Vielen Dank Euch allen - so lieb...
Ich denke immer noch darüber nach, warum sie eigentlich krank war und jetzt letztendlich wahrscheinlich deswegen (chronische Entzündung) für die Kastra bereits zu geschwächt gewesen ist. Ich habe gestern noch mal die gesamte Krankengeschichte durchgelesen und komme eigentlich immer wieder auf die Tatsache zurück, dass
- Urin verdünnt und chronische, sterile Blasenentzündung (im Sommer mit Unterstützung der Homöoptahie wochenlang symptomlos)
- Eierstockzysten
- freie Flüssigkeit im Bauchraum (wenn auch immer sehr wenig)
ursächlich am ehesten auf ein hormonelles Ungleichgewicht, wie sowohl TA als auch THP vermutet haben, zurückzuführen waren. Vielleicht hätte man im vergangenen Jahr doch schon kastrieren sollen; aber seinerzeit stand die Blasenproblematik halt noch sehr im Vordergrund.
Ist auch müßig, jetzt darüber zu spekulieren; aber so langsam komme auch ich immer mehr zum Schluss, dass eine Kastra bei Tieren im guten Zustand und in einem adäquaten Alter, sobald sie Zysten haben, Sinn macht. Irgendwann entgleisen sie hormonell halt meistens doch; das ist zumindest meine Erfahrung aus den vergangenen 8 Jahren. Aufgrund der Ergebnisse aus der OP von Christinchen heraus bestätigt sich die Auffassung eigentlich; bin jetzt auch gespannt, was die Pathologieergebnisse ergeben werden.
Sie fehlt zuhause sehr - die beiden anderen lieben sich zwar heiß und innig, aber Ciara langweilt sich schon, denke ich. Sie ist so aktiv... Mal sehen, wie es jetzt weitergehen wird.
Christinchens ungeklärte Baustelle und ihre Folgen
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Es gibt Meerschweinchenhalter, erfahrene Meerschweinchenhalter und sehr erfahrene Meerschweinchenhalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.
Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.
Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.
Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.
Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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- Kara
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Re: Christinchens ungeklärte Baustelle und ihre Folgen
Ich habe meine Rahel und Paula an Mammatumoren verloren und Lea, Fiene, Babuschka und Murmel an Gebärmuttertumoren. Vier von ihnen hatten bereits als Jungtiere hormonelle Probleme, Paula ab dem Alter von 4. Ob eine frühe Kastration viel gebracht hätte kann ich nur spekulieren. Fiene hatte erst im Alter über 7 den Tumor entwickelt, davor hatte sie nie hormonelle Probleme. Zwei Tiere starben mit 4, eines mit 6 und drei mit sieben.Kara hat geschrieben:...aber so langsam komme auch ich immer mehr zum Schluss, dass eine Kastra bei Tieren im guten Zustand und in einem adäquaten Alter, sobald sie Zysten haben, Sinn macht. Irgendwann entgleisen sie hormonell halt meistens doch;...
Es ist ein ganz starkes "was-wäre-wenn-denken". Was bleibt ist, wir haben immer nach bestem Wissen in der jeweiligen Situation entschieden.
Hoffentlich gut!Kara hat geschrieben:Mal sehen, wie es jetzt weitergehen wird.
"Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.
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Re: Christinchens ungeklärte Baustelle und ihre Folgen
Oh nein, das darf jetzt nicht wahr sein. Es tut mir so sehr leid, Kara 
Hinterher zu spekulieren, was man hätte tun können, macht man immer. Aber es bringt nichts.
Du hast alles getan, für dein Christinchen. Wolltest immer das Beste für sie.
Mehr geht wikrlich nicht. Fühl dich mal ganz feste in den Arm genommen
Mach´s gut, kleine Christine
Hinterher zu spekulieren, was man hätte tun können, macht man immer. Aber es bringt nichts.
Du hast alles getan, für dein Christinchen. Wolltest immer das Beste für sie.
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Mach´s gut, kleine Christine
Liebe Grüße von Kerstin
- Kara
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Re: Christinchens ungeklärte Baustelle und ihre Folgen
Total nett - die TÄ, die Christinchen operiert hat, hat vorhin noch einmal angerufen und wir haben längere Zeit gesprochen. Die Entscheidung, Christinchen operieren zu lassen, war auch jetzt im Nachblick noch richtig - in den vergangenen vier Wochen hat sich in Richtung Gebärmutter soviel zum Negativen entwickelt; es gab keine andere Wahl - außer sie weiter gegen Schmerzen und Aufgasung zu behandeln und letztendlich irgendwann einzuschläfern. Aber die Chance zum Überleben war ja gegeben - und dann hätte sie noch lange Zeit zufrieden leben können. Leider hat es nicht sollen sein.
Ich danke Euch allen!
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