Das sehe ich genauso und ich wollte eigentlich nur darauf aufmerksam machen, dass ich nach meiner fast 2-jährigen Recherche in Kaninchenforen festgestellt habe, dass die meisten Kaninchen mit Wiesenfütterung ad libitum gut klarkommen. Aber im Winter anscheinend manche Kaninchen vermehrt Probleme hatten bei (Blatt)gemüsefütterung ad libitum. Ob das jetzt an fehlendem Baumschnitt oder an was Anderem liegt.......Murx Pickwick hat geschrieben: 1. Es geht nicht darum, die Idealernährung zu finden und zu verbreiten - die gibt es nicht.
Für Kaninchen gilt auch, daß im Winter viel Nadelgehölz und Äste angeboten werden sollten, dann hat man in der Regel auch das Matschkot- und BDK-Problem nicht bzw nicht in dem Maße. Sollte es dennoch auftreten, muß halt im Winter optimiert werden.
Ich ernähre meine Kaninchen im Winter auch so, dass es für mich praktikabel und vor allem auch finanziell in einem vernünftigen Rahmen liegt, denn ich sehe nicht ein, für 2 Kaninchen 50-100€ für (Blatt)gemüse, Topfkräuter und Co. auszugeben, wenn ich die wenigen Wintermonate auch "anders" überbrücken kann.Murx Pickwick hat geschrieben: 3. Tierhaltung muß praktikabel sein - wenn ich nu 1000 exotische Kräuter für mein Viehzeugs täglich frisch kaufen muß, ist das unpraktikabel.
Sorry, da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Mit "kargem" Futter meinte ich das natürliche Futter wie das Grünzeug (Kräuter, Rinden, Wurzeln), das sie unter dem Schnee ausbuddeln.Murx Pickwick hat geschrieben: Zum Kaninchen im Winter ... die leben eigentlich ziemlich fett, zumindest wenn es sich um Gebiete handelt, welche noch einen hohen Artenreichtum bei den Pflanzen aufweisen. Sie finden nämlich unter dem Schnee von Vogelmiere über diverse Gräser bis hin zu Wegerichen und Gänseblümchen alles mögliche ... ich hatte auf einer Naturschutzwiese über dreißig Kräuter bestimmt, die im Dezember und Januar von den Kaninchen ausgebuddelt und angefressen wurden. Dazu kommen noch etliche Gehölze, insbesondere die eiweißreichen Knospen. Was auch sehr viel gefressen wird, das sind Eicheln.
Darüber sind wir uns wohl alle einig, dass diese beiden Fütterungsformen mehr schlecht als recht für die Kaninchen sind.Murx Pickwick hat geschrieben: Was gründlich schief ging, war die Heu-ist-das-Brot-für-Kaninchen-Ernährung und die Ernährung mit Pellets als Hauptfutter bzw Cobs als Zufutter.
Winterweizen und Wintergerste wurde von meinen Kaninchen auch viel gefressen.Murx Pickwick hat geschrieben: Ebenso befressen wird im Winter Winterweizen und Wintergerste ... sehr viel mehr wird im Winter in Deutschland nicht angebaut (ausnahmsweise wird noch Winterpostelein oder ganz selten einige Kohlsorten, die übrigens auch von Kaninchen im Winter dankend angenommen werden, angebaut), kann also demzufolge nicht von Kaninchen gefressen werden.
Nadelgehölz nicht alles Sorten, da wurde Kiefer bevorzugt, Tanne wurde ignoriert.
Es wurde eigentlich "fast" alles, was ich angeboten habe, dem (Blatt)gemüse vorgezogen, dieses wurde nur gefressen, wenn ansonsten nur noch Heu zur Verfügung stand.
Vllt. hatte ich bei meinem Gemüse-ad-libitum-Versuch falsche Frischfuttersorten, sodass ich nur eiweißarmes Futter angeboten hatte. Das würde zumindest erklären, warum sie alles andere bevorzugt gefressen haben und das Gemüse verschmäht wurde.Murx Pickwick hat geschrieben: Aber - sie machen einen Unterschied zwischen eiweißreichem Futter und eiweißarmen Futter ... eiweißreiches Futter wird auch im Winter deutlich bevorzugt (deshalb der Kohl-, Raps- und Wintergetreideklau, Postelein ist nicht so begehrt)








