langsam an Klee gewöhnst

Ich wünsche Dir...
dass Du arbeitest als würdest Du kein Geld brauchen.
dass Du liebst, als hätte Dich noch nie jemand verletzt.
dass Du tanzt, als würde keiner hinschauen.
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Re: Säurearmen Weißklee verfüttern?
Das weiß ich auch nicht, ich habe das nur aus dem Text des Herstellers übernommen.saloiv hat geschrieben:Was säurearmer Weißklee ist, weiß ich nicht, das habe ich noch nie gehört.Normaler Klee hat doch auch kaum Säure... Warum dann säurearm?
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- Nightmoon
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Re: Säurearmen Weißklee verfüttern?
Merkwürdige Bezeichnung mit dem "säurearmen", weil die Inhaltstoffe sind ja eh oft gleich.
Klar Weißklee enthält unter anderem Phenole und das sind div. Säurearten, wie z. B. Salizylsäure. KaffeesäureChlorogensäure.
Nur, wie Dante es schon sagte, nicht die Säure da drin ist so ausschlaggebend, es ist das Eiweiß. Ich weiß es bisher nur von Huftieren, also nicht nur von Pferden, auch Eselchen, Ponys und Mulis haben damit so ihre Sorgen. Weiter gehts mit Rindern und indirekt betroffen davon sind sie zusätzlich, wenn Weißklee in Silagen vermehrt mit verarbeitet wurde. Zum Einen gammelt die Silage schneller und zum Anderen hat es eben den Effekt, das es diverse Krankheiten (Hufkrankheiten) auslösen bzw. begünstigen kann. Bei Kaninchen oder Merris hab ich in dem Punkt noch nichts Negatives gehört.
Weißklee kann man sehr gut als Heilpflanze verwenden. Zum Bsp. bei Magen-Darm-Geschichten.
Gerade jetzt, wo er wieder anfängt zu blühen, kann man die weißen Blütenköpfe sammeln und trocknen, aber bitte nicht in der prallen Sonne und nicht im Backofen. Macht man von den getrockneten Blüten einen Aufguss/Tee, kann man den Sud entweder trinken oder auch gegen Hautausschläge, als Wickel verwenden.
Klar Weißklee enthält unter anderem Phenole und das sind div. Säurearten, wie z. B. Salizylsäure. KaffeesäureChlorogensäure.
Nur, wie Dante es schon sagte, nicht die Säure da drin ist so ausschlaggebend, es ist das Eiweiß. Ich weiß es bisher nur von Huftieren, also nicht nur von Pferden, auch Eselchen, Ponys und Mulis haben damit so ihre Sorgen. Weiter gehts mit Rindern und indirekt betroffen davon sind sie zusätzlich, wenn Weißklee in Silagen vermehrt mit verarbeitet wurde. Zum Einen gammelt die Silage schneller und zum Anderen hat es eben den Effekt, das es diverse Krankheiten (Hufkrankheiten) auslösen bzw. begünstigen kann. Bei Kaninchen oder Merris hab ich in dem Punkt noch nichts Negatives gehört.
Weißklee kann man sehr gut als Heilpflanze verwenden. Zum Bsp. bei Magen-Darm-Geschichten.
Gerade jetzt, wo er wieder anfängt zu blühen, kann man die weißen Blütenköpfe sammeln und trocknen, aber bitte nicht in der prallen Sonne und nicht im Backofen. Macht man von den getrockneten Blüten einen Aufguss/Tee, kann man den Sud entweder trinken oder auch gegen Hautausschläge, als Wickel verwenden.

Meine süße kleine Tessamaus, ich hab dir immer versprochen, dich nicht leiden zu lassen, ich hoffe Du verzeihst mir.[/align]