Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Gallengänge

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Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Gallengänge

Beitrag von Melli » Di 10. Jan 2012, 21:50

Tut mir leid, dass ich hier gleich nach meiner Anmeldung mit einer Frage "reinplatze"..aber das hat nun erstmal Vorrang.

Hier mal unsere Geschichte in Kurzfassung (stehe natürlich gerne für weitere Fragen zur Verfügung)

Bei meiner Meerschweinchengruppe (1 Kastrat, 4 Weibchen) hat sich in letzter Zeit folgende Entwicklung ergeben:
- mein Kastrat verjagte ein Weibchen (Ronja, 4 Jahre) plötzlich ziemlich & andauernd
- besagtes Weibchen hat Eierstockzysten - die ihr aber keine Probleme bereiten; sie zeigt nicht das typische Verhalten für hormonelle Zysten..wobei das Verhalten meines Kastraten darauf gepasst hätte.
- besagtes Weibchen hat in letzter Zeit vermehrt Probleme mit der Verdauung, obwohl sie früher total unempfindlich war.

Gestern hab ich bei meiner Tierärztin eine Ultraschalluntersuchung machen lassen.
Der Befund war unerwartet, aber eindeutig:
Ronja hat eine Cholangitis - also eine Entzündung der Gallenblase und der Gallengänge.

Wir starten morgen mit einer Antibiotikabehandlung.
Mit Antibiotikum und Meerschweinchen ist das ja eh nicht einfach. Aber das Antibiotikum ist geeignet für Meerschweinchen und ist eben perfekt auf so Geschichten zugeschnitten. Das ist aber leider alles, was man weiß.

Das Problem: man findet so gut wie nichts über Meerschweinchen und diese Krankheit.
Das wird wohl extrem selten diagnostiziert..gut, wer macht schon einen Ultraschall..
Das bedeutet, dass wir uns einfach auf komplettem Neuland bewegen in der Sache.

Daher meine Frage - Weiß jemand etwas drüber? Hatte schon einmal so einen Fall? Oder kennt jemand, der jemand kennt..
Würde mich natürlich sehr über jegliche Erfahrungsberichte, Tipps etc. freuen!

Liebe Grüße,
Melli
Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. Ute Blaschke-Berthold)

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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Di 10. Jan 2012, 22:32

Ich kenne leider (oder zum Glück! :? ) kein Meerschweinchen mit dieser Erkrankung, nicht mal, wo so eine Entzündung durch Obduktion im Nachhinein festgestellt wurde.
Melli hat geschrieben:Das wird wohl extrem selten diagnostiziert..gut, wer macht schon einen Ultraschall..
Ultraschall machen viele. Nur ist der leider oft nicht so deutlich. Gerade beim Meerschweinchen sieht man oft mehr beim Röntgen. Ich stelle mir so einen Ultraschall bei kleinen Körpern und der Suche nach Millimeterchen, auch schwierig vor. Winzige Gallengänge, kleine Gallenblase. Entweder wird super genau gesucht oder die Entzündung ist so stark, dass sie nicht zu übersehen ist.

Die Tipps, die Du bisher im anderen [url=http://meerschweinchen-ratgeber.de/forum/cholangitis-entzuendung-der-gallenblase-und-der-gallengaenge-t2118604.html]Forum[/url] bekommen hast, finde ich gut, gerade die Kräuterfütterung. Pfefferminze ist auch sehr gut gegen die Übelkeit, wenn die Gallenfunktion eingeschränkt ist. Einschränken würde ich die Futterauswahl allerdings nicht. das kann den Darm durcheinander bringen. Schalen werden von Nagern sehr gut zerkaut. :daum:
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von WELLEN » Di 10. Jan 2012, 22:43

Leider weiß ich auch nichts über diese Krankheit. :(
Ich drück euch aber die Daumen, dass ihr das wieder in den Griff bekommt!
:daum:
Ich weiß nur, dass die Früchte der Mariendistel gut bei Gallenleiden helfen! :top:
Kann man z.B. in der Apotheke kaufen.
edit: Wenn du einen Platz kennst wo Schöllkraut wächst, kannst du das auch sammeln. Es wächst zur Zeit in Massen!

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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Di 10. Jan 2012, 22:45

@Miss Marple: danke für die Antwort :)

Sie wurde beim Ultraschall schon sehr genug untersucht. Ich kann jetzt natürlich keine Tierarztfragen beantworten - aber da war auf jeden Fall etwas deutlich größer, als es hätte sein sollen...was sie dann auch über den Ultraschall genau vermessen hat. Ich kann jetzt aber nicht genauer ins Detail gehen, mag ja auch nichts falsches erzählen :hm:

gut, das mit der Paprika und der Schale hab ich mal in Verbindung mit Durchfall gelesen..daher war ich etwas unsicher. Denn sie hatte ja gestern auch noch Durchfall. Aus dem Grund bin ich mit der Frischfutterfütterung ja grad auch so vorsichtig. Mag sie nicht zusätzlich noch belasten. Vor allem weil sie nach der Fütterung immer für ne kurze Zeit ein wenig aufgebläht und "unwohl" aussieht. Ist aber schwer zu beschreiben...was natürlich wieder zur Diagnose passt.

Kräuter - echt gerne! ABer ich weiß gerade echt nicht, wo ich die herkriegen soll, jetzt im Winter? Das "normale" wie Petersilie, Basilikum etc. kriegt man schon..aber den rest..wo kauft ihr das denn?


@Wellen: dir auch Dankeschön :)
Wie kann man sich denn diese Früchte der Mariendistel vorstellen? Ist das ein Pulver, eine Lösung,...? ;)
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von WELLEN » Di 10. Jan 2012, 22:53

Melli hat geschrieben:@Wellen: dir auch Dankeschön :)
Wie kann man sich denn diese Früchte der Mariendistel vorstellen? Ist das ein Pulver, eine Lösung,...? ;)
Das sind die ganzen Früchte. Sieht [url=http://www.google.de/imgres?imgurl=http://tee24.de/images/product_images/popup_images/Mariendistelfruechte.jpg&imgrefurl=http://tee24.de/Kraeuter-M-R/Mariendistelfruechte-ganz::118.html&usg=__DSMQ84Jnc033VCelI93b2wolxos=&h=480&w=480&sz=94&hl=de&start=0&zoom=1&tbnid=Qg7YObPPAjMqyM:&tbnh=150&tbnw=150&ei=jLIMT8PYI5DptQbc5r2dBA&prev=/search%3Fq%3Dmariendistel%2Bfr%25C3%25BCchte%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26biw%3D955%26bih%3D492%26tbm%3Disch&um=1&itbs=1&iact=rc&dur=35&sig=117872156884849455069&page=1&ndsp=5&ved=1t:429,r:0,s:0&tx=109&ty=45]so[/url] aus und in der Apotheke gibt es [url=http://www.shop-apotheke.com/pix/productphotos/mariendistelfruechte-tee-5467180.jpg]das[/url].

Schöllkraut wächst auch jetzt im Winter in Massen. Wenn du da einen Platz kennst, kannst du es auch jetzt im Winter sammeln. Ist auch gut für die Galle.

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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Di 10. Jan 2012, 23:03

dankeschön :) das klingt ja schonmal gut!
in meinem nächsten Leben studier ich einfach Kräuterkunde ;)

das ist die Kräuterseite, von der geredet wurde: [url=http://gallenblase.gesund.org/heilen/heilpflanzen.htm]*click*[/url]
dort steht, dass man bei einer Entzündung keine Kräuter anwenden soll, die stark galletreibend sind.
Löwenzahn wird schonmal aus dem Speiesplan gestrichen :P
empfohlen wird:

Bärentraube
Berberitze
Eberesche
Kamille
Ringelblume
Teufelskralle
Wasserdost

weiß da jemand ne Bezugsquelle?
Vielleicht auch Kamillentee trinken lassen? ;)
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von WELLEN » Di 10. Jan 2012, 23:21

Einige der genannten Pflanzen könntest du mit Glück auch jetzt noch finden, z.B. Wasserdost. Andere, wie die Bäume (Berberitze, Eberesche) haben keine Blätter mehr und sind auch schwer zu bestimmen.
Man kann die Pflanzen aber sicher getrocknet in der Apotheke bekommen oder im Internet bestellen.
Das Schöllkraut kann auch bei einer Gallenblasenentzündung gegeben werden. Steht zumindest [url=http://www.heilkraeuter.de/lexikon/schoellk.htm]hier[/url]. :hm:
Der Vorteil wäre auch, dass es frisch gegeben werden kann und die Meerschweinchen es auch fressen. Zumindest meine mögen es ganz gern. Nicht in hohen Mengen, da es da giftig ist, aber so in kleineren Mengen fressen sie es sehr gerne! Ich sammel das fast täglich für die zur Zeit.

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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Di 10. Jan 2012, 23:56

Vielen Dank für deine Mühe :)
du kennst dich ja kräutertechnisch echt gut aus :top: da hab ich echt noch was nachzuholen :?
ich frag da sonst immer meine Gärtnerin..die hat normal auch ne gute Kräuterauswahl..aber im Winter hat sie halt zu..seufz
Ich werd mich mal damit befassen und schauen, ob ich was auftreiben kann :)
wär halt schon echt toll, wenn ich ihre Genesung damit unterstützen könnte
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Isa » Mi 11. Jan 2012, 06:56

Herzlich Willkommen Melli!!

Meine Frage wäre hier als erstes (an alle): Kann man eine Cholangitis nur anhand eines Ultraschalles eindeutig diagnostizieren? :grübel: :?
Bild

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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Mi 11. Jan 2012, 12:44

Melli hat geschrieben:gut, das mit der Paprika und der Schale hab ich mal in Verbindung mit Durchfall gelesen..daher war ich etwas unsicher. Denn sie hatte ja gestern auch noch Durchfall. Aus dem Grund bin ich mit der Frischfutterfütterung ja grad auch so vorsichtig. Mag sie nicht zusätzlich noch belasten. Vor allem weil sie nach der Fütterung immer für ne kurze Zeit ein wenig aufgebläht und "unwohl" aussieht. Ist aber schwer zu beschreiben...was natürlich wieder zur Diagnose passt.
Unwohlsein, Übelkeit, Aufgasung und Durchfall läge in diesem Fall dann an der mangelnden Gallensaftproduktion. Das Futter ist nicht die Ursache. Deswegen würde ich die Futterwahl dem Tier überlassen. Jeder, der mal Gallenprobleme hatte, weiss fürs ganze Leben, dass einem schon beim Gedanken und Anblick bestimmter Lebensmittel kotzübel wird. Von daher ist es immer ganz gut, wählen zu können.

Sag mal, so ein Foto vom Ultraschall hast Du nicht zufällig bekommen, das Du online stellen könntest? Das wäre ja mal wirklich interessant zu sehen. :lieb:
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Mi 11. Jan 2012, 14:33

Miss Marple hat geschrieben: Unwohlsein, Übelkeit, Aufgasung und Durchfall läge in diesem Fall dann an der mangelnden Gallensaftproduktion. Das Futter ist nicht die Ursache. Deswegen würde ich die Futterwahl dem Tier überlassen. Jeder, der mal Gallenprobleme hatte, weiss fürs ganze Leben, dass einem schon beim Gedanken und Anblick bestimmter Lebensmittel kotzübel wird. Von daher ist es immer ganz gut, wählen zu können.
ah okay, danke für die Info :) Bin eben so unsicher wegen des Durchfalls - mag natürlich nichts füttern, was den Durchfall noch verstärkt.oder was auch für die Gallengeschichte kontraproduktiv wäre. Aber da siehst du diesbezüglich keine Probleme? Heißt, ich könnte ihr beispielsweise auch mal wieder ein Stückchen Gurke etc. anbieten?

Seht ihr sonst irgendwelche Fütterungsbeschränkungen? Außer natürlich diese Galletreibenden Kräuter, die man laut der einen Internetseite nicht bei Entzündungen füttern sollte.

ne, ein Ultraschallbild hab ich leider nicht :( Habs natürlich selbst gesehen und erklärt bekommen..aber ich bin natürlich auch kein Tierarzt ;)
Auf jeden Fall war da eben ein großer schwarzer Punkt, der deutlich größer war...von einer Flüssigkeit sprach sie auch noch. Aber wie gesagt, ich hab da natürlich selbst wenig Ahnung. Ronja hat allerdings auch genau an der Stelle immer Schmerzen gezeigt, wenn die Tierärztin mit dem Ultraschallgerät drübergefahren ist.

Der Tierarzt von FrauMeier (oder so ähnlich) hat mir nun auch geantwortet :)
er hatte so einen Fall auch noch nicht und hat ebenfalls (wie meine Tierärztin auch) keine weiteren Infos dazu gefunden.
Er sagt, dass einer Antibiotikumbehandlung nichts im Wege steht, wenn es sich um ein schweinetaugliches Antibiotikum handelt.
Darum haben wir uns ja extra bemüht - die Tierärztin hat ja am Montag nochmal unverrichteter Dinge nach Hause geschickt und hat in der Apotheke etwas anfertigen lassen..denn sie wollte genau dieses Antibiotikum, das eben auch für Meerschweinchen geeignet ist und gleichzeitig auf diese Geschichten zugeschnitten ist. Daher hoff ich mal, dass das in Ordnung geht :)

Ansonsten gibt es wohl noch die Möglichkeit der Blutuntersuchung. Es gibt wohl typische Blutbefunde bei Problemen der Gallenwege. Sollte das Antibiotikum ein Risikomedikament sein, würde er das noch zuerst machen. Werd ich heut auch nochmal ansprechen. Denke aber, dass wir mit der Antibiotikumbehandlung starten werden.
Scheint wohl echt so zu sein, dass wir keine Erfahrungsberichte bekommen werden und uns nun eben auf vergleichsweise neuem Terrain bewegen. :?
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Mi 11. Jan 2012, 14:47

Melli hat geschrieben:Bin eben so unsicher wegen des Durchfalls - mag natürlich nichts füttern, was den Durchfall noch verstärkt.oder was auch für die Gallengeschichte kontraproduktiv wäre. Aber da siehst du diesbezüglich keine Probleme? Heißt, ich könnte ihr beispielsweise auch mal wieder ein Stückchen Gurke etc. anbieten?

Seht ihr sonst irgendwelche Fütterungsbeschränkungen? Außer natürlich diese Galletreibenden Kräuter, die man laut der einen Internetseite nicht bei Entzündungen füttern sollte.
Erbrechen und Durchfall sind bei Gallenproblemen Usus. Erbrechen bei Meerschweinchen geht halt nur selten, deswegen fehlt das Symptom.
Alleine schon, um den Flüssigkeitsverlust, den der Dünnfpiff verursacht, auszugleichen, würde ich Gurke anbieten. Zumal so eine Erkrankung auch Stress ist, die gramnegative Darmbewohner gerne zum Vermehren nutzen. Also gut füttern und raus mit allem, was nicht rein gehört.
Ich selber habe bisher bei keiner Erkrankung in den letzten 3 Jahren Futter eingeschränkt, weder in Auswahl noch Menge. Bisher hat noch jedes Tier gewußt, was ihm gut tut. Sie sind ja nicht dumm. Wenn sie Frisches nicht wollen, weichen sie von sich aus auf Heu, Kräuter und Laub aus. Gerade im Winter auch mal ein Blatt Eiche bei Durchfall.
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Mi 11. Jan 2012, 19:18

okay, vielen Dank für deine Einschätzung :)

Soo..sie bekommt nun erstmal 6 Tage lang 2x tägl. 4ml von der Metronidazol Lösung.
Für den Fall, dass sie irgendwelche Giardien oder so hätte, wären die auch gleich mit vernichtet ;)
und starten nun damit quasi unser Forschungsprojekt "Cholangitis-Behandlung beim Meerschweinchen".
Meine Tierärztin ist aber guter Dinge...mal schaun, was die nächsten Tage so bringen.
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Mi 11. Jan 2012, 20:41

Eigentlich sollte das AB schnell wirken. Wenn die Galle wirklich die Ursache ist, wird´s ne punktgenaue Landung! :daum:
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Mi 11. Jan 2012, 22:38

Das fiel mir gerade noch ein, sicher mit 4ml? Scheint mir sehr viel. :grübel:
Melli hat geschrieben:Soo..sie bekommt nun erstmal 6 Tage lang 2x tägl. 4ml von der Metronidazol Lösung.
Je besser das Schweinchen im Futter steht, desto besser wirds vertragen. :daum:
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Mi 11. Jan 2012, 23:04

dankeschön :)
das beruhigt mich schonmal! :)
sitz ja hier bei den Schweinchen und interpretiere jedes Ohrenwackeln :crazy: seufz ;)
aber ganz gut im Futter ist sie so schon (1100g hat sie) und auch eher Typ Fressmonster :) die hört erst auf zu fressen, wenns ganz schlimm ist. Frischfutter hat sie eben auch schon mit Begeisterung gefressen und gerade mümmelt sie das frische Heu.
Köttel hab ich grad auch gesichtet..zwar noch nicht in Form und auch noch nicht ganz fest, aber kein Durchfall zumindest.

ohja, die 4ml sind schon erstmal viel.
edit: glaube es ist doch ein fertiges Medikament, halt für den Menschen, war ein Beipackzettel bei. Ist eine 0,5%-Lösung und man soll 4-6ml pro kg Körpergewicht geben. Muss also schon stimmen.
Denke die 4ml kommen daher, dass es eine Lösung ist, also viel Wasser dabei ist.
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Fr 13. Jan 2012, 10:37

heut ists bisschen schwierig :|
Die Verdauung ist halt noch überhaupt nicht im Reinen. Sehe sie gerade gar keine Köttel o.ä. absetzen. Hab daher eine Verstopfung vermutet.
Heu frisst sie. Aber Frischfutter hat sie heut morgen keins genommen..bis auf nen mini Fetzen Salat. Da sie auch nichts trinkt, hab ich ihr eben etwas Fencheltee eingeflößt. Eben als ich sie hochnahm kam auch ein "Köttel" raus..der war allerdings natürlcih sehr weich und hell und unförmig.
Sab Simplex hat sie auch bekommen und ich hab ihr ganz leicht den Bauch massiert.
edit: eben kam auch nochmal was raus ;) immerhin..aber es war eine Ansammlung von vielen ganz arg kleinen Kötteln..also wirklich kleiner als klein (quasi mini ;) )

Unabhängig davon vernehm ich ganz selten ein ganz leises Pfeifen in der Atmung. Vorhin warens so 2-3 Minuten, als sie ganz flach lag. Vermute jetzt einfach, dass sie es war, denn es hat ganz genau auf ihre Atembewegungen gepasst. Habs gestern auch schonmal kurz gehört, als sie sich auf meinem Arm aufgeregt hat (blöde Medikamentengabe ;) ). Es ist halt wirklich nur ganz selten jetzt vorgekommen, aber dennoch..

Wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich heut Nachmittag nochmal beim Tierarzt vorbeischau. Wär am liebsten jetzt gegangen, aber ich sitz halt hier ohne Auto und komme nirgendwo hin..
Und ab morgen ist halt Wochenende und ich müsste zum Wochenenddienst :| das ist ja eh immer ein wenig heikel..

Immerhin gibts auch was erfreuliches, denn in der Gruppe ist es grad sehr ruhig und sie wird gut akzeptiert...mein Kastrat verjagt sie gerade gar nicht mehr :)
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Fr 13. Jan 2012, 12:53

Ist halt meist schwierig mit AB, und dann noch oral. Sab hat ein paar Zusatzstoffe, die nicht so gut für den Darm sind. Geeigneter ist Imogas. Die Kapseln sind bisschen schwierig zu öffnen, aber der Kapselinhalt ist frei von Zusatzstoffen, reines, schnell wirkendes Simeticon.
Um die Atmung zu erleichtern, gerade bei Stress, biete ich gerne beruhigende Melisse an, zudem einen Tropfen reines Thymianöl aufs Häuschendach, des betroffenen Tieres oder auf ein Taschentuch neben den Stall.
Was auch eine feine Sache ist für Immunsystem und Verdauung ist Heusud, also abgekühlter Heutee. Frischer Dill regt den Appetit an. Wenn fresstechnisch nix mehr geht, weckt man meist noch mit frischen Kräutern und Gras die Neugier und sie fressen dann doch etwas.
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Fr 13. Jan 2012, 13:17

wow, danke für die vielen Tipps :)

Imogas gibts in der Apotheke!? Muss ich heut eh noch hin, die Mariendistel abholen. Muss ich da was beachten? Also auch beim eingeben etc.
Und kann ich das auch schon im Verdachtsfall geben? (wie z.B. jetzt - Verdacht der Verstopfung & dadurch resultierende Aufgasung)

Heusud klingt gut, kann ich ihr gern machen. Wie lange lasst ihr das Heu da im Wasser?
Und wie viel würdest du einflößen, wenn sie ihn nicht selbst trinkt?
Gibts da einen groben Richtwert, an den ich mich halten kann?

Der Bauch kommt mir wieder etwas weicher vor, finds aber echt schwierig einzuschätzen, ob es normal ist oder eben nicht :|
Heu hat sie doch immer wieder mal was gevespert..vorhin auch ein Stück Gurke. Das aber sehr langsam. Von der Symptomatik würd ich sagen, es ist momentan dieses "mir ist schlecht, ich hab keinen Appetit" bei Gallengeschichten.
Aber schwer, das alles einzuschätzen :hm:
Find halt, dass sie extrem wenig geköttelt hat...da kam ja fast nichts raus im Laufe des Vormittags. Das müsste doch dann noch alles drin sein und auf eine Verstopfung hin schließen?
Eben sah es so aus, als hätte sie 2-3 mal Blinddarmkot gevespert. Allerdings saß sie davor nicht ganz normal da (ein wenig apatisch, als hätte sie Schmerzen)..und dann hat sie sich richtig aufgeplustert und hat richtig laut geschnauft, bevor sie den Kot rausgeholt hat (bzw. diese Bewegung gemacht hat..ob da jetzt wirklich was war, hab ich natürlich nicht gesehen)

Bin wirklich froh über Einschätzungen.
Will natürlich auch nicht überreagieren und ihr unnötigen Stress antun.
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Fr 13. Jan 2012, 13:45

Melli hat geschrieben:Imogas gibts in der Apotheke!? Muss ich heut eh noch hin, die Mariendistel abholen. Muss ich da was beachten? Also auch beim eingeben etc.
Und kann ich das auch schon im Verdachtsfall geben? (wie z.B. jetzt - Verdacht der Verstopfung & dadurch resultierende Aufgasung)
Richtig, Apotheke. Sab enthält:
1 ml (ca. 25 Tropfen) enthält arzneimittelwirksamer Bestandteil: 69,19 mg Simeticon (Dimeticon 350-Siliciumdioxid im Verhältnis 92,5:7,5)
sonstige Bestandteile: Carbomer 974, Citronensäure-Monohydrat, Himbeer-Aroma 60373 H&R, Hypromellose, wasserfreies Natriumcitrat, Natriumbenzoat, Natrium-cyclamat, (-Octadecyl-(1)-hydroxypoly(oxyethylen)5, Saccharin-Natrium, Sorbinsäure, Vanille-Aroma 60388 H&R, gereinigtes Wasser.
Nicht so prickelnd. Vom Imogas gibst Du halt den geschürften Kapselinhalt, ich würde Imogas forte kaufen. Dimeticon schadet ja nicht und wirkt schneller als Simeticon.
Der Wirkstoff wirkt nur auf die Schaumbläschen im Darm. Ohne Aufgasung also keine Wirkung. Vorbeugend bringt es nichts, ausser dass das Portemonnaie schneller leer wird. Gegen Verstopfung hilft der Wirkstoff auch nicht. Viel Flüssigkeit ist halt wichtig. Leinsaat kann bei Verstopfung gut helfen, Sonnenblumenkerne, im Ernstfall halt TA und ein gutes Speiseöl. Aber wegen der Fette muss das unbedingt der TA entscheiden, falls die Galle nicht arbeitet und die Fette nicht verdaut werden können.
Melli hat geschrieben:Heusud klingt gut, kann ich ihr gern machen. Wie lange lasst ihr das Heu da im Wasser?
Und wie viel würdest du einflößen, wenn sie ihn nicht selbst trinkt?
Gibts da einen groben Richtwert, an den ich mich halten kann?
Ziehen lassen wie einen Tee. Ich mache es 10 Minuten bzw. lasse das Heu einfach drin, aber dann wird der Sud schneller schlecht.
Ich gebe immer so viel, wie freiwillig aus der Spritze getrunken wird. Der größte Fehler ist meiner Erfahrung nach Zwang. Wenn Schwein nicht will und man zwingt es, wird das Immunsystem herabgefahren. Darmprobleme, Atemwegserkrankungen und Abszesse sind fast immer Folge.
Bei uns Menschen ist es ja bei Distress, der uns keinen Ausweg mehr läßt, auch nicht anders. Zudem sind Meerschweinchen Fluchttiere und Ausweglosigkeit ist für sie deutlich schlimmer. Und die Tiere werden deutlich kooperativer, wenn sie merken, dass man ihnen Willensfreiheit zugesteht.
Melli hat geschrieben:Der Bauch kommt mir wieder etwas weicher vor, finds aber echt schwierig einzuschätzen, ob es normal ist oder eben nicht :|
Sicher ist man eh nur per Röntgenbild. Der Bauch kann butterweich sein und trotzdem der Magen und/oder der Darm aufgast.
Melli hat geschrieben:Eben sah es so aus, als hätte sie 2-3 mal Blinddarmkot gevespert. Allerdings saß sie davor nicht ganz normal da (ein wenig apatisch, als hätte sie Schmerzen)..und dann hat sie sich richtig aufgeplustert und hat richtig laut geschnauft, bevor sie den Kot rausgeholt hat
Beim Bücken quetschen sie sich halt die Luftröhre ab. Falls da noch eine Aufgasung ist, drückt es noch mehr auf die Lunge und es kommt zu Luftknappheit beim Aufnehmen von Nährstoffkot.
Solange sie den aber frisst, auch den der anderen Tiere, wird sie kaum verhungern und bekommt alle benötgten Nährstoffe.

Wichtig wäre es nun schon zu Röntgen, um eine Aufgasung festzustellen.
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Fr 13. Jan 2012, 15:07

ok dankeschön :)
Sonnnenblumenkerne liebt sie..bekommt sie grad eh, wg weißer Strich auf der Nase.
aber da soll man ja nicht so viele geben, oder? Hab da sehr kleine Größenordnungen gelesen (also z.b. max. 1 am Tag..). Wie viele würdest du geben? Die Dinger reißt sie mir förmlich aus der Hand ;)

Mit dem zwingen hast du natürlich vollkommen recht. Ist sowieso schon Stress für sie, das viele Rausnehmen...

Ja, diese Blinddarmkot-Aufnehm-Bewegung seh ich echt ab und zu bei ihr..vorhin auch wieder. Den Kot müsste sie also schon fressen. Eben auch ohne Atemgeräusche dabei.
Sie zeigt aber manchmal Anzeichen für Schmerzen (bisschen aufplustern, und mit den Zähnen knistern)
Allerdings setzt sie halt sonst keinen Kot ab :? zumindest seh ich keinen. Auch keine Durchfallflecken.
Oder kann es sein, dass sie gerade nur diesen anderen Kot produziert? Finde das komisch, dass ich das Kot-Fressen sehe, aber sonst nichts.

Bitte nicht falsch verstehen, ich mag mir hier nicht den Tierarztbesuch ersparen..nur mich umfassend drüber informieren.
Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr. Ute Blaschke-Berthold)

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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Fr 13. Jan 2012, 18:39

Melli hat geschrieben:Sonnnenblumenkerne liebt sie..bekommt sie grad eh, wg weißer Strich auf der Nase.
aber da soll man ja nicht so viele geben, oder? Hab da sehr kleine Größenordnungen gelesen (also z.b. max. 1 am Tag..). Wie viele würdest du geben? Die Dinger reißt sie mir förmlich aus der Hand ;)
Bei mir steht immer ein Schälchen mit Sonnenblumenkernen im Stall. Sie entscheiden selber, ob und wieviel sie fressen. Am Anfang hatte eines meiner Schweinchen ganz viele gefressen, so zwei Stunden lang. Dann hatte sie Bauchschmerzen oder ihr war schlecht. Seitdem hat sie das nie wieder gemacht. So eine 200 Gramm - Tüte Sonnenblumenkerne hält bei mir ewig.
Allerdings musst Du das in der momentanen Situation mit dem TA absprechen. Wenn die Galle nicht oder wenig arbeitet, kann das Tier die Fette aus den Sonnenblumenkernen nicht verdauen. Das könnte zu schlimmen Koliken führen.
Melli hat geschrieben:Allerdings setzt sie halt sonst keinen Kot ab :? zumindest seh ich keinen. Auch keine Durchfallflecken.
Oder kann es sein, dass sie gerade nur diesen anderen Kot produziert? Finde das komisch, dass ich das Kot-Fressen sehe, aber sonst nichts.
Gut möglich, dass sie aus ihrem Nährstoffkot wieder Neuen produziert. Aber auch die anderen Köttel, die weniger Nährstoffe enthalten, sind ja nicht nur schlechte Stoffwechselprodukte sondern auch viel Cellulose, Blinddarmfutter.

Dass sie Schmerzen hat ist natürlich doof. Wenns zu arg wird, würde ich mal mit dem TA über eine kleine Menge Schmerzmittel sprechen. Allerdings verträgt nun wieder nicht jedes Tier jedes Schmerzmittel. Schwierig! :narf:
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Fr 13. Jan 2012, 20:10

ok dann lass ich die Sonnenblumenkerne lieber erstmal weg ;)

Beim Tierarzt war ich vorhin nun auch nochmal.
Aufgegast ist sie nicht. Auf jeden Fall hat sie aber Schmerzen im Bauch. Ist ja auch beim Menschen bekannt, dass so Gallengeschichten ziemlich schmerzhaft sein können :(
Nun kriegt sie Schmerzmittel & MCP-Tropfen.

Arme Maus auf jeden Fall :(
Heu hat sie grad eben ein bisschen gevespert..hab auch ne Schale mit Critical Care angestellt, da hat sie dann recht begeistert ein bisschen was geschlabbert.
Muss aber grad schon noch weh tun..

Meint ihr, ich kann ihr sonst noch was Gutes tun? Wärmekissen zum entspannen gegen die Schmerzen? Nehm ich selbst auch gern..aber war da nicht irgendwas, dass wir damit wieder die Verdauung beeinflussen?
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Fr 13. Jan 2012, 20:35

Melli hat geschrieben:Wärmekissen zum entspannen gegen die Schmerzen? Nehm ich selbst auch gern..aber war da nicht irgendwas, dass wir damit wieder die Verdauung beeinflussen?
Am besten läßt Du sie selber wählen, wenn sie auf dem Wärmekissen liegen will - okay. Wenn nicht, kann sie sich woanders hinlegen.
Wärme kann Aufgasungen begünstigen, besonders bei einer langen Darmpassage, wie es bei zermahlenen und verarbeiteten Futtermitteln wie CC der Fall ist. Die Partikel verweilen ewig im Darm, wodurch die Nährstoffe zwar gut genutzt werden können (diesen Vorteil sehen die TÄ immer in erster Linie, die größtenteils Trockenfutter - Tiere behandeln), aber eben auch so lange vor sich hin siffen, bis es gärt und der Darm dann aufgast.
Alternativ zum CC könntest Du selber einen Brei aus bekannten Futtermittel anbieten. Jedes neue Futtermittel sollte ja langsam in kleinen Mengen angefüttert werden, damit die Bakterien im Darm "lernen", die Nährstoffe aufzuspalten. Normalerweise gehen die Tiere mit Neuem von selbst so sorgsam um, aber künstliche Nahrung wie CC gehört nicht zu ihrem natürlichen Nahrungsspektrum und kann nicht eingeschätzt werden.
Neues würde ich derzeit nicht anfüttern.

Welches Schmerzmittel gibst Du? Hat die TÄ erwähnt, dass MCP nicht länger als 4 Tage gegeben werden sollte? Es kann zu Darmlähmungen führen. MCP ist aber ein gutes Mittel gegen Übelkeit. :top:
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Fr 13. Jan 2012, 22:00

dankeschön für die Tipps :) voll lieb, dass du dir die Zeit immer nimmst.

Am Päppelbrei selbst machen bin ich leider bisher immer kläglich gescheitert...bin natürlich gerne für Vorschläge offen..aber leider haben wir auch keinen Mixer...steht auf meiner Liste "sollte mal für die Meerschweinchen angeschafft werden" :roll: seufz..

genau, das MCP soll ich nur bis Montag geben :top: aber danke für die Warnung.
Als Schmerzmittel hat sie mir das Novalgin mitgegeben.
Ein bisschen Mariendistel hat sie übrigens vorhin genommen..juhu.
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Fr 13. Jan 2012, 22:19

Pürierstab? Ich hab auch keinen Mixer. Das, was ich nur grob püriert bekomme, biete ich in einem Schälchen an und der Mus geht in die Spritze.
Schön, dass sie Mariendistel frisst. Ist ne großartige Pflanze. https://www.tierpla.net/post60289.html?hilit=mariendistel#p60289" onclick="window.open(this.href);return false;
Und ich hoffe, dass sie das Novalgin gut verträgt! :daum: Bei meinen ging es immer gut bisher.
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Fr 13. Jan 2012, 22:51

jaaa Pürierstab meinte ich :) vielleicht kann ich mir morgen ja noch einen holen.
Oh, die Infos zur Mariendistel klingen echt gut :) Das können sie dann ruhig häufiger haben.

Gut, dass es bei deinen immer gut ging :) man macht sich halt schon so seine Gedanken, denn irgendwie kann man zu fast jedem Medikament "negative Schlagzeilen" finden ;)
sag mal, wie dosierst du das? hab da irgendwie auch verschiedenes gelesen, was mich natürlich wieder unsicher macht ;)
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » Sa 14. Jan 2012, 11:19

Heute sind die Schmerzen glaube ich etwas besser. Gestern Abend wusste sie ja teils gar nicht, wie sie sich hinlegen soll, wobei es gegen später Abend dann besser wurde. Heute ist sie da etwas entspannter.
Insgesamt schlägt es ihr halt aufs Gemüt. Sie läuft quasi nicht herum und ist etwas teilnahmslos. Aber sie hat ja auch eine ernste Krankheit, sollte man nicht unterschätzen..
Die Verdauung wird besser..die Köttel sind größer und in der Farbe besser.
Fresstechnisch lässt sie sich zu kleinen Mengen Salat und Gurke animieren. Werd heut auch noch Petersilie, Dill, Basilikum etc. holen fürs Wochenende.

Heu hat sie den Vormittag über (fast) nicht gefuttert. Aber eben gabs ein sehr erfreuliches Ereignis. Hatte ja Heu bestellt, wollte das vielfach gelobte Ebay-Heu von grete26 mal probieren. Und siehe da - alle haben sich draufgestürzt - sogar Ronja! Und sie hat wirklich einige Minuten am Stück Heu gefressen :) Immerhin..
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Miss Marple » Sa 14. Jan 2012, 13:20

Melli hat geschrieben:sag mal, wie dosierst du das? hab da irgendwie auch verschiedenes gelesen, was mich natürlich wieder unsicher macht ;)
0,1 ml /kg Körpergewicht. Wobei ich bei extremen Schmerzen auch schon 0,15 gegeben habe.

Dass sie weniger frißt wird auch daran liegen, dass der Organismus sich auf die Baustelle focussiert. Die Energie, die für die Nahrungsaufnahme und die Verdauung benötigt wird, ist erst mal hauptsächlich auf das Wichtigere, das Heilen, beschränkt.Wenn das erledigt ist, haut sie sicher wieder rein wie´n Scheunendrescher! :top:
Schön, dass sie dieses Heu mag. Mir machts immer Spaß, meine Schweinchen mit was Neuem zu überraschen. :mrgreen:
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Re: Cholangitis - Entzündung der Gallenblase und der Galleng

Beitrag von Melli » So 15. Jan 2012, 10:42

ah ja gut, die Dosierung deckt sich mit dem, was ich geben soll :)

jaa überraschen tu ich auch gern :)
allein schon die Freude, wenn ich einen Petersilientopf reinstelle ins Gehege :) zu cool...
die Mariendistel werden echt gefressen. Wie viel von ihr und wie viel von den anderen, weiß ich natürlich nicht genau. Sie nimmt aber auch immer mal wieder was, wenn ich es ihr hinhebe.

das mit dem Fressen ist halt immer auch ne Gratwanderung oder..hab ich hier zumindest das Gefühl gehabt. Denn sie soll ja nicht radikal abnehmen & der Darm soll ja auch in Schwung bleiben. Aber ich wills auch nicht in sie reinzwingen. V.a. wenn da bei Gallensachen auch noch Übelkeit o.ä. mit dazukommt. Kommt ja auch so schon ganz schön viel ins Mäulchen...allein die 4ml Antibiotikum.

Meiner Einschätzung nach gehts ihr heute etwas besser und auch von den Schmerzen her ist es glaub deutlich besser, das Fell ist auch deutlich ruhiger & die Haare stehen ihr nicht zu Berge. Sie liegt halt die ganze Zeit im Heu und möchte nicht allzu viel von der Welt wissen...hoffe mal dass sie ihre Energie für die Heilung aufwendet ;) hat sich richtig eingekuschelt ins Heu, so dass nur noch ihr Kopf vorne rausguckt.
Heut morgen hat sie ein paar Minuten Heu mitgevespert. Nach der Medikamentengabe hab ich ihr verschiedenes angeboten und sie hat dann doch echt aktiv was weggefuttert. Auch wieder ein wenig schneller als sonst. Hauptsächlich halt Salat und Gurke. Bisschen Möhre war dabei..aber gut, hauptsache sie frisst was. Gestern Abend (Nacht :roll: ) hat sie mir die Petersilie förmlich aus der Hand gerissen.
Ich bin mal vorsichtig optimistisch..aber was da wirklich abläuft in ihr drinnen und wie es ihr wirklich geht, weiß ich natürlich nicht..
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