Demnach gibt es zwar geringfügige Schwankungen je nach Herkunft, Boden, Sorte uÄ bei den Inhaltsstoffen aber von dramatischen Vitaminverlusten kann nicht die Rede sein sagen die Wissenschaftler ...andere plädieren für Supplemente/Nahrungsergänzungsmittel aber gut, die wollen ja auch verkauft werden und dafür brauchs gute Argumente ..nur ob das wirklich immer glaubhaft ist
dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Moderator: Emmy
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Ziesel
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dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Man hört/liest häufiger, dass Obst & Gemüse nicht mehr wirklich das enthält was drin sein sollte wie zB Vitamine wegen ausgelaugter Böden, Monokulturen etc. Dazu kam gestern im Tv ein ähnlicher Bericht wie dieser hier: https://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/themenuebersicht/ernaehrung/ernaehrung-vitamine-mangelluege100.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Demnach gibt es zwar geringfügige Schwankungen je nach Herkunft, Boden, Sorte uÄ bei den Inhaltsstoffen aber von dramatischen Vitaminverlusten kann nicht die Rede sein sagen die Wissenschaftler ...andere plädieren für Supplemente/Nahrungsergänzungsmittel aber gut, die wollen ja auch verkauft werden und dafür brauchs gute Argumente ..nur ob das wirklich immer glaubhaft ist
Demnach gibt es zwar geringfügige Schwankungen je nach Herkunft, Boden, Sorte uÄ bei den Inhaltsstoffen aber von dramatischen Vitaminverlusten kann nicht die Rede sein sagen die Wissenschaftler ...andere plädieren für Supplemente/Nahrungsergänzungsmittel aber gut, die wollen ja auch verkauft werden und dafür brauchs gute Argumente ..nur ob das wirklich immer glaubhaft ist
- saloiv
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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Das Gemüse hat heute eine Qualität wie nie zuvor, die Transporte wurden immer schneller (= immer frischeres Gemüse), die Vorschriften immer genauer und überhaupt essen wir heute deutlich vitaminreicher als früher. Heute haben wir sogar im Winter eine große Auswahl an Gemüse, früher gab es im Winter kaum etwas frisches, vitaminreiches.
Von daher ist es wohl wirklich nur Werbung für Vitamin Pillen, denn auch Untersuchungen belegen, dass unser Gemüse eine tolle Qualität hat und von einem extremen Vitaminverlust keine Rede sein kann.
Von daher ist es wohl wirklich nur Werbung für Vitamin Pillen, denn auch Untersuchungen belegen, dass unser Gemüse eine tolle Qualität hat und von einem extremen Vitaminverlust keine Rede sein kann.

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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Ob das wirklich immer alles so stimmt, was man hört oder liest, weiss ich nicht. Ich kann mich nur nach meinen Erfahrungen mit meinen Kaninchen richten, und bei ihnen hat Gemüse nicht gut "abgeschnitten".
Ich hab Gemüse ad lib gefüttert und keinerlei Zusatzfutter und meine Nins wirkten unzufrieden und bettelten ständig, obwohl genug Futter da war und durchaus sehr viel Abwechslung. Es hat ihnen sichtlich was gefehlt, ich wusste nur nicht, was sie wollten?!
Und da ich wegen diesen Umständen mit dieser Fütterung nicht zufrieden war, hab ich letzten Winter komplett umgestellt, Gemüse rationiert und ein Strukturfutter zugefüttert.
Die Nins wirkten wesentlich zufriedener und bettelten nicht mehr.
Was ihnen gefehlt hat, weiss ich nicht genau, ich gehe aber davon aus, das es Vitamine und Nährstoffe waren, die im Gemüse nicht vorhanden oder verlorengegangen sind.
Das schliesse ich daraus, weil sie während der Wiesensaison kein Zusatzfutter bekommen und, ihrem Verhalten nach, gut versorgt sind.
Natürlich kann es auch sein, das es daran liegt, das ich Riesen habe und die einen Tick mehr Nährstoffe brauchen, wie ein Zwergkaninchen und eben dieser Tick im Gemüse fehlt?!
Ich hab Gemüse ad lib gefüttert und keinerlei Zusatzfutter und meine Nins wirkten unzufrieden und bettelten ständig, obwohl genug Futter da war und durchaus sehr viel Abwechslung. Es hat ihnen sichtlich was gefehlt, ich wusste nur nicht, was sie wollten?!
Und da ich wegen diesen Umständen mit dieser Fütterung nicht zufrieden war, hab ich letzten Winter komplett umgestellt, Gemüse rationiert und ein Strukturfutter zugefüttert.
Die Nins wirkten wesentlich zufriedener und bettelten nicht mehr.
Was ihnen gefehlt hat, weiss ich nicht genau, ich gehe aber davon aus, das es Vitamine und Nährstoffe waren, die im Gemüse nicht vorhanden oder verlorengegangen sind.
Das schliesse ich daraus, weil sie während der Wiesensaison kein Zusatzfutter bekommen und, ihrem Verhalten nach, gut versorgt sind.
Natürlich kann es auch sein, das es daran liegt, das ich Riesen habe und die einen Tick mehr Nährstoffe brauchen, wie ein Zwergkaninchen und eben dieser Tick im Gemüse fehlt?!
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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Hattest du denn davor ein anderes Kraftfutter gefüttert? Denn Riesen brauchen im Winter auf jeden Fall Energiefutter, sonst reicht es ihnen nicht (das merkt man dann, wie du es so schön schilderst, denn die Riesen sind dann tatsächlich nicht ausreichend gesättigt).

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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Nein, davor hab ich kein Kraftfutter gefüttert, ab und zu etwas Sämereien, aber nur kleine Mengen. 
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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Ich sehe das wie saloiv.
Heute ist kaum noch irgendwelches Gemüse oder Obst überlagert, weil irgendwo auf der Welt gerade welches erntereif ist.
Die Pflanzen werden gedüngt - von ausgemergelten Böden kann zumindest hier nicht die Rede sein.
Auf ausgemergelten Böden gewachsenes O&B könnte hier gar nicht verkauft werden. Die entsprächen in Europa nicht der optischen Norm.
Die Fruchtfolge muß immernoch eingehalten werden, weil Gemüse sonst nur mikrig wächst.
Selbst einheimisches O&G kann durch Kühlung gut gelagert werden.
Einen gewissen Verlust gibt es sicherlich, aber lange nicht so stark wie früher.
... und schon gar nicht so, dass zu Pillen gegriffen werden müsste.
Das ist eine Propaganda der Pillenindustrie, die ja auch ihre Wissenschaftler beschäftigen. Dass viele Ernährungsergänzungsmittel eher schaden als nutzen, verschweigen die lieber.
Allerdings finde ich, dass der Geschmack gelitten hat.
Viele O&G-Sorten, die darauf gezüchtet sind, schnell zu wachsen und zu reifen, haben deutlich weniger Geschmack als Sorten, die natürlich reifen dürfen.
Ein gutes Beispiel sind Erdbeeren, Tomaten, Gurken...
Heute ist kaum noch irgendwelches Gemüse oder Obst überlagert, weil irgendwo auf der Welt gerade welches erntereif ist.
Die Pflanzen werden gedüngt - von ausgemergelten Böden kann zumindest hier nicht die Rede sein.
Auf ausgemergelten Böden gewachsenes O&B könnte hier gar nicht verkauft werden. Die entsprächen in Europa nicht der optischen Norm.
Die Fruchtfolge muß immernoch eingehalten werden, weil Gemüse sonst nur mikrig wächst.
Selbst einheimisches O&G kann durch Kühlung gut gelagert werden.
Einen gewissen Verlust gibt es sicherlich, aber lange nicht so stark wie früher.
... und schon gar nicht so, dass zu Pillen gegriffen werden müsste.
Das ist eine Propaganda der Pillenindustrie, die ja auch ihre Wissenschaftler beschäftigen. Dass viele Ernährungsergänzungsmittel eher schaden als nutzen, verschweigen die lieber.
Allerdings finde ich, dass der Geschmack gelitten hat.
Viele O&G-Sorten, die darauf gezüchtet sind, schnell zu wachsen und zu reifen, haben deutlich weniger Geschmack als Sorten, die natürlich reifen dürfen.
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- saloiv
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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Wenn du mal noch etwas anderes probieren möchtest, dann füttere mal statt des Strukturfutters eine Mischung aus Trockenkräutern und Saaten (täglich). Meine Riesen waren damit immer sehr zufrieden. Eine reine Heu-Gemüse-Ernährung würde ich auch nicht empfehlen (auch nicht für kleine Kaninchen), Kaninchen brauchen im Winter zusätzlich Rinden, getrocknete Kräuter usw.alexandra36 hat geschrieben:Nein, davor hab ich kein Kraftfutter gefüttert, ab und zu etwas Sämereien, aber nur kleine Mengen.
Riesen sind nach meinen Erfahrungen noch etwas anspruchsvoller als Zwerge und brauchen im Winter auf jeden Fall ein gutes Kraftfutter (ruhig 1 Hand voll je Kaninchen Saaten oder sogar mehr, probier aus wie viel sie brauchen, es kommt auch auf den Riesen an, auch ad lib Saaten sind möglich). Bei Riesen kannst du auch ordentlich Hafer usw. verfüttern.
Kauf ihnen auch ruhig einen Sack Luzerne für den Winter und pepp diesen mit vielfältigen anderen Trockenkräutern auf.
Ich hole Luzerne immer hier: https://www.pferdefuttershop.com/Hartog-Lucerne_detail_1004_50.html" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Trockenkräuter bekommen sie im Winter in grossen Mengen, die trockne ich selbst.
Haferflocken gibts auch täglich zu den Sämereien dazu. Wie gesagt, damit waren sie letzten Winter zufrieden und so werd ichs auch weiter füttern. Kommt mir auch billiger. Das "Problem" ist ja auch, das sie Gemüse nur sehr ungern fressen und ich sehr viel wegschmeissen muss...für den Müll ist mir das zu teuer.
Haferflocken gibts auch täglich zu den Sämereien dazu. Wie gesagt, damit waren sie letzten Winter zufrieden und so werd ichs auch weiter füttern. Kommt mir auch billiger. Das "Problem" ist ja auch, das sie Gemüse nur sehr ungern fressen und ich sehr viel wegschmeissen muss...für den Müll ist mir das zu teuer.
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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Ich füttere immer vorwiegend das, was sie mögen. Alles andere bekommen sie nur wenn ich es eh esse in kleiner Menge ab. Sonst müsste ich auch zu viel wegwerfen.
Ja, so füttere ich auch. Allerdings gibt es bei mir das Gemüse ad lib. Dann halt eine große Auswahl Trockenkräuter und eine Saatenmischung, Zweige usw.
Ja, so füttere ich auch. Allerdings gibt es bei mir das Gemüse ad lib. Dann halt eine große Auswahl Trockenkräuter und eine Saatenmischung, Zweige usw.

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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Geschmack ist die eine Sache, obs "nur" Grünzeugs im Winter tut wieder´ne andere aber beides hat nix damit zu tun, dass laut der ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse dieser Uni der Vitamingehalt von Obst & Gemüse nicht zu bemängeln ist ...
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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Einen Vitaminmangel mit den gängigen Vitaminen, die man in Obst und Gemüse erwartet, wird es mit dem Gemüse was wir kaufen können, also nicht geben.
Andererseits schwankt der Vitamingehalt, das sagt die Studie ja auch aus.
Einen wirklichen Vitaminmangel bekommen wir sicher heute nicht mehr bei der Vielfalt.
Aber das mit dem Geschmack ist schon so ne Sache, denn der Geschmack ist sehr wichtig, denn der zeigt uns, dass auch noch ANDERE Stoffe im Obst und Gemüse drin sind, die wir auch für unsere Gesundheit benötigen.
Es gibt ja noch so viel mehr als nur die paar Vitamine die wir heute kennen und als solche bezeichnen
Daher ist vielleicht in dem sehr schmackhaften Apfel genausoviel VitC drin wie in dem wässrigen (wobei der schmackhafte noch mehr VitC haben könnte
), ABER der wässrige Apfel hat z.B. fast keine sekundären Pflanzenstoffe mehr, die aber der geschmackvolle hat.
Und das wäre auch noch wichtig !!!
Aber zurück zum Thema, ja also Vitaminpillen sind sicher unfug. Anders könnte es aber eventuell sein mit natürlichen Pflanzentrocknungen o.Ä. um auch an diese anderen Stoffe zu gelangen?
Andererseits schwankt der Vitamingehalt, das sagt die Studie ja auch aus.
Einen wirklichen Vitaminmangel bekommen wir sicher heute nicht mehr bei der Vielfalt.
Aber das mit dem Geschmack ist schon so ne Sache, denn der Geschmack ist sehr wichtig, denn der zeigt uns, dass auch noch ANDERE Stoffe im Obst und Gemüse drin sind, die wir auch für unsere Gesundheit benötigen.
Es gibt ja noch so viel mehr als nur die paar Vitamine die wir heute kennen und als solche bezeichnen
Daher ist vielleicht in dem sehr schmackhaften Apfel genausoviel VitC drin wie in dem wässrigen (wobei der schmackhafte noch mehr VitC haben könnte
Und das wäre auch noch wichtig !!!
Aber zurück zum Thema, ja also Vitaminpillen sind sicher unfug. Anders könnte es aber eventuell sein mit natürlichen Pflanzentrocknungen o.Ä. um auch an diese anderen Stoffe zu gelangen?
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Re: dramatischer Vitaminverlust in O& G ?!
Daß der Vitamingehalt in unserem Obst, Gemüse und Getreide abgenommen hätte, ist eh unlogisch, denn Pflanzen brauchen diese Vitamine genauso zum Leben, wie wir auch ... also stellen sie die her, unabhängig davon, wie hochgezüchtet, mit Düngern gepusht oder mit Pestiziden bestückt sie sind ... der Vitamingehalt muß also zwangsweise derselbe sein, egal, ob auf mittelalterlichen Böden oder in moderner Unterglashydrokultur gewachsen.
Es gibt dennoch einige alarmierende Unterschiede zu früher:
- Noch um 1700 wurde viel Obst und Gemüse durch Trocknen oder in feuchtem Sand lagern oder ähnliches haltbar gemacht. Um Geziefer fernzuhalten, wurden eine ganze Reihe von Kräutern genutzt, welche zwischen das Lagergut gelegt wurde. Gerade Wurzelgemüse hatte dabei etliche Wirkstoffe dieser Kräuter mit aufgenommen, das Wintergut wurde also mit einer ganzen Reihe von Wirkstoffen angereichert, welches das Gemüse von Hause aus nicht hat.
- Es war üblich, diverse Alkoholika herzustellen, wobei stets eine Vielzahl an Kräutern im Alkohol eingelegt wurden oder zerrieben während des Gärprozesses beigesetzt wurden. Sehr viele Wirkstoffe werden zusammen mit Alkohol besonders gut vom Körper aufgenommen. Die heutigen Alkoholika sind entweder nach deutschem Reinheitsgebot hergestellt oder sonstwie ziemlich rein und unbefleckt von Kräutern und werden auch nicht mehr, wie vordem, zusammen mit dem Essen getrunken.
- Pflanzen und Tiere mußten sich gegen Schädlinge und Wetterunbilden selbst schützen, Tiere wurden zwar teilweise über den Winter im Stall gehalten, aber mind. im Sommer waren sie auf der Weide und Wind und Wetter ausgesetzt, das Verhältnis von ungesättigten zu gesättigten Fettsäuren war dadurch günstiger, Pflanzen waren deutlich wirkstoffreicher, im Fleisch war weniger Wasser eingelagert, der Carotinoidgehalt in Fleisch und Fett war deutlich höher wie heute.
- Es ist zwar richtig, daß wir inzwischen alles mögliche oder unmögliche Obst kaufen können, aber die Vielfalt an Pflanzen, die gegessen werden, hat dennoch dramatisch abgenommen! Während noch im Mittelalter ca. 100 unterschiedliche Pflanzenarten als Gemüse gegessen wurden, sind bei Aldi nur noch fünf Sorten im Angebot - mit sinkender Tendenz! Da jedoch Gemüse für den Menschen die Hauptnahrung ausmacht, und nicht Obst, bringt es uns absolut gar nix, daß wir nun eine schier unübersehbare Auswahl an Obst an der Theke vorfinden!
- Aber selbst mit dem Obst ist reine Augenwischerei ... kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurden noch solches Obst wie Hollunderbeeren, Quitten, Sanddornbeeren, Mispeln, Hagebutten, Berberitzenbeeren, Mahonien, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Preiselbeeren, Rauschbeeren usw usf genutzt und für den Winter haltbar gemacht. All dieses Obst hat tatsächlich einen deutlich höheren Vitamingehalt, wie Äpfel oder Birnen! Dazu kommt ein Gehalt an Wirkstoffen, wo das Ganze unreif geerntete Exotenobst blaß vor Neid wird! Also selbst die Obstsorten sind keinesfalls mehr geworden - es werden einfach nur andere Obstsorten gegessen.
Der Vitamingehalt unserer Nahrung hat also tatsächlich auch im Winter tendenziell weder zu- noch abgenommen, einfach weil auf Gemüsearten und Obstarten mit weniger Vitaminen zurückgegriffen wird. Das ist jedoch nicht das Bedenkliche, sondern viel eher, daß der Wirkstoffgehalt der Nahrung extrem abgenommen hat!
Die Wirkstoffe wiederum haben weitreichende Wirkungen auf den gesamten Stoffwechsel und Verdauungstrakt, wer sich von sog. Wildobst und Wildgemüse ernährt, nimmt trotz gleichem Vitamingehalt mehr und geziehlter Vitamine auf, wie jemand, der sich von Aldiobst und Aldigemüse ernährt.
Noch etwas hat sich extrem geändert ... ursprünglich war der Boden selenarm, heutzutage wird mit selenhaltigem Dünger gedüngt, der Boden ist also selenreich geworden. Dadurch ist auch der Selengehalt in der Nahrung gestiegen - und Selen brauchen wir nicht viel, dafür wird Selen sehr, sehr schnell giftig!
Weiterhin enthält die heutige Nahrung eine Vielzahl an Stoffen, die es erst seit 50 - 100 Jahren auf der Welt gibt, wo sich also bestenfalls noch Mäuse dran angepaßt haben könnten, aber ganz bestimmt keine Menschen! Diese Art Wirkstoffe haben sehr oft eine fatale Langzeitwirkung auf den Körper!
Ich glaub, es liegt auf der Hand, daß man fehlende Pflanzenwirkstoffe und moderne Gifte keinesfalls mit Vitaminen ersetzen kann ... sonst wärs ja einfach
Es gibt dennoch einige alarmierende Unterschiede zu früher:
- Noch um 1700 wurde viel Obst und Gemüse durch Trocknen oder in feuchtem Sand lagern oder ähnliches haltbar gemacht. Um Geziefer fernzuhalten, wurden eine ganze Reihe von Kräutern genutzt, welche zwischen das Lagergut gelegt wurde. Gerade Wurzelgemüse hatte dabei etliche Wirkstoffe dieser Kräuter mit aufgenommen, das Wintergut wurde also mit einer ganzen Reihe von Wirkstoffen angereichert, welches das Gemüse von Hause aus nicht hat.
- Es war üblich, diverse Alkoholika herzustellen, wobei stets eine Vielzahl an Kräutern im Alkohol eingelegt wurden oder zerrieben während des Gärprozesses beigesetzt wurden. Sehr viele Wirkstoffe werden zusammen mit Alkohol besonders gut vom Körper aufgenommen. Die heutigen Alkoholika sind entweder nach deutschem Reinheitsgebot hergestellt oder sonstwie ziemlich rein und unbefleckt von Kräutern und werden auch nicht mehr, wie vordem, zusammen mit dem Essen getrunken.
- Pflanzen und Tiere mußten sich gegen Schädlinge und Wetterunbilden selbst schützen, Tiere wurden zwar teilweise über den Winter im Stall gehalten, aber mind. im Sommer waren sie auf der Weide und Wind und Wetter ausgesetzt, das Verhältnis von ungesättigten zu gesättigten Fettsäuren war dadurch günstiger, Pflanzen waren deutlich wirkstoffreicher, im Fleisch war weniger Wasser eingelagert, der Carotinoidgehalt in Fleisch und Fett war deutlich höher wie heute.
- Es ist zwar richtig, daß wir inzwischen alles mögliche oder unmögliche Obst kaufen können, aber die Vielfalt an Pflanzen, die gegessen werden, hat dennoch dramatisch abgenommen! Während noch im Mittelalter ca. 100 unterschiedliche Pflanzenarten als Gemüse gegessen wurden, sind bei Aldi nur noch fünf Sorten im Angebot - mit sinkender Tendenz! Da jedoch Gemüse für den Menschen die Hauptnahrung ausmacht, und nicht Obst, bringt es uns absolut gar nix, daß wir nun eine schier unübersehbare Auswahl an Obst an der Theke vorfinden!
- Aber selbst mit dem Obst ist reine Augenwischerei ... kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurden noch solches Obst wie Hollunderbeeren, Quitten, Sanddornbeeren, Mispeln, Hagebutten, Berberitzenbeeren, Mahonien, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Preiselbeeren, Rauschbeeren usw usf genutzt und für den Winter haltbar gemacht. All dieses Obst hat tatsächlich einen deutlich höheren Vitamingehalt, wie Äpfel oder Birnen! Dazu kommt ein Gehalt an Wirkstoffen, wo das Ganze unreif geerntete Exotenobst blaß vor Neid wird! Also selbst die Obstsorten sind keinesfalls mehr geworden - es werden einfach nur andere Obstsorten gegessen.
Der Vitamingehalt unserer Nahrung hat also tatsächlich auch im Winter tendenziell weder zu- noch abgenommen, einfach weil auf Gemüsearten und Obstarten mit weniger Vitaminen zurückgegriffen wird. Das ist jedoch nicht das Bedenkliche, sondern viel eher, daß der Wirkstoffgehalt der Nahrung extrem abgenommen hat!
Die Wirkstoffe wiederum haben weitreichende Wirkungen auf den gesamten Stoffwechsel und Verdauungstrakt, wer sich von sog. Wildobst und Wildgemüse ernährt, nimmt trotz gleichem Vitamingehalt mehr und geziehlter Vitamine auf, wie jemand, der sich von Aldiobst und Aldigemüse ernährt.
Noch etwas hat sich extrem geändert ... ursprünglich war der Boden selenarm, heutzutage wird mit selenhaltigem Dünger gedüngt, der Boden ist also selenreich geworden. Dadurch ist auch der Selengehalt in der Nahrung gestiegen - und Selen brauchen wir nicht viel, dafür wird Selen sehr, sehr schnell giftig!
Weiterhin enthält die heutige Nahrung eine Vielzahl an Stoffen, die es erst seit 50 - 100 Jahren auf der Welt gibt, wo sich also bestenfalls noch Mäuse dran angepaßt haben könnten, aber ganz bestimmt keine Menschen! Diese Art Wirkstoffe haben sehr oft eine fatale Langzeitwirkung auf den Körper!
Ich glaub, es liegt auf der Hand, daß man fehlende Pflanzenwirkstoffe und moderne Gifte keinesfalls mit Vitaminen ersetzen kann ... sonst wärs ja einfach

