Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

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Es gibt Meerschweinchenhalter, erfahrene Meerschweinchenhalter und sehr erfahrene Meerschweinchenhalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
Selbst als sehr erfahrener Meerschweinchenhalter kann man nicht alles kennen und wissen.

Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Do 28. Jul 2011, 13:29

Hallo...ich hab mich hier grad registriert und komm auch gleich auf mein Problem zu sprechen.

Meine Schrödi wollte nichts mehr fressen, bin dann Sonntag abend mit ihr zum TA, der sah sich die Zähne mit dem Otoskop an und meinte, die wären okay.

Sie bekam eine Aufbauspritze, ein Schmerzmittel injiziert und ich sollte mit Rodicare 4x täglich 1 ml zufüttern.
Zuhause fing sie dann auch wieder an zu fressen, das lag aber, wie von mir dann vermutet, am Schmerzmittel, denn als die Wirkung nachliess, hörte sie auch auf zu futtern.
Montag bin ich dann in die Tierklinik gefahren, der TA dort sah sich alles mit dem Maulspreizer an und sie hat eine genetische Fehlbildung der Backenzähne....die wachsen in Richtugn Mundschleimhaut und dort war auch schon eine Verletzung.
Sie blieb dann dort und die Zähne wurden abgeschliffen unter Narkose.
Nachmittags hab ich sie abgeholt, es hieß, sie hätte auch schon wieder am Heu gemümmelt und ich war da noch sehr optimistisch.
Leider wurde es nicht besser....gestern wieder in die Tierklinik und die Wunde hat sich entzündet.
Ich hatte ihr zuhause Metacam gegeben, 2x täglich 0,1 ml und danach futterte sie mal ein kleiens Stück Gurke oder ein Stückchen Löwenzahn.
Beim TA gabs dann wohl ein etwas stärkeres Schmerzmittel, Mundheilpaste und etwas gegen die Entzündung und ich bekam Baytril mit, wovon ich ihr morgens und abends je 1 Tropfen geben sollte.
Traumeel ad us vet geb ich ihr auch.
Inzwischen ist es so, dass sie gar nicht mehr fressen mag....sie versucht es nicht, auch nicht nach Verabreichung des Schmerzmittels und wehrt sich gegen das Päppeln.
Da bekommt sie einen Apfel-Banane-Brei mit Rodicare, einigen Schmelzflocken und 1 Tropfen Sab Simplex.
Ausserdem hab ich noch 2 Köttels von meinen gesunden Schweinchen pulverisiert und ihr mit etwas Salbeitee gegeben.
Ich hab den Eindruck, sie mag nicht mehr....oder ist es noch die Entzündung, die ihr Schmerzen macht und ich soll abwarten?
Es müsste doch eigentlich heute besser gehen als gestern, aber da hat sie zumindest noch Interesse fürs Futter gezeigt.
Ihr Bauch ist weich, aber die Köttels hellbraun und ganz klein und eher Tendenz weich.

ich bin dankbar für jeden Rat

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Miss Marple » Do 28. Jul 2011, 14:15

Hallo Darie,
wurde geröntgt?
https://www.tierzahnarzt.net/" onclick="window.open(this.href);return false; in Hamburg wäre meine unbedingte Empfehlung.
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von schweinsnase77 » Do 28. Jul 2011, 14:17

Waren das in der Tierklinik Tierärzte mit dem Zusatz "Zahntierarzt" oder nicht? Wenn nicht, such dir auf jeden Fall nen Zahntierarzt.

Baytril und Schmerzmittel können beides auf den Magen schlagen.
Mit freundlichen Grunzern

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Do 28. Jul 2011, 14:54

Hallo..nein, es wurde nicht geröntgt, weil der Befund ja erstmal eindeutig schien...nämlich diese Zahnspitze die sich in die Schleimhaut gebohrt hat und danach dann die Entzündung.
Wann müsste das Baytril denn anschlagen?

Er ist kein ausgesprochener Tierzahnarzt, sondern hat Zahnheilkunde in seinen Leistungen.
Ich hab geschaut auf https://www.tierzahnarzt.net" onclick="window.open(this.href);return false;, dort ist eine Liste mit TZÄ in D und einer praktiziert auch in HL.

https://www.kleintierklinik-tierheimluebeck.de/" onclick="window.open(this.href);return false;

Dann fahr ich da morgen mal hin.

Aber was kann ich akut machen, also wie kann ich sie zum Fressen bringen?

Mit Zwangspäppeln schreck ich sie doch eher ab vom Futtern.....aber wenn ich das nicht mache, nimmt sie noch mehr ab :-(

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von schweinsnase77 » Do 28. Jul 2011, 15:19

Die Abnahme ist erstmal nicht so schlimm, wichtiger ist das Energie und Wasser in das Tier reinkommt.

Hast du mal Babybreie im Napf oder Möhrensaft versucht?

Ansonsten Oralpädon anstatt Päppelbrei ins Schweinchen. Dem Möhrensaft kannst du ruhig ein paar Tropfen Öl beimengen....mehr Energie.
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von daniii » Do 28. Jul 2011, 15:25

Es kann durchaus sein, dass ihr das Baytril auf den Magen schlägt, dazu noch das Metacam, das hat bei meinen auch immer zu Fressunlust geführt. Aus meiner Zahnschwein-Erfahrung kann ich sagen, dass diese entzündeten Stellen in der Maulschleimhaut wohl wirklich schlimm weh tun. Ein besser verträgliches Schmerzmittel ist Rimadyl. Viele Tierärzte haben das nicht mehr, können dir aber ein Rezept dafür ausstellen.
Bietest du den Brei nur in der Spritze an? Falls ja, stell einfach mal ein Schälchen mit Brei mit ins Gehege, vielleicht geht sie dann doch mal dran. Ihr Lieblingsfresschen würde ich ihr mal klein rupfen, stifteln oder Ähnliches und es ihr immer mal wieder anbieten. Einfach versuchen, sie zu animieren - mehr kannst du wahrscheinlich im Moment nicht tun. Ich drücke ganz fest die Daumen!
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Do 28. Jul 2011, 15:34

Hallo..Danke für die Antworten :)

@ Annette also Babybrei hab ich versucht, vom Löffel und aus der Spritze, ich hab einmal Frühkarotten und Apfel-Banane.
Löffel will sie gar nicht, Napf kann ich versuchen, allerdings muss ich dann den Rest der Truppe in den anderen Gehegeteil sperren. Wenn Toto den Napf sieht, ist der in 1,5 sec leer :roll:

Das Rodicare werd ich mal ganz weglassen.

@daniii ja, ich denke die Kombi aus metacam und Baytril ist ganz übel für den Magen. Ich lass das metacam weg und geb mehr Traumeel.
Und das Baytril lass ich entweder spritzen oder ich versuch ein anderes AB

Danke euch fürs Daumendrücken :)

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von schweinsnase77 » Do 28. Jul 2011, 15:48

Och, ne runde Babybrei für alle ist gar nicht mal schlecht. Macht auch für Krankschweine das Futer interessanter. Ich hatte Zeiten, da hat meine Großgruppe 3-4 Gläser am Tag weggeschabbert, allerdings hat sich das sehr schnell auf 1-2 reduziert.
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von daniii » Do 28. Jul 2011, 16:16

Das kann ich bestätigen! Merle hat den Brei auch immer innerhalb von 2 Sekunden inhaliert, aber wenn Bela halbwegs auf dem Damm war, wollte er dann doch manchmal wissen, was seine Herzensdame da eigentlich so hingebungsvoll schlabbert, und hat auch mal probiert ;)
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Miss Marple » Do 28. Jul 2011, 17:12

darie hat geschrieben:Hallo..nein, es wurde nicht geröntgt, weil der Befund ja erstmal eindeutig schien...nämlich diese Zahnspitze die sich in die Schleimhaut gebohrt hat und danach dann die Entzündung.
Was ist daran denn eindeutig? :grübel: Die Zahnspitze kann doch genauso gut ein Symptom sein, die Ursache was ganz anderes. Eine andere Ursache wurde gar nicht ausgeschlossen, z. B. per Röntgendiagnostik.
Wenn Schröder wegen Grund X schlechter gefressen hat oder eine Stoffwechselstörung zu Zahnspitzen führt, wird Symptombeseitigung nix bringen.

Mein Gustav hatte z. B. eine Zahnfehlstellung bekommen, weil er wegen einem Magenpförtnerdefekt schlechter frass.

Die Tierklinik Lübeck in die Du morgen fährst hat ne gute Technik für Röntgendiagnostik. Ich persönlich würde aber in so einer prekären Situation zum besten Diagnostiker gehen, der erreichbar ist.
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Do 28. Jul 2011, 19:15

Deshalb schrieb ich doch, dass der Befund erstmal eindeutig schien :?

Vergiss eins bitte nicht: Ich hab NULL Erfahrung mit Zahnschweinchen und ich war froh, dass der TA eine Diagnose stellte, weil ich hoffte, wenn man die jetzt gezielt behandelt, gehts mit Schröderchen wieder schnell bergauf.

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Emmy » Do 28. Jul 2011, 19:23

Hallo darie,

aus meiner Zahnschweinchenerfahrung kann ich nur bestätigen, dass man die Ursache nur durch ein Röntgenbild feststellen kann. Ohne ist das eigentlich unmöglich.
Ich habe Ida nach den Korrekturen meist mit weichem Obst und Haferflocken wieder ans Fressen gekriegt.
Birne und Melone gehen hier gut. Allerdings hatte sie kein Baytril bekommen, weil Schleimhäute i.O.
Wegen der Flüssigkeit kann man gut ein paar Tropfen Honig in Wasser auflösen. Das nehmen sie eigentlich ganz gerne.

Ich drücke euch dolle die Daumen :daum:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Do 28. Jul 2011, 19:40

Hallo Kerstin...ja, ich denke, ohne die blöde Entzündung wärs auch einfacher.

Baytril bekommt sie seit heute unter die Haut injiziert und auch das Traumeel.
Denn sie verweigerte die Nahrung, nach den ersten oral gegebenen Tropfen Baytril.

Ich biete ihr alles an, wo ich auch nur im Entferntesten vermute, dass sie es frisst, aber sie will nicht...

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Emmy » Do 28. Jul 2011, 19:52

Genauso war es bei meiner Emma damals auch. Die hat drei Wochen nichts gefressen.
Wir haben sie komplett gepäppelt.

Heute denke ich über das Päppeln anders. Nach den Korrekturen frisst Ida meist bis zu zwei Tagen nichts. Egal, was ich ihr vor die Nase lege. Gepäppelt habe ich sie nicht.
Hast du schon Geriebenes versucht? Allerdings hatte ich damit bei Ida bisher keinen Erfolg.
Gurkenviertel bzw. Stifte und weiche Birne gehen gut. Geht sie denn ran ans Futter oder ignoriert sie komplett? Dann hätte ich auch das Baytril in Verdacht. Irgendeins meiner Schweine hatte das auch ganz schlecht vertragen :grübel:

Ich kenne das hilflose Gefühl nur zu gut. Man kann an nichts anderes mehr denken. Man überlegt die ganze Zeit, was an noch anbieten könnte. Es ist auf gut deutsch gesagt zum :kotz:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Do 28. Jul 2011, 21:33

Hallo Kerstin...ja, sie ignoriert das Futter und ich werd sie auch nicht mehr päppeln, da das enormer Stress für sie ist.
Sie wehrt sich mit allen Kräften, die sie noch hat.

Ich hab auch geriebenen Apfel gereicht....wie gesagt...alles, was sie sonst liebt.

Heu schneide ich in kleine Stücke und legs ihr hin....aber auch längere Halme, damit sie wählen kann.
Gras.....Schafgarbe...Spitzwegerich...Breitwegerich....Maisblätter...alles klein gemacht und hingelegt. Normal würde sie das inhalieren aber jetzt dreht sie sich weg.

Das FriFu für die anderen servier ich in ihrer Nähe, weil ich hoffe, dass sie dadurch inspiriert wird.....hat leider keinen Erfolg.
Mal schauen wie das injizierte Baytril und Traumeel wirkt.
Die Entzündung wird seit gestern morgen erst behandelt und wenn einige Schweinchen nach Korrekturen ohne entzündeter Wunde schon nicht fressen, dann kann ichs bei Schröderchen noch mehr verstehen.

Ja, man fühlt sich wirklich hilflos.... :hm:

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 29. Jul 2011, 08:01

Was du noch tun könntest, ist aber auch nen bischen Streß....ist ihr das Maul mit Salbeitee zu spülen und ihr Pfefferminztee zwischendurch zu geben.

Salbei reduziert die Entzündung und Pfefferminztee beruhigt den Verdauungstrakt.

Wenn du si eröntgen läßt, lass unbedingt auch den Bauch mitröntgen. Es gibt aufgegaste Schweinchen die haben trotzdem nen weichen Bauch und man erkennt die Gasblasen nur auf dem röntgenbild.
Mit freundlichen Grunzern

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Miss Marple » Fr 29. Jul 2011, 10:40

Das Baytril bekommt sie nur wegen der Verletzung im Maul oder noch etwas anderes? Ich hätte die Maulschleimhaut lieber mit lange gezogenen Salbeitee gespült und Mucosa comp. gegeben. Gerade mit Mucosa gibts bei solchen Verletzungen so gute Erfahrungen.
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von daniii » Fr 29. Jul 2011, 10:51

Mucosa comp. - wie konnte ich das vergessen??? :autsch: Wo es Bela immer so gut geholfen hat! Ich werd echt alt :schäm: Danke, Antje, dass du deine Sinne wenigstens beisammen hast :top:
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Fr 29. Jul 2011, 14:23

Hallo..mit Salbeitee spül ich schon seit Tagen :)

Sie ist jetzt in der anderen Tierklinik, wird bis morgen dort gepäppelt und beobachtet und morgen früh dann geröntgt und dann wird sich zeigen, ob sie noch andere Probleme hat.

Die Zähne sehen gut aus und auch die Entzündung ist sehr gut am Abheilen, meint der Arzt...

Ich kann jetzt nur warten, was die Röntgenbilder zeigen :hm:

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von halloich » Fr 29. Jul 2011, 14:36

Ich versteh nicht warum das Schweinchen dableiben muss wegen röntgen?
Hätte man doch sofort machen können :hm:

Päppeln?
Womit päppeln die? Oder machen die galtt eine Zwangsernährung?
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Fr 29. Jul 2011, 14:43

Waaaah....ich weiß es nicht....

Es ist jetzt nun mal so und ich finds echt anstrengend, immer auf solche Fragen zu antworten....

möglich, dass der Arzt es mir erklärt hat, dann kams aber nicht bei mir an

(sorry....ich bin ziemlich fertig)

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von halloich » Fr 29. Jul 2011, 14:50

darie hat geschrieben:möglich, dass der Arzt es mir erklärt hat, dann kams aber nicht bei mir an

(sorry....ich bin ziemlich fertig)
Verständlich, geht mir genauso wenn ich ein krankes Tier habe was nicht so will wie es soll.
Ich hätte vermutlich auch nur die Hälfte bis gar nichts mitbekommen.
Ich würde die kommende nacht auch nicht schlafen können.

Daumen sind natürlich gedrückt das alles glatt geht.

Ich habe bei Zahngeschichten halt nur keine gute Erfahrungen gemacht :?
darie hat geschrieben: Es ist jetzt nun mal so und ich finds echt anstrengend, immer auf solche Fragen zu antworten....
Solche Fragen gehören aber nu mal dazu ;)

Ich weiss das meine Tierärtin mit CC päppelt und dann auch noch zwangsernährt, also schön Futter bis zum Würgereiz reingepresst.
Die füttern auch Trockenfutter obwohl man selber Trockenfutterfrei füttert.
Deswegen lasse ich ungern ein Tier über Nacht zum päppeln ein Tier beim Arzt ;)
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Fr 29. Jul 2011, 16:54

Hallo...wie gesagt...ich weiß es wirklich nicht... :?

Ich kann dieses Zwangsfüttern auch nicht, aber vielleicht muss sie für die morgige Narkose ja ein paar Nährstoffe intus haben...?

Komischerweise ist es mir lieber so, dass sich dort bis morgen um sie gekümmert wird.

Ich bekomm morgen bis 12 Uhr Bescheid, wie es aussieht, evtl muss ja noch was operiert werden, aber das wäre jetzt nur reine Spekulation.

Es war noch keine meiner Fellnasen so krank...mal einen Heuhalm im Auge oder Haarlinge, aber das sind ja echt Peanuts dagegen.

Für mich ist das Schlimme, dass sie sich offensichtlich aufgegeben hat :-(

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Miss Marple » Fr 29. Jul 2011, 16:55

darie hat geschrieben:Hallo..mit Salbeitee spül ich schon seit Tagen :)
Ich habe es gelesen, deswegen schrieb ich ja auch "lange gezogen".
Grundsätzlich ist mir gerade noch eingefallen: Salbei! Wenn das so ein großer Oschi war, so dicht am Mund, dann kann es nicht schaden, Salbeitee zu geben. Gaaaaanz lange gezogen. Wir haben den Tee immer den ganzen Tag im Wasser gelassen. Maxi hat ihn geliebt, je länger gezogen, um so mehr. Gerbt super (Mundschleimhaut stärken) und wirkt antiphlogistisch, wohl auch in begrenztem Maße analgetisch. Nimm den einfach als Basis für alles, was Du anrührst. Egal ob Medis, Brei oder einfach mal ein wenig Tee aus der Spritze.
https://www.tierpla.net/post153318.html?hilit=salbeitee#p153318" onclick="window.open(this.href);return false;


Wenn ich ein Tier in der Klinik lassen würde, dann würde ich meinen Brei mitgeben. Aufgasungen bei ungewohntem Futter sind typisches Symptom.
Aber der TA hat sicher gefragt, wie Schröder ernährt wurde. :top:
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Fr 29. Jul 2011, 17:49

Hallo..ja, hab den Tee auch über Stunden ziehen lassen, denn das sagte man mir in einem anderen Forum.

Ich hab Schröderchen gestern nicht mehr gepäppelt, weil sie sich immens dagegen gewehrt hat und zwingen wollte ich sie nicht.

In der Klinik wissen sie natürlich Bescheid, was ich gegeben habe....und ich hab immer den Tee statt Wasser als Basis genommen ;)
Ich hab auch Fencheltee gegeben.....aber meist den Salbeitee.
Aber der TA meinte, die Entzündung dürfte gar nicht das Problem sein.
Naja, sie wird morgen komplett in Narkose durchgecheckt und geröntgt und bis dahin muss ich abwarten....und mich um die anderen 4 Nasen kümmern.
Der arme Bungee sucht Schröderchen überall.
Wärs eigentlich besser gewesen, wenn ich ihn mitgenommen hätte? Bzw wenn er auch dort geblieben wäre?
Allerdings wusste ich natürlich nicht, dass sie dort bleibt, aber angenommen, so eine Situation tritt nochmal auf...

Die Threads von Maxi und Luna hab ich auch ausführlich gelesen im Meerschweinchen-Ratgeber-Forum und dort auch einiges mitgenommen...

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Miss Marple » Fr 29. Jul 2011, 18:15

Begleittier ist immer besser. Weniger Stress in der fremden Umgebung. Ein vertrautes Begleittier hat wenigstens die bekannten Gerüche und Geräusche und lenkt von der Angst ab.
Nun ja, morgen weisst Du mehr! :daum:
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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von darie » Fr 29. Jul 2011, 19:42

Ja, das denke ich auch....mann, hätte ich mir da nur besser Gedanken gemacht :-(
Ich hab das Gefühl, ich häng irgendwo im Nirvana herum....

Eins fällt mir noch ein...der TA meinte, man könnte es noch mit Kortison probieren, das würde oft den Appetit wieder wecken.
Also vorausgesetzt natürlich, man findet beim Röntgen nichts Auffälliges.

Wäre das wirklich noch eine Möglichkeit?

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Emmy » Fr 29. Jul 2011, 19:48

Ich würde wirklich abwarten, was das Röntgenbild zeigt. Vermutlich weiß man dann mehr.
Habe mit Cortison bisher keine Erfahrung gemacht. Einmal hat es ein Schweinchen bekommen wegen Schnupfen. :hm:
Kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es hier sinnvoll ist :grübel:
Wichtiger ist mir immer, dass das Tier keine Schmerzen hat.

Ich drücke weiter die Daumen :daum:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von Miss Marple » Fr 29. Jul 2011, 20:07

Ich nehme immer ein Begleittier mit zum TA. Sie sind dann doch etwas entspannter.

Cortison wirkt appetitanregend, ist richtig. Es muss aber sehr gut dosiert werden, denn es drückt das Immunsystem. Ein Infekt z. B. kann sich dann schnell einschleichen.
Ich denke aber, Dill ist auch appetitanregend. Manchmal machts schon nen Unterschied, wenn eine andere Person das Futter anbietet. Es ist ein Drahtseilakt und alles kann so schnell abstürzen. :( Es sind halt Lebewesen von nur ca. 1000 Gramm. Tüte Zucker...
"Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.

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Re: Große Sorge um Zahnschweinchen Schröder

Beitrag von halloich » Fr 29. Jul 2011, 20:09

darie hat geschrieben:Wärs eigentlich besser gewesen, wenn ich ihn mitgenommen hätte? Bzw wenn er auch dort geblieben wäre?
Zu einem "normalen" Tierarztbesuch nehme ich immer ein Begelitschwein mit.
Aber über Nacht :hm:
Ich wüsste auch nicht was besser wäre.

Daumen sind gedrück und bleiben gedrück bis wir morgen Nachmittag nur postivie Meldungen lesen.
Negative gibt es nicht :nein:
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