Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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WELLEN
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Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von WELLEN » Mi 27. Feb 2013, 14:53

Wer keine Lust hat das alles zu lesen, kann gleich nach unten scrollen, da stehen in fett Fragen, die ich an euch hätte. :lieb:

Jetzt kommt nämlich ein laaanger Text. Aber ich muss mich jetzt leider sehr lang auskot...n und noch länger rechtfertigen und schwafeln um mich aufzubauen :hehe:

Ich war heute mal wieder bei der TÄ mit Elvis und Carmel.

Dafür gab es mehrere Gründe.
Bei Elvis: Er hat Matsche. Mal geht es ihm besser mal schlechter. Aber in letzter Zeit immer so, dass ich ihn unten rum auch wischen muss. So schlimm wie jetzt grad war es noch nicht. Grund dafür könnten seine Zähne sein, seine SDÜ und Parasiten. Einige Futtermittel verträgt er besonders schlecht bzw dann wird es schlimmer. Das sind Mangold, Rote Beete, einige Salate und zu viel Petersilie und Dill (Spritzmittel? Oxalsäure?Nitrat?). Als Medis bekommt er von mir Thyreogutt, Hewethyreon und Rodicare Akut. Aber das alles bewirkte keine Besserung, trotzdem Matsche. Dabei hatte er ne zeitlang echt wieder tolle Köttel. Aber irgendwie leider auf lange Sicht hin bekommt er doch immer wieder diese Matschanfälle, und mittlerweile sehe ich das eher schon chronisch bei ihm. :?
Außerdem habe ich am WE bei ihm einen Knubbel am Bauch entdeckt. :o Da wollte ich wissen ob das ein Lipom ist oder ob ich mir Sorgen machen muss.

Bei Carmel: Sie ist ja ein US Teddy und hat an/in den Ohren trockene schuppige Haut. Auch am Rücken hat sie eine Stelle wo die Haut richtig schuppt, krustet und auch Haare abgehen. Das hat sie seit sie hier einzog. Hab das leichtfertiger Weise ein bisschen auf ihre US-Teddy-Haut geschoben und nur mit Öl und Apfelessig „behandelt“. Aber es wird nicht besser, eher schlechter, also musste sie auch zur TÄ.

Na, und was kam raus?
Elvis hat Hefen und immer noch Würmer. Das wird der Grund für seine Matsche sein. Also wieder Panacur mit allen Meerscheinen und für Elvis diesmal auch Nystatin (2xtgl 1ml).
Ich bin am :kotz: gleich dazu dann mehr :hehe:
Carmel hat Hefepilz am Rücken. Sie bekommt oral Itrafungol (1xtgl 0,6ml). Auf die Haut soll ich nix geben. :hm: Eigentlich sollte ich alle behandeln, also alle Schweine und auch die Kaninchen. Selbst ich kann den Pilz bekommen. Aber weder mein Freund, noch ich, noch andere Tiere (zumindest ist mir das noch bei keinem aufgefallen, werde abends mal alle ganz genau durchchecken) haben nen Pilz.
Das Medi soll das teuerste Medi sein was es bei der TÄ gibt ( :hm: ). Sie will jetzt erstmal nur Carmel behandeln, auch wenn sie dann wieder nen Rückfall haben kann, da nicht alle behandelt werden. Die Behandlung sieht so aus, dass man 3 mal 7 Tage behandelt mit jeweils 7 Tagen Pause dazwischen. Die Behandlung zieht sich dann also über fast 1 ½ Monate hin. :shock:

Ziemlich heftig mal wieder find ich :narf:

Wie man sich denken kann bin ich mal wieder zwiegespalten und Zweifel auch mal wieder an meiner Haltung und v.a. an meiner Hygiene hier. :narf:

Ich denke ehrlich gesagt sogar, dass auch die Nins die Würmer noch nicht los sind. Edda und Odin haben zwar keine Symptome (GsD :bet:), aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich alle Wurmeier los werden konnte. Wie auch, die Kaninchen verteilen die ja im Wohnzimmer und in der Küche. Wir selber verteilen die dann in der ganzen Wohnung. Ich trage auch keinen Schutzanzug, wenn ich ins Gehege steige usw. Alles ziemlich "unhygienisch" hier. Aber ich bin da halt so flapsig, weil es haben halt auch nicht alle Probleme damit und ich möchte mein Leben auch nicht "erschweren" :pfeif:
Ich kann also nur versuchen so viel wie möglich zu reduzieren.

Bin am überlegen, ob ich wieder auf Fleece umsteige und dann jeden zweiten Tag die Wäsche koche. Jeden Tag ist einfach bei der Gehegegröße nicht drin.
Ich könnte aber die Meerschweinchen auf 3qm setzen und von den Kaninchen trennen. :grübel: Dann wäre täglich wechseln ne Möglichkeit. Kaninchen müssten dann ein neues Klo bekommen, hier wäre die Frage ob ich da dann auch Decken nehme.
Dann alle Natursachen raus, außer welche die ich im Backofen backen kann. Dann im Wohnzimmer alle Seegrasmatten wegschmeißen und neuen Teppich und neue Seegrasmatten kaufen. Oder echt nen Dampfreiniger besorgen.
Aber ganz ehrlich, mir wird schlecht bei den Gedanken :würg:

Außer Elvis und zugegeben auch bei Luna (ich denke sie könnte Hefen haben, da ich finde ihr Kot riecht auch „hefig“) sehe ich nicht, dass jemand grad Probleme mit der Verdauung hat. Warum also dieser Aufwand und die Frage ist auch, ob ich das überhaupt schaffe. :hehe: Hier bin ich leider sehr faul und fühle mich jetzt schon überfordert, wenn ich an diese Putzerei denke. :schäm:
Aber für Elvis würde es sich natürlich lohnen, weil er das vom Immunsystem her anscheinend selber nicht packt. :narf:

Das mit Carmels Pilz ist dann auch wieder so ne Sache. Ich gehe davon aus, dass sie den mitgebracht hat, da sie zu Beginn am Rücken schon so „Krusten“ und Schuppen hatte. Ich dachte das wären Bissverletzungen und trockene Haut. Da sich aber anscheinend keiner von ihr ansteckt, sehe ich auch bei ihr ein Problem mit dem Immunsystem. Die Pilzsporen werden bei uns hier ja in der Wohnung sicher auch ÜBERALL rumfliegen. Jeder kann sich jederzeit anstecken. Um ihren Hautpilz loszuwerden wird ihr das Medi sicher helfen. Aber danach wird sie sich dann wieder anstecken, einfach weil ich dazu auch alles desinfizieren müsste. :autsch:

Vielleicht ist die einzige Lösung ein Umzug nachdem wir alle nen Monat in Quarantäne waren. :roll:

Diese ganzen Parasiten machen mich wahnsinnig. :jordi: :sauer: :autsch:

Das Problem scheint echt zu sein, dass ich nicht in der Lage bin hier für die notwendige Hygiene zu sorgen. :arg:
Das große Problem ist auch, dass ich keine Lust habe so oft und so viel zu putzen. :schäm:
Viele reinigen täglich alles oder wechseln täglich die Decken. Ich nicht. :hehe: Ich bin faul und mach das nur alle 3 Tage.
Es überfordert mich meine Zeit mit soviel Putzen zu verbringen. Ich fühle mich teils jetzt schon überfordert mit dem Geputze. Es geht einfach so viel Zeit drauf. Ich bin da schlimm, ich weiß. Ich würde aber glaub ich ganz unglücklich werden, mir ist dafür einfach auch meine Zeit zu schade.
Aber das Gehege zu verkleinern und „steriler“ zu gestalten ist auch keine Lösung, weil das nimmt soviel Lebensqualität und eigentlich gefällt es mir so gut, dass alles bisschen „wilder“ ist hier.

Also suche ich lauter Ausreden um nicht diesen Putzwahn mitmachen zu müssen. Somit rechtfertige ich mich hier jetzt damit es mir dann besser geht. :smile: Ich sauge auch die Wohnung nur einmal die Woche und nicht jeden Tag wie manch einer. Dann aber gscheid und nicht so larifari (wie z.B. mein Freund :jaja:). Wenn wir Besuch haben streng ich mich sogar richtig an :lol: Wenn aber keiner kommt, lassen wir uns gehen :jaja: Bis ich wieder nen Putzteufelwahn bekomme. So bin ich leider. :roll: Entweder ich mach nix oder, wenn ich es mache, dann schon eher gründlicher. Ich bin ja auch so drauf, dass ich beim Misten mit Leidenschaft jedes Köttelchen aus der Streu fische. :crazy:

Aber dennoch bin ich zu egoistisch als dass ich mein Leben total nach den Tieren ausrichten möchte. Ich will noch Freude haben. Aber die wird immer erschüttert bei jedem neuen Gesundheitsproblem.
Es ist halt natürlich auch so, dass wenn kein Problem besteht, die Notwendigkeit nicht gesehen wird. Aber Elvis hat ein Problem. Carmel hat ein Problem. Somit wär es angebracht jetzt wegen ihnen (auch wenn sie in der Minderheit sind) was zu ändern.

Dann ist auch immer noch DIE Frage ob das ganze Panacur- und Pilzzeug nicht der Gesundheit zu sehr schadet. Trotzdem bin ich jetzt aber an nem Punkt wo ich nicht mehr nur „alternativ“ rummachen will, sondern mit der Chemiekeule kommen WILL, weil ich es jetzt irgendwie grad leid bin, dass es zumindest bei Elvis keine Besserung gibt.
Bei Carmel mit dem Itrafungol find ich aber grad noch echt heftig, aber was wäre hier die Alternative? Neemspray? Bringt das WIRKLICH was? Hilft was effektiv gegen Pilz?

Bin heute auf dem Egotrip und so Chemie-geil drauf und möchte jetzt mal alles so machen wie mir von der TÄ gesagt wird. Hab auch keine Lust mehr mir Gedanken zu machen was welche Auswirkungen haben wird. Will grad einfach was geben was ne krasse Wirkung gegen das Parasitengekreuch und –gefleuch hat. Bin grad sogar so drauf, dass ich meine ganze Wohnung am liebsten mit Sagrotan fluten möchte um hier mal alles zu töten. Bin genervt, kindisch und doof drauf wie man merkt.... :P

So, hab mich jetzt mal ein wenig ausgekotzt und meine Gedanken ins Internet geworfen...

Jetzt könnt ihr mich steinigen und ich würde mich freuen wenn ihr Vorschläge habt was ich ändern könnte. Auch hygienemäßig, wie ich mich verbessern könnte um Parasiten keine Chance zu geben.

Ich frage mich, ist es normal Parasiten zu haben?
Habt ihr die auch?
Werdet ihr die los?
Nehmt ihr das ernst oder doch "lockerer"?

Elvis macht mir halt echt Sorgen, auch wegen dem Knubbel. Hoffe das ist kein Tumor und echt nur ein Lipom :(

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Murx Pickwick
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 27. Feb 2013, 16:07

Wurden Hautmilben ausgeschlossen?
Wo Hautmilben sich breit machen, machen sich oft auch Hautpilze breit ... Itrafungol hilft da keinen Meter - außer das eh schon marode Immunsystem noch weiter zu schädigen, so daß alles auf Dauer nur noch schlimmer wird.
Aber selbst beim Hautpilz .. warum nicht ganz normales Fungistop und außen behandelt?
Ist ein bewährtes Mittel der Chinchillafraktion und tötet fast jeden Hautpilz ... wenn man schon unbedingt die Chemiekeule auspacken will. Ansonsten wäre es vielleicht sinnvoll, herauszubekommen, was genau das für ein Pilz ist und worauf er empfindlich reagiert - wurde das gemacht?
Wie wurde überhaupt festgestellt, daß es Hautpilz ist?

Ansonsten gibts übrigens auch aus der Meerschweinchenfraktion ebenso bewährte Mittelchen, nen Hautpilz loszuwerden, wie es Fungistop für Chinchillafreaks ist ... und die werden auf die Haut aufgetragen!
Was soll auch das Antipilzzeugs im Körper?
Ich frage mich, ist es normal Parasiten zu haben?
Ja
Habt ihr die auch?
Ja
Werdet ihr die los?
Nein, wozu sollte ich die loswerden wollen?
Meine Parasiten gehören zu mir, und solange die sich nicht unbotmäßig vermehren und mir Probleme bereiten, sollen die bleiben, wo sie sind ... das fordert mein Immunsystem und ich hab verdauungstechnisch weniger Probleme, weil das Immunsystem nicht mehr meinen Darm angreift vor lauter Langeweile.
Nehmt ihr das ernst oder doch "lockerer"?
Ich nehms locker ... wenns Matsche gibt, wird die Haltung und Ernährung überprüft, was im Kot ist, ist nur ne nette Info, die einem Anhaltspunkte liefern kann, wo genau der Fehler liegen könnte ...
Bei Hautmilben bei Meerschweinchen hatte ich halt nen Spot on verwendet (hilft übrigens auch bei Würmern.) Allerdings sind Hautmilben bei Meerschweinchen ein reines Sozial- und Transportstreßproblem.

Fast immer ist es übrigens zuviel Hygiene, welche das Imunsystem zum Abranzen bringt ... wir haben unser Immunsystem, weil unsere Vorfahren ziemlich heftig mit Parasiten und Krankheitserregern bombardiert wurden. Bei Katzen, Meerschweinchen und Co lassen sich sogar anhand der Parasiten die Ausbreitungswege dieser Arten erforschen.

Bei Elvis scheint ein generelles Problem vorzuliegen ... gerade SDÜ deutet schon daraufhin, daß er genetisch vorbelastet ist. Wer weiß, was da noch alles für genetische Mißstände bei ihm herrschen, die das Immunsystem derartig verquer laufen lassen ... (ich geh davon aus, daß die berühmt berüchtigten T-Werte gemessen und korrekt ausgewertet wurden)
Hierzu wäre die genaue Wurmart wichtig zu wissen - nur dann kann man auf eine schonende Art versuchen, den Würmern beizukommen, denn sie steigern ja offenbar das Immunsystem von Elvis nicht, sondern hauen ihn noch zusätzlich runter, müssen also mindestens ausgelichtet, wenn nicht sogar gänzlich vertrieben werden (kommt auf die Wurmart drauf an).

Weiterhin ... bevor du mit Fleecedecken und Dampfente losmarschierst und dich selbst verrückt und krank machst ... wie sieht die Ernährung aus?
Fütterst du Nadelgehölz, Zweige mit Knospen, im Sommer Gräser und Kräuter der Natur etc?
Wie siehts aus mit Zwiebelgewächsen, wie Lauch, Zwiebelgrün, Knoblauchgrün, Schnittlauch?
Kannst du dem Elvis ungefiltertes Sonnenlicht, insbesondere um die Mittagszeit, zur Verfügung stellen - oder wenigstens ne UVB-Lampe, wie sie für Reptilien verwendet wird? Das regt das Immunsystem an und bringt deutlich mehr, wie Nystatin und Co.

Wie lüftest du?
Habt ihr Schwamm im Haus oder Schimmel in der Wohnung?
Wie sieht es mit der relativen Luftfeuchtigkeit aus?
Hohe Staubbelastung?

Bei der Gabe von Nystatin mach ich mit dir ne Wette ...
Erst gehen die Hefen zurück, drei bis vier Wochen später sind sie wieder da - allerdings als ein deutlich stärkerer Befall wie jetzt ... nimmst du die Wette an? *teuflischgrins*

Ich hab übrigens noch keinen gesehen, der dauerhaft mit ner Dampfente irgendwelchen Parasiten Herr wurde ... dafür hab ich viele gesehen, die ihre Tiere genau dadurch verloren haben ...
Der Hintergrund ist hier wiederum, daß die Dampfente zwar heißen Wasserdampf erzeugt, dieser aber derartig schnell runterkühlt auf die ideale Vermehrungstemperatur der meisten Bakterien, einschließlich einiger Bakterien, die man weder in der Wohnung noch im Tier in Massen haben will ... die Folge ist eine immer stärker werdende Bakterienbelastung. Dazu kommt, daß sich auch Schimmelpilze bei der erzeugten Dampfententemperaturfeuchtigkeit tierisch wohl fühlen und die sich auch noch im Mordstempo vermehren ... Futter finden die eh genug, so klinisch rein bekommst du deine Wohnung überhaupt nicht, daß die verhungern würden!

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Sasse » Mi 27. Feb 2013, 16:26

Hey, ich kenn das mit dem Putz-Schludern. Im 4m²-Stall ist das auch nicht so schlimm: zumindest um die Schlafecken sauber zu machen, kann ich mich immer aufraffen...
Aber ich schluder auch manchmal heftig und schmeiß dann nur Stroh drauf :schäm: das bereu ich auch immer beim nächsten misten...
Parasiten sind aber prinzipiell immer vorhanden. Milben im Stroh und Streu, bei Außentieren oft Flöhe und sonstiges Gezeug (Würmer jetzt mal ausgenommen). Und eigentlich sind die auch kein Problem.
Aber, wenn ein Tier ein geschwächtes Immunsystem hat, dann können diese Parasiten schnell überhand nehmen. Und dann werden sie zum Problem.
Überhand können sie auch nehmen, wenn die Hygiene wirklich mangelhaft (eher ungenügend) ist, und auch sonstige Bedingungen, wie Temperatur stimmen. Allerdings hört es sich für mich bei dir zwar verbesserungsmöglich, aber nicht wirklich mangelhaft an.
Los wird man also nur den Überschuss. Und der muss bei mir weg! Ich finds schrecklich, wenn ich weiß, dass (wie bei uns auch gerade) zu viele Parasiten sind. Dann krabelts und zwickts mich...das ist bei mir sone Kopfsache. Ich nehms also recht ernst, wenn ich ein Parasitenproblem hab.
Die mit den unnafrängischen Tieren ;)

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Heike » Mi 27. Feb 2013, 16:56

Ich möchte dir gerne meine Erfahrungen mit Itrafungol mitteilen. Emma ist bisher die Einzige, die es bekommen hat. Sie hatte eine große kreisrunde Stelle am Bauch und es wurde mit Hilfe eines Hautabstriches auf einer Pilzkultur nachgewiesen.Die Dosierung war glaube ich so ähnlich wie bei Carmel (auf jeden Fall weniger wie 1ml). Nur habe ich Itrafungol drei Wochen am Stück durchgegeben. Meine TÄ hat damit gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte nochmals extra nachgefragt, weil ich es im Inet mit dieser Pause gelesen habe. Auch hat es nur Emma bekommen- kein Schweinchen sollte ich mitbehandeln. Von meinen früheren TÄ war ich gewohnt mit Essigwasser alles vorher und während der Behandlung zu schrubben. Das sollte ich ebenso unterlassen. Sie kennt meine Fleece Haltung und meint, dass weniger Hygiene besser fürs Immunsystem der Schweinchen sei.
Emma hat diese drei Wochen mit Itrafungol sehr gut überstanden- keine Gewichtsabnahme-alles gut. Schon während dieser drei Wochen sind ihre Haare nachgewachsen.
Itrafungol würde ich jederzeit wieder verwenden- leider ist der Preis hammermäßig.

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Entensusi » Mi 27. Feb 2013, 17:51

Ich hab ja keine Meerschweinchen/Kaninchen etc. im Haus, nur die Katzen.

Bei den Katzen entwurme ich regelmäßig, bin mir aber sicher, dass das nur die Spitze des Parasitenbergs weg nimmt. Flöhe werden weggefangen, und Zecken abgepflückt, zu Frontline etc. greife ich nur im äußersten Notfall.

Bei Geflügel/Kaninchen lass ich (un)regelmäßig den Kot untersuchen, da war noch nie etwas, was mich extrem wundert. :hm:

Probleme hatte ich mit Grabmilben bei den Hühnern, aber da haben wir echt zu lange mit dem Misten geschlampt. Dem beuge ich jetzt zumindest im Winter mit Kieselgur in der Einstreu vor. Nach Bekanntwerden des Befalls hab ich allerdigns die chemische Keule geschwungen, bis ich mir 100% sicher war, dass da nichts mehr ist!

Ente Tritta starb an Aspergillose, eine Pilzkrankheit in der Lunge. Da hab ich mir auch ewig Sorgen gemacht, dass die (mangelnde) Hygiene - gammeliges Stroh KANN eine Ursache sein, verschimmeltes Futter.. Schuld war. Aber da ihre Schwester, die ganz woanders lebte - dort wurde täglcih gemistet und anders gefüttert - die gleiche Krankheit hatte, war ich wieder etwas beruhigt.

Ein richtiges Problem sind bei der Außenhaltung die ganz normalen Fliegen, deren Eier und Maden. Gegen die kämpfe ich einen verzweifelten Kampf, insbesondere bei kranke Tieren und da bei Durchfall/Matschekot.

Pferd Giri hatte letzten Winter Pilz. Er war vom Antibiotika so geschwächt, dass er für den Mist anfällig war. An Unsauberkeit im Stall hat es sicher nicht gelegen!
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von krümel 94 » Mi 27. Feb 2013, 19:51

also dieser lange text hätte zum teil von mir sein können :X :lieb:
mit der hygiene nehm ich es jetzt auch nicht so genau :pfeif:

ich denke schon das es bis zu einem gewissen punkt normal ist parasiten zu haben, grade milben kommen ja soweit ich weis zum teil über heu, streu.... aber so lange das tier fit ist, stellen sie kein großes problem dar.

parasiten gibt es hier auf jeden fall auch. milben z.b hatte ich erst bei nici, luna und auch den mäusen. bei luzifer sind sicher auch noch e. coli und hefen im kot, er hatte grad wieder schlimmeren durchfall aber da er sonst fit war und nicht abgenommen har war ich nicht beim ta :hehe: (da hätte ich nur n haufen geld gelassen und sachen gesagt bekommen, die ich inzwischen eh schon weis. ich glaube mit colosan und dysticum hab ich ihn vorerst wieder hinbekommen)

ob ich die parasiten erfolgreich los bekommen hab kann ich nicht sicher sagen, aber milbenbefall hat momentan keiner offensichtlich. hefen sind sicher noch da, da brauch ich keine teure kotuntersuchung... . und die schlimmsten parasiten, die ich bisher hatte (giardien), bin ich dank panacur, mehrmaliger gehege desinfektion und dem komplettentsorgung aller nicht desinfizierbaren gegenstände losgeworden, zumindest denk ich das weil luzi wieder fit ist :D

wenn etwas sehr hartnäckig ist und doch sehr bedrohlich wird, nehm ich es ernst und führe "härtere" maßnamen durch. aber wenn etwas nur vor sich hin dümpelt lass ich es erst mal sein und beobachte.
z.b. hat nici, als ich sie bekommen hab, schnupfen mitgebracht, den ich nicht gleich ernst genommen habe. seit dem schnupft hier alles hin und wieder mal. mäuse und meerschweine wurden schon mehrfach mitantibiotika und homoöpatika behandelt, ohne wirkliche langfristige erfolge. heu und streuwechsel hilft auch nicht und flecee geht hier nicht. beim letzten mal bin ich mit 2 kranken schweinen zum ta und kam mit 3 kranken wieder, weils wetter doof war. also sitz ich grad mit 3 schnupfschweinen hier und warte auf besseres wetter, statt jetz was schlimmeres durch den transport zu riskieren ;) grad versuch ich nochmal kräuter und lauchzwiebeln...


mit den itrafugol habe ich nur bei hefen (sind ja auch pilze) erfahrung. die gabe war genauso 7tage geben, 7tage nich, dann wieder 7 tage.... das ganze 3mal. allerdings sollte ich 0,1ml pro 1kg geben. zum thema hautpilz kam ich wegen mangelnder erfahrung nix beitragen.

für elvis würde ich, wenn wirklich was gegen hefen gegeben werden soll, auch zu itrafugol raten. das hat jedenfall hier wirklich was bewirkt, die hefen kamen nach viel längerer zeit schwächer zurück. nystatin fand ich nicht wirklich gut... ich persönlich würde es wenn überhaupt nur noch mit dysticum geben, da es da glaube ich nicht ganz so viel schaden macht... :? :lieb:

ich wünsche auf jeden fall elvis und carmel gute besserung :daum:

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Selene » Mi 27. Feb 2013, 20:42

Huhu Wellen,

So ein Mist aber auch. Ein bisschen Parasiten finde ich auch normal, ich bin auch nicht eben pingelig, und kann verstehen, dass es dir davor graut, so viel zu putzen.
Mit Darmparasiten habe ich keine Erfahrung. Nur mit Milben und Hautpilz. Milben ist schon länger her, damals einmalig mit Stronghold behandelt und so losgeworden. Bei Pilz hab ich geradezu wahnsinnige Erfolge verbucht mit Colloidal Silver-Salbe, einmal bei Cara vor ca. nem Jahr und einmal bei Karou als sie noch Baby war. Innerhalb von wenigen Tagen war die Haut wieder zart und fingen die Haare an zu wachsen. Nichts mit langwieriger Behandlung oder so. Ich hab vorsichtshalber noch ein Weilchen weitergeschmiert, aber nach 2 Wochen hab ich aufgehört und es war wieder alles okay. Desinfiziert hab ich gar nichts. Ehrlich, da ist man doch eh chancenlos! Das Immunsystem erholt sich irgendwann, und dann stecken sie sich auch nicht neu an.
Alles Gute für die beiden!
Liebe Grüße von Selene und tierischem Anhang
Corey C. Barker - Corgi
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Aellin » Mi 27. Feb 2013, 21:08

Hi,

wir haben hier aktuell Haarlinge. War ein Zufallsbefund beim TA. Ich dachte Rosi hätte Dreck am Ohr. Ich frage mich auch, ob ich das nicht hätte merken müssen.

Wir haben hier gerade erfolgreich einen Pilz mit Echinacea-Saft behandelt. Einfach rein ins Schwein und nach einer Woche wurde es wesentlich besser.

Ich denke, dass Parasiten, so doof und nervig sie sind, dazu gehören. Und das hat auch nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von darie » Mi 27. Feb 2013, 21:20

Wahrscheinlich mach ich mich jetzt sehr unbeliebt, aber ich denke schon, dass vermehrter Parasitenbefall mit mangelnder Hygiene zusammenhängt - ich achte drauf, dass ich hier regelmäßig die Pipiecken erneuere und auch regelmäßig alle Kuschelsachen wasche und dann in bestimmten Abständen komplett die Streu wechsel und ich hatte hier noch nie Probleme mit erhöhtem Parasitenbefall.

Ich schreib extra "erhöhter Parasitenbefall", denn Milben hat man natürlich immer.

Bisher kam hier Pilz und Haarlinge nur bei neuen Tieren vor und das war dann stressbedingt :hm:

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Kara » Mi 27. Feb 2013, 21:34

Parasiten und Hygiene - ich habe v.a. im letzten Jahr lange über das Thema nachgedacht. Da hatte ich anfangs bei 2 meiner vier Schweinchen Kokzidien, bei einem dritten Würmer. Behandelt habe ich alle vier über Wochen, weil die Kokzidien einfach so hartnäckig waren - trotz Desinfektion und saubermachen täglich. Und das über Wochen (ich bin nur noch auf dem Zahnfleich gegangen - ich hatte gerade 6 Monate Intensiv-Behanddlung eines Zahnschweinchens hinter mir). Zwischenergebnis war dann, dass alle vier Schweinchen Kokzidien hatten. Da hatte wohl der Putz- und Medikamentenstress zugeschlagen - zumindest bei Schwein vier. Sichtlich genervt waren alle in der Zeit (nicht nur ich).
Die Frage ist nun - woher kommen plötzlich Kokzidien? Die kann man sich ja auch über alle möglichen Wege einschleppen oder sie sind latent vorhanden und brechen aus, wenn es den Tieren vom Immunsystem her nicht gut geht - quod erst demonstrandum: 6 Monate Kieferabzess mit vielen Wochen AB-Behandlung bei Schwein 1, Lungenprobleme und wahrscheinlich Krebs bei Schwein 2 (war damals noch nicht diagnostiziert), Krebs bei Schwein 3 (war damals ebenfalls noch nicht diagnostiziert - hat sich zusammen mit der Kokzidien- und Wurmdiagnose ergeben) - alle drei also irgendwie eh angeschlagen. Nur Schwein vier (Herzprobleme) war damals noch recht fit und hat sich auch erst im Verlauf der wochenlangen Kokzidienbehandlung einen ganz leichten Befall eingehandelt. Ich denke also, zuviel Hygiene ist genauso schädlich wie zu wenig. Gerade Darmparasiten, Hefe, Milben und Pilz sind oft Begleiterscheinungen von Stress oder aus anderen Gründen immunsupprimierten Tieren.

Pilz und Milben hatte ich zum Glück nur ganz am Anfang - als ich meine ersten Kleinschweine bekommen habe; ein oder zwei haben das dann mitgebracht. Der Pilz war damals auch sehr hartnäckig - den haben wir damals bei einem von drei befallenen Schweinen dann tatsächlich nur mit irgendeinem oral zu gebenden Mittel weg bekommen (weiß leider nicht mehr, was genau es war); bei allen anderen mit Salbe und viel Geduld. Aber das hängt natürlich vom Pilz ab... nicht leicht, Dir was zu raten. Aber wenn Du Deiner TA vetraust - Heike hat ja auch gute Erfahrung mit dem genannten Mittel.

Aber ich kann Dich gut verstehen - man rätselt und rätselt und tut und macht - und steht immer wieder vor Krankheiten, die nicht auftreten sollten, dürften, oder nicht wieder weg gehen - trotz guter Ernährung und unabhängig vonm Einsatz der Chemiekeulen oder auch nicht. Was ich machen würde, wenn ich noch mal Kokzidien im Stall bekomme? Heute sage ich, Tier behandeln, Stall einmal zu Beginn und zum Ende der Behandlung gründlichst putzen und dazwischen "nur" sehr sauber halten, aber nicht mehr so übermässig wie im vergangenen Sommer. Bei 13 - 14 Stunden außer Haus ist selbst das schon grenzwertig. Ob ich das im Falle des Falles tatsächlich machen würde oder doch wieder in einen anhaltenden Putzwahn verfallen oder nach dem Motto "alles raus, alles neu" handeln würde - keine Ahnung.
Hilft Dir jetzt auch nicht weiter, weiß ich - aber Du bist mit dem Problem nicht allein.

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Emmy » Mi 27. Feb 2013, 22:01

Ich kann deine Gedankengänge gut nachvollziehen :knuddel:

Zu den Darmparasiten kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Aber nen Pilz hatten wir auch schon, als Ida damals einzog. Sie hat Wilma das Leben echt schwer gemacht. Die bekam dann einen Riesenpilz am Kinn und Hannes aus Solidarität einen am Bauch. Bei ihm waren die Stellen aber recht klein.
Wilma wurde behandelt. Die Stellen mehrfach gebadet. Bei Hannes hab ich nichts gemacht.
Bei beiden ging es fast gleichzeitig wieder weg. Meine Freundin sagt immer: Lieber was für Immunsystem geben, dann kommen sie selber dagegen an.
Ausser die Stellen sind arg groß, dann bleibt ja fast nur die Chemiekeule.
Und man sollte sich immer die Hände waschen, weil Mensch sich wirklich anstecken kann.
Allerdings geht das wohl auch nur, wenn die Haut nicht intakt ist. Also Wunden oder Hautrisse vorhanden sind und da Sporen reinkommen.

Ich habe hier noch nie was desinfiziert. Bemühe mich aber um Sauberkeit und mache sie alle zwei Tage sauber. Teppich und Kuschelsachen werden je nach Nutzung und Verschmutzungsgrad gewaschen. Übertreiben will ich es auch nicht. Und die Zeit ist eben auch gar nicht da.
Bisher bin ich so eigentlich immer ganz gut gefahren. Man muss halt irgendwie versuchen, den goldenen Mittelweg zu finden. Denn wirklich hygienisch ist Tierhaltung in der Wohnung wahrscheinlich nicht. :hm:

Ich drücke deinen beiden die Daumen, dass schnell alles wieder tutti ist. :daum:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Isa » Mi 27. Feb 2013, 22:07

Seh ich auch so: Gesunde Hygiene ja, Sterilität nein.
Denn Sterilität ist genauso schädlich wie extreme Unsauberkeit.
Auch übertriebene Vorsichtsmaßnahmen stressen meist mehr als sie nützen.
Als damals mein Fjell aus schlechter Haltung hier einzog, saß er bei mir erst mal in Quarantäne. Zumal er unkastriert war. Außerdem hatte er massiven Pelzmilbenbefall. Jedesmal wenn ich ihn versorgt habe, hab ich vorher und nachher die Kleidung gewechselt und meine Hände desinfiziert, damit meine Mädels nicht "angesteckt" werden. Fazit: Zwei der vier Mädels hatten dann trotzdem Pelzmilben bekommen.

Bei einem hartnäckigen Pilz würde ich wohl auch zu dem Mittel von Heike greifen, wenn zuvor andere Therapien nicht angeschlagen haben, bzw es vorher mit dem von Murx genannten, bewährten Mittel versuchen.
Und auch bei den Würmern würde ich an deiner verzweifelten Stelle die Therapie deiner TÄ machen.
Aber alles täglich wechseln und "desinfizier-fluten"... nee!
Was hast du dann davon? Ne gestresste WELLEN und ne WELLEN -Bande, die aufgrund des Putzwahns und der Stressübertragung Mensch / Tier gar keine Chance hat, überhaupt wieder ein intaktes Immunsystem zu erlangen.

Wir können dir hier viele Tipps geben. Oder gar keine.
Denn beim einen wirkte das eine Mittel in der Vergangenheit besser, beim anderen das andere.
Der eine glaubt so zu handeln wenn er jetzt in deiner Situation wäre, der andere so.

Gönn dir zwischen den Sorgengedanken Ruhe. Geh in dich.
Du hast einen entscheidenden Vorteil: Keines der kranken Tiere ist derzeit ein apathischer Akutnotfall!

WELLEN, du wirst für deine Tiere die beste Therapie und für dich die am besten umsetzbare Methode finden.
Da bin ich mir bei dir ganz sicher! :)
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von WELLEN » Do 28. Feb 2013, 13:23

Erstmal vielen Dank für eure Erfahrungsberichte und Tipps! :)
Auch wenn ich ja eh fast alles auch selber wusste, ist es schön nochmal verschiedene Meinungen zu hören :D
Murx Pickwick hat geschrieben:Wurden Hautmilben ausgeschlossen?
Ja. Ich hatte auch nicht alles zu Carmel geschrieben.
Als Carmel hier im Oktober einzog hatte sie den Pilz denke ich jetzt schon. Denn sie hatte seit Beginn am Rücken Schuppen und eben einige Krüstchen, die ich als Bisswunden interpreiterte. Vielleicht waren es auch welche.
Ich hab sie dann mit Leinöl eingeölt, v.a. die Ohren, da die sehr schuppig waren.
Dann hatte ich mir Anfang Januar gedacht das sieht nach Raubmilbe aus und ihr ein Spot-on draufgetan :hehe: Keine Wirkung.
Dann hat sie sich halt auch nie gekratzt also bin ich wieder auf trockene Haut gekommen. Hab dann Sandornöl drauf und sie mit verdünntem Apfelessig besprüht. Aber an Pilz hab ich die ganze Zeit überhaupt nicht gedacht :arg: Wo ich mit ihr beim Check-up beim Arzt war war auch noch keine Rede von "muss behandelt werden".
Aber jetzt wo es halt gar nicht besser wird und ihr auch die Haare ausgehen wollt ich halt doch mal wissen was das denn jetzt ist und TÄ meinte gleich das sieht nach Pilz aus.
Murx Pickwick hat geschrieben:Aber selbst beim Hautpilz .. warum nicht ganz normales Fungistop und außen behandelt?
Ich denke der Grund ist, dass man schlecht überall hinkommen wird bei ihr, weil da eben die Haare stören, außer ich bade sie komplett. Innerlich ist sicher in sofern besser, dass die gesamte Haut was abbekommt.
Danke für den Tipp mit Fungistop. Was für ein Fungistop meinst du? Was ist da drin?
Was ich hier hab ist [url=http://www.bio-apo.de/bambule-insektenspray-1x50-ml.515470.html?p=16&utm_source=google_base&utm_medium=oganic&utm_campaign=Preissuchmaschine&gclid=CMfytNfl2LUCFUiN3godWT8AsQ#.US8xYTc7MjM]das hier[/url], aber ob man das auf die Haut sprühen sollte, v.a. strapazierte? :o
Ich geb jetzt mal das Itrafungol, Heikes Erfahrung hört sich ja ermutigend an! Danke dafür!
Murx Pickwick hat geschrieben:Wie wurde überhaupt festgestellt, daß es Hautpilz ist?
Die TÄ meinte es gleich zu erkennen :hm: und bestätigt wurde es dann mikroskopisch. Ich denke auch meine Bemerkung, dass advocate nix brachte und sie sich nicht kratzt war für sie noch ne Bestätigung.

Wobei ich, wenn ich mir Bilder ansehe eher finde es sieht nach Raubmilbe aus. :hehe:
Murx Pickwick hat geschrieben:Was soll auch das Antipilzzeugs im Körper?
Find ich auch krass, aber ein Vorteil ist, dass es das gesamte Hautorgan erreicht und der Pilz so keine Chance mehr hat -zumindest in der Zeit der Behandlung :jaja:
Murx Pickwick hat geschrieben:Meine Parasiten gehören zu mir, und solange die sich nicht unbotmäßig vermehren und mir Probleme bereiten, sollen die bleiben, wo sie sind ...
Meine Fragen waren nach diesem langen Text bescheuert gestellt.
Ich meinte eben ob ihr Probleme mit Parasiten habt und wie ihr die loswerdet, wenn es eben Probleme gibt.
Aber wurde trotzdem gut beantwortet! :top:
Murx Pickwick hat geschrieben:Weiterhin ... bevor du mit Fleecedecken und Dampfente losmarschierst und dich selbst verrückt und krank machst ... wie sieht die Ernährung aus?
Fütterst du Nadelgehölz, Zweige mit Knospen, im Sommer Gräser und Kräuter der Natur etc?
Wie siehts aus mit Zwiebelgewächsen, wie Lauch, Zwiebelgrün, Knoblauchgrün, Schnittlauch?
Kannst du dem Elvis ungefiltertes Sonnenlicht, insbesondere um die Mittagszeit, zur Verfügung stellen - oder wenigstens ne UVB-Lampe, wie sie für Reptilien verwendet wird? Das regt das Immunsystem an und bringt deutlich mehr, wie Nystatin und Co.

Wie lüftest du?
Habt ihr Schwamm im Haus oder Schimmel in der Wohnung?
Wie sieht es mit der relativen Luftfeuchtigkeit aus?
Hohe Staubbelastung?
Also die Ernährung sieht momentan so aus: Hauptaugenmerk Blättriges (Grün von Gemüse, Kräuter,"Wintersalate", zwischendrin auch was von Draußen), weniger Knollen (Fenchel, Petersilienwurzel, Pastinak, Kohlrabi, Selerie, Topinambur,Möhren), Kohlgemüse, v.a. blättrige. Gurke, Zuccini, Artischocke, manchmal Apfel... usw. Sonst Heu, Trockenkräuter mit Sämereien
Nadelgehölz gibt es, nicht täglich, aber mind. 1 mal die Woche. Tanne und Fichte wird auch sehr gern gefuttert. Kiefer und Douglasie weniger gern. Elvis mag Nadeln sehr gern! :)
Frische Zweige gibt es auch, werden aber grad nicht so sehr angenagt und liegen dann meist nur rum :hm:
Im Sommer gab es täglich Wiesenfütterung. Hab das Glück da recht nah an schönen Wiesen zu wohnen und nutzte das auch gut.
Zwiebelgewächse gibt es ab und zu, v.a. Lauch, aber da geht keiner ran. Das sind Pflanzen die sie voll ignorieren. Auch Elvis :hm:
Ungefiltertes Sonnenlicht haben sie leider nicht :( Aber ich hab eine Vogellampe und Carmel liegt da sehr gern drunter, ist ja auch gut für ihren Pilz :top: Elvis "sonnt" sich seltener mal.

Ich lüfte recht viel, also Stoßlüftungen. Ich liebe Frischluft und mein Freund mault jedesmal rum, dass ich schon wieder lüfte und er friert dann (Memme :jaja:). Er findet das doof, aber ich mach trotzdem :mrgreen:
Schimmel haben wir keinen, Luftfeuchte ist so bei 50% (+/-5%), Raumtemperatur ist, wenn ich nicht grad lüfte so bei 20-22 °C. In der Nacht geht es auf 17°C runter, da die Heizungen dann abschalten.

Staubbelastung ist schon da, wegen dem Streu, Stroh, Heu und auch weil ich wie gesagt nur etwa einmal pro Woche sauge ;) Aber scheint keinen wirklich zu stören bisher. :hm: ich muss schon mal niesen beim Misten, aber ist noch alles im grünen Bereich denk ich mal.
Murx Pickwick hat geschrieben:Bei der Gabe von Nystatin mach ich mit dir ne Wette ...
Erst gehen die Hefen zurück, drei bis vier Wochen später sind sie wieder da - allerdings als ein deutlich stärkerer Befall wie jetzt ... nimmst du die Wette an? *teuflischgrins*
Du Teufel du :aua: ;) Ja, nehm ich dann wohl an :narf:
Aber ich hoffe sein Immunsystem wird in der Zeit so gestärkt, dass es nicht schlimmer wird :bet:
So wie es jetzt ist ist es jedenfalls kacke. Er hat massiv Hefen und das ja mal besser mal schlechter jetzt schon länger. Denn letzte Panacurbehandlung war im November glaub ich. Da gab es noch kein Nystatin für ihn, obwohl er auch da schon massiv Hefen hatte. Mir kommt vor er hat seit Odin hier eingezogen ist, diesen Winter, diese Probleme. Muss mal nachschauen und sehen wann und wie das bei ihm auftrat. Weiß nur, dass dieses ganze Parasitenzeugs mit Odin und Carmel Ende Herbst anfing... :jordi:
Was könnte Elvis fressen um das einzuschränken?
RodicareAkut hat ihm geholfen, aber eben auch nicht nachhaltig. Er mag noch sehr gern Schwarzkümmel, Carmel auch.
Sonst hab ich auch Propolispulver und Wurm-o-vet von cdVet, die ich unter die Samen gemischt hab. Sonst hab ich hier getrockneten Rainfarn liegen und Wurmfarn (frisst aber keiner und hab gelesen da hilft eh nur die Wurzel, nicht das Kraut).
Murx Pickwick hat geschrieben:Ich hab übrigens noch keinen gesehen, der dauerhaft mit ner Dampfente irgendwelchen Parasiten Herr wurde
Ja, das mit der Dampfente mach ich auch eh nicht, war gestern etwas kindisch drauf :mrgreen:
Sasse hat geschrieben:Allerdings hört es sich für mich bei dir zwar verbesserungsmöglich, aber nicht wirklich mangelhaft an.
Ja, eigentlich denk ich ja auch es ist ok hier. Nur manchmal befällt mich ein schlechtes Gewissen ob ich nicht noch mehr misten sollte.
Aber ein ganz anderes Kaliber hab ich täglich vor Augen, wenn ich zwei Kaninchen im Hof füttern gehe und schlucke jedesmal wie die leben müssen. Da wird gefühlte 2 mal im Jahr gemistet :(
Irgendwie schaffen die Nins das aber - zumindest seh ich nichts im Argen, aber wer weiß was die an den Füßen oder untenrum haben. Hoffe aber sie haben nix. Die Halterin ist aber echt auch ein hartnäckiger Dreckspatz und da ist wohl die Toleranzgrenze ab wo sauber gemacht werden muss seeehr weit oben. :( Aber gut, das ist wieder ein anderes Thema...
Heike hat geschrieben:Nur habe ich Itrafungol drei Wochen am Stück durchgegeben. Meine TÄ hat damit gute Erfahrungen gemacht.
Ich hatte gelesen, dass das bei hartnäckigen Fällen auch so gemacht wird.
Entensusi hat geschrieben:Bei Geflügel/Kaninchen lass ich (un)regelmäßig den Kot untersuchen, da war noch nie etwas, was mich extrem wundert. :hm:
Das ist echt super! :top:
Denn grad bei dieser Gemischthaltung stellt man sich ja vor, dass da schnell mal was sein "könnte".
krümel 94 hat geschrieben:mit den itrafugol habe ich nur bei hefen (sind ja auch pilze) erfahrung. die gabe war genauso 7tage geben, 7tage nich, dann wieder 7 tage.... das ganze 3mal. allerdings sollte ich 0,1ml pro 1kg geben. zum thema hautpilz kam ich wegen mangelnder erfahrung nix beitragen.

für elvis würde ich, wenn wirklich was gegen hefen gegeben werden soll, auch zu itrafugol raten. das hat jedenfall hier wirklich was bewirkt, die hefen kamen nach viel längerer zeit schwächer zurück. nystatin fand ich nicht wirklich gut...

Das find ich interessant, weil ich es so verstanden habe, dass Itrafungol bei Hautpilz verabreicht wird. Wahrscheinlich ist da dann der Preis der Grund warum man bei Darmmykosen Nystatin bekommt. Auch ist da ja dann die Gabe nur ne Woche.
Selene hat geschrieben:Bei Pilz hab ich geradezu wahnsinnige Erfolge verbucht mit Colloidal Silver-Salbe, einmal bei Cara vor ca. nem Jahr und einmal bei Karou als sie noch Baby war. Innerhalb von wenigen Tagen war die Haut wieder zart und fingen die Haare an zu wachsen.
Danke für den Tipp! :top: Kann man die so kaufen oder auf Rezept?
Aellin hat geschrieben:Wir haben hier gerade erfolgreich einen Pilz mit Echinacea-Saft behandelt.
Kannst du mir sagen welcher das war? Echinacea hab ich getrocknet im Angebot, ist aber leider nicht soo beliebt.
darie hat geschrieben:Wahrscheinlich mach ich mich jetzt sehr unbeliebt, aber ich denke schon, dass vermehrter Parasitenbefall mit mangelnder Hygiene zusammenhängt
Bei mir nicht. Ist eigentlich ja auch logisch das es so ist :)

@Kara: Oh je, Krebs?! :nö: :? :grübel:
Emmy hat geschrieben:Die bekam dann einen Riesenpilz am Kinn und Hannes aus Solidarität einen am Bauch.
Ach, der Hannes :lol: Was der für seine Mädels alles auf sich genommen hat. :smile:
Emmy hat geschrieben:Denn wirklich hygienisch ist Tierhaltung in der Wohnung wahrscheinlich nicht. :hm:
Ne, wirklich nicht, härtet aber sicher ab ;)
Emmy hat geschrieben:Ich drücke deinen beiden die Daumen, dass schnell alles wieder tutti ist. :daum:
Danke! :lieb:
Isa hat geschrieben:Seh ich auch so: Gesunde Hygiene ja, Sterilität nein.
Das Fazit des Threads! :top: Wobei wir hier von Sterilität eh nicht sprechen können :jaja: Für sterile Haltung von Laborratten &Co sind wir ja wahre Pestschleudern.

Ich benutze übrigens zum PVC-Wischen Essigwasser und ab und zu auch Schmierseife. Urinflecken mach ich auch gern mal mit ner Zitrone weg, die ich nicht mehr esse und die vor sich hintrocknet.
Sonst hab ich mal [url=http://www.medpets.de/canina+petvital+biofreshclean/?gclid=CPvIytP92LUCFUiN3godWT8AsQ]das[/url] gekauft.
Was ich denke öfters waschen und im Ofen backen sollte wären die ganzen "Holzmöbel".

Ist halt echt blöd, wenn dann einer anfängt ein Problem zu bekommen :( Vielleicht ist dann wurscht was man macht, dieser bleibt auf Dauer anfällig. Vielleicht kann man auch davon ausgehen, dass sobald im Organismus mal was schief läuft, war's das dann. Aber das ist wieder zu pessimistisch gedacht. :taetchel:

Ich werd jetzt mal so machen wie TÄ vorschrieb und berichte dann wie wann ob und so weiter...

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Selene » Do 28. Feb 2013, 16:18

WELLEN hat geschrieben:
Selene hat geschrieben:Bei Pilz hab ich geradezu wahnsinnige Erfolge verbucht mit Colloidal Silver-Salbe, einmal bei Cara vor ca. nem Jahr und einmal bei Karou als sie noch Baby war. Innerhalb von wenigen Tagen war die Haut wieder zart und fingen die Haare an zu wachsen.
Danke für den Tipp! :top: Kann man die so kaufen oder auf Rezept?
https://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/" onclick="window.open(this.href);return false;
-> Kolloidales Silber

Isa hat geschrieben:Seh ich auch so: Gesunde Hygiene ja, Sterilität nein.
Genau das! :)
Liebe Grüße von Selene und tierischem Anhang
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Miss Marple » Do 28. Feb 2013, 16:33

Wegen Elvis Darm, ich glaube, Du hast Ansches Thread inzwischen selber gelesen denn gestern war da glaub ich noch kein Danke von Dir. (Ich war gestern hier nur zu faul zu posten...)
https://www.tierpla.net/post237457.html#p237457" onclick="window.open(this.href);return false; Die Sachen von cdvet scheinen dort sehr gut und nachhaltig geholfen zu haben. :top:

Wegen der Silber - Salbe, so was habe ich heute bei den Wundsalben auch bei Rossmann gesehen.
Ich selber gehe da lieber mit pflanzlichen Salben bzw. Zink ran.
"Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von WELLEN » Do 28. Feb 2013, 17:19

Ja, das hab ich kurz danach heute auch gelesen ;) Wobei mich die Inhaltstoffe (soweit angegeben) auch nicht mega beeindruckt haben im Vergleich zu RodicareAkut. :hm: Verdünnten Apfelessig könnt ich auch selber mal geben oder übers Essen sprühen :grübel:

Das mit der Silbercreme behalt ich mal im Hinterkopf falls nichts anderes wirkt auf Dauer.

Was ich noch vergessen hab, ich hab auch Grapefruitkernextrakt im verdünnten Apfelessig mit drin (hab da so ne Sprühflasche für mein Gesicht gemacht und das dann eben auch für Carmel verwendet). Das müsste doch auch gegen Pilz helfen/geholfen haben müssen. :hm:

Hab alle durchgecheckt und alles sehen gut aus. NUR Odin hat zwischen den Ohren so ne Stelle wo keine Haare sind. Aber nix schuppt. Keine Ahnung ob Edda ihn da zu doll leckt oder es auch Pilz ist. :grübel: Das behandel ich jetzt mal mit Hausmittelchen und beobachte weiter.

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Murx Pickwick » Do 28. Feb 2013, 18:34

Direkt hinter den Ohren von Meerschweinchen befindet sich ein Fleck, der nur bei wirklich superhyperoptimalen Gesundheitszustand zuwächst, normalerweise ist der mehr oder weniger nackt.
Zwischen den Ohren direkt auf dem Haupt sollten allerdings Haare wachsen - so rein theoretisch.

Wenn solche Stoffwechselsachen hinzukommen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich erblich bedingt sind (beispielsweise SDÜ), kann man eigentlich schon von ausgehen, daß da noch mehr im Argen liegt, was nicht gleich ins Auge fällt - und da bist du dann irgendwann machtlos.

Ich hab selbst ein Meerschweinchen mit nur 3 - 4 Jahren verloren, einfach weil da der vermutlich genetische Wurm drin steckte, seine Geschwister hatten allesamt nicht mal das zweite Lebensjahr erreicht!
Die Symptome waren bei allen Geschwistern, egal ob Vollgeschwister oder Halbgeschwister, gleich:
- faltig werdende, trockene Haut
- immer häufiger werdender Hautmilbenbefall
- Abmagerung
- häufig entzündete Augen
- zum Ende hin, wenn danach gefahndet wurde, Eiweiß im Urin
Alle seine Halbgeschwister und Vollgeschwister waren bei ganz unterschiedlichen Leuten untergebracht, unterschiedlich gefüttert worden, unterschiedlich gehalten worden, wurden unterschiedlich tierärztlich betreut und behandelt - die Symptome waren überall gleich und alle Tiere starben sehr früh, wie gesagt, meiner starb relativ alt mit fast doppelt so hohem Alter - aber drei bis vier Jahre ist für Meerschweinchen nun wirklich kein Alter!

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von darie » Do 28. Feb 2013, 19:16

Murx Pickwick hat geschrieben:Direkt hinter den Ohren von Meerschweinchen befindet sich ein Fleck, der nur bei wirklich superhyperoptimalen Gesundheitszustand zuwächst, normalerweise ist der mehr oder weniger nackt.
Echt? Und ich dachte immer, dieser kleine kahle Fleck ist bei Meerschweinchen grundsätzlich vorhanden :?

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von WELLEN » Do 28. Feb 2013, 19:18

Der Odin ist ein Kaninchen ;) Da zwischen den Ohren sollten eigentlich Haare wachsen bei ihm, aber er hat dieses Satinfell und das ist eh sehr dünn und er hat auch grad Fellwechsel. Also ich beobachte das weiter...
Der Elvis soll ja ne Cuymutter und Hausmeerschweinvater gehabt haben. Aber er ist viel zu klein geraten dafür so als Cuyhybrid. Aber da Cuys ja nicht so alt werden, ist er da genetisch vielleicht eben trotzdem nicht bestens ausgestattet. :(
Luna hat wie Wilma, die schon gestorben ist, denke ich genetisch auch nicht grad im Lotto gewonnen. Kommen beide aus ner Hobbyzucht. Die Frau meinte damals zu mir sie hätte schon blinde Meerschweinbabys gehabt. Die hätte sie dann aber eingeschläfert, weil sie die ja nicht unbedingt wortwörtlich "auf den Markt schmeißen" muss :? Ich hab da so ein Händchen für wo ich meine Tiere hole :arg:

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von WELLEN » Do 28. Feb 2013, 19:20

darie hat geschrieben:
Murx Pickwick hat geschrieben:Direkt hinter den Ohren von Meerschweinchen befindet sich ein Fleck, der nur bei wirklich superhyperoptimalen Gesundheitszustand zuwächst, normalerweise ist der mehr oder weniger nackt.
Echt? Und ich dachte immer, dieser kleine kahle Fleck ist bei Meerschweinchen grundsätzlich vorhanden :?
Das find ich interessant. Ich hatte gelesen, dass Cuys die kahle Stelle nicht haben. Elvis hat die nämlich auch nicht, bei ihm ist auch das Ohr totaaaal behaart. Er hat so ein richtiges Fellohr :love:
Aber warum hat das jetzt was mit dem Gesundheitszustand zu tun? :grübel:

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von darie » Do 28. Feb 2013, 19:26

WELLEN hat geschrieben:
darie hat geschrieben:
Murx Pickwick hat geschrieben:Direkt hinter den Ohren von Meerschweinchen befindet sich ein Fleck, der nur bei wirklich superhyperoptimalen Gesundheitszustand zuwächst, normalerweise ist der mehr oder weniger nackt.
Echt? Und ich dachte immer, dieser kleine kahle Fleck ist bei Meerschweinchen grundsätzlich vorhanden :?
Das find ich interessant. Ich hatte gelesen, dass Cuys die kahle Stelle nicht haben. Elvis hat die nämlich auch nicht, bei ihm ist auch das Ohr totaaaal behaart. Er hat so ein richtiges Fellohr :love:
Aber warum hat das jetzt was mit dem Gesundheitszustand zu tun? :grübel:
Das hab ich mich auch gefragt..... :grübel:

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Murx Pickwick » Do 28. Feb 2013, 19:30

Bei den meisten meiner Meerschweinchen wuchs nach einem Jahr Weidehaltung dieser Fleck mehr oder weniger zu ... einige Meerschweinchen hatten da irgendwann keinen kahlen Fleck mehr, sondern waren vollbehaart und ich saß davor und hatte die Welt nicht mehr verstanden ... nur die Ohren selbst blieben nackicht, wie es sich gehörte.

Ging es nem Meerschweinchen wieder schlechter (beispielsweise bei den Herren, wenn da mal wieder einer seinen Rang verlor und er daraufhin wieder Hautmilben bekam), warum auch immer, wurden diese Flecken wieder so nackt, wie man es halt so bei Meerschweinchen gewöhnt ist.

Warum das mit dem Gesundheitszustand zu tun hat, weiß ich nicht, ich habs nur bei Meinen beobachtet ... und inzwischen nicht nur bei Meinen.

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Miss Marple » Do 28. Feb 2013, 21:36

Bei meiner Stammtruppe, die ich von klein auf hatte, also Gustav, Rahel, Lea und nach paar Monaten noch Mumtadz, wuchsen die Stellen hinter den Ohren auch zu, ab der Zeit, wo ich mehr und Natur fütterte. Mumtadz hat jetzt trotz mehrerer Erkrankungen immer noch Gestrüpp hinter den Ohren.
Alle anderen Schweinchen kamen ja erst später, älter und mit diversen Zipperlein zu mir. Die haben hinter den Ohren noch FKK.
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Sasse » Do 28. Feb 2013, 21:58

Das mit den Ohrflecken und der Fütterung kann ich bestätigen :
Die 2 die erst mit 5 oder 6 zu mir kamen, davor Kunterbunti, Heu und bissi frisches bekommen haben, hatten im Herbst (als sie etwa 2-3Wochen bei mir mit Platz und Wiese und Heu ad lib) gut behaarte Stellen, jetzt im Winter sind die kahlen Stellen wieder größer. Die 2 Kleinen kamen im Frühjahr zu mir mit Ansätzen für kahle Stellen. Gleich Heu und Wiese ad lib, Platz bei mir -> coll behaart hinter den Ohren. Die 2 haben auch jetzt im Winter (leider innen und zu wenig Platz, keine optimale Fütterung) wieder Ansätze für kahle Stellen...
Die mit den unnafrängischen Tieren ;)

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von saloiv » Do 28. Feb 2013, 22:57

Das mit dem Ohrfleck ist ja interessant, darauf habe ich noch nie geachtet, werde das aber nun mal tun!

Ich habe keine Probleme mit Parasiten, obwohl ich keine super Hygiene habe. Aber ich habe schon einige Tiere mit Parasiten aufgenommen und behandelt.

Pilz
Wenn du die Chemiekeule möchtest, dann empfehle ich Imaverol (kann man auch weitflächig auftupfen, alles was kahl ist betupfen).
Kolloidales Silber hilft jedoch auch super, sofern du es 2x täglich drauf machst. Ich kann dir eines schicken (habe einen Apparat zum selber herstellen), aber das ist dann nicht die Salbe sondern das kolloidale Silber pur, also wässrige Lösung. Einfach 2x täglich auftupfen.
Vorbeugung und Haltung: Meiner Erfahrung nach hat das nicht mit Hygiene sondern mit FEUCHTIGKEIT zu tun! Also am besten wäre, die stark bepieselten Stellen öfters zu reinigen (wo sie liegen, unter den Häuschen etc.) oder eine Überstreu (z.B. Stroh) zu verwenden, so dass es immer trocken unterm Schweinchen ist. Dann kommt er nicht wieder und geht weg. Die Luftfeuchtigkeit ist auch wichtig.

Hefen
Nystatin ist nicht empfehlenswert meiner Erfahrung nach. Nystatin ist Zuckerlösung mit Wirkstoff und die Hefen ernähren sich vom Zucker. Der Wirkstoff bekämpft sie zwar aber behebt zum einen nicht die Ursache und zum anderen kommen sie nachdem das Medikament abgesetzt wurde fast garantiert wieder. Da muss ich Murx rechtgeben, ich wette mit. ;)
Hefen sind immer eine Begleiterscheinung, so wie Durchfall. Wenn du Durchfall hast und dann ewas fütterst, das dem Tier Wasser entzieht, wird der Stuhl fester, wenn du das aber wieder weg lässt, ist der Durchfall wieder da. Durchfall ist keine Erkrankung ansich sondern ein Symptom für ein anderes Problem (Hefen, Zahnprobleme, Vergiftungen, Organerkrankungen...), solange man dieses nicht behebt, hat man sie ewig und immer wieder.
Ursachen für Hefen: Zahnspitzen (Zahnprobleme), falsche Fütterung (denke ich bei dir nicht, da muss man ziemlich falsch füttern bei Meerschweinchen und es hat ja auch nur 1 Meerschweinchen!), andere Darmparasiten wie z.B. Würmer (darauf tippe ich bei dir)...
Also: Behandel die Würmer und die Hefen gehören der Vergangenheit an. Wenn nicht, dann stimmt noch etwas anderes nicht. Die Hefen sind nur ein Symptom und keine Erkrankung an sich.

Würmer:
Wenn du den Verdacht hast, dass die anderen auch Würmer haben, dann geb am besten eine Kotprobe ab und check das und ggf. werden alle entwurmt. Aber 3 Tage Kot sammeln, damit man auch was sieht... Oder du entwurmst sie gleich alle (würde ich fast so machen) damit da mal Ruhe ist, gerade wenn das Problem sowieso schon verschleppt wurde. ;)
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Ich wünsche Dir...
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dass Du liebst, als hätte Dich noch nie jemand verletzt.
dass Du tanzt, als würde keiner hinschauen.
dass Du singst, als würde keiner zuhören.
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von WELLEN » Fr 1. Mär 2013, 11:53

Das mit den Ohrflecken ist echt interessant, da ich dachte das wäre genetisch bedingt. Muss ich jetzt auch mal drauf achten. Aber Elvis toppt da alle, seine Ohren sind auch sehr fleischig und eben viel stärker behaart als bei den anderen.
Demnach müsste er ja auch sehr gesund sein :grübel:

Danke Viola für deine Tipps und v.a. dein Angebot mit dem kolloidalen Silber! :) Ich komme dann vielleicht noch auf dich zurück :lieb:
Vor kolloidalem Silber hab ich aber schon Respekt und probier das dann, wenn ich den Pilz so gar nicht los werde. Jetzt mach ich ja schon mit dem Itrafungol.
Eigentlich würd ich ja einfach gern ne Nystatincreme nehmen wie beim Menschen :grübel:

Wegen den Würmern hab ich noch das gefunden, kennt das wer? Von der Menge her ideal.
https://www.ebay.de/itm/7-Kraeuter-Wurm-Kur-natuerliche-Wurmkur-Entwurmung-Schafe-Ziegen-10-Gramm-/290682924942" onclick="window.open(this.href);return false;

Das DarmAktiv von cdVet find ich auch interessant, aber irgendwie mag ich nix kaufen wo ich nicht weiß was drin ist. Bei dem Wurmmittel hat mir der cdVet-Typ bei der Grünen Woche wenigstens nen Tipp gegeben was so drin ist, aber hier?! :grübel: Ich finde die könnten mal transparenter sein...

Ich weiß noch, dass früher Würmer mit Rittersporn ausgetriebewn wurden, aber der ist schon arg giftig, ist also nix.

Jetzt wächst ja der Bärlauch wieder, der ist auch gut, aber ich gehe jede Wette ein, dass den hier wieder mal keiner fressen wird. :narf:

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von saloiv » Fr 1. Mär 2013, 14:15

Das ebay-Kräuterzeug klingt spannend und wäre einen Versuch wert. Ansonsten kannst du mal fragen, ob das hier auch für Kaninchen u Meerschweinchen geeignet ist? https://www.naturheilkunde-bei-tiere.de/beipackzettelwormfree.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Bild
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Murx Pickwick » Fr 1. Mär 2013, 16:22

Das ebay-Kräuterzeugs geht hauptsächlich nur gegen Magenwürmer (die sind bei Pansentieren wie den Schafen sehr, sehr häufig), das wirkt weder gegen Spulwürmer, noch gegen Bandwürmer, noch gegen Hakenwürmer.

Magenwürmer kommen aufgrund des extrem sauren Millieus im Magen der Meerschweinchen nicht vor ... die leiden am Häufigsten unter Hakenwürmern und Spulwürmern, möglich sind auch Bandwürmer.

Kurzum, wenn du mit Kräutern da bei willst, mußt du wissen, welche Wurmart das ist, was sich da eingenistet hat!
Die Chemiekeulen gegen Würmer sind da weitaus weniger artspezifisch und machen gleich nen Rundumkahlschlag.

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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von Aellin » Fr 1. Mär 2013, 22:38

Wellen, da mein Internet mich jedes mal beim Antworten wieder rauswirft, nur ganz kurz.
Wir hatten Echinaceatropfen von Ratiopharm von der Tierärztin bekommen. Für Babyschwein Uschi (250g) sollte ich täglich 0,1ml aufziehen und ihr geben.
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Re: Parasiten und Hygiene in der Tierhaltung

Beitrag von WELLEN » Fr 12. Apr 2013, 22:47

Panacur mit allen und Nystatin mit Elvis sind ja nun schon länger rum.
Itrafungol mit Carmelönchen auch.

Elvis hat seither keine Matsche mehr :top: Erst das Nystatin hat ihm also geholfen sich von seinen Hefen zu befreien :tanz: Hoffe es bleibt jetzt auch so und er kommt nicht wieder ins Ungleichgewicht wie hier prophezeit ;) Aber ist ja jetzt echt schon ne Weile und daher bin ich voller Hoffnung :hot:

Carmel hat zwar noch bisschen Schüppchen, aber sieht trotzdem VIEL besser aus. Also ich denke sie ist auch übern Berg. Da sie eh tendenziell ja trockenere Haut hat denke ich das ist jetzt so die Norm bei ihr. Wir aber hoffe ich noch richtig normal bei ihr werden. Aber in den Ohren ist die Haut jetzt ohne Schuppen. Sie bekommt ja auch Sämereien und frisst sie gern. Schlägt also schon an bei ihr. :top:

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