War das immer alles problemlos, oder gab es Probleme?
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Ich habe ja keine große Gruppe. Als Edmund damals alterschwach wurde und mehr Tumor als Kaninchen war, hab ich instinktiv Kira mit zum Arzt genommen. Ich weiß, das bedeutete auch gleichzeitig Stress für Kira, aber irgendwie war meine menschliche Annahme, Edmund solle jetzt nicht allein sein.
Das führt mich gerade zum nächsten Gedanken. Wenn ein Tier eingeschläfert werden muss oder "normal" stirbt, wie wichtig findet ihr es, dass der Partner oder die Gruppe "Abschied" nehmen kann?
Edmund ist damals bei uns zu Hause gestorben. Kira hat sich in den letzten Tagen vor Edmunds Tod rührend um die alte Dame gekümmert und war auch nach dem Tod noch lange bei ihr. Wir haben sie damals gelassen. Wir Menschen saßen damals auch noch eine ganze Weile mit Kira zusammen bei der toten Edmund. Uns Menschen hats damals geholfen und irgendwie find ich die Vorstellung schön, dass es Kira auch irgendwie geholfen hat.
Naja, das ist jetzt also ein recht spirituelles Thema, aber wenn nicht im Tierplaneten, wo dann?








