Einseitiges ernähren = Diät
Moderator: Emmy
- lapin
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Einseitiges ernähren = Diät
Warum in Tiere allgemein?
Weil ich gerade versuche abzuleiten, von Mensch auf Tier...
seit Wochen suche ich nach einer Diät für mich, die es mir leicht macht, danach wieder ins normale Leben überzugehen ohne großen JoJo Effekt...
Bei dieser Suche bin ich so auf allerhand einseitige Diäten gestoßen...
Nur Kohlsuppe und du nimmst täglich ab...
Schokoladendiät, Melonendiät...Reisdiät...etc pp.
Nun fällt mir auf, dass wir das bei den Tieren oft nicht anders handhaben, bzw anders gehandhabt haben.
Wurden Kaninchen meist nur von Möhren und Löwenzahn und etwas Heu ernährt, war diese doch recht einseitige Ernährung doch eigentlich eine Diät für unser Tier.
Oft kennen Hunde und Katzen nur eine Trockenfutter und eine Nassfuttersorte...
somit haben wir (oder tun es immer noch) täglich unseren Tieren eine Diät aufgezwungen...oder nicht zu vergleichen??
Weil ich gerade versuche abzuleiten, von Mensch auf Tier...
seit Wochen suche ich nach einer Diät für mich, die es mir leicht macht, danach wieder ins normale Leben überzugehen ohne großen JoJo Effekt...
Bei dieser Suche bin ich so auf allerhand einseitige Diäten gestoßen...
Nur Kohlsuppe und du nimmst täglich ab...
Schokoladendiät, Melonendiät...Reisdiät...etc pp.
Nun fällt mir auf, dass wir das bei den Tieren oft nicht anders handhaben, bzw anders gehandhabt haben.
Wurden Kaninchen meist nur von Möhren und Löwenzahn und etwas Heu ernährt, war diese doch recht einseitige Ernährung doch eigentlich eine Diät für unser Tier.
Oft kennen Hunde und Katzen nur eine Trockenfutter und eine Nassfuttersorte...
somit haben wir (oder tun es immer noch) täglich unseren Tieren eine Diät aufgezwungen...oder nicht zu vergleichen??
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."
- ElHappy
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
mhh lapin persönlich halte ich nix von Diäten . Ich halte mehr von einer ERnährungsumstellung. Mit obst , Gemüse fettarmes Fleisch und ein paar" ungesunde" Dinge weglassen. Ich find das bringt auf Dauer mehr und muss nicht einseitig sein . Die PFunde purzeln vielleicht langsamer aber es ist gesünder . Den ich weiß von dem Nephrologen meines Mannes das wenn man zuschnell abnimmt die Giftstoffe die sich im Fett einlagern zuschnell freigesetzt werden und es auf diesem WEge zu LEber und Nierenproblemen kommen kann .

- halloich
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Jede Diät die auf einseitiger Ernährung aufgebaut ist.
Halt nur Kohlsuppe, Schokoladendiät, Melonendiät...Reisdiät... führt unweigerlich zum JoJo Effekt.
Weil der Körper sich merkt was während der Diät fehlt, und sobal man langsam wieder anfängt sich "normal" zu ernähren speichert der Körper falls mal wieder "schlechte Zeiten" kommen.
Und ob man wirklich von Tier auf mensch, oder Mensch auf Tier schließen kann
Halt nur Kohlsuppe, Schokoladendiät, Melonendiät...Reisdiät... führt unweigerlich zum JoJo Effekt.
Weil der Körper sich merkt was während der Diät fehlt, und sobal man langsam wieder anfängt sich "normal" zu ernähren speichert der Körper falls mal wieder "schlechte Zeiten" kommen.
Und ob man wirklich von Tier auf mensch, oder Mensch auf Tier schließen kann
- ElHappy
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
neeee halloich man kann nicht von Mensch auf Tier schliessen . Schon alleine wegen des anderen Stoffwechsels ,anderer Verdaungstrakt und Ernährungsweise

- freigänger
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
weshalb willst du eine diät? zum entschlacken? oder zum abnehmen?
meine diät heißt stevia. seither haben die tgl. süßigkeiten, ob kuchen, marzipan, keks, schoko, schwedenbomben etc. ruhe vor mir. das gabs jahrzehnte nicht.
und ich trink tgl. ca. 3 kannen unterschiedlichen tee.
ich acht nicht auf mein gewicht. durch ein medi hatte sich in meinem kopf ein schalter quergelegt und ich hab tag und nacht gefressen. die kilo haben mich sehr lange begleitet. aktuell hab ich einige kilos abgenommen ohne es angestrebt zu haben.
einseitige diäten führen m.e. zu heißhunger, unausgeglichenheit in psyche und physe.
zuckerhaltiges, wie z.b. limo weglassen, auch alk hat seine kalorien. und ab dem nachmittag essen einbremsen.
mit viel trinken den magen 'überlisten', vlt. hilft das.
meine diät heißt stevia. seither haben die tgl. süßigkeiten, ob kuchen, marzipan, keks, schoko, schwedenbomben etc. ruhe vor mir. das gabs jahrzehnte nicht.
und ich trink tgl. ca. 3 kannen unterschiedlichen tee.
ich acht nicht auf mein gewicht. durch ein medi hatte sich in meinem kopf ein schalter quergelegt und ich hab tag und nacht gefressen. die kilo haben mich sehr lange begleitet. aktuell hab ich einige kilos abgenommen ohne es angestrebt zu haben.
einseitige diäten führen m.e. zu heißhunger, unausgeglichenheit in psyche und physe.
zuckerhaltiges, wie z.b. limo weglassen, auch alk hat seine kalorien. und ab dem nachmittag essen einbremsen.
mit viel trinken den magen 'überlisten', vlt. hilft das.
liebe grüße freigänger
vom 18.6.00 bis 14.4.12 begleitete mich cano treu und in liebe, wie nur ein hund kann. danke cano. Wer wagt, kann verlieren. Wer nicht wagt, hat schon verloren. (b.brecht)
vom 18.6.00 bis 14.4.12 begleitete mich cano treu und in liebe, wie nur ein hund kann. danke cano. Wer wagt, kann verlieren. Wer nicht wagt, hat schon verloren. (b.brecht)
- saloiv
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Ich halte auch nichts von Diäten. Lieber immer mal wieder eine Kleinigkeit an der Ernährung ändern. Zum Beispiel vor dejer Hauptmahlzeit erst einmal in Ruhe einen Salat essen. Oder als Zwischenmahlzeiten Obst statt Süßigkeiten, oder drei feste Mahlzeiten statt ständiges "hier und da essen" oder... Diese Änderungen müssen zum Menschen passen und zu seinem Lebenswandel (z.B. wird es mit regelmäßigen Mahlzeiten nichts, wenn man im Schichtdienst arbeitet und ein Salat-Phobiker wird wohl ungerne vor jeder Mahlzeit einen Salat essen wollen). Das wichtigste für die richtige Figur ist jedoch das man wieder darauf achtet, aufzuhören wenn man satt ist (nicht aus Genuss oder Langeweile oder Einsamkeit weiter essen bzw. ohne Hunger zu essen zum Zeitvertreib) und ganz bewusst ist, darauf schaut wann man gesättigt ist und dann auch aufhört.
Wenn du deinen Körper einseitig ernährst, wird er immer nachher alles nehmen, was er bekommen kann um die nächste Not-Zeit besser überbrücken zu können, das ist dann der tolle Jojo-Effekt...
Wenn du deinen Körper einseitig ernährst, wird er immer nachher alles nehmen, was er bekommen kann um die nächste Not-Zeit besser überbrücken zu können, das ist dann der tolle Jojo-Effekt...

Ich wünsche Dir...
dass Du arbeitest als würdest Du kein Geld brauchen.
dass Du liebst, als hätte Dich noch nie jemand verletzt.
dass Du tanzt, als würde keiner hinschauen.
dass Du singst, als würde keiner zuhören.
dass Du lebst, als wäre das Paradies auf Erden.
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schweinsnase77
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Diät bedeutet ja erstmal nur im weitesten Sinne Ernährungsumstellung.
Ich glaube aber nicht das man da von Tieren auf Menschen schließen kann, alleine weil viele Tierarten sich ja von Natur aus sehr einseitig ernähren, wobei das Menschen je nach Lebensraum ja auch tun ( Eskimos z.B.)
Der Jojoeffekt tritt mehr oder weniger automatisch ein, sobald die Kalorienzufuhr den Tagesumsatz übersteigt.....ist einfach ein Naturgesetz, was uns im Laufe der Evolution vermutlich x-male vor dem Austerben bewahrt hat.
Sobald du weniger zu dir nimmst, als du verbrauchst, nimmst du ab, sobald du mehr Energie zu dir nimmst du zu ( abhängig von noch einigen anderen Faktoren). Das ist allerdings auch bei Tieren so.
Ich glaube aber nicht das man da von Tieren auf Menschen schließen kann, alleine weil viele Tierarten sich ja von Natur aus sehr einseitig ernähren, wobei das Menschen je nach Lebensraum ja auch tun ( Eskimos z.B.)
Der Jojoeffekt tritt mehr oder weniger automatisch ein, sobald die Kalorienzufuhr den Tagesumsatz übersteigt.....ist einfach ein Naturgesetz, was uns im Laufe der Evolution vermutlich x-male vor dem Austerben bewahrt hat.
Sobald du weniger zu dir nimmst, als du verbrauchst, nimmst du ab, sobald du mehr Energie zu dir nimmst du zu ( abhängig von noch einigen anderen Faktoren). Das ist allerdings auch bei Tieren so.
Mit freundlichen Grunzern
Annette
Mit 2 samtpfotigen Killern
Annette
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Ziesel
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
ich so als Salat-Phobiker (nettes Wort
) bin noch dazu kein Wassertrinker ( ist mir zu geschmacklos und 3L Fanta oder noch 20 Tassen Kaffee mehr mit 5 Würfelzucker brächten wohl keine Punkte) beobachte in meinem Umfeld dauernd Mitmenschen-Gewichts-Jojo und stelle fest, dass sehr häufig die übelst launisch werden, die solche einseitigen Diäten machen. Es geht los wenn sie nach 2-3 Tagen das Zeug eigentlich über haben, dann wenn nicht schnell genug was auf der Wage passiert und wenns nach 4-8 Wochen fast Diätdurchhalten rasant wieder raufkommt ist die Laune auch nicht besonders. Trennköstler hingegen sind weniger launisch laut meiner Beobachtung nach. Nuja, die essen ja zB morgens´n Brötchen mit Nutella/Marmelade (5 Std Pause) mittags bzw spätestens Abends auf Kartoffelbrotnudelreis uÄ--- das scheint wohl leichter weil man alles darf nur eben zusammen
- Entensusi
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Ich hab noch nie eine Diät-Diät gemacht, sondern nur versucht, einfach WENIGER zu essen. Aber im Grunde gab es ebenfalls Jojo. Denn wenn das Wunschgewicht erreicht ist, schleicht sich sehr schnell der Schlendrian wieder ein!
Was bei mir wirklich etwas bringt ist, wenn ich den Alkohol weglasse - und hungrig machende Medikamente.
Bei den Tieren.. ich weiß, dass z.B. Zücher, deren Ausstellungstiere nicht das "richtige" gewicht haben, durchaus zu Diät-Methoden greifen.
Ob wir unseren Tieren Diät "antun", weiß ich nicht, aber vermutlich immer irgendwie. Denn selbst bei ad libitum gibt es sicher das eine oder andere, das fehlt! Andererseits schützen wir unsere Tiere durch die "Diät" auch vor Fehlernährung.
Ich erinnere mich nur daran, dass ich eine Tüte Cornflakes (gesüsst), die meine Kinder über Wochen nciht merh gegessen haben, wegwerfen woltle und mein Mann gefragt hat, ob man die nicht den Kaninchen geben kann. Ich war völlig entsetzt! Und wusste dann auf die Frage, warum zum Teufel das dann die Kinder bekämen, auch keine vernünftige Antwort..
Was bei mir wirklich etwas bringt ist, wenn ich den Alkohol weglasse - und hungrig machende Medikamente.
Bei den Tieren.. ich weiß, dass z.B. Zücher, deren Ausstellungstiere nicht das "richtige" gewicht haben, durchaus zu Diät-Methoden greifen.
Ob wir unseren Tieren Diät "antun", weiß ich nicht, aber vermutlich immer irgendwie. Denn selbst bei ad libitum gibt es sicher das eine oder andere, das fehlt! Andererseits schützen wir unsere Tiere durch die "Diät" auch vor Fehlernährung.
Ich erinnere mich nur daran, dass ich eine Tüte Cornflakes (gesüsst), die meine Kinder über Wochen nciht merh gegessen haben, wegwerfen woltle und mein Mann gefragt hat, ob man die nicht den Kaninchen geben kann. Ich war völlig entsetzt! Und wusste dann auf die Frage, warum zum Teufel das dann die Kinder bekämen, auch keine vernünftige Antwort..
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere
-
Una
- Planetarier

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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Kaninchen: Möhren, Löwenzahn und Heu, ist eine einseitige Diätlapin hat geschrieben:Wurden Kaninchen meist nur von Möhren und Löwenzahn und etwas Heu ernährt, war diese doch recht einseitige Ernährung doch eigentlich eine Diät für unser Tier.
Oft kennen Hunde und Katzen nur eine Trockenfutter und eine Nassfuttersorte...
somit haben wir (oder tun es immer noch) täglich unseren Tieren eine Diät aufgezwungen...oder nicht zu vergleichen??
Hunde/Katzen: nur Trofu oder Nafu, ist in meinen Augen keine einseitige Diät, da in einem Alleinfuttermittel alles an Vitaminen, Mineralstoffen usw. enthalten ist, das das Tier braucht.
Mensch: nur Kohlsuppe oder Sonstwas über längere Zeit, ist eine einseitige Diät, da der Körper so über diese Zeit nicht mit allen Nährstoffen versorgt wird, außer man nimmt zusätzlich täglich Vitaminkapseln, damit das wieder einigermaßen ausgeglichen wird.
Liebe Grüße
- Murx Pickwick
- Planetarier

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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Wenn tatsächlich in TroFu und NaFu alles drin wär, was Hund/Katz/Frett braucht, dann gäbs nicht so viele ernährungsbedingte Dysplasien, Spondylosen, Nierenschäden etc etc etc ... Zuchten, welche auf Barf und/oder Reste umgestellt hatten, hatten innerhalb eines Jahres nur noch selten Hunde mit HD in den Würfen und ähnliches ... TroFu und NaFu ist eine genauso einseitige Ernährung wie Pizza und ACE-Fruchtsaft ...
Vitaminkapseln können eine Fehlernährung nicht ausgleichen ... im Gegenteil, Vitaminkapseln sind eine einseitige Vitaminzufuhr, so sind in Vitamin E-Kapseln beispielsweise nur ein einziger Stoff drin, wo normalerweise Vitamin E aus mehreren unterschiedlich wirkenden Stoffen besteht.
Diäten bei Tieren einschließlich des Menschen sind sehr gut vergleichbar, das Grundprinzip, was dahintersteht, ist das Gleiche - je weiter von der Ernährung der letzten plusminuszerquetschtenunddraufgelegten 10.000 Generationen abgewichen wird, desto schlimmer die Auswirkungen aufs Tier und da ist es vollkommen schnuppe, ob es sich um ne Amöbe oder nen Menschen handelt.
Allerdings brauchen Amöben nicht so lange Zeit, um 10.000 Generationen zu produzieren ...
Es gibt Tierarten, die von Natur aus recht einseitig leben - Bambusbären beispielsweise, nur haben die das schon die letzten 10.000 Generationen so gemacht.
Beim Menschen ist das Hauptproblem, daß er erst seit ca. 300 - 400 Generationen einen nennenswerten Anteil an Mehlsaaten in der Ernährung hat, der zudem auch noch in den letzten 2 Generationen zur Hauptmahlzeit mutierte - da brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn so viele Menschen damit nicht klarkommen und dick und fett werden. Es ist erstaunlich, wieviele Menschen mit einer Lutzdiät auf Dauer abnehmen und sich damit auch noch gesünder fühlen!
Werden dann auch noch so, wie noch im Mittelalter, oder noch früher, viele Wildkräuter gegessen, ist der Effekt noch stärker - klar, diese ganzen Wildgemüse, Wildobst und alten Nutzpflanzen fallen erst seit ein bis zwei Generationen aus der Durchschnittsernährung des Menschen raus ... wäre genauso, als wenn man Kaninchen statt mit Wiese mit Alditheke und Getreide ernähren wollte - Kaninchen gehen da genauso auf wie Hefekuchen! Da helfen nicht mal mehr irgendwelche zugesetzten Vitamine und so ... die unterstützen das eher noch.
Vitaminkapseln können eine Fehlernährung nicht ausgleichen ... im Gegenteil, Vitaminkapseln sind eine einseitige Vitaminzufuhr, so sind in Vitamin E-Kapseln beispielsweise nur ein einziger Stoff drin, wo normalerweise Vitamin E aus mehreren unterschiedlich wirkenden Stoffen besteht.
Diäten bei Tieren einschließlich des Menschen sind sehr gut vergleichbar, das Grundprinzip, was dahintersteht, ist das Gleiche - je weiter von der Ernährung der letzten plusminuszerquetschtenunddraufgelegten 10.000 Generationen abgewichen wird, desto schlimmer die Auswirkungen aufs Tier und da ist es vollkommen schnuppe, ob es sich um ne Amöbe oder nen Menschen handelt.
Allerdings brauchen Amöben nicht so lange Zeit, um 10.000 Generationen zu produzieren ...
Es gibt Tierarten, die von Natur aus recht einseitig leben - Bambusbären beispielsweise, nur haben die das schon die letzten 10.000 Generationen so gemacht.
Beim Menschen ist das Hauptproblem, daß er erst seit ca. 300 - 400 Generationen einen nennenswerten Anteil an Mehlsaaten in der Ernährung hat, der zudem auch noch in den letzten 2 Generationen zur Hauptmahlzeit mutierte - da brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn so viele Menschen damit nicht klarkommen und dick und fett werden. Es ist erstaunlich, wieviele Menschen mit einer Lutzdiät auf Dauer abnehmen und sich damit auch noch gesünder fühlen!
Werden dann auch noch so, wie noch im Mittelalter, oder noch früher, viele Wildkräuter gegessen, ist der Effekt noch stärker - klar, diese ganzen Wildgemüse, Wildobst und alten Nutzpflanzen fallen erst seit ein bis zwei Generationen aus der Durchschnittsernährung des Menschen raus ... wäre genauso, als wenn man Kaninchen statt mit Wiese mit Alditheke und Getreide ernähren wollte - Kaninchen gehen da genauso auf wie Hefekuchen! Da helfen nicht mal mehr irgendwelche zugesetzten Vitamine und so ... die unterstützen das eher noch.
- WELLEN
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Die Frage ist wie lange sie sich wohl fühlen werdenMurx Pickwick hat geschrieben:Es ist erstaunlich, wieviele Menschen mit einer Lutzdiät auf Dauer abnehmen und sich damit auch noch gesünder fühlen!
Ein hoher Fettkonsum aus tierischen Fetten macht krank. Als Beispiel hier eine sehr aktuelle Studie:
https://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature11225.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Natürlich wurde die jetzt wieder in Mäusen gemacht und so weiter und so fort. Ist aber denk ich alles sehr plausibel, da sich die gesamte Mikroflora ändert und diese eben auf Dauer krank macht. Leider ist der Artikel nicht open access.
Somit bin ich doch immer noch für eine tendenziell vegetarische oder sogar vegane Ernährung
Zu dem Diätthema:
Ich würde keine Diät machen an deiner Stelle, lapin, sondern einfach anfangen wie schon gesagt wurde gesünder und bewusster zu essen. Bist du etwas dick? Ist mir noch nicht aufgefallen.
Positiver Stress, gesundes Essen, viel Bewegung, gute Laune und die Pfunde purzeln von selbst! Solange du noch im Rahmen des BMI bist, mach keine Diät!
- lapin
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Zu mir: Jap, hab nen Wunschgewicht, wo ich mich am wohlsten fühle, da würde ich schon gerne wieder hinkommen...bin aber wiederrum nen Genußmensch + ich hab nen riiiiiiesen Schweinehund und somit
, beißt sich alles. 
Zu dem Thema in welche Richtung ich wollte...
ist das, was uns Menschen für Diäten empfohlen wird, dass wie wir Tiere jahrelang ernährt haben...
Kalorienzähler nennt man sie bei uns...
Futterwieger in den Tierforen.
Und dann wird eben oft einseitig empfohlen...siehe "Heu ist das Brot der Tiere"....was ja heißen müsste, an sich braucht der Mensch nur Brot...das würde aber nie einer empfehlen...komischerweise...außer du hast vor abzunehmen...
aber dann, wie man hier ja sieht....zeigen viele auf und meinen "pass auf, zu einseitig = Gefahr auf Mangelerscheinungen"...
um den Vergleich weiter zu ziehen
!
Zu dem Thema in welche Richtung ich wollte...
ist das, was uns Menschen für Diäten empfohlen wird, dass wie wir Tiere jahrelang ernährt haben...
Kalorienzähler nennt man sie bei uns...
Futterwieger in den Tierforen.
Und dann wird eben oft einseitig empfohlen...siehe "Heu ist das Brot der Tiere"....was ja heißen müsste, an sich braucht der Mensch nur Brot...das würde aber nie einer empfehlen...komischerweise...außer du hast vor abzunehmen...
aber dann, wie man hier ja sieht....zeigen viele auf und meinen "pass auf, zu einseitig = Gefahr auf Mangelerscheinungen"...
um den Vergleich weiter zu ziehen
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- Lightning
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Diät ist bei mir auch ein schweres Thema...
Als ich 15 war, hatte ich eine ganz schwere Zeit in der ich innerhalb kürzester Zeit mehr als 20 kg abgenommen hab...
Aufeinmal wog ich nur noch 45 kg und weniger...und das bei einer Größe von 1,68.
Ich hab teilweise tagelang nichts gegessen..und wenn, dann meistens nur ein Schwarzbrot.
Getrunken habe ich Eistee und davon wirklich viel am Tag.
Naja dann kamen Probleme, mit denen ich wirklich zu kämpfen hatte und schwupp hatte ich die 20 kg und mehr wieder drauf...
Ich hab nur noch gegessen...Jojo-Effekt vom Feinsten.
Mit 16-17 hat sich dann alles eingespielt und ich war immer recht zufrieden...bis ich mit 18, durch ein persönliches "Missgeschick" bestimmt mehr als 80 kg gewogen habe...Nun gerade 5 Monate her, wiege ich nur noch was mit 50 kg.
Aber ich erähre mich nicht wieder so einseitig, ich esse gerne chinesische Nudeln, esse unheimlich gerne Milchschnitte usw...
Ich hab einfach viel Stress und so hat mein Körper keine Probleme mehr das Ganze zu verarbeiten.
Darüber bin ich auch sehr glücklich...
Anja ( Lapin ) und ich unterhalten uns viel übers Abnehmen, und ich bin mitlerweile soweit, dass ich zu ihr sage, dass umso mehr sie über das Abnehmen nachdenkt, desto schlechter fallen die Kilos...
Ich denke man muss einfach drauf achten, aber man muss sich auch MAL MIT GUTEM GEWISSEN was gönnen können...sonst machts auch einfach keinen Spaß.
Ob man Tiere aus Diät setzt weiß ich nicht...gerade bei dir bekommt Lucy genug verschiedenes...
Deine Kaninchen genießen Vielfalt...
Als ich 15 war, hatte ich eine ganz schwere Zeit in der ich innerhalb kürzester Zeit mehr als 20 kg abgenommen hab...
Aufeinmal wog ich nur noch 45 kg und weniger...und das bei einer Größe von 1,68.
Ich hab teilweise tagelang nichts gegessen..und wenn, dann meistens nur ein Schwarzbrot.
Getrunken habe ich Eistee und davon wirklich viel am Tag.
Naja dann kamen Probleme, mit denen ich wirklich zu kämpfen hatte und schwupp hatte ich die 20 kg und mehr wieder drauf...
Ich hab nur noch gegessen...Jojo-Effekt vom Feinsten.
Mit 16-17 hat sich dann alles eingespielt und ich war immer recht zufrieden...bis ich mit 18, durch ein persönliches "Missgeschick" bestimmt mehr als 80 kg gewogen habe...Nun gerade 5 Monate her, wiege ich nur noch was mit 50 kg.
Aber ich erähre mich nicht wieder so einseitig, ich esse gerne chinesische Nudeln, esse unheimlich gerne Milchschnitte usw...
Ich hab einfach viel Stress und so hat mein Körper keine Probleme mehr das Ganze zu verarbeiten.
Darüber bin ich auch sehr glücklich...
Anja ( Lapin ) und ich unterhalten uns viel übers Abnehmen, und ich bin mitlerweile soweit, dass ich zu ihr sage, dass umso mehr sie über das Abnehmen nachdenkt, desto schlechter fallen die Kilos...
Ich denke man muss einfach drauf achten, aber man muss sich auch MAL MIT GUTEM GEWISSEN was gönnen können...sonst machts auch einfach keinen Spaß.
Ob man Tiere aus Diät setzt weiß ich nicht...gerade bei dir bekommt Lucy genug verschiedenes...
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Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
- WELLEN
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Ja, das mit dem einseitig kommt, wie eben gesagt wurde, schon auf die Tierart an.
Beim Menschen wäre nur Brot nicht gut, auch wenn es 50 verschiedene Brotsorten wären. Aber z.B. ein Koalabär kommt mit NUR Eukalyptus prima aus.
Kann man so jetzt also nicht vergleichen Tier und Mensch finde ich. Muss man eben für jede Tierart individuell sehen.
Der Mensch braucht eben mehr und lebt auch nicht vom Brot allein
Der Trick der einseitigen Diäten ist ja auch nur der, dass man sobald es einseitig wird nicht mehr so viel isst. Zudem ist es, wie bei der Kohlsuppendiät eine Reduktion der Kalorien. Hier kann man sich also sattessen und nimmt trotzdem nicht viele Kalorien auf. Im Grund ist das ja schonmal so ne ganz gute Richtung, aber eben nur Kohlsuppe ist dann auch falsch. Ich würde das eben mit mehr Gemüse und Obst verwirklichen. Dann hat man meist nämlich auch viel gegessen, aber wenig Kalorien aufgenommen. Ob man davon dann lange satt ist, sei dahingestellt. Daher eben die gesunde Mischung
Wirklich effektiv nimmt man auch nur ab, wenn es LANGSAM geht, also keine Kohlsuppencrashdiäten bei denen man in 1 Woche 5 kg abnimmt und das meiste war nur Wasser. Am Besten ist es man nimmt in nem halben Jahr 5 Kilo ab oder so.
Bei mir schwankt das Gewicht auch je nach Winter/Sommer. Im Sommer wiege ich immer weniger.
Ich hab auch immer abgenommen, wenn ich es eigentlich nicht bewusst gemacht habe. Entweder ich war verliebt, hatte Liebeskummer oder Stress in der Arbeit, oder sonst viel zu tun, etc. Da war ich dann immer am dünnsten. Wenn ich aber faul auf der Couch liege und alles paletti ist, dann bin ich eben auch nicht dünn. Eine gute Partnerschaft ist somit schonmal Gift für das Gewicht
Der Schlüssel ist einfach weniger essen und sich bewegen. Und nicht zu viel dran denken und sich einfach beschäftigen mit was anderem sodass man das Essen vergisst und es einem nicht mehr so wichtig ist
Genuß und dünn sein schließt sich nicht unbedingt aus. Wenn du jetzt nicht gerade wie Twiggi aussehen willst, sondern eher sojemand wie Laetitia Casta auch dünn findest
Man kann seinen Genuß aber auch verschieben. Wenn man vorher Nougateis total klasse fand, kann man auch bei nem Joghurteis Genuß verspüren
Oft ist es einfach Gewohnheit und wie du sagst der Schweinehund, der nix ändern will.
Beim Menschen wäre nur Brot nicht gut, auch wenn es 50 verschiedene Brotsorten wären. Aber z.B. ein Koalabär kommt mit NUR Eukalyptus prima aus.
Kann man so jetzt also nicht vergleichen Tier und Mensch finde ich. Muss man eben für jede Tierart individuell sehen.
Der Mensch braucht eben mehr und lebt auch nicht vom Brot allein
Der Trick der einseitigen Diäten ist ja auch nur der, dass man sobald es einseitig wird nicht mehr so viel isst. Zudem ist es, wie bei der Kohlsuppendiät eine Reduktion der Kalorien. Hier kann man sich also sattessen und nimmt trotzdem nicht viele Kalorien auf. Im Grund ist das ja schonmal so ne ganz gute Richtung, aber eben nur Kohlsuppe ist dann auch falsch. Ich würde das eben mit mehr Gemüse und Obst verwirklichen. Dann hat man meist nämlich auch viel gegessen, aber wenig Kalorien aufgenommen. Ob man davon dann lange satt ist, sei dahingestellt. Daher eben die gesunde Mischung
Wirklich effektiv nimmt man auch nur ab, wenn es LANGSAM geht, also keine Kohlsuppencrashdiäten bei denen man in 1 Woche 5 kg abnimmt und das meiste war nur Wasser. Am Besten ist es man nimmt in nem halben Jahr 5 Kilo ab oder so.
Bei mir schwankt das Gewicht auch je nach Winter/Sommer. Im Sommer wiege ich immer weniger.
Ich hab auch immer abgenommen, wenn ich es eigentlich nicht bewusst gemacht habe. Entweder ich war verliebt, hatte Liebeskummer oder Stress in der Arbeit, oder sonst viel zu tun, etc. Da war ich dann immer am dünnsten. Wenn ich aber faul auf der Couch liege und alles paletti ist, dann bin ich eben auch nicht dünn. Eine gute Partnerschaft ist somit schonmal Gift für das Gewicht
Der Schlüssel ist einfach weniger essen und sich bewegen. Und nicht zu viel dran denken und sich einfach beschäftigen mit was anderem sodass man das Essen vergisst und es einem nicht mehr so wichtig ist
lapin hat geschrieben:Zu mir: Jap, hab nen Wunschgewicht, wo ich mich am wohlsten fühle, da würde ich schon gerne wieder hinkommen...bin aber wiederrum nen Genußmensch + ich hab nen riiiiiiesen Schweinehund und somit , beißt sich alles.
Genuß und dünn sein schließt sich nicht unbedingt aus. Wenn du jetzt nicht gerade wie Twiggi aussehen willst, sondern eher sojemand wie Laetitia Casta auch dünn findest
Man kann seinen Genuß aber auch verschieben. Wenn man vorher Nougateis total klasse fand, kann man auch bei nem Joghurteis Genuß verspüren
Oft ist es einfach Gewohnheit und wie du sagst der Schweinehund, der nix ändern will.
- Murx Pickwick
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Ich fühl mich mit Low Carb schon seit acht Jahren körperlich so gut, wie ich mich vorher in meinem Leben nur mit Low Carb gefühlt hab - und das auf Dauer. Erkältungen, Muskelkater und Co kenne ich nur noch aus den Phasen, wenn ich mal wieder zuviel Stärke- und Zuckerhaltiges gegessen hab.Die Frage ist wie lange sie sich [mit der Lutzdiät] wohl fühlen werden
Und ich bin kein Einzelfall ...
Übrigens esse ich sehr fleisch- und fettreich, und habe damit deutlich bessere Blutwerte und weniger hohen Blutdruck, wie vorher, wo ich noch Brot und Co gegessen hab und Fleisch nur wenig aß ... selbst wenig essen, nur wenig Kalorien essen etc bei starker Bewegung hatten unter dem Einfluß von Getreide, Kartoffeln und Co nur den Effekt gehabt, daß ich weiterhin zunahm - ungesund zunahm, ich hatte nachher Kleidergröße 40 mit steigender Tendenz, nun bin ich bei Kleidergröße 36 und gleichbleibender Tendenz!
Ok, ich lag zeitweise deutlich oberhalb des empfohlenen BMI, trotz Kleidergröße 36 - nur liegen auch Bodybuilder da eindeutig drüber, ohne daß die fett sind.
Das Ganze läßt sich sogar an anderen Menschen bestätigen, die sich ihrerseits auf Low Carb eingelassen haben und nach Appetit und Wohlgeschmack essen.
Mit Versuchen an Labormäusen läßt sich das nicht vergleichen, schon vom Organismus her nicht - Hausmäuse leben seit 40.000 Generationen vom Getreide des Menschen ... das sind nicht nur Körnerfresser, sondern sie haben sich derartig an diese Körnerkost angepaßt, daß sie sogar nur von Weizen leben können, ohne kränker wie ihre abwechslungsreich ernährten Kolleginnen zu werden (einige genetische Varianten, wie dominantrote Mäuse beispielsweise, ausgenommen). Tierische Kost oder ölhaltige Kost (Nüsse, Mandeln, Ölsaaten) werden von Hausmäusen nur in sehr geringen Mengen gefuttert, den Löwenanteil machen große Mehlsaaten aus ... bei mir hatten die Farbmäuse bei freiem Angebot aller Saaten zu über 60% Hafer, Gerste und Buchweizen gefressen, wenn ich mal ne Getreidemischung aus dem Bioladen mit Dinkel und Roggen anbot (hatte ich aus persönlicher Überzeugung nur selten gemacht, Weizen gab es fast nie), wurden auch diese Mehlsaaten viel gefressen, die ganzen Feinsaaten und Ölsaaten blieben liegen, Frisches wurde vergleichsweise wenig gefuttert, Tierisches wurde teilweise sogar verschmäht.
Bei Vergleichen am Menschen dagegen zeigen statistische Auswertungen der Nahrungsgewohnheiten aus den USA zwar ein erhöhtes Krebsrisiko bei hohem Fleischkonsum, der sich jedoch in genauso durchgeführten Auswertungen weltweit nicht bestätigen läßt - es sei denn, man vergleicht Gruppen miteinander, die genauso gern und genauso häufig grillen wie die US-Amerikaner ... wir haben es also mit einem erhöhten Krebsrisiko nicht mit dem Fleischkonsum zu tun, sondern vielmehr mit dem Grillen des Fleisches, welches eine Reihe von krebsauslösenden Stoffen (Nitrosamine beispielsweise) produziert ... dennoch werden diese amerikanischen Studien immer wieder hergenommen, um zu beweisen, daß Fleisch schlecht sei ...
-
Ziesel
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
nee sicher nicht... ich esse 3-4 fast regelmäßige Mahlzeiten (mag ziemlich fett..Eisbein, Kräuterbutter, Pommes, Sauce Hollandaise) und zwischendurch recht viel Schokokucheneisknabberkram (auch vor´m Schlafengehen) bei 48 kg .... das ist wohl auch irgendwie typenabhängig und hat sicher auch hiermit zu tunWELLEN hat geschrieben:Genuß und dünn sein schließt sich nicht unbedingt aus..
also nicht weniger essen aber eben die Bewegung....ich glaub wer futtert wie ´n steinestapelnder Bauarbeiter aber sich vom Bürositzplatz auf die Couch und ins Bett bewegt hat eher´n Gewichtsproblem als jemand der egal was und wie viel futtert und sich viel körperlich betätigtWELLEN hat geschrieben:Der Schlüssel ist einfach weniger essen und sich bewegen..
Da ich schlecht auf auf irgend´ne Leckerei verzichten kann/will, würde ich mich eben mehr bewegen und nicht auf irgendwelche Diäten setzen. Das ist vielleicht auch was wo man bei den Tieren mal vergleichen könnte..es wird ja oft gesagt, dass zB ad lib Angebote nix für 80cm-Käfig-Nins sind
- WELLEN
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Wenn du dich über einen langen Zeitraum besser fühlst mit mehr Fleisch und weniger Brot und Zucker ist das für dich dann eben auch besser. Aber du wirst ja jetzt auch nicht nur fette Fleischwürste in dich reinschieben, sondern kombinierst die dann sicher mit deinen Kräutern und anderen “Helferlein”. Du isst ja bestimmt auch viel Gemüse und auch etwas Obst.
Zudem isst du Fleisch, das sicher wesentlich gesünder ist als das von Massentierhaltungstieren. Die Qualität wird es ausmachen, dass du dich dabei so gut fühlst.
Andere Menschen aber würden eher mit einer vegetarischen bis veganen Ernährung besser klar kommen.
Ist wahrscheinlich sogar in der Tierart Mensch wieder von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Das muss man dann selber ausprobieren wo man sich am besten mit fühlt.
Ich bin überzeugt davon, dass es wichtig ist wie diese Tiere, die man isst gelebt haben (also auch was die gefressen haben) und wie sie zubereitet werden. Erst das macht das Fleisch dann gesund. Fleisch ist also nicht Fleisch, sondern das WIE ist entscheidend.
Ein Massentierhaltungsschwein, dass gegrill wird und dann pur gegessen wird ist ungesünder als dasselbe Fleisch, das noch zusätzlich mit Paprika oder Gewürzen und Kräutern gegessen wird. Die ganzen antioxidativ wirkenden Pflanzenwirkstoffe machen dann auch das Grillen wieder etwas wett.
Ein Schwein, das wild umherlief und allerlei feine Sachen fressen konnte und dann z.B. auch gegrillt wird, wäre noch besser. Eins was statt gegrillt gekocht wird oder roh verzehrt wird, wäre dann total super, usw….
Ich denke am Besten sind für den Menschen Insekten und Kleintiere wie Fische, Kaninchen, Meerschweinchen und so geeignet. Zumindest vom Nährwert her.
Der Großteil der westlichen Welt konsumiert heute Fleisch einfach anders als “früher”. Zunächst mal zu viel, dann anders zubereitet und zum Schluss ist auch noch die Qualität des Fleisches schlechter, da die Tiere anders gefüttert wurden. Das alles spielt sicher eine große Rolle.
Die Studie auf die ich verwiesen habe find ich trotzdem ganz interessant. V.a. für Leute, die eben von Fleisch Colitis bekommen und sich wundern warum. Ich denke auch man kann da nicht von Maus direkt zu Mensch schliessen, aber es wird wohl beim Menschen auch sehr ähnlich ablaufen.
Die Studie besagt, dass sich bei Konsum vieler tierischer ungesättigter Fette (Milchprodukte) die Darmflora ändert. Dies ist ja eigentlich eh klar. Aber es wächst nun eben bevorzugt ein Bakterium, das ein Problem darstellt, da es bei genetischer Veranlagung eine Immunantwort auslöst, die unreguliert Gewebe zerstört. Dies führt zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Die Studie ist die erste, die dies sehr ausführlich belegt. Auch wenn Mäuse an sich wenig Fett fressen, wie du sagst, hatten sie dieses Problem nicht, wenn ungesättigte pflanzliche Fette gefüttert wurden.
Bei Menschen, die dafür eine genetische Disposition zeigen, stellt somit laut der Studie ein hoher Fettkonsum tierischen Ursprungs ein Problem dar. Wenn diese Menschen ihre Ernährung umstellen tritt dieses Problem wahrscheinlich nicht auf. Zumindest erklärt dies warum das Problem bei Menschen mit derselben genetischen Veranlagung allene durch eine unterschiedliche Lebensweise einmal auftritt und einmal nicht. Je nachdem ob sie viel tierisches Fett konsumieren oder nicht.
An sich nicht verwunderlich, aber eben doch nochmal schön ausgeführt ☺
Hier noch ne Zusammenfassung des Artikels: https://www.sciencedaily.com/releases/2012/06/120613133040.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
Murx, du wirst also sicher nicht zu diesen Menschen gehören!
Noch zur Milch. Ich hab ne Amerikanerin getroffen, die war total begeistert, dass sie hier in Deutschland Milch trinken kann, da sie das in Amerika nie konnte. Viele andere Menschen merken, dass sie ne Milchallergie haben, aber die wieder weggeht sobald sie z.B. Demetermilch trinken.
Es wird also wieder nicht die Milch an sich sein, sondern das wie und was.
Es ist auch bekannt, dass der Rohmilchkäse aus den Alpen wesentlich mehr ungesättigte Fettsäuren enthält als 0815-Käse, da die Kühe die vielen Kräuter fressen dürfen und die Milch somit auch Fette pflanzlichen Ursprungs enthält.
Zudem isst du Fleisch, das sicher wesentlich gesünder ist als das von Massentierhaltungstieren. Die Qualität wird es ausmachen, dass du dich dabei so gut fühlst.
Andere Menschen aber würden eher mit einer vegetarischen bis veganen Ernährung besser klar kommen.
Ist wahrscheinlich sogar in der Tierart Mensch wieder von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Das muss man dann selber ausprobieren wo man sich am besten mit fühlt.
Ich bin überzeugt davon, dass es wichtig ist wie diese Tiere, die man isst gelebt haben (also auch was die gefressen haben) und wie sie zubereitet werden. Erst das macht das Fleisch dann gesund. Fleisch ist also nicht Fleisch, sondern das WIE ist entscheidend.
Ein Massentierhaltungsschwein, dass gegrill wird und dann pur gegessen wird ist ungesünder als dasselbe Fleisch, das noch zusätzlich mit Paprika oder Gewürzen und Kräutern gegessen wird. Die ganzen antioxidativ wirkenden Pflanzenwirkstoffe machen dann auch das Grillen wieder etwas wett.
Ein Schwein, das wild umherlief und allerlei feine Sachen fressen konnte und dann z.B. auch gegrillt wird, wäre noch besser. Eins was statt gegrillt gekocht wird oder roh verzehrt wird, wäre dann total super, usw….
Ich denke am Besten sind für den Menschen Insekten und Kleintiere wie Fische, Kaninchen, Meerschweinchen und so geeignet. Zumindest vom Nährwert her.
Der Großteil der westlichen Welt konsumiert heute Fleisch einfach anders als “früher”. Zunächst mal zu viel, dann anders zubereitet und zum Schluss ist auch noch die Qualität des Fleisches schlechter, da die Tiere anders gefüttert wurden. Das alles spielt sicher eine große Rolle.
Die Studie auf die ich verwiesen habe find ich trotzdem ganz interessant. V.a. für Leute, die eben von Fleisch Colitis bekommen und sich wundern warum. Ich denke auch man kann da nicht von Maus direkt zu Mensch schliessen, aber es wird wohl beim Menschen auch sehr ähnlich ablaufen.
Die Studie besagt, dass sich bei Konsum vieler tierischer ungesättigter Fette (Milchprodukte) die Darmflora ändert. Dies ist ja eigentlich eh klar. Aber es wächst nun eben bevorzugt ein Bakterium, das ein Problem darstellt, da es bei genetischer Veranlagung eine Immunantwort auslöst, die unreguliert Gewebe zerstört. Dies führt zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Die Studie ist die erste, die dies sehr ausführlich belegt. Auch wenn Mäuse an sich wenig Fett fressen, wie du sagst, hatten sie dieses Problem nicht, wenn ungesättigte pflanzliche Fette gefüttert wurden.
Bei Menschen, die dafür eine genetische Disposition zeigen, stellt somit laut der Studie ein hoher Fettkonsum tierischen Ursprungs ein Problem dar. Wenn diese Menschen ihre Ernährung umstellen tritt dieses Problem wahrscheinlich nicht auf. Zumindest erklärt dies warum das Problem bei Menschen mit derselben genetischen Veranlagung allene durch eine unterschiedliche Lebensweise einmal auftritt und einmal nicht. Je nachdem ob sie viel tierisches Fett konsumieren oder nicht.
An sich nicht verwunderlich, aber eben doch nochmal schön ausgeführt ☺
Hier noch ne Zusammenfassung des Artikels: https://www.sciencedaily.com/releases/2012/06/120613133040.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
Murx, du wirst also sicher nicht zu diesen Menschen gehören!
Noch zur Milch. Ich hab ne Amerikanerin getroffen, die war total begeistert, dass sie hier in Deutschland Milch trinken kann, da sie das in Amerika nie konnte. Viele andere Menschen merken, dass sie ne Milchallergie haben, aber die wieder weggeht sobald sie z.B. Demetermilch trinken.
Es wird also wieder nicht die Milch an sich sein, sondern das wie und was.
Es ist auch bekannt, dass der Rohmilchkäse aus den Alpen wesentlich mehr ungesättigte Fettsäuren enthält als 0815-Käse, da die Kühe die vielen Kräuter fressen dürfen und die Milch somit auch Fette pflanzlichen Ursprungs enthält.
- Murx Pickwick
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Du sprichst das Richtige an - die Qualität ... aber es geht nicht nur um die Fleischqualität, sondern auch um die Qualität von Gemüse und Obst!
Wenn ich mich nur konventionell ernähren würde, würde ich binnen kürzester Zeit zu genau den Leuten gehören, die tatsächlich zuviel Fleisch futtern, weil sie sich fast nur noch von Fleisch ernähren - der Hintergrund ist, daß ich fast nix an konventionellem Gemüse und Obst vertrage! Bei mir kommt dann noch erschwerend dazu, daß ich extraempfindlich auf zuviel komplexe Zucker reagiere ... mir bleibt nur noch Fleisch, wenn ich die Auswahl von Monokulturpflanzen und Massentierhaltungsware habe ... zumindest, wenn ich keine Bauchschmerzen haben will.
Leider geht es hier vielen Menschen so und das Selektionsvermögen vom Menschen ist noch da ... sie alle weichen auf Fleisch aus, weil sie eben Monokulturpflanzen nicht mehr vertragen ... Tierisches wird da halt länger vertragen, bevor Schäden entstehen.
Dann wird sehr oft gerade in dieser Gruppe der pflanzliche Ausgleich doch wieder geschaffen - über bevorzugt leere Kalorien! Der Hintergrund ist hier einfach der vergleichsweise niedrige Gehalt an pflanzlichem Eiweiß und das gute Quellvermögen von Weizenauszugsmehlen. Der durch die Fleischnahrung viel zu hohe Gehalt an Salzsäure wird über die Auszugsmehle eliminiert - und schon hast du eine fatale Entwicklung hin zu Bewegungsmangel (durch den Vitaminmangel, der durch eine solche Ernährung schnell eintritt, bewegen sich die Leute von sich aus nicht mehr), Adipositas und Herz-Kreislauferkrankungen aller Art. Wird diesen Leuten das, was an Vitaminen fehlt, einfach supplementiert, geht auch das in die Hose, einfach weil die ganzen sekundären Pflanzenstoffe fehlen, die normalerweise in einer gesunden Ernährung drin sein müßten.
An erster und zweiter Stelle liegen nach etlichen Schätzungen Unverträglichkeiten auf Weizen und Soja, erst an dritter Stelle kommt Kuhmilch, danach wieder jede Menge Pflanzen ... Fleisch und Fett läuft da unter ferner liefen ...
Wenn man diese Fleischfresser dazu bringt, auch nur auf Bio auszuweichen (was übrigens in den meisten Fällen der Fälle schon wieder so ein Fall für sich ist, denn Bio ist teurer und sie sehen nicht ein, daß sie mehr Geld ausgeben sollen bzw können es auch gar nicht, da sie aufgrund ihrer desolaten Ernährung nicht mehr arbeitsfähig sind), verändert sich das Selektionsverhalten innerhalb eines Jahres - der Fleischkonsum sinkt um ca. die Hälfte, der Pflanzenkonsum steigt, es wird nach und nach Vollkorn bevorzugt. Das Selektionsverhalten stimmt also auch bei diesen Menschen, nur ohne Qualität des Essens haben sie keine andere Möglichkeit, wie sich ungesund zu ernähren! Und Adipositas und Kurzatmigkeit sind eindeutig angenehmer wie Bauchschmerzen, Koliken und Durchfall und Verstopfung im Wechsel!
Ca. 70% aller von Darmerkrankungen heimgesuchter (Einschließlich Colitis ulcerosa und Morbus Crohn) kommen mit einer Lutzdiät, speziellen Kohlenhydratdiät oder anderen Lowcarb-Diät gesundheitlich besser zurande, wie mit der Umstellung auf eine vegetarische oder vegane Lebensweise, solange die Qualität des Essens gleich bleibt. Selbst die Atkins-Diät, die tatsächlich zu fleischlastig ist, hilft immerhin noch schätzungsweise 60% der Menschen. Die meisten dieser Menschen können bei ihren ursprünglichen Nahrungsgewohnheiten bleiben, wenn man nur die Qualität des Essens hoch genug schraubt ... also ganz ohne irgendwelche Low-Carb-Diäten. Ich hab inzwischen viele Colitis-Erkrankte kennengelernt, aber noch keinen, wo das Weglassen von Fleisch bei gleicher Qualität des pflanzlichen Anteils geholfen hätte - meist geht jedoch mit der Umstellung auf Fleischlos gleichzeitig eine Umstellung auf höhere Qualität des Essens einher - und die hilft dann! Nicht das Weglassen des Fleisches an sich!
Es gibt den vegetarischen Ernährungstyp beim Menschen, diese Menschen mögen fast immer von sich aus kein Fleisch und essen von sich aus nur wenig Wurst ... die bekommen jedoch keine Colitis, wenn sie Fleisch futtern, sondern der gesamte Stoffwechsel entgleist irgendwann, denen geht es irgendwann richtig bös schlecht (fängt meist an mit Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit, hochgradige Depressionen, Teilnahmslosigkeit, Gereiztheit). Die sind übrigens mit einer Kost aus hauptsächlich Pflanzen und nur wenig Ergänzung in Form von Hartkäse oder ähnlichem sehr viel besser bedient, als wenn sie gezwungen werden, die normale Menge an tierischem Eiweiß zu sich zu nehmen - sie brauchen ja den tierischen Anteil nur zur Versorgung mit Vitamin B12 - und das ist wirklich nicht viel, was da gebraucht wird!
Übrigens gibt es den Ausspruch in vielen Kulturen in folgender oder ähnlicher Formulierung: Am Kaninchen verhungern ... kommt daher, daß Fett nämlich gebraucht wird, dabei ist es fast egal, ob nun Tier oder Pflanze, aber Fett muß sein! Wer sich schwach fühlt und sich ne Scheibe Speck aufbrät und die ist, wird sich hinterher einfach besser fühlen ... vorrausgesetzt, die Qualität stimmt!
Qualität im Pflanzenanteil heißt:
- Hoher Gehalt an Wirkstoffen
- Eiweiße entsprechen weitestgehend der Wildform der Pflanze
- Artenreiche Pflanzenpalette in der Ernährung (deshalb gehts den Ausländern, welche noch traditionell hier in Deutschland kochen, beispielsweise Thailändern und Mongolen, erstaunlich gut trotz teilweise sehr hohem Fett- und Fleischanteils in der Ernährung, sie importieren wahnsinnig viele Gewürze und Gemüse aus ihrer Heimat)
- Geringer Gehalt an Pflanzenschutzmittelrückständen in der Gesamtration
- Niedriger Nitratgehalt in der Gesamtration
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch und tierischen Fetten ist seit den 70er Jahren nicht gestiegen - dennoch haben Allergien, Magen-Darm-Erkrankungen, Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen etc enorm zugenommen, kann also nicht am Fleisch liegen ... sieht man sich die Unterschiede im Essen an, so hat man sofort einen Riesenunterschied: Artenvielfalt im pflanzlichen Bereich ist extrem gesunken, der Fruchtanteil liegt zu hoch, die Qualität ist von Brauchbar auf Sondermüll gesunken ... Bio entspricht etwa dem, was wir in den 70er Jahren als Qualität hatten! Was damals unter Bio verstanden wurde, ist eine Qualität, die man bestenfalls noch für ganz, ganz teures Geld in Rohkostläden, von Permakulturvermarktern und einigen wenigen veganen Läden herbekommt!
Bei Fleisch gibts weniger Qualitätspunkte zu beachten:
- hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (wenn ein tierisches Fett nicht den gleichen Anteil ungesättigter Fettsäuren hat wie ein pflanzliches Fett, taugt es nix ... ein so hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren hat aber tierisches Fett nur bei artgerechter Ernährung und viel Sonnenlicht des zugehörigen Tieres, also kurzum ganzjährige Weidehaltung ohne nicht artgerechter Kraftfutterzugabe bzw bei Fischen viel Platz zum Schwimmen und kein Fertigfutter, sondern das, was eben so in den Seen und Flüssen an Nahrung von sich aus rumschwimmt)
- Eiweißzusammensetzung sollte weitestgehend der Wildform entsprechen
- Niedriger Gehalt an Hormonen und Medikamentenresten
Man sieht also - die einseitige Fixierung auf Fleisch schadet im Grunde nur dem Blick auf die wahren Ursachen unseres Nahrungsproblems ... es muß genauso die Herkunft und Qualität der Pflanzen im Auge behalten werden! Alles, was aus Monokultur oder Massentierhaltung stammt, ist ungesund - klar, es sind kranke, unglückliche Lebewesen, die können keine Gesundheit geben, woher denn auch?
Nur, was artgerecht in einer intakten Lebensgemeinschaft aus Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mikroorganismen gewachsen ist, kann für uns ein gesundes Lebensmittel sein! Das meiste, was auf unseren Feldern wächst oder in unseren Ställen gemästet wird, sind zudem auch noch Qualzuchten, welche in einer echten Lebensgemeinschaft recht schnell wieder ausgerottet wäre ...
Wenn ich mich nur konventionell ernähren würde, würde ich binnen kürzester Zeit zu genau den Leuten gehören, die tatsächlich zuviel Fleisch futtern, weil sie sich fast nur noch von Fleisch ernähren - der Hintergrund ist, daß ich fast nix an konventionellem Gemüse und Obst vertrage! Bei mir kommt dann noch erschwerend dazu, daß ich extraempfindlich auf zuviel komplexe Zucker reagiere ... mir bleibt nur noch Fleisch, wenn ich die Auswahl von Monokulturpflanzen und Massentierhaltungsware habe ... zumindest, wenn ich keine Bauchschmerzen haben will.
Leider geht es hier vielen Menschen so und das Selektionsvermögen vom Menschen ist noch da ... sie alle weichen auf Fleisch aus, weil sie eben Monokulturpflanzen nicht mehr vertragen ... Tierisches wird da halt länger vertragen, bevor Schäden entstehen.
Dann wird sehr oft gerade in dieser Gruppe der pflanzliche Ausgleich doch wieder geschaffen - über bevorzugt leere Kalorien! Der Hintergrund ist hier einfach der vergleichsweise niedrige Gehalt an pflanzlichem Eiweiß und das gute Quellvermögen von Weizenauszugsmehlen. Der durch die Fleischnahrung viel zu hohe Gehalt an Salzsäure wird über die Auszugsmehle eliminiert - und schon hast du eine fatale Entwicklung hin zu Bewegungsmangel (durch den Vitaminmangel, der durch eine solche Ernährung schnell eintritt, bewegen sich die Leute von sich aus nicht mehr), Adipositas und Herz-Kreislauferkrankungen aller Art. Wird diesen Leuten das, was an Vitaminen fehlt, einfach supplementiert, geht auch das in die Hose, einfach weil die ganzen sekundären Pflanzenstoffe fehlen, die normalerweise in einer gesunden Ernährung drin sein müßten.
An erster und zweiter Stelle liegen nach etlichen Schätzungen Unverträglichkeiten auf Weizen und Soja, erst an dritter Stelle kommt Kuhmilch, danach wieder jede Menge Pflanzen ... Fleisch und Fett läuft da unter ferner liefen ...
Wenn man diese Fleischfresser dazu bringt, auch nur auf Bio auszuweichen (was übrigens in den meisten Fällen der Fälle schon wieder so ein Fall für sich ist, denn Bio ist teurer und sie sehen nicht ein, daß sie mehr Geld ausgeben sollen bzw können es auch gar nicht, da sie aufgrund ihrer desolaten Ernährung nicht mehr arbeitsfähig sind), verändert sich das Selektionsverhalten innerhalb eines Jahres - der Fleischkonsum sinkt um ca. die Hälfte, der Pflanzenkonsum steigt, es wird nach und nach Vollkorn bevorzugt. Das Selektionsverhalten stimmt also auch bei diesen Menschen, nur ohne Qualität des Essens haben sie keine andere Möglichkeit, wie sich ungesund zu ernähren! Und Adipositas und Kurzatmigkeit sind eindeutig angenehmer wie Bauchschmerzen, Koliken und Durchfall und Verstopfung im Wechsel!
Ca. 70% aller von Darmerkrankungen heimgesuchter (Einschließlich Colitis ulcerosa und Morbus Crohn) kommen mit einer Lutzdiät, speziellen Kohlenhydratdiät oder anderen Lowcarb-Diät gesundheitlich besser zurande, wie mit der Umstellung auf eine vegetarische oder vegane Lebensweise, solange die Qualität des Essens gleich bleibt. Selbst die Atkins-Diät, die tatsächlich zu fleischlastig ist, hilft immerhin noch schätzungsweise 60% der Menschen. Die meisten dieser Menschen können bei ihren ursprünglichen Nahrungsgewohnheiten bleiben, wenn man nur die Qualität des Essens hoch genug schraubt ... also ganz ohne irgendwelche Low-Carb-Diäten. Ich hab inzwischen viele Colitis-Erkrankte kennengelernt, aber noch keinen, wo das Weglassen von Fleisch bei gleicher Qualität des pflanzlichen Anteils geholfen hätte - meist geht jedoch mit der Umstellung auf Fleischlos gleichzeitig eine Umstellung auf höhere Qualität des Essens einher - und die hilft dann! Nicht das Weglassen des Fleisches an sich!
Es gibt den vegetarischen Ernährungstyp beim Menschen, diese Menschen mögen fast immer von sich aus kein Fleisch und essen von sich aus nur wenig Wurst ... die bekommen jedoch keine Colitis, wenn sie Fleisch futtern, sondern der gesamte Stoffwechsel entgleist irgendwann, denen geht es irgendwann richtig bös schlecht (fängt meist an mit Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit, hochgradige Depressionen, Teilnahmslosigkeit, Gereiztheit). Die sind übrigens mit einer Kost aus hauptsächlich Pflanzen und nur wenig Ergänzung in Form von Hartkäse oder ähnlichem sehr viel besser bedient, als wenn sie gezwungen werden, die normale Menge an tierischem Eiweiß zu sich zu nehmen - sie brauchen ja den tierischen Anteil nur zur Versorgung mit Vitamin B12 - und das ist wirklich nicht viel, was da gebraucht wird!
Übrigens gibt es den Ausspruch in vielen Kulturen in folgender oder ähnlicher Formulierung: Am Kaninchen verhungern ... kommt daher, daß Fett nämlich gebraucht wird, dabei ist es fast egal, ob nun Tier oder Pflanze, aber Fett muß sein! Wer sich schwach fühlt und sich ne Scheibe Speck aufbrät und die ist, wird sich hinterher einfach besser fühlen ... vorrausgesetzt, die Qualität stimmt!
Qualität im Pflanzenanteil heißt:
- Hoher Gehalt an Wirkstoffen
- Eiweiße entsprechen weitestgehend der Wildform der Pflanze
- Artenreiche Pflanzenpalette in der Ernährung (deshalb gehts den Ausländern, welche noch traditionell hier in Deutschland kochen, beispielsweise Thailändern und Mongolen, erstaunlich gut trotz teilweise sehr hohem Fett- und Fleischanteils in der Ernährung, sie importieren wahnsinnig viele Gewürze und Gemüse aus ihrer Heimat)
- Geringer Gehalt an Pflanzenschutzmittelrückständen in der Gesamtration
- Niedriger Nitratgehalt in der Gesamtration
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch und tierischen Fetten ist seit den 70er Jahren nicht gestiegen - dennoch haben Allergien, Magen-Darm-Erkrankungen, Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen etc enorm zugenommen, kann also nicht am Fleisch liegen ... sieht man sich die Unterschiede im Essen an, so hat man sofort einen Riesenunterschied: Artenvielfalt im pflanzlichen Bereich ist extrem gesunken, der Fruchtanteil liegt zu hoch, die Qualität ist von Brauchbar auf Sondermüll gesunken ... Bio entspricht etwa dem, was wir in den 70er Jahren als Qualität hatten! Was damals unter Bio verstanden wurde, ist eine Qualität, die man bestenfalls noch für ganz, ganz teures Geld in Rohkostläden, von Permakulturvermarktern und einigen wenigen veganen Läden herbekommt!
Bei Fleisch gibts weniger Qualitätspunkte zu beachten:
- hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (wenn ein tierisches Fett nicht den gleichen Anteil ungesättigter Fettsäuren hat wie ein pflanzliches Fett, taugt es nix ... ein so hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren hat aber tierisches Fett nur bei artgerechter Ernährung und viel Sonnenlicht des zugehörigen Tieres, also kurzum ganzjährige Weidehaltung ohne nicht artgerechter Kraftfutterzugabe bzw bei Fischen viel Platz zum Schwimmen und kein Fertigfutter, sondern das, was eben so in den Seen und Flüssen an Nahrung von sich aus rumschwimmt)
- Eiweißzusammensetzung sollte weitestgehend der Wildform entsprechen
- Niedriger Gehalt an Hormonen und Medikamentenresten
Man sieht also - die einseitige Fixierung auf Fleisch schadet im Grunde nur dem Blick auf die wahren Ursachen unseres Nahrungsproblems ... es muß genauso die Herkunft und Qualität der Pflanzen im Auge behalten werden! Alles, was aus Monokultur oder Massentierhaltung stammt, ist ungesund - klar, es sind kranke, unglückliche Lebewesen, die können keine Gesundheit geben, woher denn auch?
Nur, was artgerecht in einer intakten Lebensgemeinschaft aus Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mikroorganismen gewachsen ist, kann für uns ein gesundes Lebensmittel sein! Das meiste, was auf unseren Feldern wächst oder in unseren Ställen gemästet wird, sind zudem auch noch Qualzuchten, welche in einer echten Lebensgemeinschaft recht schnell wieder ausgerottet wäre ...
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Re: Einseitiges ernähren = Diät
Lapin, du könntest doch auch Agility mit Lucy machen. Auch zusammen mit Snoopy und Lightning? Also, falls ihr das nicht eh schon macht.
Da purzeln die Pfunde sicher auch und es macht sehr viel Spaß.
Spaß ist immer gut fürs Abnehmen, dann zieht man es auch durch
Da purzeln die Pfunde sicher auch und es macht sehr viel Spaß.
Spaß ist immer gut fürs Abnehmen, dann zieht man es auch durch

