Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

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Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Fr 11. Nov 2011, 09:56

Aktuell bin ich am grübeln wie gut das für Rocco mit der aktuellen Haltung ist...
das heißt Nachts drinnen und tagsüber draußen...aktuell beträgt der Unterschied noch keine 10°C aaaber der Winter kommt ja noch...und die Haltung wird noch gute 2 Wochen so praktiziert.
Danach dann zusammen mit Ninchen...für einen unbestimmten Zeitraum.

Nun hat man das ja nun mal so im Kopf....überleg ich aber weiter, macht dieser Unterschied den wenigsten Tieren etwas aus...solange das Immunsystem fit ist!

Nehmen wir Halbe Freigänger Katzen, sind sie doch meist nur 12h draußen (ob Tagsüber oder Nachts, egal) und die anderen 12h in Innenhaltung, zumindest kenne ich einige Katzenhalter, die das so praktizieren.

Hunde die mit bei uns leben, kommen auch mal für mehrere Stunden vor die Tür...sei es spazieren gehen oder die eigene Aufsuche des Gartens ;)...


Aktuell ist es in den Hütten meiner 2er Gruppe schon fast kuschlig warm...auch hier bestehen Temp. Unterschiede.

Nimmt mans evtl doch etwas zu genau und mit der Zeit hat sich das so übertrieben, dass wir der Meinung sind, sie könnten nichts mehr ab?


Wie ist das bei Kaninchen im wildlife...
welche Temp. wird wohl so ein Bau haben?
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von Isa » Fr 11. Nov 2011, 10:36

So hab ich das noch nie gesehen! :grübel:
Klar, warum heißt es immer "Krasse Temperaturunterschiede sind schlecht für Kaninchen / Meerschweinchen."?
Aber bei Hunden und Katzen ist es völlig normal...

Das Argument der Überzüchtung und der damit verbundenen Unverträglichkeit von starken Temperaturschwankungen bei Kanichen / Meerschweinchen zählt in meinen Augen nicht.
Denn viele Hunde und Katzen sind ja auch überzüchtet (wenn nicht sogar noch mehr als die kleineren Tiere!!) und vertragen den Wechsel von Wohnung / Freiland bestens.
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von alexandra36 » Fr 11. Nov 2011, 10:44

Darüber hab ich mir auch schon Gedanken gemacht.

Bei meiner Haltung gibt es auch Temperaturunterschiede! Meine Kaninchen haben als Innenbereich den ebenerdigen Keller meines Hauses, wo im Winter natürlich alle Fenster und Türen geschlossen sind. Ich will ja nicht, das mein Haus einfriert...

Dadurch sind im Innenbereich immer Plusgrade (ca. 7-10 Grad). Ich schaue natürlich, das es drinnen nicht zu warm wird (lüften), aber Plusgrade sind da immer.
Da meine Kaninchen ja Freigänger sind, also den ganzen Tag in den Garten können, im Winter draussen aber schonmal gute 10 Grad Minus sind, sind sie daher immer einem gewissen Temperaturunterschied von etwa 15, bei extremer Kälte auch 20 Grad "ausgesetzt".
Probleme gab es aber nie, keine Erkältungen oder sonstwas, die Kaninchen kommen damit sehr gut klar! ;)
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 11. Nov 2011, 11:03

Also gerade bei Meerschweinchen ist die These absolut schwachsinnig. In den gegenden Südamerikas bestimmen große Temperaturunterschiede zwischne Tag und Nacht das Klima....ein grund warum Meerschweinchen kein Winterfell bilden. Wechselt sich so schlecht mehrmals am Tag ^^

Bei Fellwechslern finde ich es etwas schwieriger, weil die eben oft dann Probleme mit zuviel Wärme haben. Da wäre es einfach sinnvol ihnen unterscheidliche Temperaturzonen anzubieten.

Aber auch in der Natur müssen die Tiere ja auf temperaturwechsel reagieren. Siehe den temperaturrutsch die letzte Woche. Es ist ja nicht so, dass das Wetter immer auf das jeweilige Fell abgestimmt wird *ggg*
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von freigänger » Fr 11. Nov 2011, 11:30

der wechsel zwischen garten und unbeheiztem keller seh ich nicht problematisch, jedoch ein beheiztes trockenes zimmer und garten. da wirkt nicht nur der temp.unterschied sondern auch die luftfeuchtigkeit.
also alex, da hätt ich keine bedenken. einen natürlichen temp.wechsel gibt ja auch die natur.

bei lapi :grübel: du willst rocco wg. der kastrafrist noch nicht ins gehege lassen. danach zur festigung der bindung mit ninchen gehege und nachts zimmer? läßt sich nicht in einer der hütten ein teil abtrennen? bei der größeren gruppe mit z.b osb-platte ein teil vorübergehend abtrennen? oder - wollte chien nicht eine obere etage fürn wassernotfall richten?

wildlebende oder auch ausgebüxte :mrgreen: graben sich einen tunnel und bau und verbringen dort den winter, ohne viel futter und bewegung (bei nachbarin, sie bekam sie nicht mehr aus dem bau). der frost geht ja nicht so tief.

meine2 waren im 1. winter: im unbeheizten zimmer. 2. winter: für einige wochen im 'keller', ca. 8°, tagsüber offene haustür. da hoppelten sie auch manchmal in den schnee raus. 3. winter: für ca. 3 wochen keller, wollten nie raus - es hatte mehrere wochen -20°. für heuer hab ich mir vorgenommen sie im hasenhaus zu lassen :grübel:
es heißt ja 'die wärme macht ihnen mehr zu schaffen als die kälte'

zu den hunden - cano zittert jetzt schon vor kälte :roll:
liebe grüße freigänger

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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Fr 11. Nov 2011, 11:40

Genau um den Punkt gehts mir freigänger...
was unterscheidet die Katzen, die Nachts bei Frauchen mit im Bett schläft und tagsüber raus in den Schnee darf von unseren zb Kaninchen?

Zudem Bau, meine haben ja auch einen Bau....kommen dennoch immer wieder raus..(seit langer Zeit schließen wir ihn ja auch nicht mehr).
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 11. Nov 2011, 11:50

@Freigänger: Bei Hunden ist das aber ein Stück weit normal ( bei Katzen wahrscheinlich auch)...geh du mal in den Klamotten die du den ganzen tag drinnen anhast raus.

Nicht umsonst lernt man bei Berufsarmeen, aber auch bei Hilfsorgas. Wenn man draussen irgendwo übernachten muss = Klamotten im Schlafsack aus...gern mit in den Schlafsack rein, aber auf keinen Fall anlassen.
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von Kampfteddy » Fr 11. Nov 2011, 12:20

Hallo
Also was mir punkto fell aufgefallen ist so ist es bei den Außenkaninchen deutlich dicker als bei denen die drinnen leben. Ausgenommen bei den Angora die unterliegen ja keinem "normalen" Fellwechsel. Also unsere drinnen Kaninchen bekommen keinerlei Winterfell egal ob kurz oder langhaarig. Vl könnte das der springende Punkt sein? Aber den Gedandanken find ich gut weil eig hast du recht!

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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von freigänger » Fr 11. Nov 2011, 12:49

schweini, derzeit hat's +6°, wenns mal -6° hat braucht cano einen thermoanzug :X

natürlich überleben hunde und katzen den wechsel drinnen-draußen, ich weiß auch nicht, weshalb man bei kaninchen immer wieder ermahnt wird sie keinem temperaturunterschied auszusetzen :hm: . keine ahnung. was wurde ich im 1. forum geprügelt, weil ich die tag-nacht-situation schilderte :autsch:
derzeit ists heraußen wärmer als im hasenhaus :shock: :autsch: :hm:
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von chien » Fr 11. Nov 2011, 12:55

Ich meine man muss aber auch unterscheiden ob ein Tier draussen alleine ohne viel Bewegung gehalten wird oder ob es rumrennen kann und ggf. auch mal mit einem anderen Tier kuscheln kann oder?

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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von Entensusi » Fr 11. Nov 2011, 12:57

Ich denke, Hauskatzen, die im Winter ihre Ausflüge nach draußen machen, bewegen sich dann viel! Außerdem "plüschen" sie ihr Fell auf, so dass es besser isoliert. Und wenn sie dann rein kommen, hängen sie im warmen Bett oder vor dem Ofen ab, bis sie sich wieder wohl fühlen.
Bei Hunden weiß ich nicht so genau Bescheid, aber ich seh immer wieder welche mit "Mäntelchen" unterwegs, das sind dann wohl die, die sonst draußen zittern. Andere hingegen, denen im Sommer eher zu warm wird mit ihrem Pelz, leben im Winter draußen geradezu auf.

Bei den Kaninchen ist es wohl auch so, dass sie sich im Schnee bewegen, nach Futter graben, etc. aber dann zum Schlafen doch gerne an einen wärmeren Ort zurückziehen (meine belagern schon wieder die Kissen auf den Gartenbänken - den ganzen Sommer über wurden diese Plätze ignoriert!) - in den Stall, oder in die Höhle. Ich hab bisher noch keines im Schnee schlafen sehen.
Sie können sich das selbst aussuchen. Wenn ich nun ein Kaninchen nachts ins Haus nehme und tagsüber raus setze, ist es dabei ja quasi "fremdbestimmt". :hm:
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von freigänger » Fr 11. Nov 2011, 13:05

chien, stimm ich dir zu. jene, von denen hier gesprochen wird, haben eigentlich alle bewegungsspielraum und kumpels zum wärmen/jagen/putzen/kuscheln.
:grübel: rocco hat zwar nicht soo viel auslauf und sitzt für ein paar tage noch allein, doch dann kommt ninchen dazu und ihr wollt ihnen ja einen eigenen bereich im garten geben, somit auch mehr sprintstrecke.

lapin, seit wann verschließt ihr die tunnelbauten nicht mehr? und weshalb kommen sie freiwillig wieder raus? bestechung ? :hot:

entensusi, meine 'schlafen' schon im schnee, da ziehen sie die pfoten ein und kugeln sich wie ein igel, plusten das fell auf und liegen fast stundenlang so da, trotz offenem hasenhaus.
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 11. Nov 2011, 13:05

@freigänger: Ich versteh Cano da völlig. Und wenn ich das foto von ihm sehe ist er ja auch recht kurzhaarig...Mir wäre es damit auch zu kalt :)
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von Lepidus » Fr 11. Nov 2011, 13:18

Also Puschel ist ja nen Angora und ich war schon total gespannt, wie das hier mit dem Fell wird. Letztes Jahr hat er in Aussenhaltung, auf dem Balkon gewohnt. Da sah er so aus:
[url=http://imageshack.us/photo/my-images/443/ichfrierenichtwinterpus.jpg/]Bild[/url]

:mrgreen:

Momentan sieht er so aus:
[url=http://imageshack.us/photo/my-images/823/p1080596v.jpg/]Bild[/url]

[url=http://imageshack.us/photo/my-images/683/p1080598t.jpg/]Bild[/url]

Weiß nicht, also ich denk es ist schon so, viele Dinge werden ja aufgebauscht... Aber irgendwo ist an den meisten Dingen ja was dran. An sich kenn ichs auch so, das Kaninchen mit Kälte besser können und alles an Temperaturunterschieden über 10 Grad nicht so gut sind... Eben wegen krank werden usw.

Aber ich muss auch ehrlich sagen das ich bisher nur die Seite kannte, bis spätestens September raus setzen, mit der anderen Seite, andere machen es ja anders, hab ich mich da noch garnicht so viel auseinander gesetzt.

Nur ich denk das ist auch wie überall, kommt auch aufs Tier an... Und wie Chien schreibt auf die Haltung.... Seh ich auch so...

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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Sa 12. Nov 2011, 07:14

Tjoah nun war heut Nacht Väterchen Frost da und was ich gestern noch ne große Grübelklappe hatte, bin ich nun am Schwanz einziehen...
Er hat in dem Gehege nicht viel Bewegung, er hat keinen Kuschelpartner...nee ich setz ihn erst raus, wenn die Sonne da ist und sein schwarzen Pelz aufheizt...

Ist schon wieder alles doof....mein Hirn ist schon wieder neu am mischeln....aber das zu meiner aktuellen (wer weiß vllt ändert sie sich ja wieder) Einstellung zum Temperatuenrunterschied...
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von freigänger » Sa 12. Nov 2011, 08:41

du meinst fürn tag? nachts ist er ja im zimmer. tagsüber gehts bestimmt bald ins plus. er hat ja einen unterschlupf und stroh.
andererseits wohnzimmercouch - frost :arg: die trockene couch erwärmt er mit seiner körpereigenen temperatur. feuchten, nassen boden :grübel:
so lange dauerts ja nicht mehr bis sie zu 2. sind und eine zwischenlösung in einer der hütten wird sich schon finden.... :pfeif:
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von WELLEN » So 13. Nov 2011, 22:19

Ich glaube das Problem ist die Gewöhnung an den Temperaturunterschied.
Wenn man öfters in die Sauna geht und danach im Schnee oder eiskalten Wasser abkühlt, dann hat das ja einen posiiven Effekt auf das Immunsystem und man wird nicht so oft krank. Man muss aber daran gewöhnt sein. Wenn man das einfach so mal macht, und zu lange im Kalten bleibt, kann das auch in einer fiesen Lungenentzündung enden.
Wenn jetzt so's Kaninchen nicht an Temperaturunterschiede von 20 °C aufwärts gewöhnt ist, dann kann es sich eben eine Erkältung hohlen. Muss nicht sein, aber kann. Hängt halt vom Immunsystem und Gewöhnung daran ab.
Bei Hunden und Katzen wird es wahrscheinlich nicht so viel ausmachen, da sie schon langsam jeden Tag dran gewöhnt werden bis der Winter dann da ist. Aber so ganz apruppt würde ich es nicht wagen ein Kaninchen, das vorher in Innenhaltung war raus zu setzen.

Tagsüber ist es ja durch die Bewegung und Sonne wahrscheinlich nicht so schlimm, aber Nachts, wenn sie mehr ruhen?! Wird schon frostig sein, also würd ich dafür sorgen, dass zumindest am Anfang nicht unter Null ist.
Hat Rocco denn Winterfell? :grübel:

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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Mo 14. Nov 2011, 07:10

Rocco ist ein Außenhaltungs Kaninchen...
er lebte alleine draußen auch im Winter, auf gleichem Raum wie aktuell bei uns.

Nur das er nun halt Nachts immer zu uns rein kommt und so wie es jetzt ist, nur raus kommt, wenn die Sonne so steht, dass sie in sein Gehege zeigt...
er hat schwarzes Fell, also von Vorteil.

Die anderen kuscheln nun schon durchs Gehege mit ihm...

Nur noch eine Woche und ein Tag und er bekommt seine Ninchen dazu :love:
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von freigänger » Mo 14. Nov 2011, 17:28

bis dahin beläßt du es bei der jetzigen variante - garten+'kühlzimmer' ?
klingt ja schon vielversprechend wenn kuschelndes interesse besteht :tanz:
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Mo 14. Nov 2011, 17:50

Ja schon...diesen Wechsel steckt er echt besser weg, als ich dachte...
er ist eben ein durch und durch gesundes Kerlchen... :top:
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von ElHappy » Di 15. Nov 2011, 18:29

Nur kurzer Einwurf . Man kann Temperaturtechnich katzen nicht mit Kaninchen vergleichen . Den katzen können sehr hohe und auch sehr niedrige Tmperaturen von Natur aus sehr gut verkraften auch sehr hohe Temperaturerschwangungen verkraften .
Man kann es schon aus dem Grund nich vergleichen das die Katze ein reiner Fleischfresser und Kaninchen Veganer sind .
Aber ich muss sagen Temperaturwechsel von unbeheizten Dachgeschoss runter ins wärmer bzw kühlere Wohnzimmer verkraften meine beiden Kaninchen ohne Probleme .
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von chien » Di 15. Nov 2011, 18:47

Teilweise nachvollziehbar, aber Veganer und Fleischfresser hat doch eigentlich keine auswirkung hinsichtlich der Verkraftbarkeit von Temp Schwankungen.. Ach ja, wenn man überlegt, dass Kaninchen auch in Gegenden der höheren Kälte leben und auch in warmen Ländern, kann man das auch nicht wirklich als Grundlage nehmen. Ich denke auch, dass die Katzen die in Deutschland leben und deren Ursprung auch aus diesem Land kommen nichts mit Tieren zu tun hätte welche in Extremen leben. Das Gleiche gilt natürlich auch für Kaninchen oder ?

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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Di 15. Nov 2011, 18:53

Also den Unterschied versteh ich grad auch nicht :hehe:


Ich mag nochmal folgende Punkte, wie ich finde WICHTIGE nennen.
Kaninchen haben einen Bau und eine Körpertemperatur von 39-40°C.
Wie warm wird es darin wohl sein, wenn sich darin mindestens 2 kuscheln?

Wie groß ist dann der Temperatur Unterschied, wenns tagsüber durch den Schnee auf Futtersuche geht?

Das mit der Gewohnheit halte ich für nachvollziehbar, auch was die Haltung betrifft...
nur das mit Herbivore oder Karnivore versteh ich nicht ... :grübel:
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von freigänger » Di 15. Nov 2011, 19:04

du hast doch bauten, hast auch so ein wurfthermometer? dann kannst uns die temp. von innen nennen.

gehn wildkaninchen und hasen im winter raus auf futtersuche? :hm: oder verweilen sie, tief verschneit in ihrem bau? ich vermute, daß es beiderlei gibt.
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Di 15. Nov 2011, 19:32

Ich sehe auch im Winter jede Nacht, nach meinem Feierabend gegen halb 3 die Wildkaninchen im Straßenrand sitzen und fressen...

Ich hab gar kein Thermometer, also auch kein Wurfthermometer...
ich muss auch sagen, dass ich nicht weiß wo ihr Bau genau liegt...
der Bau mit seinen 2 Eingängen hat mittlerweile 5 Abzweigungen und soweit ich gucken konnte, in den Abzweigungen auch noch Abzweigungen :hm:!
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von ElHappy » Di 15. Nov 2011, 20:59

Ich denke schon das die ernährungsunterschied zwischen Veganer und Raubtier ein Rolle spielt. Den die Verdaungssysteme sind sehr unterschiedlich . Eine KAtze kommt auch mal ein paar Tage ohne Nahrung aus und kann trotzdem genung körperenergie erzeugen um warm zu bleiben und den Kreislaufsystem in gang zu halten . ein Kaninhcne dagegen muss aus sehr "energiearmen"armen futter körperwärme und auch den reislauf stabiel halten dazu kommt nochdazu das es nicht einen Tag ohne nahrung auskommt .
Von daher ist eine Kaninhcnen kreislaufanfälliger als eine Katze . Katzen sind von Natur aus anpassungsfähiger. Ich könnt jetzt eine Norwegische Waldkatze in den warmen Süden bringen und ihr würde es nicht ausmachen. Genauso kann eine Katze neben einen sehr sehr warmen Ofen z.B einer Schmiede sitzen bzw danach kann sie ohne jegliche probleme raus gehen auch wenn draussen minus grade herrschen ohne irgendwelche Probleme zukriegen . Ein Kaninchen muss in der kälte schon wesetlich mehr fressen um den Energihaushalt anzupassen und aufrecht zuerhalten . Es kann sich einfach nicht soschnell umstellen wie eine KAtze was an dem VErdaungsystem unter andern liegt . Deshalb führte ich das Beispiel mit fleisch bzw vergan ernährnden tier auf :-)

Eine KAtzen kann ich selbst im Winter ohne Probleme zum Freigänger machen ein Kaninchen kann ich nicht von heut auf morgen in Freilandhaltung setzten . Katzen sind nun mal eine der anpassungfähigsten Tiere die unser Planet beeheimatet .
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Di 15. Nov 2011, 21:02

Kaninchen können auch ohne Futter auskommen, der Stopfmagen ist schon lange überholt...
also das minimieren bzw einstellen der Nahrungsaufnahme ist dem eines Karnivoren ähnlich.

Richtig mag sein, das Kaninchen schneller Stoffwechseln, aber an sich unterscheiden sie sich dann nicht groß.

Meine fressen im Winter wesentlich weniger als im Sommer...

Sind das jetzt Vermutungen die du hier niederschreibst oder kann man das noch iwo entnehmen?
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von ElHappy » Di 15. Nov 2011, 21:08

Dass über das KAtzenverdaungsystem hab ich in einen KAtzenbuch gelsen . Und auch mal in einer Tierdoku auf Animalplanet gesehen (auch die Verdaungsysteme im vergleich usw)
Meine Kaninhcne fressen im Winter mehr . Obwohl ich muss sagen momo hat im Winter auch mehr gefressen obwohl sie da noch Wohnungskatze war.
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von lapin » Di 15. Nov 2011, 21:20

Deine sind Innenhaltungskaninchen, nü? Da haben meine auch noch mehr gefressen...

Ich denke, dass gewohnte Innentiere mehr Probleme mit Temperatur Unterschieden habe, als gewohnte Außenkaninchen...die Temperaturschwankungen auf natureller Basis schon gewohnt sind.
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Re: Wird der Temperatur Unterschied völlig überbewertet?

Beitrag von ElHappy » Di 15. Nov 2011, 21:37

Das kann ich mir auch gut vorstellen Lapin .
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