Eine Bekannte erzählte mir, dass sie vor vielen Jahren eine junge Schäferhündin bei sich aufnahmen, die später mal Haus und Hof bewachen sollte.
Das Hundemädchen lebte daher draußen und Nachts in einer Art "Hühnerstall".
Eines Tages, als sie schon fast 8 Monate war, fand man sie morgens Tod im Stall.
Die Diagnose lautete, erste Läufigkeit und verblutet!
Und jetzt, was ich noch viel heftiger fand, meinte man wohl auch...dass dies bei Schäferhündinnen wohl gar nicht so selten sein soll...
Mir ist das komplett neu!
Habt ihr schon mal von so einer "Rassetypischen Erkrankung" gehört?
Was kann man in so einem Fall eigentlich unternehmen? Direkt Kastra?
8Monatige Schäferhündin bei erster Läufigkeit verblutet
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Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
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Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.
Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.
Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.
Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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- lapin
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8Monatige Schäferhündin bei erster Läufigkeit verblutet
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Re: 8Monatige Schäferhündin bei erster Läufigkeit verblutet
Es gibt enen Gendefekt (auch bei Menschen) der ne Blutgerinnungstörung verursacht und durch den schwer betroffene Tiere tatsächlich verbluten können. Allerdings wäre mir neu, dass das dann ausgerechnet bei der ersten Läufigkeit auftritt bzw. vorher noch nicht bemerkt wurden ist. Bei solchen Extremfällen würde ja schon ein hämatom, oder ein kauknochen reichen um starke Blutungen auszulösen
https://www.dobermanninfo.de/alt/krankheiten/krankheiten9.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
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Re: 8Monatige Schäferhündin bei erster Läufigkeit verblutet
Also beim Menschen kenn ich das auch, die sogenannten "Bluter". Weiss nur nicht ob es das auch bei den Hunden gibt, aber wieso nicht....
Angenommen er hatte vorher wirklich keine Verletzungen, dann ist es genau die Läufigkeit die spätestens dann zum Tode führt, denn wenn sich die Schleimhaut etc. löst entstehen auch feine Haarrisse, die bei einem Bluter eben zu starken Blutungen führen....naja, un daran kann er ganz sicher sterben.....
Mit Kastra oder so is da auch nicht wirklich geholfen. Denk da muss der Hund Medis bekommen die eben diesen Gerinnungsfaktor ersetzen. Damit der Fehler, dass das Blut nicht aufhört aus einer Wunde zu fließen behoben wird.
Angenommen er hatte vorher wirklich keine Verletzungen, dann ist es genau die Läufigkeit die spätestens dann zum Tode führt, denn wenn sich die Schleimhaut etc. löst entstehen auch feine Haarrisse, die bei einem Bluter eben zu starken Blutungen führen....naja, un daran kann er ganz sicher sterben.....
Mit Kastra oder so is da auch nicht wirklich geholfen. Denk da muss der Hund Medis bekommen die eben diesen Gerinnungsfaktor ersetzen. Damit der Fehler, dass das Blut nicht aufhört aus einer Wunde zu fließen behoben wird.
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Re: 8Monatige Schäferhündin bei erster Läufigkeit verblutet
Interessant ist, dass es als Schäferhund typisch bezeichnet wurde
!
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Re: 8Monatige Schäferhündin bei erster Läufigkeit verblutet
Ja, aber in so einem Zusammenhang auch noch nicht. Eher so auf Knochen-, Gelenk-, Zahn-, Kiefer-, Augen- und Ohrensachen, also spezifischer und sowas...lapin hat geschrieben:Habt ihr schon mal von so einer "Rassetypischen Erkrankung" gehört?
Theoretisch hätte man das auch schon bei Impfungen oder sowas bemerken können, weil selbst eine Einstichstelle nicht so schnell aufgehört hätte zu bluten...schweinsnase77 hat geschrieben:Es gibt enen Gendefekt (auch bei Menschen) der ne Blutgerinnungstörung verursacht und durch den schwer betroffene Tiere tatsächlich verbluten können. Allerdings wäre mir neu, dass das dann ausgerechnet bei der ersten Läufigkeit auftritt bzw. vorher noch nicht bemerkt wurden ist. Bei solchen Extremfällen würde ja schon ein hämatom, oder ein kauknochen reichen um starke Blutungen auszulösen
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Zumindest fällt sowas ja bei den Menschen zuerst so auf, ein kleiner Kratzer, ein Piecks usw..
Rennmaus hat geschrieben:Angenommen er hatte vorher wirklich keine Verletzungen, dann ist es genau die Läufigkeit die spätestens dann zum Tode führt, denn wenn sich die Schleimhaut etc. löst entstehen auch feine Haarrisse, die bei einem Bluter eben zu starken Blutungen führen....naja, un daran kann er ganz sicher sterben.....
Klingt nach dem facebook-Button oder?lapin hat geschrieben:Interessant ist, dass es als Schäferhund typisch bezeichnet wurde!

Meine süße kleine Tessamaus, ich hab dir immer versprochen, dich nicht leiden zu lassen, ich hoffe Du verzeihst mir.[/align]