Wandelnde Blätter verdanken ihren Namen dem Aussehen wie Farbe, Form (besonders die Mädels) und auch ihrem Verhalten.
Selbst die Adern der Deckflügel und deren Anordnung erinnern an Blattadern. Würde man solche Tierchen anpusten, würden sie sich bewegen wie ein Blatt im Wind (hin und her schaukeln).
Wandelnde Blätter können durch Farbveränderungen auch sowas wie Blattfraß durch Raupen, Schimmelflecken uÄ imitieren.
Sie sind zu Verteidigungszwecken in der Lage ihre Extremitäten abzustoßen. Bei der nächsten Häutung werden diese regeneriert. Allerdings hab ich gelesen, dass sie nicht immer die vorherige Größe erreichen und es passieren kann, dass statt´nem Fühler ein Beinchen gebildet wird

Apropos Häutung:
Diese Tiere besitzen ein Chitin-Aussenskelett und das wächst nicht mit. Darum müssen sich die Blätter häuten. Dazu hängt sich W-Blatt an einen Ast, pumpt sich auf und platzt quasi aus der Haut, die dann abgestreift wird. Das kann mehrere Stunden dauern und sieht dann so aus
[url=http://img827.imageshack.us/i/haut1j.jpg/]

Die alte Haut (Exuvie genannt) habe ich im Terra gelassen weil sie oft (wegen der darin enthaltenen Spurenelemente) anschliessend gefuttert wird.
Ist die Luftfeuchte im Terrarium zu gering, kann es passieren, dass ein W-Blatt an der alten Haut hängen bzw darin stecken bleibt und schlimmstenfalls an den Folgen stirbt. Konstante 70% Luftfeuchte wurden mir empfohlen, wobei Staunässe zu vermeiden ist...