Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 9. Mai 2012, 17:00

Prinzipiell beziehen Kaninchen alles das, woraus so Bakterien nunmal bestehen, aus dem Blinddarmkot, also eine ganze Reihe von Vitaminen einschließlich der meisten Vitamin B-Vitamine, Vitamin E, Vitamin K, aber was ihnen viel wichtiger ist, das ist das Bakterieneiweiß - leicht verdaulich und die Aminosäurenzusammensetzung ist für Kaninchen optimal. So können sie ohne Probleme längere Trockenzeiten mit ungenügender Nahrung überstehen.

Was fehlt, das ist Vitamin A bzw die Carotine, aus denen Vitamin A hergestellt wird, Vitamin D3, wo sie zur Herstellung UV-B-Strahlung benötigen und noch ein paar wichtige Nährstoffe, müßte ich noch mal nachschauen.
Dazu kommt, daß Kaninchen ja auch irgendwas zum Füttern ihrer Bakterien brauchen - und das zwar verschiedenste unverdauliche Kohlenhydrate, aber nicht, wie die gute Frau Drescher einem das weißmachen will, Cellulose ... Cellulosemoleküle werden sogar rausgefiltert, die gelangen erst gar nicht in den Blinddarm, sondern werden genauso unverändert (bzw durch Dickdarmbakterien angedaut) wieder ausgeschissen, wie wir Menschen das machen!
Ach ja ... auch Bakterien brauchen Mineralstoffe - wenn die schon im Futter fehlen, fehlen die auch den Bakterien. Mineralstoffe vermehren sich nicht auf mysteriöse Art und Weise im Blinddarm und die fehlen schlichtweg in der Cellulose.
Ich verfüttere im Winter selbstgemachtes Laubheu, verschiedene Äste, Heu und mein Strukturfutter, alles ad libitum. Zusätzlich gibt es etwas Getreide und Grünzeug von draussen, sooft ich welches auftreiben kann.

Würde das dann bei meiner Fütterungsart bedeuten, dass ich problemlos Knollengemüse ad libitum verfüttern könnte, denn auf Blattgemüse stehen sie bei Frosttemperaturen so gar nicht, sodass es bis jetzt gar nicht richtig möglich war, viel Gemüse anzubieten, weil vom Blättrigen fast nichts gefressen wurde.
Ich würd sagen, ja ... ich kenne jedenfalls niemanden, der so füttert, der da Probleme bekommen hat.
Vom Blättrigen wurde von meinem im Winter hauptsächlich Grünkohl und Kohlrabiblätter gefressen ... so Salate oder so waren eher Meerschweinchenfutter, wurde zwar auch gefressen, aber eher wenig ... und seltenst bei Frost (klar, friert ja auch ein und wird mit dem Auftauen matschig)

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Mi 9. Mai 2012, 17:13

Danke Murx
Mein Blättriges bestand aus Grünkohl, Wirsing, Weißkohl, Kohlrabiblätter, Chinakohl.
Im Herbst wurde der Grünkohl und die Kohlrabiblätter zusätzlich zur Wiese gern gefressen, aber sobald es Frosttemperaturen hatte, frassen sie nur noch Karotten und Äpfel, wobei die Äpfel zuerst verschlungen wurden und dann bei den Karotten auch noch rumgemäkelt wurde und zuerst mal lieber vom Trockenkram gefressen wurde. Blättriges Gemüse blieb bei Frost komplett unangetastet, außer das Grünzeug, das ich noch ranschleppen konnte.
In diesen 2 Wochen, in denen wir fast -20 Grad hatten, wurde viel vom Strukturfutter gefressen, das musste ich dauernd nachfüllen, bei "wärmeren" Frosttemperaturen wurde davon nur nach Bedarf ein bisschen was gefressen und dafür wieder lieber das Gemüse. Getrunken wurde trotz extrem (selbstausgesuchter) trockener Ernährung fast nichts.
Das waren jetzt meine Beobachtungen im 1. Winter mit Aussenhaltung.
Liebe Grüße

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 9. Mai 2012, 17:40

Eine weitere Beobachtung dafür, daß die Kaninchen im Grunde genommen nur das Wassersparprogramm ihrer wilden Vorfahren in Spanien und Nordafrika für Trockenzeiten an unsere Winter anpassen ... wenn es in den Trockenzeiten extrem wird, fressen die Kaninchen auch dort kaum mehr - und Wasserlöcher sind unter Umständen ausgetrocknet, geht also nix mehr mit Trinken. Nin harrt im Schatten aus und wartet auf besseres Wetter sozusagen.

Interessant finde ich das mit den Äpfeln ... ich hatte mich im Herbst, als ich das erste Mal genügend Äpfel für die Winterversorgung zusammenhatte, mich richtig gefreut, daß geschätzte 30Gewichtsprozent von den Kaninchen an Äpfeln verschlungen wurde, ich sah mich schon die Hackfrüchte, die ich ja zukaufen mußte, einsparen - und, was war, die ersten Fröste kamen und die Äpfel vergammelten im Keller, weil kein Kaninchen mehr Apfel mochte ... :(
Die wurden nur noch sporadisch gefressen ... also eigentlich bei mir genau anders herum wie bei dir, im Winter bei Frost Kohlrabiblätter und Grünkohl, aber kaum Äpfel. Allerdings hatten sie ja Rüben, so viel sie wollten.
Ein paar Tage vor diesem argen Frost ging immerhin so eine Riesenrübe pro Tag komplett weg, die zweite war oft angenagt. Während des Frostes lebten sie von "Nix", Tannennadeln wurden halt akribisch abgefressen und Rinde geschält. Auch das Laubheu stand hoch im Ansehen. Gemüse einschließlich Rüben wurden zwar auch gefressen, aber deutlich weniger, wie normal.

Und so kalt war es im Stall nie, selbst bei den -20°C war es im Stall deutlich wärmer. Während dem extrem kalten Winter vor Jahren waren sie zwar auf der Weide, aber da hatte ich insgesamt noch etwas anders gefüttert - Kohl und rote Beete war halt immer da, zweimal die Woche auch anderes Gemüse und halt Wiesenheu und Stroh ... Äste gabs da noch nicht so viele wie die letzten Jahre, wo ich zeitweise nen ganzen jungen Nadelbaum auf einmal reingeschmissen hatte. Auch hatte ich damals noch gar keine Sämereien gefüttert, weil, weißt ja, Sämereien sind für Kaninchen schlecht (würd ich so mit heutigem Wissen nicht mehr machen, ich denke, Sämereien und Eicheln sind im Winter schon wichtig, insbesondere zur Mineralstoffversorgung)!
Ging auch, aber sie konnten ein Teil des Winters halt noch nutzen, was auf der Weide zu finden war - bis die Meerschweinchen die Winterweide bis auf die Wurzeln abgefressen hatten. Aber von da an waren es ja nur noch wenige Wochen und sie kamen wieder auf ein neues Weidestück. Ging auch ...

Bei den Karotten hab ich immer wieder festgestellt, es müssen die Richtigen sein ... entweder die großen Karotten von Weiling (Bioware) oder die von Raiffeisen (konventionell). Naja ... da die von Raiffeisen sehr viel billiger sind, gabs halt die ... Biomöhren von Aldi gingen die Kanin gar nicht bei.

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Mi 9. Mai 2012, 19:48

Murx Pickwick hat geschrieben: Interessant finde ich das mit den Äpfeln ....
.... - und, was war, die ersten Fröste kamen und die Äpfel vergammelten im Keller, weil kein Kaninchen mehr Apfel mochte ... :(
Die wurden nur noch sporadisch gefressen ... also eigentlich bei mir genau anders herum wie bei dir, im Winter bei Frost Kohlrabiblätter und Grünkohl, aber kaum Äpfel.
Allerdings hatten sie ja Rüben, so viel sie wollten.
Das mit den Äpfeln war für mich auch sehr interessant, auch die hohe Flüssigkeitsaufnahme durch wenige Äpfel, denn das Klo war fast genauso vollgepinkelt wie bei Wiesenfütterung.
Diesen Herbst muss ich wesentlich mehr Fallobst sammeln, da es mir im Februar schon ausging und ich Äpfel zukaufen musste. Auch mein Laubheu ging mir leider ein paar Wochen zu früh aus.
Murx Pickwick hat geschrieben: Während des Frostes lebten sie von "Nix", Tannennadeln wurden halt akribisch abgefressen und Rinde geschält. Auch das Laubheu stand hoch im Ansehen. Gemüse einschließlich Rüben wurden zwar auch gefressen, aber deutlich weniger, wie normal.
Diese 2 Wochen lebten meine auch von "Nix", denn sie haben nichtmal Gemüse gefressen, außer die Äpfel, aber alles andere Frischfutter wurde so gut wie nicht gefressen, sodass ich es die nächste Zeit auch nicht mehr angeboten habe, damit ich es nicht immer wegschmeißen musste, wenn es tiefgefroren war.
Äpfel gab es ein paar Mal am Tag neue.
Vom Trockenkram (Heu, Laubheu, Strukturfutter) wurde sehr viel gefressen.
Von den Ästen wurde Tanne gar nicht angerührt, aber Apfelbaumäste, Kirschbaumäste, Weide, Kiefer und Bambus wurden gern gefressen.
Murx Pickwick hat geschrieben: Und so kalt war es im Stall nie, selbst bei den -20°C war es im Stall deutlich wärmer.
Da meine nicht in den Stall gingen, sondern lieber auf den Podesten im Gehege saßen, bekamen sie die vollen -20 Grad ab, daher denke ich, wollten sie kein Frischfutter, weil sie ihren Körper auf "Sparflamme" eingestellt hatten und sich auch so gut wie nie bewegt hatten.
Murx Pickwick hat geschrieben: Auch hatte ich damals noch gar keine Sämereien gefüttert, weil, weißt ja, Sämereien sind für Kaninchen schlecht (würd ich so mit heutigem Wissen nicht mehr machen, ich denke, Sämereien und Eicheln sind im Winter schon wichtig, insbesondere zur Mineralstoffversorgung)!
Ging auch, aber sie konnten ein Teil des Winters halt noch nutzen, was auf der Weide zu finden war.
Ich hatte das mit den Sämereien für ein paar Tage probiert, das hat mir aber nicht so gut gefallen, dass meine Kaninchen Vogelfutter fressen mussten, daher bin ich bei meinem Strukturfutter, in dem auch wenige Samen sind, geblieben, da ich damit sehr zufrieden bin.
Eicheln hatte ich auch angeboten (du erinnerst dich?), sie wollten sie nur geschält, dann wurde davon gefressen.
Zugang zum Gartenbereich hatten sie den ganzen Winter, dort konnten sie nur nicht fressen, als Schnee/Eis darin war, wobei ich mit der Schneeschaufel den Bereich, so gut es ging, freigehalten hatte.
Murx Pickwick hat geschrieben: Bei den Karotten hab ich immer wieder festgestellt, es müssen die Richtigen sein ... entweder die großen Karotten von Weiling (Bioware) oder die von Raiffeisen (konventionell). Naja ... da die von Raiffeisen sehr viel billiger sind, gabs halt die ... Biomöhren von Aldi gingen die Kanin gar nicht bei.
Meine mögen nur die billigen Netto-Karotten, die Bio-Karotten oder die Karotten vom Gemüsebauern wollten sie nicht, oder es war genau die Zeit, als sie sowieso keine Karotten wollten. :hm:

Ich bin immer offen für Neues und probiere das auch aus, wenn mir was passend erscheint, optimiere ich meine Ernährung damit, wenn nicht, dann war es eine Erfahrung für mich und meine Kaninchen.
Liebe Grüße

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von alexandra36 » Mi 9. Mai 2012, 20:16

Bei meinen Kaninchen war es letzten Winter auch so, Blattgemüse wurde meist liegengelassen, ausser sämtliche Kohlsorten, die wurden gefressen.
Beliebter war da eher das Knollengemüse, Karotten (am liebsten die billigen Hofer/Aldi-Karotten), Pastinaken, Sellerieknolle...und mit absoluter Begeisterung wurden Futterrüben gefressen, davon konnte ich gar nicht genug nachlegen!
Ich muss für nächsten Winter gucken, das ich mehr davon bekomme. ;)

Das meiste Grün holten sie sich jedoch im Garten, auch bei tiefen Minustemperaturen von -20 Grad waren sie oft im Garten und haben das gefrorene Gras gefressen. Und da wir letzten Winter, wenns hochkommt, vielleicht 2 Wochen Schnee hatten, hat der Garten sehr gelitten, der wurde teilweise bis auf die Wurzeln abgefressen. :roll:

Sehr beliebt waren im Winter sämtliche Trockenkräuter, davon wurden Riesenmengen gefressen. Ich muss dieses Jahr gut die doppelte Menge trocknen, damit ich die kommenden Winter ad lib anbieten kann...für letzten Winter warens etwa 5m³!!, die verputzt wurden! :X

Achja, Äpfel und vor Allem Birnen waren auch sehr beliebt! ;)
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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 9. Mai 2012, 20:29

Birnen sind bei mir Mangelware ... die müßte ich kaufen (ich weiß nämlich nicht, wie man Birnen lagert :schäm: )
Ich bin immer offen für Neues und probiere das auch aus, wenn mir was passend erscheint, optimiere ich meine Ernährung damit, wenn nicht, dann war es eine Erfahrung für mich und meine Kaninchen.
Darum geht es doch eigentlich, oder nicht?
Zeitweise hatte ich das vergessen gehabt und hab ziemlich fanatisch gegen Fertigfutter und Co gewettert ... dabei hab ich allerdings vor einer Menge anderen Sachen die Augen verschlossen.
Ich denke, in der Beziehung haben mir die Diskussionen mit Andreas Rühle ziemlich weitergeholfen, wieder zum "rechten" Weg zurückzufinden :D
Er hat mich viel zum Nachdenken gebracht ... ich bin zwar immer noch nicht bereit, meine Aversionen gegen alles, was künstliche Supplemente heißt, über Board zu schmeißen, aber ich seh sie auch nicht mehr als das Schlimmste auf der gesamten Welt an.

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von alexandra36 » Mi 9. Mai 2012, 20:40

Murx Pickwick hat geschrieben: Ich denke, in der Beziehung haben mir die Diskussionen mit Andreas Rühle ziemlich weitergeholfen, wieder zum "rechten" Weg zurückzufinden :D
Er hat mich viel zum Nachdenken gebracht ...
Mich auch. ;)

Ich hab sehr viel gelesen, eure Diskussionen im degupedia-Forum, die übrigens immer seeehhhr Interessant sind :top: und natürlich auch seine HP. Das hat echt Alles Hand und Fuss! :klatsch:
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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Mi 9. Mai 2012, 20:42

Murx Pickwick hat geschrieben: Ich denke, in der Beziehung haben mir die Diskussionen mit Andreas Rühle ziemlich weitergeholfen.
Mir auch, da ich auch einige Zeit in Kontakt per email mit ihm stand und ich dadurch mein Wissen noch "aufstocken" konnte und mir bestätigt wurde, dass meine bisherige langjährige Fütterung recht gut war/ist. :pfeif:
Murx Pickwick hat geschrieben: Er hat mich viel zum Nachdenken gebracht ... ich bin zwar immer noch nicht bereit, meine Aversionen gegen alles, was künstliche Supplemente heißt, über Board zu schmeißen, aber ich seh sie auch nicht mehr als das Schlimmste auf der gesamten Welt an.
So verschieden sind dazu die Ansichten. ;)
Ich füttere nämlich das "Fertigfutter" WEGEN der künstlichen Zusätze, samt seiner ganzen Vor- und Nachteile.
Andreas hat mich bei meiner "Ansicht" zu Fertigfutter noch bestätigt, darum behalte ich es bei.

Ich denke, wenn man die Kaninchen die meiste Zeit des Jahres mit natürlicher Nahrung ernähren kann, dann kann man im Winter gar nicht so viel falsch machen über die wenigen Monate, dass die Kaninchen auf längere Zeit einen Schaden davontragen.
Kritisch wird es m.E. nur, wenn die Kaninchen nie in den Genuß von Wiese kommen oder nie Sonne abbekommen, wobei es da sicherlich auch wieder Ausnahmen gibt.
Liebe Grüße

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von alexandra36 » Mi 9. Mai 2012, 20:55

Una hat geschrieben: Ich denke, wenn man die Kaninchen die meiste Zeit des Jahres mit natürlicher Nahrung ernähren kann, dann kann man im Winter gar nicht so viel falsch machen über die wenigen Monate, dass die Kaninchen auf längere Zeit einen Schaden davontragen.
Kritisch wird es m.E. nur, wenn die Kaninchen nie in den Genuß von Wiese kommen oder nie Sonne abbekommen, wobei es da sicherlich auch wieder Ausnahmen gibt.
Sehe ich auch so! :top:
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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 9. Mai 2012, 21:15

Zumindest ist eine ganzjährige Fütterung ohne Wiese deutlich schwerer zu verwirklichen, wenn die Kaninchen gesund bleiben sollen. Das muß dann wohlüberlegt sein ... und geht mit Sicherheit nicht mit Alditheke und Heu allein.

Andererseits sind Kaninchen doch relativ robust und anpassungsfähig, da werden teilweise andere, sehr viel heiklere Tierarten gehalten, die nicht naturnah ernährt werden können, sondern in unseren Breitengraden ganzjährig von Ersatzkost leben müssen (Nektarfresser beispielsweise) - und das geht auch, ohne daß diese Tiere krank werden. Sollte also auch fürs Kaninchen gehen ...

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Mi 9. Mai 2012, 21:21

Murx Pickwick hat geschrieben:Zumindest ist eine ganzjährige Fütterung ohne Wiese deutlich schwerer zu verwirklichen, wenn die Kaninchen gesund bleiben sollen. Das muß dann wohlüberlegt sein ... und geht mit Sicherheit nicht mit Alditheke und Heu allein.
Das ist wohl wahr. :grübel:
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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Kaktus » Mi 9. Mai 2012, 21:27

ich sehe überhaupt keinen Sinn darin Fertigfutter mit synthetischen Vitaminen und Aminosäuren zu geben, wenn ich Wiese das GANZE jahr über geben kann, sei es frisch im Sommer oder getrocknet im Winter und die fehlenden Stoffe mit Gemüse, Obst und Saaten zu kompensieren.
wer von euch nimmt Vitamintabletten ein, nur weil er sich eine zeit lang etwas(!) suboptimal ernährt? ialso ich nicht! welche wildkaninchen nehmen künstliche Vitamine zu sich im Winter?

Zudem hat Andreas seine Sicht wohl auch überdacht, sonst wäre er nicht auf ein nicht-künstliches Mischfutter umgestiegen (von Strukturmüsli auf Naturkanin!) ;) Und dieses finde ich wiederum auch gut, nicht aber das Strukturmüsli, welches für mich unsinnig ist von der zusammensetzung her und wegen den Supplementen...

Dann kann man gleich Brot+Heu füttern oder nur Gemüse+Heu und dann ins Wasser ein Ergänzungspräparat reichen...
Dieses pathologisch-panische verhalten bezügl. mangel & Co. ist in der Tierfütterung ganz extrem, während man selber sich ohne Tabellen, Rechnungen und Vitaminpillen ernährt.:crazy:
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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 9. Mai 2012, 21:35

Da ist auch wieder was Wahres dran ... zumal das ja auch von der Futtermittel-, Nahrungsmittel- und Supplementenindustrie stark gehyped wird.
Selbst Wohnungskatzen lassen sich ganz ohne Supplemente mit solch Ersatzkost wie Gulasch, Schabefleisch, Joghurt und Selbstgekochtem prima bis ins hohe Alter gesunderhalten - deutlich gesünder, wie mit Fertigfutter. Züchter, die Katzen vor den 80er Jahren gezüchtet hatten, hatten das mehrfach bewiesen, ihre Katzen wurden ohne Nierenerkrankungen sehr alt und nicht jeder dieser Züchter hatte Eintagsküken gefüttert.
So wirklich naturnah war die Fütterung zwar nicht, aber halt abwechslungsreich und über Beobachtung immer weiter auf die Katz abgestimmt und optimiert. Schade, daß da sich die Katzenzüchter das Thema Fertigfutter haben aufschwatzen lassen - da ist ne Menge Wissen verlorengegangen, was sich nun nur noch schwer rekonstruieren läßt.

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Mi 9. Mai 2012, 21:41

Kaktus hat geschrieben:Zudem hat Andreas seine Sicht wohl auch überdacht, sonst wäre er nicht auf ein nicht-künstliches Mischfutter umgestiegen (von Strukturmüsli auf Naturkanin!) ;)
Sein Kaninatur möchte ich auch noch irgendwann probieren, mal sehen, wie die Resonanz ist.
Ich hab vor kurzem noch ein anderes Strukturfutter (ohne jegliche Zusätze) probiert, davon haben sie aber nicht nach Bedarf gefressen, sondern haben sich drauf gestürzt und sofort komplett aufgefressen, daher füttere ich dieses nicht mehr, das ist mir nicht geheuer.

Das war dieses Futter hier:
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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Löwenzahn » Mi 9. Mai 2012, 21:42

Wiese, Heu, Aeste, Kräuter und "Abfälle" von Gartengemüse im Sommer.
Heu, getrocknete Blätter und Kräuter sowie Rüstabfälle von Karotten, Roter Beete, Fenchel, Kohl und Aepfeln im Winter. Dazu Gersten- und Haferflocken...

...das empfiehlt mein Ratgeber von 1895 (!) zur Kaninchenernährung.

Von Paprika aus Spanien, Tomaten aus Marokko, Maiskolben aus dem Senegal, Gurken aus Italien und ähnlichem jedoch, ist logischerweise nichts erwähnt und ganz ehrlich, ich bezweifle, dass man mit solchen "Exoten", die teilweise ja richtig stehen vor Pestiziden, seinen Lieblingen auch nur im geringsten Gutes tut, mal abgesehen davon, dass solche Gemüse eigentlich nicht in einen Organismus gehören, dessen Verdauung dem des Pferdes im höchsten Grade ähnelt und würde man dem Pferd eine Tomate verfüttern oder eine Gurke? Ja eben... hier wurde das "ad libitum" gehörig falsch verstanden, auch von mir, bis mir dann ein Licht aufging und ich mich für SAISONALE KOST entschied für meine Meerschweinchen.

Und gerade WEGEN künstlicher Zusätze, reiche auch ich wieder ein TroFu zusätzlich, da ich zuvor - trotz Wiese und allem Gutgemeinten - mit Mangelerscheinungen bei meinen Tieren zu kämpfen hatte.
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Kaktus » Mi 9. Mai 2012, 22:15

@Löwenzahn: Und welche mangelerscheinungen waren es?
warum haben andere Tiere ohne Trofu wie zB meine keine Mangelzustände?

@Una: Wie lange hast du das andere Strukturfutter getestet? ich finde die Zusammensetzng artgerecht und vllt brachten die Tiere so viel? oder waren um scharf drauf wegen etwas Neuem?

wer sagt bzw. wo steht, dass die Nagerverdauung der des Pferdes, der nicht sein Kot frisst und der umherzieht und nicht standortgetreu ist wie unsere Tiere, ist?

Wieso gebt ihr nicht Vitamintropfen oder sonstige nahrungsergänzungsmittel (es gibt auch natürliche), sondern füttert stattdessen Trockenfutter, welches Getreide, Mehle und co. enthält, welche nichts im Meerimagen zu suchen hat? :hm:
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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von ElHappy » Mi 9. Mai 2012, 22:25

Versteh ich auch nicht Kaktus :hm: Meine kriegen Gemüse(Sasionmäßig im Winter reduzierter )
Kaum Haferflocken oder Sämereien und Heu und Äste Wenn ich Zeit hab im Frühjahr /sommer Zeit zum sammeln hab , was ich nicht täglich schaffe . Dann kriegen sie das.
Und meine beiden sind Topfit Verdaungsmäßig , Fell wunderschön ,kein PRoblem im Fellwechsel klare Augen und wo ich am ehsten PRobleme erkenne bei meinen ,wenns ein mit Mangel gibt hatte ich mal vor 2-3 J, dann an den Krallen .

Also ich finde weder Trofu noch dises Nöseberger struckturfutter oder was auch immer , weil grundsätzlich zusätze erhält (sie Rapunzel letztes Jahr :taetchel: ) Ich finde wenn man sich an Sasionfrüchte/gemüse und an Wiese und gutes Heu hält können keine Mangelerscheinungen auftreten .
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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Ziesel » Mi 9. Mai 2012, 23:18

Ich geh mal davon aus, dass sich die Fütterung auch mit der Haltung der Kaninchen veränderte. Ich denke vor 20 Jahren hatte man ganz andere "Ansprüche" an die Kaninhaltung und ganz andere Gedanken dazu. Es macht für mich nämlich schon´n Unterschied ob man seinen "Weihnachtsbraten" draussen im Stall/der Buchte füttert und kaum mit "Alterserscheinungen" zu kämpfen hat (oder Langzeitbeobachtungen über Fütterungsfolgen uÄ) bzw eher auf´s Verhältnis von Kosten/Aufwand und Nutzen achtet. Nun eroberten die Kaninchen nicht als Nutztiere sondern als Hauskuschelstreichelbeobachtungstier die Gärten und Zimmer (manche Kanins haben ja nun fast eigene Zimmer, Wohnungsnutzung, Gartenfreilauf ect) und mit dieser Liebhaberhaltung änderte sich auch die Ernährung....schliesslich sollten da die Tiere ja alt werden...

Ich sprach ja bereits an, dass ich´n Unterschied zwischen Innen-und Aussenhaltung inkl. der dazugehörigen Bedingungen sehe (mit Aussen mein nicht jetzt keine dunklen Buchten), wie zB das Innenhaltungskaninchen nicht wirklich Winter haben (weder Temp, noch "kürzere" Tage ect) und das ich nicht weiss ob Kanins & Meeris in der Lage sind Vita 3D Synthese zu nutzen >> aber:
Murx Pickwick hat geschrieben:Was fehlt, das ist Vitamin A bzw die Carotine, aus denen Vitamin A hergestellt wird, Vitamin D3, wo sie zur Herstellung UV-B-Strahlung benötigen und noch ein paar wichtige Nährstoffe, müßte ich noch mal nachschauen....
Hier steht´s, zumindest was Kanins betrifft.
Ich kenne das jetzt nur von einigen Reptilien wie zB Bartagamen, Chamäleons und denke, wenn Kaninchen synthetisieren können, sind sicher die Aussenhaltungskanins im Vorteil, eben weil sie durch das natürliche Tageslicht mit UV-Anteilen ihre Nahrung anders/besser verwerten können.
Demzufolge wäre ´s eine Überlegung für Tiere in Innenhaltung/Stallhaltung die notwendigen Voraussetungen für die Vita 3D Synthese zu schaffen und das wäre in dem Fall Beleuchtung mit UV-B
(weil ja normales Fensterglas UV-Strahlung mit kurzen Wellenlängen nicht durchlässt wozu UVB gehört aber UVA-Strahlen hingegen schon durchs Fensterglas kommen..)

PS: wie siehst damit bei Meeris aus ?

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 9. Mai 2012, 23:29

Wiese, Heu, Aeste, Kräuter und "Abfälle" von Gartengemüse im Sommer.
Heu, getrocknete Blätter und Kräuter sowie Rüstabfälle von Karotten, Roter Beete, Fenchel, Kohl und Aepfeln im Winter. Dazu Gersten- und Haferflocken...

...das empfiehlt mein Ratgeber von 1895 (!) zur Kaninchenernährung.
Ersetz die Gersten- und Haferflocken mit Gersten- und Haferkörnern und schon hast du eine funktionierende Ernährung für Kaninchen in Wohnungshaltung. Diese saisonale Kost erst gibt den Kaninchen in Wohnungshaltung den notwendigen Impuls, auch mal auf Sparflamme zu gehen, was sie offenbar zum Wohlergehen brauchen.
Also da hat sich in puncto Kaninchen nicht viel geändert, egal, ob sie nun zu Speisezwecken oder als Pet gehalten werden ... was man jedoch noch zusätzlich tun kann (und sollte), wäre halt eine UV-B-Quelle, sei es durch tagsüber Aufenthalt vor offenem gesicherten Fenster oder tagsüber auf dem Balkon oder aber mit UV-B-Röhre.

Also zumindest für Kaninchen ändert sich an der Fütterung nicht viel, ob die nu in der Wohnung sind, oder draußen - was Draußenkaninchen krank macht, macht auch Wohnungskaninchen krank und umgekehrt.

Was offenbar sehr schlecht für Kaninchen zu sein scheint - insbesondere für Wohnungskaninchen, ist eine das gesamte Jahr über gleichbleibende Kost. Sobald diese saisonal gestaltet wird, merkt man richtig, wie die Wohnungskaninchen aufblühen.

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 9. Mai 2012, 23:37

Meerschweinchen kommen deutlich besser mit dunklen, UV-B-freien Unterkünften zurecht wie Kaninchen ... aber ich denke auch hier, daß Sonnenbestrahlung oder UV-B-Röhre durchaus nen gesundheitsfördernden Effekt hat.

Dieser gesundheitsfördernde Effekt ist sowohl bei Kanin, als auch Meerschwein nur ein gesundheitsfördernder Effekt, er ist nicht lebenswichtig. In Dunkelhaft gehaltene Kaninchen können durchaus auch ohne Supplemente ohne zu erkranken alt werden - nur scheinen einige Heilfunktionen nicht mehr so gut abzulaufen, beispielsweise das Heilen von Wunden scheint nur mit UV-B optimal zu laufen. Außerdem wirken Kaninchen mit UVB munterer und agiler, wie ohne.

Das ist hier schon anders wie bei den Reptilien, die oft auf sehr starke UV-B Strahlung angewiesen sind und dennoch zusätzlich Vitamin D3 supplementiert bekommen müssen, weil eben das Kunstlicht hinten und vorne nicht reicht. Ohne dem gibts Krepelreptilien, ernste Knochenschäden und nicht zu übersehene Mangelerscheinungen. Ist halt ein gewisser Vorteil, wenn man das Wachstum irgendwann einstellt, wie die meisten Säugetiere und nicht ewig weiterwächst, wie die meisten Reptilien.

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Hasilein » Mi 9. Mai 2012, 23:41

Ich hatte ja schon geschrieben: Bestrahle meine Kaninchen in Innenhaltung mit der Osram Ultra Vitalux, die ja in Terraristikkreisen bekannt ist, um UVB zu gewährleisten.
Ich denke, richtiges Licht ist wichtig...Allerdings suche ich ein Haus mit Garten...Dann brauch ich die Osram nicht mehr...

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Hasilein » Mi 9. Mai 2012, 23:53

https://www.j-lorber.de/shm/biophotonen/biophotonenanalyse.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
Wer Lust hat...

Auf Prof. Popp kam ich mal, weil er hier in Neuss am Institut forscht.

Ich finde es ganz interessant, neben den vielen Vitaminen und Pflanzensekundärstoffen, auch mal auf´s Licht zu schaun... :smile:

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Ziesel » Do 10. Mai 2012, 01:03

Murx Pickwick hat geschrieben:...das empfiehlt mein Ratgeber von 1895 (!) zur Kaninchenernährung..
da steht nicht zufällig bei welcher Haltung ?
Murx Pickwick hat geschrieben:...Also zumindest für Kaninchen ändert sich an der Fütterung nicht viel, ob die nu in der Wohnung sind, oder draußen - was Draußenkaninchen krank macht, macht auch Wohnungskaninchen krank und umgekehrt..
mmh an der Fütterung vielleicht nicht aber an der Futterverwertung und irgend´ne positive Wirkung von (Sonnen-)Licht auf Immunsystem und allg.Wohlbefinden wirds vermutlich geben
Murx Pickwick hat geschrieben:...Was offenbar sehr schlecht für Kaninchen zu sein scheint - insbesondere für Wohnungskaninchen, ist eine das gesamte Jahr über gleichbleibende Kost. Sobald diese saisonal gestaltet wird, merkt man richtig, wie die Wohnungskaninchen aufblühen.
liegts nur an der Kost....mancher Halter setzt zB die Wohnungstiere ja bei schönem Wetter raus, womit sich ja ein paar Bedingungen verändern (nicht nur das Licht, andere Umgebung, neue Gerüche, eventuell Stress...)
Murx Pickwick hat geschrieben:Meerschweinchen kommen deutlich besser mit dunklen, UV-B-freien Unterkünften zurecht wie Kaninchen ... aber ich denke auch hier, daß Sonnenbestrahlung oder UV-B-Röhre durchaus nen gesundheitsfördernden Effekt hat.
Dieser gesundheitsfördernde Effekt ist sowohl bei Kanin, als auch Meerschwein nur ein gesundheitsfördernder Effekt, er ist nicht lebenswichtig. In Dunkelhaft gehaltene Kaninchen können durchaus auch ohne Supplemente ohne zu erkranken alt werden - nur scheinen einige Heilfunktionen nicht mehr so gut abzulaufen, beispielsweise das Heilen von Wunden scheint nur mit UV-B optimal zu laufen. Außerdem wirken Kaninchen mit UVB munterer und agiler, wie ohne..
Nicht lebenswichtig aber gesundheitsfördernd..>>ich bin immernoch bei der Überlegung was sich bei "Nahrungsverarbeitung" für Kanins ändert wenn sie synthetisieren können (Calzium, Phosphor) aber wenns Wundheilung positiv beeinflusst, beträfe das zB auch Abszesse?
Murx Pickwick hat geschrieben:Das ist hier schon anders wie bei den Reptilien, die oft auf sehr starke UV-B Strahlung angewiesen sind und dennoch zusätzlich Vitamin D3 supplementiert bekommen müssen, weil eben das Kunstlicht hinten und vorne nicht reicht..
Ja, wobei hier auch nicht übersupplementiert werden darf weil das genauso negative Folgen haben kann
Murx Pickwick hat geschrieben:Ohne dem gibts Krepelreptilien, ernste Knochenschäden und nicht zu übersehene Mangelerscheinungen. Ist halt ein gewisser Vorteil, wenn man das Wachstum irgendwann einstellt, wie die meisten Säugetiere und nicht ewig weiterwächst, wie die meisten Reptilien.
Rachtis, Deformierungen...bei Repts ist es mir klar (damit hab ich mich nu zwangsläufig mal beschäftigt) aber bei Meeris/Nins nicht

PS: in der letzten Zeit werden UV Strahler/Röhren nicht nur für Terrariengetier angeboten, sondern vermehrt für Vögel

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Do 10. Mai 2012, 06:02

Wenn sich an einer Haltung nur die Fütterung von asaisonal auf saisonal ändert, hat man spätestens nach einem dreiviertel Jahr ein "fröhlicheres" Kaninchen ... zumindest wird es von den Haltern so empfunden. Da hat sich noch nix an der Haltung an sich geändert, die Kaninchen sind immer noch genauso untergebracht, wie sie halt untergebracht waren ... es ist also schon die saisonale Fütterung.

Zumindest bei Kaninchen hat die Futterverwertung mehr mit der Genetik und Blinddarmbefüllung zu tun, Kaninchen in Wohnungen werden bei gleichem Futter nicht schneller dick, wie Kaninchen im Stall oder auf der Weide - aber, wenn Kaninchen zuwenig Platz haben, kann man füttern was man will, die Verdauung läuft einfach nicht optimal. Auch das ist vollkommen unabhängig davon, ob sie draußen untergebracht sind oder drinnen. Man braucht einfach für eine optimale Verdauung einen Mindestplatz von 10qm (für die Zwerge tendenziell mehr) ... egal wie viele Kaninchen man da reinquetscht.
Dann wieder hat die Futterverwertung viel damit zu tun, ob Kaninchen einzeln gehalten werden (bzw mit Meerschwein) oder ob sie zu mehreren sind - ab zwei Kaninchen verpulvern sie einfach Energie für Familie und Soziales, sie futtern also mehr. Auch unabhängig davon, ob sie nun draußen oder drinnen untergebracht sind. Gibts viel Zoff, fressen sie sogar noch mehr.
Wieviel sie fressen müssen und was, das können sie sehr gut selbst entscheiden, sobald auch nur das Grundangebot stimmt ... auch unabhängig von Draußen und Drinnen.

Licht, nicht nur UVB, ist wichtig für Kaninchen ... in Dunkelhaft gehaltene Kaninchen wirken depressiv. Tag-Nacht-Wechsel ist wichtig für die Verdauung. Kaninchen im hohen Norden in Weidehaltung sind nie so gesund, wie Kaninchen in einer hellen Wohnung mit nächtlich heruntergezogenen Rollos - es fehlt im hohen Norden einfach ein klarer Tag-Nacht-Wechsel. Im Winter ist da nur dunkel und dämmrig, im Sommer ist da nur dämmrig und hell ...

Diese ganzen Zusammenhänge gelten jedoch nur für Kaninchen, bei Meerschweinchen sieht es schon wieder ganz anders aus ... die fressen draußen deutlich mehr wie in der Wohnung, bei gleichem Platzangebot.

Bei Abszessen muß man wieder schauen, wie sie entstehen - wenn ein Fremdkörper festsitzt und nicht rauskann, kann man so viel UVB-Bestrahlen wie man will, der Abszeß kann nicht heilen. Allerdings kann ein Abszeß auch durch eine gestörte Wundheilung entstehen - und da hilft UVB, solches zu verhindern.
Gerade bei Kaninchen können Abszesse auch entstehen, wenn die Wunde sich zu schnell schließt - ein Problem bei Weidekaninchen, und die haben genügend UV-B-Strahlung (zumindest in unseren Breitengraden). Da ist dann das Öffnen der Wunde zielführend.

Bei Vögeln ist eigentlich schon seit den 70er/80er Jahren die Bedeutung von Licht bekannt - zumindest bei den Vogelhaltern, die nicht nur Wellensittich und Co hielten. Dabei wurde dann auch noch durch Zufall festgestellt, daß die Vogelarten, die im weiblichen und männlichen Federkleid gleich aussehen, mit UV-Licht bestrahlt ein unterschiedlich aussehendes Federkleid haben - muß ja nen Grund haben, beispielsweise daß diese Vogelarten ähnlich farbsehen können wie Bienen.
Mit UV-Bestrahlung sieht das Federkleid leuchtender und bunter aus ... gilt zumindest für die meisten Singvögel.

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Do 10. Mai 2012, 06:49

Kaktus hat geschrieben: @Una: Wie lange hast du das andere Strukturfutter getestet? ich finde die Zusammensetzng artgerecht und vllt brachten die Tiere so viel? oder waren um scharf drauf wegen etwas Neuem?
Insgesamt 3 Wochen, ich hab es dann nur noch rationiert gefüttert, da war auch sehr viel Johannisbrot enthalten, das hat mir nicht so zugesagt.
Kaktus hat geschrieben: Wieso gebt ihr nicht Vitamintropfen oder sonstige nahrungsergänzungsmittel (es gibt auch natürliche), sondern füttert stattdessen Trockenfutter, welches Getreide, Mehle und co. enthält, welche nichts im Meerimagen zu suchen hat? :hm:
Dieses Trockenfutter, das ich schon längere Zeit verfüttere enthält weder Getreide, gepresste Bestandteile noch Mehle. Es besteht aus Erbsenflocken, sehr wenig Trockengemüse und sehr vielen natürlichen Kräuter, Blättern und Co. und halt die zugesetzten Vitamine.
Liebe Grüße

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Do 10. Mai 2012, 07:09

@Una: Fütterst du nicht das Nösenberger Naturstrukturmüsli?

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Do 10. Mai 2012, 07:53

Murx Pickwick hat geschrieben:@Una: Fütterst du nicht das Nösenberger Naturstrukturmüsli?
Das hab ich (nach der jahrelangen Pelletsfütterung) lange Zeit gefüttert, aber da ich es von meinem Bekannten nicht mehr bekommen kann, musste ich es schließlich im Internet bestellen und da ist die Mindestmenge 3kg und das kann ich nicht auf die angegebenen 4 Monate aufbrauchen, daher habe ich dann auf JR Farm grainless HERBS gewechselt, das ich in fast jedem Zoofachhandel bekomme.
Das passt mir besser wie das Nösenberger, weil ich es ad libitum anbieten kann, ohne Bedenken haben zu müssen, dass die Kaninchen davon dick werden, da kein Getreide und keine Melasse und Co enthalten ist. Getreide füttere ich im Winter noch zusätzlich wegen der benötigten Energie in Form von Haferflocken und Maiskörnern.
Liebe Grüße

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Do 10. Mai 2012, 08:24

Ich hab bald das Gefühl, als wenn deine Kaninchen aufgrund der zugesetzten Vitamine nicht zuviel fressen - probier mal aus, wenn du ihnen Erbsenflocken, Karottenflocken und Ackerbohnenflocken ohne Vitamine anbietest, dann solltest du das gleiche Freßverhalten haben, wie mit dem Grünhopper Futter ... mit dem Nachteil, daß die Kaninchen zulegen wie die Irren.

Meine Kaninchen kommen eigentlich mit so ziemlich allem klar, sie meiden vitaminisiertes Futter (scheinen sie von mir zu haben :D), aber bei Flocken und getrocknetem Gemüse kennen sie kein Halten. Da fressen sie einfach zuviel, sie können es nicht einschätzen.
Ähnliches beobachte ich nun schon seit langem auch bei anderen Kaninchen, egal ob Haferflocken, Erbsenflocken, Gerstenflocken - sie alle machen dick ... haut man da Vitamin A ran, lassen sie es liegen oder fressen nur, wenn sie es unbedingt brauchen.

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Do 10. Mai 2012, 08:39

Murx Pickwick hat geschrieben:... aber bei Flocken und getrocknetem Gemüse kennen sie kein Halten. Da fressen sie einfach zuviel, sie können es nicht einschätzen.
Ähnliches beobachte ich nun schon seit langem auch bei anderen Kaninchen, egal ob Haferflocken, Erbsenflocken, Gerstenflocken - sie alle machen dick ... haut man da Vitamin A ran, lassen sie es liegen oder fressen nur, wenn sie es unbedingt brauchen.
Das Trockengemüse und die Flocken werden sofort rausgesucht, wenn ich das Futter frisch anbiete. Die restlichen Sachen werden anscheinend nach Bedarf rausgesucht. Mal sind die Blätter weg, dann sind die Blüten weg, ein anderes Mal ist fast alles weg und manchmal fressen sie nur wenige Halme davon.
Beim Nösenberger, das ja Hauptsächlich aus "Flakes" besteht, fraßen sie ausschließlich diese und ließen die Luzernestengel "immer" liegen.
Bei dem Grünhopper frassen sie auch sämtliche "Flakes" raus, die meiner Meinung nach in zu großer Menge enthalten sind und das faserige Zeug nach Bedarf.

Ich hatte den Vergleich von Grünhopper (ohne Vitamine) zu JR Herbs (mit Vitaminen), da war das Fressverhalten identisch. Zuerst wurden sämtliche "Flakes" komplett aufgefressen und der Rest nach Bedarf.
Mir ist das JR Herbs lieber, weil in diesem nur sehr wenig Dickmacher enthalten sind und dafür mehr Kräuter, Blätter und Blüten.

Haferflocken, Erbsenflocken, Trockengemüse, Mais und Co. würden sie in Riesenmengen verspeisen, auch wenn künstliche Vitamine enthalten sind, das ist meinen beiden egal, da gibt es kein Halten mehr. :grübel:
Liebe Grüße

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Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Löwenzahn » Do 10. Mai 2012, 08:56

@Kaktus. Zum Vergleich Pferd / Meerschweinchen-Kaninchen. Die Gattungen sind

-Pflanzenfresser
-Raufutterfresser
-Gewohnheitsfresser
-Dauerfresser

Sieht man sich das Verdauungssystem an - mal am Beispiel des Getreides - ist es bei diesen Gattungen so, dass sie eine geringe Menge an stärkespaltenden Verdauungsenzymen besitzen, ein zu hoher Stärkeanteil in der Ration führt dazu, dass die im Dünndarm unverdaute Stärke in grösseren Mengen in den Dickdarm gelangt, dort zu Milchsäure vergoren wird, der Darminhalt wird sauer, nützliche Dickdarmmikroorganismen sterben ab, es kommt zu Verdauungsstörungen.

Es ist also nicht so, dass Getreide und seine hohe Nährstoffkonzentration schädlich sind für die Organismen, sie sind aber dann schädlich, wenn mengenmässig übertrieben wird!

Der Satz "Getreide hat nichts im Meeri-/Kaninmagen verloren" wurde irgendwann von irgendwem verfasst und dann 1000 mal abgeschrieben, vermutlich ohne genauere Kenntnis der Hintergründe.

Dass es sich mit einer Ueberfütterung an stark wasserhaltigen Gemüsen nicht anders verhält, wird gerne ausser acht gelassen. Stark Wasserhaltiges überfordert auch wieder die enzymatische Dünndarmverdauung und die Begründung "ja, aber das Tier braucht doch möglichst viel Wasser" die hält nicht, weil aus dem Napf aufgenommenes Wasser nie zeitgleich mit der Nahrungsaufnahme geschieht und einen anderen Verdauungsweg nimmt als wasserhaltiges Gemüse.

Worum es mir ja eigentlich ging, ist auch die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Erkrankungen und importierten, stark behandelten Gemüsen im Winter.
Was ist schädlicher, eine Pestizidpaprika aus Spanien oder die Gabe eines TroFu’s als Ergänzungsfutter? Was überlastet den Darm mehr, eine Matschtomate aus Marokko mitten im Winter oder eine Portion Haferflocken? Die Gemüsevielfalt im Winter ist gut gemeint, aber könnte sie nicht mitschuld sein an der Entstehung von den Tumoren, von denen man in den Krankenstuben der Foren so viel liest oder von unzähligen Verdauungsproblemen/Aufgasungen?

Es gibt natürlich auch im Winter Gemüse – einheimisches halt. Das Angebot beschränkt sich auf z.B. die Auslage des Bauernmarktes. Und die Wochen, in denen sich eine Schneedecke über die Wiesen ausbreitet, lassen sich doch mit einem guten TroFu überbrücken? Besser als mit der komplett geschmacklosen Gurke mit dem weisslichen Spritzmittelüberzug aus Tunesien, oder? Mal abgesehen von der Frage, was oekonomisch und oekologisch Sinn macht.

Was die Versorgung im Sommer anbetrifft. Ich persönlich habe eine Wiese zur Verfügung, bestückt mit allerhand Gräsern. Aber eben „nur“ Gräsern. Selten mal ein Löwenzahn dazwischen. Um – wortwörtlich – sämtliche Wiesen in der Umgebung abzugrasen um meinen Tieren wirklich eine Rundumversorgung zu gewährleisten, fehlt mir die Zeit.

Es kam zu Mineralisationsstörungen (Zähne), Bewegungsstörungen (Vitaminmangel?), rezidivierendem Lippengrind (gestörte Vitaminaufnahme durch Fehlen von Oelen/Fetten?) lauter so Auffälligkeiten, die mich zu einem Umdenken bewogen haben.
Liebe Grüsse, Arletta

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