sicherung bei nächtlicher freilandhaltung

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sicherung bei nächtlicher freilandhaltung

Beitrag von freigänger » Sa 29. Okt 2011, 12:30

angeregt durch div. beiträge möchte ich nächstes jahr den beiden kaninchen einen kleinen bereich im freien auch für die nacht richten (bisher wurden sie nachts ins 'hasenhaus' gesperrt).
es besteht ein gehege (hier sind die türen immer offen :mrgreen: ), welches m.E. nicht marder-/katzensicher ist (baueisen doppelt und versetzt aufgestellt) und oben offen.
alles befindet sich vorm schlafzimmerfenster.

meine überlegung: ich mach vor die schlupfklappe vom hasenhaus einen tunnel und mach anschließend ein gehege mit draht, käfigen, holz.

meine frage/zweifel - wie schnell graben sich marder und fuchs unten durch? den nachtauslauf auf betonplatten aufstellen möcht ich nicht (unnatürlicher untergrund), es sollte wiese sein.

einige von euch haben ja nächtliche freigehege, wie sehn die bei euch aus?
habt ihr und wie nach unten gesichert?
haha 003,kl.jpg
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Re: sicherung bei nächtlicher freilandhaltung

Beitrag von Kim » Sa 29. Okt 2011, 13:10

Habe ich das nun richtig verstanden: Du möchtest sozusagen ein großes Gehege für die Nacht bauen?

Ich habe ja ein Nachtgehege und das ist von den Seiten und von oben mit Volierendraht gesichert und unten mit Betonplatten. Bei mir einfach aus dem Grund mit Betonplatten, weil ich bei Kokzidienbefall oder ähnlichem die Möglichkeit haben möchte zu säubern, ohne den gesammten Boden abtragen zu müssen.
Du kannst aber ja auch einfach Draht einbuddeln. Dann ist von unten gesichert und es ist trotzdem ein natürlicher Untergrund.

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Re: sicherung bei nächtlicher freilandhaltung

Beitrag von lapin » Sa 29. Okt 2011, 13:16

Ich hatte hier auf Erdboden Gehege ein Kokzidien Fall...
Kaboom war infiziert, Karli blieb verschont und auch seine neue Mitbewohnerin hat keine Anzeichen von übermäßigen Kokzidien...
evtl übertriebene Hygiene, wenn das Immunsystem passt!

Wenn du ruhig schlafen willst freigänger...dann mach alles dicht, ehrlich gesagt!
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: sicherung bei nächtlicher freilandhaltung

Beitrag von freigänger » Sa 29. Okt 2011, 13:24

ist dein gehege nicht zwischen wänden und somit schon recht sicher? von oben draht? was macht der schnee? :arg: ist euer erster winter dort oder?
nein, es brauch nicht so groß werden, nur als alternative zu drinnen, wenns im sommer heiß ist bzw. sie draußen sein wollen.
abends sind sie wie kleine kinder "noch ludln", "noch gaggln" und "nur noch einen grashalm" und "noch eine runde ums gehege"......
heuer hab ich ein fenster mit einem 2. gitter versehen und fliegengitter davor :oops: und dann die balken offen gelassen - das fanden sie spannend und interessant und haben dort die nacht verbracht.

aufgraben möchet ich nicht - möchte das gehege variabel aufstellen.

lapin, deshalb mach ich mir jetzt schon fürs nächste jahr gedanken - es MUSS SICHER sein, ansonsten bleibt nur das hasenhaus und 'frischluft' gibts nur tagsüber. ich glaub ein fuchs schafft alles :jordi:
liebe grüße freigänger

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Re: sicherung bei nächtlicher freilandhaltung

Beitrag von Kim » Sa 29. Okt 2011, 13:31

Ich habe ja eine Verbindung zwischen Innen- und Außenhaltung.
Draußen ist eine Seite Wand, das stimmt. Die drei anderen Seiten sind mit Volierendraht dicht gemacht und oben ist Draht gespannt und Wellblech oben drauf. Das Gehege ist schräg gebaut, sodass der Schnee dann abrutschen kann und sich nicht oben lagert.
Hier ist diesem Haus ist es der erste Winter, ja. Außenhaltung aber seit 2006, bloß zuvor in einem anderen Ort.

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Re: sicherung bei nächtlicher freilandhaltung

Beitrag von freigänger » Sa 29. Okt 2011, 13:38

ah, du hast den bereich mit wellblech abgedeckt.
als andere möglichkeit hab mir auch schon überlegt, das jetzige 'freigehege' mit wellacryl bzw. draht zu ummanteln und oben draht - doch die schneelast würd den draht runterdrücken; und ich müßt in gebücktem zustand den unendlichen gundermann rausholen.
die baueisen sind ja in die erde gerammt und geben den weg nicht gleich frei.

wie wäre ein doppelter zaun? mit 10 - 20 cm luft dazwischen? würde das einen räuber irritieren und abhalten?
liebe grüße freigänger

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