Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Bild

Moderator: Emmy

Antworten
Una
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 864
Registriert: Fr 21. Okt 2011, 11:35

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Di 8. Mai 2012, 11:43

Murx Pickwick hat geschrieben: 1. Es geht nicht darum, die Idealernährung zu finden und zu verbreiten - die gibt es nicht.

Für Kaninchen gilt auch, daß im Winter viel Nadelgehölz und Äste angeboten werden sollten, dann hat man in der Regel auch das Matschkot- und BDK-Problem nicht bzw nicht in dem Maße. Sollte es dennoch auftreten, muß halt im Winter optimiert werden.
Das sehe ich genauso und ich wollte eigentlich nur darauf aufmerksam machen, dass ich nach meiner fast 2-jährigen Recherche in Kaninchenforen festgestellt habe, dass die meisten Kaninchen mit Wiesenfütterung ad libitum gut klarkommen. Aber im Winter anscheinend manche Kaninchen vermehrt Probleme hatten bei (Blatt)gemüsefütterung ad libitum. Ob das jetzt an fehlendem Baumschnitt oder an was Anderem liegt....... :grübel:
Murx Pickwick hat geschrieben: 3. Tierhaltung muß praktikabel sein - wenn ich nu 1000 exotische Kräuter für mein Viehzeugs täglich frisch kaufen muß, ist das unpraktikabel.
Ich ernähre meine Kaninchen im Winter auch so, dass es für mich praktikabel und vor allem auch finanziell in einem vernünftigen Rahmen liegt, denn ich sehe nicht ein, für 2 Kaninchen 50-100€ für (Blatt)gemüse, Topfkräuter und Co. auszugeben, wenn ich die wenigen Wintermonate auch "anders" überbrücken kann.
Murx Pickwick hat geschrieben: Zum Kaninchen im Winter ... die leben eigentlich ziemlich fett, zumindest wenn es sich um Gebiete handelt, welche noch einen hohen Artenreichtum bei den Pflanzen aufweisen. Sie finden nämlich unter dem Schnee von Vogelmiere über diverse Gräser bis hin zu Wegerichen und Gänseblümchen alles mögliche ... ich hatte auf einer Naturschutzwiese über dreißig Kräuter bestimmt, die im Dezember und Januar von den Kaninchen ausgebuddelt und angefressen wurden. Dazu kommen noch etliche Gehölze, insbesondere die eiweißreichen Knospen. Was auch sehr viel gefressen wird, das sind Eicheln.
Sorry, da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Mit "kargem" Futter meinte ich das natürliche Futter wie das Grünzeug (Kräuter, Rinden, Wurzeln), das sie unter dem Schnee ausbuddeln.

Murx Pickwick hat geschrieben: Was gründlich schief ging, war die Heu-ist-das-Brot-für-Kaninchen-Ernährung und die Ernährung mit Pellets als Hauptfutter bzw Cobs als Zufutter.
Darüber sind wir uns wohl alle einig, dass diese beiden Fütterungsformen mehr schlecht als recht für die Kaninchen sind.
Murx Pickwick hat geschrieben: Ebenso befressen wird im Winter Winterweizen und Wintergerste ... sehr viel mehr wird im Winter in Deutschland nicht angebaut (ausnahmsweise wird noch Winterpostelein oder ganz selten einige Kohlsorten, die übrigens auch von Kaninchen im Winter dankend angenommen werden, angebaut), kann also demzufolge nicht von Kaninchen gefressen werden.
Winterweizen und Wintergerste wurde von meinen Kaninchen auch viel gefressen.
Nadelgehölz nicht alles Sorten, da wurde Kiefer bevorzugt, Tanne wurde ignoriert.
Es wurde eigentlich "fast" alles, was ich angeboten habe, dem (Blatt)gemüse vorgezogen, dieses wurde nur gefressen, wenn ansonsten nur noch Heu zur Verfügung stand.
Murx Pickwick hat geschrieben: Aber - sie machen einen Unterschied zwischen eiweißreichem Futter und eiweißarmen Futter ... eiweißreiches Futter wird auch im Winter deutlich bevorzugt (deshalb der Kohl-, Raps- und Wintergetreideklau, Postelein ist nicht so begehrt)
Vllt. hatte ich bei meinem Gemüse-ad-libitum-Versuch falsche Frischfuttersorten, sodass ich nur eiweißarmes Futter angeboten hatte. Das würde zumindest erklären, warum sie alles andere bevorzugt gefressen haben und das Gemüse verschmäht wurde.
Liebe Grüße

Una
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 864
Registriert: Fr 21. Okt 2011, 11:35

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Di 8. Mai 2012, 11:46

Kaktus hat geschrieben:Ad libitum von allem halte ich auch für überholt - auf die Mischung und Abwechslung kommt es an.
Dieser Meinung bin ich auch.
Liebe Grüße

Benutzeravatar
Curly
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 4876
Registriert: Fr 20. Feb 2009, 19:08
Land: Deutschland
Wohnort: Hoher Norden
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Curly » Di 8. Mai 2012, 11:48

Aber das wurde doch in diesem Forum beworben?! :hm:
Allein schon weil ad lib von allem nicht möglich ist...

Ich verstehe das Problem jetzt nicht...

Benutzeravatar
ClaudiaL
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 6581
Registriert: Di 27. Okt 2009, 21:15
Land: Deutschland
Wohnort: Hessen
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von ClaudiaL » Di 8. Mai 2012, 11:52

Kaktus hat geschrieben: Für Nager und Kaninchen ist meiner Meinung nach wichtig:
1. immer Zugang zum Futter
2. abwechslungsreich und nicht einseitig füttern
Wer tut das hier nicht?
Kaktus hat geschrieben: Ad libitum von allem halte ich auch für überholt - auf die Mischung und Abwechslung kommt es an.
Genau das wurde doch immer gesagt, den Satz versteh ich grad nicht.

Irgendwie finde ich, dass Dein Post mit der Ausgangsfrage nichts zu tun hat :hm:
Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler
(Philippe Djian)

Una
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 864
Registriert: Fr 21. Okt 2011, 11:35

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Di 8. Mai 2012, 11:56

Curly hat geschrieben:Aber das wurde doch in diesem Forum beworben?! :hm:
Allein schon weil ad lib von allem nicht möglich ist...
Ich hatte das bis jetzt schon so verstanden, dass von "allem" (Gemüse, Äste, Kräuter, Eicheln, Heu usw.) ad libitum gefüttert werden soll, damit sich die Kaninchen nach Bedarf davon bedienen können.
Wenn einige Komponenten nicht zur Verfügung stehen, dann kann die Fütterung mit den restlichen Sachen Probleme nach sich ziehen, wie es Murx geschildert hatte, mit den fehlenden Gerbstoffen usw. :grübel:
Liebe Grüße

Benutzeravatar
lapin
Administrator
Administrator
Beiträge: 30802
Registriert: Do 13. Nov 2008, 17:52
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von lapin » Di 8. Mai 2012, 11:57

Mal zusammenfassend und nachdem ich hier alle quergelesen habe...
zeigt WELLEN auf, wie es zum umdenken kommen KANN...
und zwar orientiert an den Tieren und einigen gesundheitlichen Auffälligkeiten, beginnt man das grübeln über die Ernährung, die im Winter nun mal anders war.


Weiter beschreibt Murx sehr gut das, was auch ich hier erlebt habe...
Ich ernähre meine Tiere im Winter hauptsächlich mit "gründung"...also Raps etc.
Zieht der Frost richtig rein...geh ich nichts mehr sammeln, meine Tiere leben von der Rinde, dem Laub auf unserem Grundstück...
Nachts gibts es Gemüse und Obst...

Man sieht sie Tagsüber aber nur draußen und nicht das restliche Gemüse fressen...das heißt, besteht die Wahl...ist Gemüse nicht die erste.

Weiter kann ich Kaktus nur bestätigen...im Winter wird hier nicht viel gefressen...meine fressen sich KURZ VOR dem Winter richtig rund...und zwar mit dem was hier noch gepflückt mitgebracht wird und nicht aus dem Laden gekauft.
Sie fressen mir da tatsächlich richtig die Haare vom Kopf.

Da Claudia selbst fragte...wie kann das sein, bei diese Ernährung...ist der Gedanke ja zumindest vorhanden, nur zu ÜBERLEGEN...kann es möglich sein, DAS...und andere haben weiter gesponnen.

Ich find den Titel wirksam um Interessierte und auch weniger Interessierte zum lesen zu bringen :D aber an sich isser viel zu "groß" gewählt...
am Ende sinds nur Gedanken...
und Curly hats eigentlich am besten wieder gegeben..
alles individuell und jeder muss am Ende selbst nachdenken und entsprechend entscheiden...

Was ich persönlich am wichtigsten finde...
das man eben kein Forum ist, was geradlinig und blind, einen Weg fährt...sondern jeder mal auch nach rechts und links schaut...und das tun wir hier alle..
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

Benutzeravatar
ElHappy
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 1699
Registriert: Mo 29. Aug 2011, 01:28
Land: Deutschland
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von ElHappy » Di 8. Mai 2012, 12:18

lapin hat geschrieben:
...
am Ende sinds nur Gedanken...
und Curly hats eigentlich am besten wieder gegeben..
alles individuell und jeder muss am Ende selbst nachdenken und entsprechend entscheiden...

Was ich persönlich am wichtigsten finde...
das man eben kein Forum ist, was geradlinig und blind, einen Weg fährt...sondern jeder mal auch nach rechts und links schaut...und das tun wir hier alle..
Dankeeeee Lapin . Jeder "muß" seinen Weg finden und wenn er den gefunden hat und es seit Jahren so klappt warum sollte er/sie dann was ändern ???

Nur weil hier jemand schreibt Gemüse ist nicht so toll ,sondern Wiese ist besser ?? Sorry Alexandra ich hab wirklich kein Komfortproblem ich hab schlcithweg ein Zeitproblem und der Tag hat nun mal 24 std. ;) alexandra ,ich hab nur den hintern Teil deinen Zitates kopiert , da meine "zitatfunktion" nicht funzte ;) und hab nicht zerpflückt. Hier bemängel einige die Art der Diskussion .
Die hab ich ja auch bemägenlt . Da man sich hier sehr schnell manchen Stellen an den Pranger gestellt fühlt . und wenn ich das GEfühl hab reagiere ich dementsprechend . Ich lese und regiestriere hier gute Tips/infos . Und setzte auch den ein oder andern um , aber das muß mir selbstüberlassen bleiben , den hier entsteht auch an mancher Stelle den Eindruck :"Du mußt das so machen " ansonsten bist du kein gute Tierhalter . Wie gesagt ich mache nicht nur etwas weil es irgendwosteht und als "goldener GRal" gefeiert wird . Manche können dies gerne genau umsetzten aber deshalb muss ich es doch nicht tuen . Wenn ich einen anderen WEg gehe und den mit guten Gewissen und ERfahrungen und das schon mehrere Jahre :
Bild

Benutzeravatar
lapin
Administrator
Administrator
Beiträge: 30802
Registriert: Do 13. Nov 2008, 17:52
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von lapin » Di 8. Mai 2012, 12:22

Man muss es als andere Meinung einfach akzeptieren können...und das ist das wichtigste...
um seine Meinung zu untermalen, muss man eine andere nicht schlecht reden...

(Das ist ja was, was ich auf Arbeit hasse...andere schlecht hinstellen, um selber besser dazustehen :jaja:...furchtbar, dabei hat man doch sicherlich ne Menge eigenes zum darstellen und aufwerten :D)

Und wenn der Gedanke in den Raum geworfen wird und das wurde er (das wurde leider all zu oft jetzt überlesen)...dann ist ein gemeinsames darüber philosophieren nichts negativ persönliches, sondern nur ne Hilfestellung...
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

Una
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 864
Registriert: Fr 21. Okt 2011, 11:35

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Di 8. Mai 2012, 12:49

lapin hat geschrieben:Ich find den Titel wirksam um Interessierte und auch weniger Interessierte zum lesen zu bringen :D aber an sich isser viel zu "groß" gewählt...
am Ende sinds nur Gedanken...
Da dieser Thread hier aufgrund meiner Beiträge in dem Bezoar-Thread erstanden ist, finde ich den Titel dieses Threads nicht ganz so "passend" gewählt, denn das sieht irgendwie so aus, als wenn ICH "propagieren" würde, dass jetzt plötzlich das Gemüse rationiert werden MUSS.
Das habe ich mir keinem Wort geschrieben, da ich lediglich meine eigenen Erfahrungen und meine Bedenken geschildert habe.

Ich denke, dass auch das Gemüse nicht unbedingt rationiert werden muss, solange zusätzlich "die richtigen" Alternativen angeboten werden, sodass solche Probleme mit z.B. Blinddarmkotüberproduktion/Matschkot nicht entstehen. Das hat Murx schon geschildert, dass sie im Winter viel Baumschnitt und auch Eicheln wegen fehlender Gerbsäure (im Gemüse) verfüttert, wobei ich nicht weiß, ob Murx "gekauftes" Frischfutter ad libitum füttert und daher diese Probleme nicht hat, oder ob es wirklich am zusätzlichen Baumschnitt liegt.
Wenn man dazu allerdings nicht die Möglichkeit hat, und die Kaninchen mit der momentanen Fütterung (wie auch immer diese aussieht) irgendwelche Probleme haben, dann bin ich der Meinung, sollte die Fütterung optimiert werden und dazu finde ich Erfahrungswerte von anderen Kaninchenbesitzern immer sehr hilfreich.
Liebe Grüße

Benutzeravatar
WELLEN
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 5666
Registriert: Mi 2. Mär 2011, 20:01
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von WELLEN » Di 8. Mai 2012, 13:04

Ich denke auch man kann die Fütterung Anderer nur als Anregung und Tipp sehen. Am Ende muss man aber selber sehen wie es seinen Tieren bekommt und was man selber auch in der Lage ist zu verwirklichen. Wenn man Glück hat macht man gleich alles "richtig" und die Tiere sind gesund. Dann würde ich auch nix groß ändern. Oder man muss eben erst seinen Weg finden so wie ich.
Ich werde jetzt eben leider erst etwas "rumprobieren" müssen. Nach ein paar Monaten werde ich erneut bei allen ein Blutbild machen und dann weiter sehen. V.a. im Winter muss ich sehen was wir machen.
Das Umdenken das bei mir stattfindet ist also v.a. für den Winter. Im Sommer fahren wir mit Wiese und Sachen aus der Natur sicher gut.
Ich werde an den Blutbildern hoffentlich bald rausfinden, was meinen Tieren gut tut :) In einem Jahr bin ich also dann schlauer und ihr dann was meine Tiere angeht auch ;)

Benutzeravatar
Murx Pickwick
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 11815
Registriert: Sa 10. Jan 2009, 17:45
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Di 8. Mai 2012, 13:26

Ich selbst hab für die Kanin kaum Gemüse gekauft - solange ich die Möglichkeit hatte, bekamen sie halt über den Winter von einer Biolandwirtin Kohl und rote Beete und das so viel, da konnten die Kaninchen letztendlich drin schwimmen, zusätzlich noch Grünreste aus einem Bioladen und einem Biorestaurant. Später, als die Möglichkeit mit der Landwirtin und dem Biorestaurant nicht mehr bestand, bekamen sie die aussortierte und nicht immer hochwertigen Grünreste aus nem Bioladen, gesammelte Äpfel und weil das nicht reichte, zusätzlich zugekaufte Raiffeisenmöhren und Futterrüben/Zuckerrüben von den umliegenden Landwirten, zusätzlich hatten sie die Möglichkeit, Bambus bei den Meerschweinchen mitzufuttern. In den letzten zwei Jahren hatte ich dann auch viel Dari, Mariendistel, Lein und selbstverständlich selbstgesammelte Eicheln etc zugefüttert.
Auch hier wieder, die Kaninchen schwammen in den Hackfrüchten ... die waren immer verfügbar.
Wer viel Zuckerrübenschnitzel an seine Kaninchen verfüttert, der kennt es, die Kaninchen bekommen davon sehr oft Matsche - ich hab zeitweise über fast einen Monat sehr viel Zuckerrübenschnitzel verfüttert, hab ich halt fürn Appel und nen Ei bekommen ... und dennoch hatte kein einziges meiner Kaninchen Matsche deswegen. Ich denke deshalb, daß es tatsächlich das Gehölz war, was sie vor Matsche bewahrte.

Ich hatte halt sehr stark auf Kostenreduzierung hin optimiert. Erst, wenn ich sah, daß die Kostenoptimierung auf Kosten der Kaninchengesundheit ging, bin ich wieder zurückgefahren und hab mich an dem orientiert, was sich bis dato für mich und die Kaninchen bewährte.

Ziesel
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 13989
Registriert: So 19. Apr 2009, 17:17
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Ziesel » Di 8. Mai 2012, 14:17

Una hat geschrieben:
lapin hat geschrieben:Ich find den Titel wirksam um Interessierte und auch weniger Interessierte zum lesen zu bringen :D aber an sich isser viel zu "groß" gewählt...
am Ende sinds nur Gedanken...
Da dieser Thread hier aufgrund meiner Beiträge in dem Bezoar-Thread erstanden ist, finde ich den Titel dieses Threads nicht ganz so "passend" gewählt, denn das sieht irgendwie so aus, als wenn ICH "propagieren" würde, dass jetzt plötzlich das Gemüse rationiert werden MUSS.
.
genau Lapin, der Planet steht eigentlich für Frischfutter (was auch immer man drunter versteht) rund um die Uhr mit´ner Auswahl, gerade bei Kanins & Meeris und nun kamen doch so einige Zweifel auf, was und wie viel gut ist, besonders beim Gemüse im Winter >>das sollte der Titel aussagen.

Una, ja irgendwie schon denn du schriebst, dass wintergemüseernährte Kaninchen teils zu fett sind und zogst in Betracht, Bezoarprobs könnten mit der Fütterung zusammenhängen.

Für mich ist es bis hierhin so:
- nicht jedes Problem/Krankheit/Symptom lässt sich auf die Ernährung zurückführen..auch ausschlieslich draussensammelernährte Tiere können durchaus krank werden
-ob und welches Tier zu fett ist vermag ich nicht anhand von Fotos zu sagen und ich glaube auch nicht, dass man das so allgemein sagen kann, gibt ja "Murkelchen" oder kräftigere Tiere bei jeder Art, dazu kommen noch so Dinge wie Winterfell, Rasseunterschiede, unvorteilhafte Posen, krankheitsbedingte -bzw vorgeschädigte Geschichten usw
-Diabetes ist so´n Thema was mit der Ernährung zusammenhängen kann aber nicht muss
(hier mal noch so nebenher: keine Ahnung ob Kanins/Meeris Vitamin 3 Synthese beherrschen, also ihre Nahrung durch UV Licht besser verwerten können, wenn ja wäre bei Innenhaltung ´ne entsprechende Beleuchtung ´ne überlegenswerte Option)
-alles und immer rund um die Uhr hielt und halte ich nach wie vor nicht für jede Tierart erstrebenswert, wüsste aber nicht was bei Arten die eh immer Frifu fänden gegen dieses spricht, egal ob Gesammeltes oder Gekauftes. Eine (Winter)Fütterung mit viel Heu, Getrocknetem und künstl. Zusatzvitaminen und sehr reduziertem Salatgemüseküchenkräuter +6 gesammelte Halme ist für mich nicht nachahmenswert oder naturnah.

PS: wie gesagt, wurde Wolle das Müsli ausgeredet, was ich nachvollziehen kann und wenn ich zB Nösenberger Stuktürmüsli anguck:
Zusammensetzung: 25% entblätterte Luzerne, 20% Dinkel im Spelz, 17% Johannisbrot, 15% Gerstenflocken, 10% Maisflocken, 6% Möhrenchips, 2% Petersilie, getrocknet, 2% Leinflocken, kalt gepresst, 1% Leinöl, kalt gepresst, 1% Zuckerrübenmelasse
erinnert mich das flockige, chipsige, melassenhaltige Zeugs nicht an gesundes Müsli sondern einfach nur an Fertigfutter und hat weniger mit "naturnah/gesund " zu tun als ´n Supermarktsalat

Benutzeravatar
Murx Pickwick
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 11815
Registriert: Sa 10. Jan 2009, 17:45
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Di 8. Mai 2012, 14:29

Zur Verteidigung des Nösenberger Strukturmüslis ...
Wer Pellets zukauft und die verfüttert und dann umsteigt auf Nösenberger, wird feststellen, daß seine Kaninchen deutlich gesünder sind. Einige Darmerkrankungen, die für Pellets typisch sind, gibt es mit dem Nösenberger Strukturmüsli schlichtweg nicht. Dadurch hat dieses Müsli einen sagenhaft guten Ruf.

Ich selbst hatte es irgendwann mal ausprobiert - kann jedoch nix über die Verträglichkeit sagen, weil es von meinen Kaninchen schlichtweg nicht angerührt wurde. Cobs dagegen wurden durchaus gefressen ... und hatten im Vergleich zur Wintergemüse-Eicheln-Gehölz-Ernährung einen negativen Einfluß auf die Gesundheit der Kaninchen.
Aufgrund dieser Erfahrung würde ich auch immer abraten vom Nösenberger - ich bin allerdings schon lange nicht mehr so fanatisch wie noch vor ein paar Jahren, wo mir sowas aus Prinzip nicht unterkam ...

Una
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 864
Registriert: Fr 21. Okt 2011, 11:35

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Di 8. Mai 2012, 14:31

Ziesel hat geschrieben: (Winter)Fütterung mit viel Heu, Getrocknetem und künstl. Zusatzvitaminen und sehr reduziertem Salatgemüseküchenkräuter +6 gesammelte Halme ist für mich nicht nachahmenswert oder naturnah.
Ich füttere nicht "sehr" reduziert Frischfutter im Winter, falls das so den Anschein haben mag.
Meine Kaninchen haben durchaus etliche Stunden am Tag Frischfutter (Grünzeug im Gartengehege, von mir gesammeltes Grünzeug (das durchaus aus mehr als 6 Halmen besteht), (Blatt)gemüse und Äste zur Vefügung.

Ich weiß nicht, warum das hier so dargestellt wird, als würde ich meine Kaninchen mit jeder Menge Trockenkram und nur sehr wenig Frischfutter "abspeisen", dem ist durchaus nicht so.
Und wenn meine Kaninchen das angebotene Gemüse verschmähen, dann kann ich auch nichts dafür und füttere halt am nächsten Tag weniger davon (nach Bedarf), weil ich nicht einsehe, dass ich viel Gemüse anbiete und dann die Hälfte davon wegwerfen muss, weil es gefroren ist/war und sie es dann nicht mehr wollen.

Über die Zufütterung eines "Fertigfutters" lässt sich streiten, ich hab damit noch keine negativen Erfahrungen gemacht, da es sowieso nach Bedarf gefressen wird. Im Sommer so gut wie gar nicht und bei Mischfütterung im Winter, wird davon nach Bedarf das Benötigte herausgesucht.
Liebe Grüße

Ziesel
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 13989
Registriert: So 19. Apr 2009, 17:17
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Ziesel » Di 8. Mai 2012, 14:57

Naja von Pellets und Fertigfutter wollte man ja eigentlich weg und suchte "Alternativen", gerade für die Zeit wo es Draussen nicht viel gibt. So´n Müsli + etwas Ast/Laub+Heu+Minifrifumengen wäre für mich mehr zurück zu der "alten Heu und paar % Frifu-Ernährung". Das mag in Aussenhaltung funktionieren wenn die Kanins sich selbst hier und da ´n Happen schnappen können obwohl ich da auch skeptisch bin (oder sagen wir besorgt, dass es relativ wenig sein wird bei ´ner Schneedecke im doch irgendwo begrenzten Garten, sowohl Auswahl als auch Menge).
Gut, ich hab keine Kaninchen/Meeris und hier wird Trockenkraut eh von 3 verschiedenen Arten hatnäckig ignoriert, Heu eher verbastelt als gefuttert und schon darum sind für mich die Alternativen im Winter begrenzt (was Ziesels egal ist wenns zur Winterruhe kommt). Für mich ist und bleibt daher wegen der Vitamine und der Wasseraufnahme Salatküchenkräuterobstgemüseauswahl ein wichtiger Ernährungsbestandteil, den ich für sinniger erachte als Zeugs mit künst. Zusätzen und für mindestens so natürlich wie Trockenkraut und Müsli..
Bisher sind meine Tiere nicht alle auf Grund des hier oft genug gezeigten Frischfutterangebotes verfettet faul und träge (was ich zugegebenermaßen anfangs befürchtete), hatten/haben keine Matsche, meines Wissens auch keine Diabtes-oder sonstige Krankheitsanzeichen

Una
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 864
Registriert: Fr 21. Okt 2011, 11:35

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Di 8. Mai 2012, 15:45

Ziesel hat geschrieben:So´n Müsli + etwas Ast/Laub+Heu+Minifrifumengen wäre für mich mehr zurück zu der "alten Heu und paar % Frifu-Ernährung".
Warum unterstellst du mir andauernd, dass ich "MINIfrifumengen" füttere?
Wie oft soll ich das jetzt noch erklären?
Äste haben die Kaninchen verschiedene Sorten ad libitum zur Verfügung und nicht nur "etwas" Äste.
Ziesel hat geschrieben:Gut, ich hab keine Kaninchen/Meeris...
Wenn du keine Kaninchen/Meeris hast, projezierst du dann die Fütterung von den Zieseln auf die Kaninchen, oder "hattest" du auch mal Kaninchen, sodass du mit eigenen Erfahrungswerten beitragen kannst? :grübel:

Ich kann z.B. über die Ernährung von Meeris nichts beitragen, weil ich mich damit nicht genügend auskenne, da ich mit Meeris keine persönlichen Erfahrungswerte sammeln konnte. Ich weiß nur, dass die Ernährung bei Meeries "ähnlich" funktioniert wie bei Kaninchen.
Liebe Grüße

Ziesel
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 13989
Registriert: So 19. Apr 2009, 17:17
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Ziesel » Di 8. Mai 2012, 15:49

Una bezieh nicht alles auf dich ;) ( du bist ganz sicher nicht die Einzige, die so füttert und die Heu plus paar% Frifuregel war/ist zB sehr verbreitet) und ja, es gab hier auch schon Kanins & Meeris

Una
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 864
Registriert: Fr 21. Okt 2011, 11:35

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Di 8. Mai 2012, 15:56

Ziesel hat geschrieben:Una bezieh nicht alles auf dich ;) ( du bist ganz sicher nicht die Einzige, die so füttert und die Heu plus paar% Frifuregel war/ist zB sehr verbreitet) und ja, es gab hier auch schon Kanins & Meeris
Jetzt unterstellst du mir schon wieder die Heu + wenig Frifu-Fütterung, wie soll ich diesen Satz (zum wiederholten Male) NICHT auf mich beziehen? :grübel: ;)


ICH würde auch niemals Heu + wenig Frifu füttern und ich denke, das tun die allerwenigsten hier im Forum.
Liebe Grüße

Benutzeravatar
alexandra36
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 789
Registriert: Sa 26. Feb 2011, 21:06
Land: Oesterreich
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von alexandra36 » Di 8. Mai 2012, 16:13

Ziesel hat geschrieben:Una bezieh nicht alles auf dich ;) ( du bist ganz sicher nicht die Einzige, die so füttert und die Heu plus paar% Frifuregel war/ist zB sehr verbreitet) und ja, es gab hier auch schon Kanins & Meeris
Ich bin mir nicht sicher, aber schreibt ihr hier von der ganzjährigen Fütterung, oder nur von der Winterfütterung? :hm:

Ich hab das Gefühl hier ist ein bisschen ein Durcheinander, manche beziehen ihre Posts nur auf die Winterfütterung und Andere wieder auf das, was sie das ganze Jahr füttern. Das ist etwas verwirrend. ;)
Bild

Una
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 864
Registriert: Fr 21. Okt 2011, 11:35

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Una » Di 8. Mai 2012, 16:25

alexandra36 hat geschrieben:
Ziesel hat geschrieben:Una bezieh nicht alles auf dich ;) ( du bist ganz sicher nicht die Einzige, die so füttert und die Heu plus paar% Frifuregel war/ist zB sehr verbreitet) und ja, es gab hier auch schon Kanins & Meeris
Ich bin mir nicht sicher, aber schreibt ihr hier von der ganzjährigen Fütterung, oder nur von der Winterfütterung? :hm:

Ich hab das Gefühl hier ist ein bisschen ein Durcheinander, manche beziehen ihre Posts nur auf die Winterfütterung und Andere wieder auf das, was sie das ganze Jahr füttern. Das ist etwas verwirrend. ;)
Soweit ICH das jetzt verstanden habe, bezieht sich das alles auf die Winterfütterung, wenn es nicht mehr ausreichend Grünzeug aus der Natur gibt. :grübel:
Liebe Grüße

Benutzeravatar
ClaudiaL
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 6581
Registriert: Di 27. Okt 2009, 21:15
Land: Deutschland
Wohnort: Hessen
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von ClaudiaL » Di 8. Mai 2012, 16:40

Mir persönlich ging es um die generelle Ernährung. Es gibt ja auch Menschen, die nicht die Möglichkeit haben an Wiese zu kommen bzw. Zeitmangel. Hier füttern denke ich auch nicht alle Wiese ad lib im Sommer.
Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler
(Philippe Djian)

Benutzeravatar
Isa
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 8972
Registriert: So 11. Apr 2010, 12:41
Land: Deutschland
Wohnort: Bietigheim-Bissingen
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Isa » Di 8. Mai 2012, 17:44

Una hat geschrieben: Über die Zufütterung eines "Fertigfutters" lässt sich streiten, ich hab damit noch keine negativen Erfahrungen gemacht, da es sowieso nach Bedarf gefressen wird. Im Sommer so gut wie gar nicht und bei Mischfütterung im Winter, wird davon nach Bedarf das Benötigte herausgesucht.
Das geht aber bei Gemüse (mit Blatt oder Knolle oder whatever) auch! Und sogar viel besser, weil es pur, frisch und zwar behandelt, wenn nicht Bio, aber nicht verarbeitet / getrocknet ist!!

Also zusammenfassend kann man sagen: Die grobe Schiene, wie sie hier von den Leuten die man öfter liest, gefahren wird, ist keine schlechte.
Jeder muss für sich selber ausprobieren und rumexperimentieren. Ich persönlich hab auch schon (Gemüse-)Sorten hinzugefügt und weggelassen, weil ich eben testen wollte.

Wer Frischfutter aus der Natur ganzjährig verfüttern will, kann das machen.
Andere Leute können das (im Winter) aus persönlichen, arbeitstechnischen, örtlichen Gegebenheiten heraus eben nicht.
Diese Leute verfüttern dann gekauftes Gemüse für XXX Euro im Monat und tun dies vielleicht sogar gerne!
(Gleiches Bsp. kann man auch umgekehrt sehen.)

Ich persönlich finde es "seltsam", wenn man Gemüse (welches auch immer) als schlechter wertet, als ein industrielles Fertigfutter. Von letzterem gibt es sicherlich schlechtere und bessere... das beste finde ich trotzdem noch dieses hier: Gar keines!

Über einen Kamm scheren kann man sowieso gar nix, weil nicht jedes Tier z.B. von Vitakraft sofort offensichtlich krank wird; genauso wenig wie für jedes Tier mit Bezoar z.B. Blattgemüse verantwortlich sein kann.

Wenn einem Tipps des anderen ab und zu aufstoßen, dann ist das menschlich.
Man SOLLTE alles als sachliche Tipps sehen, tut man aber manchmal eben nicht!
Und dabei ist es egal, von WEM die Tipps kommen.
Denn ein User der schon 30 Jahre Kaninchen oder Meerschweinchen oder... hält, hat noch lange nicht DIE Erfahrung in allem!
Ich halte seit bald 15 Jahren Meerschweinchen. Und glaubt mir, den großen Großteil dieser Zeit hättet ihr sicherlich KEINE Tipps von mir gewollt! :strange: :jaja:
Bild

Benutzeravatar
Heublume
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 745
Registriert: Di 16. Feb 2010, 14:05
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Heublume » Di 8. Mai 2012, 18:41

Jetzt ist mein ganzer Text weg, den ich geschrieben hatte. Also von neuem :)

Worüber ich mir immer so Gedanken mache, ist die Winterfütterung. Im Sommer bekommen meine Wiese. Im Winter ist es recht karg draussen und ich sehe es nicht ein, dann die Tiere im Frischfutter schwimmen zu lassen. Letzten Winter sah meine Fütterung so aus, dass sie Abends ein Rießenportion Frischfutter bekamen und der Rest war Heu und Nadeläste. Damit haben sie aber ihr Gewicht nicht halten können und ich hab ein Trofu gekauft (ohne zusätzliche Vitamine etc.) Damit haben sie ihr Gewicht gehalten oder sogar zugenommen. Zufrieden war ich damit aber nicht so wirklich. Um sie jetzt gut über den Winter zu bekommen, müsste ich jetzt für mehrere 100€ im Monat Gemüse einkaufen, dass sie ihr Gewicht halten könnten, Was ich aber nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.
LG von Heublume und den Kaninchen
Ole und Lia
Kajsa † 29.07.2013, Finn † 17.11.2013, Maja † 05.07.2014, Fenja † 29.08.2015 und Pimpfi † 18.12.2015 für immer im ♥
http://www.langohrnasen.jimdo.com" onclick="window.open(this.href);return false;

Benutzeravatar
Isa
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 8972
Registriert: So 11. Apr 2010, 12:41
Land: Deutschland
Wohnort: Bietigheim-Bissingen
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Isa » Di 8. Mai 2012, 18:49

ABBC3_OFFTOPIC
@ Heublume: Wäre es dir nicht möglich, im Sommer jeden Monat eine Summe X wegzulegen, damit du im Winter abwechslungsreicher, bzw. weniger rationiert füttern könntest?
Und das TroFu weglassen spart ja auch nochmal Geld dann.
Bild

Benutzeravatar
Murx Pickwick
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 11815
Registriert: Sa 10. Jan 2009, 17:45
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Di 8. Mai 2012, 18:52

Hast du Gemüseläden, Bioläden oder ähnliches in der Nähe?
Frag da doch einfach mal an, ob du da die Reste bekommen kannst ...

Hast du Lagerplatz?
Dann könntest du auch bei einem Landwirt in großen Mengen rote Beete, Futterrüben, Futtermöhren und so aufkaufen und einlagern, der 25kg Sack kostet zur Erntezeit selten über 5 Euro.
Letztes Jahr hatten wir über 200kg Futterrüben für sage und schreibe 20 Euro bekommen ... da haben dann wir genauso im Winter von den Futterrüben gelebt, wie die Kanickel *g* (war halt leider nicht Bio ... aber man kann nicht alles haben)

In der Stadt läßt sich oft genug auch im Winter sammeln: Gräser, Kräuter, Gehölz aller Arten ... auf dem Land ist das meist wegen hoher Schneelage nicht möglich, da bleibts dann beim Gehölz.

Dann kannst du einen Teil Frischfutter mit Sämereien einsparen - die sind einfach billiger. Wenn du die Sämereien keimen läßt, hast du zudem wieder Frischfutter.

Hast du ne Fensterfront, wo schön Sonne reinkommt, auch im Winter, lohnt es sich, schnell wachsende Pflanzen indoor zu halten, Bambus z. B. oder Topinambur.

Dann ... Gartenbesitzer, die sich Bambus ohne Rhizomsperre in den Garten geholt haben, sind oft überglücklich, wenn man den im Winter ordentlich beerntet ...

Benutzeravatar
ElHappy
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 1699
Registriert: Mo 29. Aug 2011, 01:28
Land: Deutschland
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von ElHappy » Di 8. Mai 2012, 18:53

alexandra36 hat geschrieben:
Ziesel hat geschrieben:Una bezieh nicht alles auf dich ;) ( du bist ganz sicher nicht die Einzige, die so füttert und die Heu plus paar% Frifuregel war/ist zB sehr verbreitet) und ja, es gab hier auch schon Kanins & Meeris
Ich bin mir nicht sicher, aber schreibt ihr hier von der ganzjährigen Fütterung, oder nur von der Winterfütterung? :hm:

Ich hab das Gefühl hier ist ein bisschen ein Durcheinander, manche beziehen ihre Posts nur auf die Winterfütterung und Andere wieder auf das, was sie das ganze Jahr füttern. Das ist etwas verwirrend. ;)
Es geht um Fütterung allgemein . Nicht nur Winterfütterung ;)

@ Lapin es gibt auch leute (auch hier) die einen regelrecht ein andere Fütterung aufzwingen wollen bzw. einen fast verurteilen ,weil man es nicht so wie sie macht . Es sind zwar nicht viele aber es gibt sie . Und das erweckt in mir dann nicht den Eindruck das es als Tip gemeint ist wo man mal ne Nacht drüberschlafen kann . Sondern da steht es so und so , so ist es richtig du fütterst falsch ........ Der größteil hier wirklich so das sie gute und wertvolle tips geben wenn man etwas ändern /optimieren will ,oder wenn es das wirklich mal PRobleme gibt wie damals mit Rapunzel . Aber es gibt eine handvoll leutchen hier einen, ich drück mal aus wie ich es dann empfinde , die einen bevormunden wie ein kleines Kind und das es so wie sie machen das Mass aller Dinge ist und man sich das echt wie ein schlechter Tierhalter fühlt . Obwohl es den Tieren mehr als gut geht und gesund sind .

Ich schaue gerne mal recht und links des weges lass mir auch gerne mal einen tip geben aber keinen RAT schlag . Da schalte ich nämlich auf stur :D
Bild

Benutzeravatar
lapin
Administrator
Administrator
Beiträge: 30802
Registriert: Do 13. Nov 2008, 17:52
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von lapin » Di 8. Mai 2012, 18:55

Ich wüsste nicht wer das sein soll ElHappy...
manchmal sollte man Namen nennen, wenn man das meint...

Und es ging die ganze Zeit nur um Winterfütterung...da die meisten Gemüse nur im Winter als Ersatz füttern ;)!

EDIT: Kaninchenwiese.de und kaninchen würden wiese kaufen sind Seiten wo man eine klare Linie vorfindet an die man sich halten kann oder eben nicht.
Es sind Ratschläge und dienen als weitere Erfahrungen zu den Eigenen...deswegen stell ich nicht auf Stur, weil ich anderer Meinung bin...
ich finds unlogisch was du schreibst ElHappy :D!
Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

Benutzeravatar
Heublume
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 745
Registriert: Di 16. Feb 2010, 14:05
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Heublume » Di 8. Mai 2012, 18:58

Wenn ich jetzt dann aber hauptsächlich Fütterrüben-, möhren und Rote Bete verfütter, nicht zu einseitig? Ist es da nicht besser ein relativ große Auwahl, aber das dann rationiert?
LG von Heublume und den Kaninchen
Ole und Lia
Kajsa † 29.07.2013, Finn † 17.11.2013, Maja † 05.07.2014, Fenja † 29.08.2015 und Pimpfi † 18.12.2015 für immer im ♥
http://www.langohrnasen.jimdo.com" onclick="window.open(this.href);return false;

Benutzeravatar
Murx Pickwick
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 11815
Registriert: Sa 10. Jan 2009, 17:45
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Murx Pickwick » Di 8. Mai 2012, 19:15

Mal ne Gegenfrage ... wenn du eine relativ große Auswahl rationiert hast und dazu noch Futterrüben, Futtermöhren und rote Beete, bis es den Kanin zu den Ohren rauskommt, ist das wirklich einseitiger, wie relativ große, rationierte Auswahl ohne Hackfrüchte?

Benutzeravatar
Heublume
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 745
Registriert: Di 16. Feb 2010, 14:05
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Planetenernährung im Wandel- Gemüse besser rationiert?

Beitrag von Heublume » Di 8. Mai 2012, 19:31

Du meinst also. Alles wie bisher rationiert? Aber Hackfrüchte zur freien verfügung?

Kann ich ausprobieren nächsten Winter. Wobei mein Vater der Meinung ist, nur Futterrübe und Heu tuts im Winter auch. Aber das ist ja dann wirklich extrem.

Wie kann man sich eigentlich sicher sein, das die Tiere alles über das Gemüse bekommen, was sie brauchen? Eigentlich ja gar nicht.
LG von Heublume und den Kaninchen
Ole und Lia
Kajsa † 29.07.2013, Finn † 17.11.2013, Maja † 05.07.2014, Fenja † 29.08.2015 und Pimpfi † 18.12.2015 für immer im ♥
http://www.langohrnasen.jimdo.com" onclick="window.open(this.href);return false;

Antworten

Zurück zu „Allgemein“