Lähmung an der Wirbelsäule

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Es gibt Kaninchenhalter, erfahrene Kaninchenhalter und sehr erfahrene Kaninchenhalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Sa 17. Okt 2009, 13:44

Jetzt komme ich eben vom Tierarzt heim.

Asterix hat einen Reflex an den Hinterläufen nicht mehr, so dass der Tierarzt sicher ist, dass er eine Lähmung hat. Um das zu bestätigen wurde geröngt, allerdings konnte man auf dem Röntgenbild nichts sehen.

Jetzt wurde eine Behandlung angesetzt, er bekommt entzündungshemmende Spritzen und Tabletten (einmal entzündungshemmend, einmal abschwellend) in der Hoffnung, dass es besser wird. Ich muss die Tablette 2x tägl. geben, gespritzt wird einmal täglich (dafür muss ich jetzt 4 Tage lang täglich zum Tierarzt).

So eine Lähmung kann laut Tierarzt durch eine falsche Bewegung kommen, oft auch bei Freudensprüngen, er meite, das sei garnicht so selten. Positiv ist, dass die Verdauung und der Kotabsatz noch super funktioniert.
Wenn der Behandlungsversuch fehl schlägt und sich das nicht bessert empfiehlt der Tierarzt ihn einzuschläfern, weil er sich nicht mehr sauber halten kann und auch nicht merken wird, wenn Fliegen ihre Eier ablegen etc., spätestens nächsten Sommer wäre es dann sehr problematisch.

Jetzt versuche ich noch irgendwie alternativ zu behandeln, ich wollte nach einem Tierphysiotherapeuten suchen, vielleicht lässt sich die Lämung irgendwie lösen.

Er ist ja erst 8 Monate, ihn jetzt einzuschläfern fände ich einfach zu hart. :(
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Sa 17. Okt 2009, 17:43

Ich habe jetzt eine Tierphysiotherapeutin gefunden und sie kommt auch gleich morgen früh und schaut ihn sich an. :yo: Sie meinte jetzt auch, dass so eine Einschränkung auch von Schmerzen herrühren könnte durch die Bisswunde an der Wirbelsäule (der Tierarzt, den ich extra darauf ansprach meinte das sei unwahrscheinlich), sie meint vorallem durch die Schwellung könnte das kommen. Dann habe ich auch gleich ein zweites fachliches Auge auf die Sache...

Danke fürs Daumendrücken Lary!
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Sa 17. Okt 2009, 18:49

Gerade habe ich ihn rein geholt wie jeden Abend und er macht schon Fortschritte! :freu: Er ist richtig gut gerannt!
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von Gast Luder » Sa 17. Okt 2009, 19:47

Dann wünsche ich deinem Asterix gute und schnelle Besserung
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » So 18. Okt 2009, 13:20

Ich war wieder beim Tierarzt, er hat seine Spritzen bekommen. Und die Tierphysiotherapeutin war da.

Sie hat ihn sich angeschaut, Reflexe getestet und auch massiert.

Ihrer Einschätzung nach ist er durch die Wunden (die auch zu einer Schwellung geführt haben) sehr eingeschränkt, mit dem Rückgang der Schwellungen wird er sich aber wieder normal bewegen. Er reagiert auf Reflexe an den Hinterbeinen. Interessanter weise gibt es den einen Reflex den er beim Tierarzt hatte auch nocheinmal an den Vorderbeinen und dort hat er ihn auch nicht (obwohl er dort gesund ist), d.h. diesen Reflex haben Deutsche Riesen (oder er zumindest) garnicht wenn man ihn nimmt (das könnte auch ein bischen mit einer Starre zusammenhängen in die sie verfallen (Greifvogelreflex)).
Er hat seinen Hinterfuß vorgestrecvkt um ihn zu putzen, reagiert auf Reflexe und kann ja auch hoppeln, daher denkt sie dass es keine Lähmung ist bzw. wenn dann nur eine sehr leichte. Viel wahrscheinlicher ist, dass er sich eingeschränkt bewegt weil die Schwellungen der Wunden drücken und es ihm einfach weh tut.
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » So 18. Okt 2009, 13:57

Bisswunden, aber nicht von der Vergesellschaftung, denn mit Obelix war er ja von klein auf zusammen... Es ist wohl eher eine "Phase" in der sie einfach nocheinmal ihre Kräfte messen mussten (lapi hat das in dem Vergesellschaftungs-Thread sehr schön erklärt und so habe ich es eigentlich auch beobachtet).
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Mi 21. Okt 2009, 20:33

Soooooooooooooo... Die Behandlung wurde heute abgeschlossen und der Tierarzt war sehr sehr sehr überrascht das es so schnell wieder gut ging, denn er meinte für eine Lähmung sei das Rekord. Aber: Es war ja sehr wahrscheinlich keine Lähmung und deshalb auch die so schnelle Besserung. Da hat er wohl ausnahmsweise mal eine Fehldiagnose gemacht, wahrscheinlich einfach deshalb, weil Riesen andere Reflexe als Zwerge haben. Aber ich nehme es ihm nicht übel, denn ansonsten macht er grandiose Diagnosen. :D
Asterix ist auf jeden Fall wieder munter und macht den Garten unsicher.
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von lapin » Mi 21. Okt 2009, 20:36

So muss das sein und jetzt kann er Obelix zeigen, wo der Hase läuft :jaja:!
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Mi 21. Okt 2009, 20:45

Die Beiden sind eigentlich recht harmonisch, also sie jagen sich schon mal ab und an und kuscheln auch nicht mehr, aber richtig dicken Streit gibt es nicht und sie halten sich meistens in der Nähe auf :D
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von Gast Luder » Mi 21. Okt 2009, 20:46

Suuuupiiiiiii :top:
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Mi 21. Okt 2009, 20:50

Ich bin über die Fehldiagnose sehr froh, denn wenn es eine Lähmung gewesen wäre, dann stünden die Chancen sehr viel schlechter. :schwitz: Hauptsache er ist wieder fit.
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Di 19. Jan 2010, 18:26

Asterix hat wieder eine Schwellung am hinteren Teil des Rückens (ganz am Ende der Wirbelsäule), allerdings kann man äußerlich auf den ersten Blick nichts feststellen. Zur Zeit lässt er sich ungerne streicheln, daher kam ich noch nicht besonders gut an die Stelle dran. Es sieht aus wie ein Maulwurfshügel an der Wirbelsäule. Er bewegt sich normal, frisst normal und eigentlich gab es keinen Streit: Momentan ist es harmonisch. Das ganze trat über Nacht auf (gestern morgen entdeckte ich es zum ersten Mal) und ist wirklich auffällig - eine dicke Schwellung.
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von lapin » Di 19. Jan 2010, 18:52

Ich weiß ja nicht wie das bei Kaninchen ist und ob es so eine Art "Hexenschuss" bei Kaninchen gibt. Also ein verkanten der Wirbelsäule, unbehandelt kommt es zu einer Entzündung der Nervenende und wird sichtbar durch eine Schwellung am Wirbelbereich?!
Ich weiß nicht inwiefern man so was diagnostizieren kann (Röntgenbild :hm:).

Ich denke etwas Entzündungshemmendes, könnte erste gute Ziele erreichen.
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Di 19. Jan 2010, 18:55

Die Frage ist nur wo ich mit ihm hingehen soll... Mein Tierarzt hat letztesmal bei Bisswunden eine Lähmung diagnostiziert, ich glaube solche Diagnosen kann ich selber besser machen, Wirbelsäulen schienen nicht sein Gebiet zu sein. Da hatte die Physiotherapeutin mehr Ahnung (obwohl sie auf Hunde und Pferde spezialisiert ist), ich glaube ich schau mir das morgen mal genau an und lass sie dann mal draufschauen. :grübel:
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von Dogmaniac » Di 19. Jan 2010, 19:02

Lahmt er auch wieder, bzw. macht er anzeichen einer "Lähmung" oder ist sonst alles normal?
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Di 19. Jan 2010, 19:36

Er bewegt sich völlig normal, macht auch Männchen, stellt sich auf, springt, rennt...
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von bunny-in » Mi 20. Jan 2010, 07:22

Bandscheiben sind okay?
Gibst Du alternativ schon was?

Bei meiner Zoora half damals, als sie den geklemmten Nerv hatte Akupunktur sehr gut.
Vielleicht noch eine 2. Möglichkeit zur Physio.

Alles Gute!
Liebe Grüße sendet Sonja

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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Mi 20. Jan 2010, 13:19

bunny-in hat geschrieben:Bandscheiben sind okay?
Gibst Du alternativ schon was?

Bei meiner Zoora half damals, als sie den geklemmten Nerv hatte Akupunktur sehr gut.
Vielleicht noch eine 2. Möglichkeit zur Physio.

Alles Gute!
Die Bandscheiben wurden nicht genau untersucht. Was für ein Diagnose-Verfahren bietet sich dafür an? Gibt es evtl. Tierärzte die auf solche Rückendinge spezialisiert sind? Denn mein Tierarzt scheint in diese Richtung echt keine Ahnung zu haben. Beim Menschen werden die Bandscheiben mittels Computertomographie untersucht wenn ich das richtig im Kopf habe - wie ist das beim Kaninchen?

Da er keinerlei Schmerzen oder Auffälligkeiten zu haben scheint, habe ich es bisher noch garnicht behandelt sondern nur beobachtet. Heute abend schnappe ich ihn mir mal und schaue es nocheinmal ganz ganz genau an. Was schon immer auffällig war ist, dass er hinten am Po so eine art hervorstehenden Ring hat (rundherum)... Daher wollte ich schoneinmal irgendeinen Spezialisten drauf schauen lassen aber habe mich bisher noch nicht auf die Suche gemacht... Hast du irgendeine Empfehlung, du wohnst ja auch bei München (andere Seite) wenn ich das richtig im Kopf habe.
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von Dogmaniac » Mi 20. Jan 2010, 13:34

In manchen Fällen kann man einen Bandscheibenvorfall im Röntgen sehen, aber wenn er einen hätte dann müsste er auch irgendwelche Ausfälle oder Lahmheiten zeigen, und natürlich schmerzen.

Ich würde mal zu einem Chiropraktiker oder Osteopathen gehen. Meine Osteo macht auch immer Akupunktur dazu, das ergänzt sich sehr schön.

Was sagt die Physio dazu? Normalerweise kann man als Physio zumindest ungefähr eine Richtung bestimmen was es sein könnte.
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Mi 20. Jan 2010, 13:39

Dogmaniac hat geschrieben:In manchen Fällen kann man einen Bandscheibenvorfall im Röntgen sehen, aber wenn er einen hätte dann müsste er auch irgendwelche Ausfälle oder Lahmheiten zeigen, und natürlich schmerzen.
Das hat er eigentlich garnicht, zumindest ist er sehr aufgeweckt und genauso bewegungsfreudig wie immer. Schmerzen scheint er auch garnicht zu haben.
Geröngt wurde er, aber anscheinend hat der Tierarzt keine Auffälligkeiten gesehen. :grübel:
Dogmaniac hat geschrieben:Ich würde mal zu einem Chiropraktiker oder Osteopathen gehen. Meine Osteo macht auch immer Akupunktur dazu, das ergänzt sich sehr schön.
Da werde ich gleich mal suchen ob es einen in der Nähe gibt.
Dogmaniac hat geschrieben:Was sagt die Physio dazu? Normalerweise kann man als Physio zumindest ungefähr eine Richtung bestimmen was es sein könnte.
Letztes mal hat sie die Lahmheit aufgrund der Wunden diagnostiziert, jetzt wo der Huckel wieder auftaucht war sie noch nicht da. Sollte ich sie trotz Chiropraktiker/Osteopathen holen?
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von bunny-in » Mi 20. Jan 2010, 13:52

Bist Du nicht bei Doc B. in München? Der hatte damals Bandscheibenschaden bei meinem Krümel mittels Rö-Bild diagnostiziert.
Krümel bekam dann in schlimmen Zeiten Schmerzmittel und Vitamin B.
Ich hab damals noch Traumeel dann gegeben.
Ich weiß, dass manche Halter wohl mit der Kombi aus Zeel und Traumeel gute Erfahrungen gemacht haben.

Wichtig wäre aber ne Diagnose. Schlimm, wenn es wiederkehrt. Es sah so gut aus. :|
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » Mi 20. Jan 2010, 14:30

Ich weiß nicht ob es wirklich wiedergekehrt ist, aber ich habe eher das Gefühl, dass sein Rücken tendenziell einfach anfällig für alles ist und daher müsste man ihn wohl mal total durchbedhandeln und gescheit untersuchen lassen um dem auf die Schliche zu kommen.

Schickst du mir bitte per PN Name, Telefonnummer und Adresse des Arztes? :lieb:
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von Dogmaniac » Mi 20. Jan 2010, 18:09

Nein du brauchst nicht zusätzlich die Physio kommen zu lassen, ich wußte nur nicht ob sie ihn sich schon angeschaut hat.

Ansonsten würde ich es bei dem Chiro/Osteo belassen bzw. mal bei der Empfehlung zum Röntgen gehen, da er aber so nicht auffällig ist glaube ich nicht das man da was finden wird sondern das es ein manuelles Problem ist..

Ansonsten bleibt noch die Möglichkeit von was Organischem. Viele organische Probleme zeigen sich über den Bewegungsapparat ohne das man etwas gravierendes feststellen kann, oftmals sogar in Stadien in denen man die organischen Probleme selbst noch als kein Problem werten kann.

Nur keine Panik ;) entscheide dich erstmal für einen der drei und dann kannst du immer noch weiter sehen ;)
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von bunny-in » So 24. Jan 2010, 19:18

Gibts schon was Neues?

PN kam an?
Liebe Grüße sendet Sonja

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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von saloiv » So 24. Jan 2010, 19:25

Ja die PN kam an, danke! Ich kenne den Tierarzt vom Hören-Sagen aber war bisher noch nicht selber dort, er ist ja auch recht weit weg. Das ist von hier ca. eine dreiviertel Stunde entfernt, das will ich Asterix nur zumuten, wenn es nicht anders geht, denke ich, weil es schon anstregend ist so lange zu fahren. :grübel:

Ich habe mir gedacht, dass ich meine Tierphysiotherapeutin Montag befrage ob sie einen Tierarzt hier weiß, der in die Richtung gut ist und würde dann wohl wieder die Theapie des Tierarztes mit ihrer Therapie verbinden. Wenn das nicht hilft, werde ich als nächstes mich an einen Chiropraktiker oder Osteopathen wenden.

Ich wollte die Tierphysiotherapeutin nicht schon wieder am Wochenende stören, bisher hatte ich jeden Fall am Wochenende und nachdem er keine Schmerzen hat warte ich bis Montag. Ich gönne ihr auch mal ein wenig Wochenende. ;)
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von bunny-in » Mo 25. Jan 2010, 07:26

Bei Krümel wurde damals geröngt und man sah sehr gut "wo der Schuh drückt".
Normal sollte das jeder Doc schaffen ne Wirbelsäule anzusehen und festzustellen, ob es die Bandscheibe ist.

Wenn es jetzt kein akuter Notfall ist, hätte ich am WE auch nicht sämtliche Leute angerufen.
Dann drück ich die Daumen. :top:
Liebe Grüße sendet Sonja

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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von Dogmaniac » Mo 25. Jan 2010, 08:57

bunny-in hat geschrieben:Bei Krümel wurde damals geröngt und man sah sehr gut "wo der Schuh drückt".
Normal sollte das jeder Doc schaffen ne Wirbelsäule anzusehen und festzustellen, ob es die Bandscheibe ist.
Aus Erfahrung kann ich dir sagen das Röntgen eine Wissenschaft für sich ist und nicht einfach damit getan ist ein Tier in eine Position zu verlagern und dann abzudrücken! Also ich meine, das ist nicht einfach wie Fotografieren (und das ist auch ne Kunst für sich)
Man muss auf kleinste Kleinigkeiten achten, alleine die Einstellung des Gerätes bedarf sehr viel Erfahrung, denn wann man die falsche Einstellung wählt ist ein Bild Über- oder Unterbelichtet und somit nicht eindeutig auszuwerten, d.h. wiederum das man sehr viel übersehen kann oder falsch interpretieren kann (was glaubst du wieviele Lungenmetastasen entdeckt werden die eigentlich gar keine sind, sondern nur Überlagerungen oder falsche Belichtung? eindeutig zu viele :roll: ).
Wenn ein Tier nicht richtig gelagert ist kann man auch keine eindeutige Diagnose stellen, von daher kann man nicht einfach sagen das jeder TA sowas KANN, Sollen tun sie es natürlich, aber da ich selbst weiß wie das ist kann ich nur dazu sagen das man dafür extrem viel Erfahrung braucht und es wirklich gelernt haben muss (und damit meine ich nicht während des Studiums ;) )

Um in einem Notfall mal schnell einen Überblick zu bekommen, dazu ist sicher jeder TA in der Lag, aber wenn es um so feine Sachen geht sollte man schon einen TA in diesem Fachgebiet zu Rate ziehen.

Umso wichtiger ist es bei einem Erfahrenen TA zum Röntgen zu gehen, ansonsten kann man sich das Geld auch sparen!
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Re: Lähmung an der Wirbelsäule

Beitrag von bunny-in » Mo 25. Jan 2010, 19:10

:grübel: Leuchtet mir ein.
Man sieht ja schon bei 08/15 Aufnahmen, das manche Docs das nicht wirklich im Griff haben und man quasi unnötig ne Aufnahme macht und mit der nicht viel schlauer ist.

Ich gehe halt i.d.R. erstmal bei TAs vom Guten aus.
Liebe Grüße sendet Sonja

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