Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

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Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht. Solltest du Interesse daran haben bei deiner Tierart genau in Erfahrung zu bringen, ob entsprechende Pflanzen nun gut oder schlecht für sie sind, bitten wir dich im entsprechenden Forum eine direkte Frage zu stellen.
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Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » Sa 23. Okt 2010, 18:28

wäre dann die Vegetation in Deutschland gefährdet?

Bei den Massen an Tieren in privater Haltung...und einer entsprechenden ad libitum Ernährung im Sommer...könnte es doch recht eng mit Wiesen und deren Kräuter aussehen oder?

Iwie ging mir das heut durch den Kopf, wenn ich so überlege, wie viele Wiesen wir für unsere 6 regelrecht kahl gepflückt haben Oo...
da dürfte echt kein 2. pflücken...sonst kämen wir ins strudeln.

Wie sind eure Gedanken dazu...
sind meine "Ängste" evtl sogar berechtigt...aus statistischer Sicht?
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Isa » Sa 23. Okt 2010, 18:33

lol, den Gedanken hatte ich auch schon mehrmals.
Ich hab hier 6 große Hauptsammelstellen für Gräser und Unkräuter.
Bei 2en davon merkt man das mehr als deutlich, wenn ich mal mehrere Tage hintereinander gepflückt hab.
Wäre da also noch ne 2. Pflückirre unterwegs, würd ich alt aussehen. :roll:

Wenn jeder so ernähren würde wie wir, wäre vermutlich alles abgeholzt.
Aber nicht nur dass. Es kämen auch die Bauern, die ihre Heuwiesen mähen wollen, ins Straucheln.
Und die Wildtiere würden vermutlich auch ein extrem geringeres Nahrungsangebot haben.

:grübel:
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von schweinsnase77 » Sa 23. Okt 2010, 18:35

Ich denke eher nicht. Viele Heimtiere leben ja nach wie vor alleine oder max. zu zweit. Da ist der Futterbedarf ja um einiges geringer als bei größeren Gruppen, zumal ich fetsgestellt hab das es bei ad lib Tieren auch nen gewissen Futterneid gibt und somit zumindest minimal mehr gefuttert wird als bei nur zwei Tieren.
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Entensusi » Sa 23. Okt 2010, 18:36

Ich schätze, hier in der Gegend pflücken wohl alle, die Kaninchen/Meeris/Schildis etc haben.. allerdings nur das "übliche", also Löwenzahn und Klee. Aber da haben wir noch keinen Mangel.. sind allerdings auch "Stadtrandlage" hier. Und viele haben den eigenen Garten.
Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » Sa 23. Okt 2010, 18:41

@ schweinsnase ... Ich geh wirklich von komplett artgerecht aus...
jemand der artgerecht ernährt, wird sich so viel Wissen angeeignet haben, dass Gruppentiere nicht allein gehalten werden sollten!
Das alle artgerecht halten ist wahrscheinlich genauso unwahrscheinlich :jaja:, wie das alle artgerecht ernähren, aber man kann ja mal drüber grübeln nü :D!

@ Entensusi ... pflücken denn auch alle nur auf ihrem Garten?
Also mein Garten reicht für meine 6 bei weitem nicht...heftig nü :D!
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Entensusi » Sa 23. Okt 2010, 18:49

lapin hat geschrieben: @ Entensusi ... pflücken denn auch alle nur auf ihrem Garten?
nö, aber für tagsüber sollte es schon reichen.... :grübel:
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Emmy » Sa 23. Okt 2010, 18:56

Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Besonders die Baumbestände in der erreichbaren Höhe und der Schilfbestand an den Flüssen wäre sicher ziemlich mager.
Aber auch bei dem, was ich für drei Wutzen ranschleife...würde mich blaß aussehen lassen, wenn da noch jemand in meinem Revier sammeln würde :hehe:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Murx Pickwick » Sa 23. Okt 2010, 20:34

Ich mach mir da weniger Gedanken ... weil das, was unsere Landwirte anstellen, so einen Raubbau schaffen nicht mal alle Tierhalter in Gesamteuropa!

Allerdings wird es mit zunehmender Sammelleidenschaft nötig, den Haltern gewisse Pflückregeln zu vertickern ... die Pflege der Pflückstellen und die Höflichkeit, vorher erstmal den Eigentümer von Grund und Boden zu ermitteln, um zu fragen, ob man überhaupt pflücken darf, bekommt dann einen weitaus höheren Stellenwert. Weiterhin wird von uns Haltern dann mehr und mehr sogar verlangt, daß wir pflegend und unkrautjätend unseren Einsatz bringen - das bedeutet dann wieder, daß sich ganz neue Pflückstellen insbesondere in den Städten auftun werden, da wir nun regelrecht dazu ermutigt werden würden, ungepflegte Gärten zu jäten!

Gehölzschnitt wird zunehmend mit der Sammelleidenschaft an Wert gewinnen - es wird also nun für nen Obulus aus den ganzen Kleingärten und Schrebergärten der Gehölzschnitt in die lokalen Zweite-Hand-Zeitungen gesetzt werden.

Auch der Naturschutz wird dann zunehmend aufmerksam werden auf uns Tierhalter - und da kann man dann nur hoffen, daß sich wirklich jeder mit den jeweiligen Naturschutzverbänden abspricht ... wird in diesem Bereich gehaust wie die Trolle, dann fällt nämlich genau dieser Bereich als Pflückstelle weg. Wenn jedoch gezeigt werden kann, daß wir durchaus in der Lage sind, ungeliebte invasive Neophyten kostengünstig zu entfernen, werden wir auch hier regelrecht gerufen werden und teilweise auch an besonders lukrative Pflückstellen gefahren werden!
Was da sich draus entwickeln könnte, ist der glatte Wahnsinn und das reinste Pflückparadies ... zumal wir Halter in der Lage sind, wie die Heuschrecken kurzfristig auf besonders gefährdetem Gelände einzufallen und sehr selektiv die unerwünschten Pflanzenarten zu entfernen ... die meisten dieser Pflanzenarten sind prima Futter für unsere Tiere!

Das Sammeln wird kommunikativer, einfach so loslaufen und Wiesen wild bepflücken geht dann nicht mehr - dafür wird es jedoch insbesondere in der Stadt einfacher, an wirklich lukrative und gute Pflückstellen zu kommen.

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Löwenzahn » So 24. Okt 2010, 10:50

Ich mach mir aus einem anderen Grund keine Gedanken; wer ernährt schon artgerecht?
Ad Libitum, das ist doch Blödsinn... Beitrag Nummer 9 ist von mir... ich geb`s endgültig auf....

Geht mal auf https://www.nagerforum.ch" onclick="window.open(this.href);return false; unter "Ernährung" läuft grad ne Diskussion über Ad Lib....
Beitrag 9 ist übrigens von mir...

Also macht Euch keine Sorgen, für uns bleibt noch laaaaange genug :D
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » So 24. Okt 2010, 11:01

SusanneC und ihre freundliche Mundpropaganda...da wo sie auftaucht, wächst kein Gras mehr :jaja:!

Aber so gibt es eben uns, mit dem religiösen Eifer "ad libitum" zu propagieren und SusanneC als Sektenführerin..die alles versucht mit ihrer 100g Regel/ Jede Stunde ne andere Sorte "Religion" die ad libitum "Religion" schlecht zu machen...lol zu genial!

Aber nü....

Was das betrifft braucht man sich da tatsächlich keine Sorgen mehr zu machen!

Aber Murx konnte mir ein bissl Angst nehmen, sollte doch nochmal ein allgemeines umdenken stattfinden!
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von schweinsnase77 » So 24. Okt 2010, 11:07

Um nochmal kurz auf Löwenzahn Beitrag einzugehen. Das Problem ist (haben wir auch in der degupedia vor kurzem durch), dass es keine genaue Definition von ad lib gibt und so wie sie Viola auf ihrer Homepage beschreibt für Großgruppen tatsächlich immens teuer und einfahc unpraktikabel ist.

Wenn man das ganze vom möglicherweise auch einfach falsch aufgefassten Anspruch den ad lib suggeriert herunterfahren würde auf nen praktikabeles Maß, was sowohl Halter als auch Tiere im Blick hat, würden wesentlich mehr Halter versuchen zumindest Naturnah zu ernähren.
Mit freundlichen Grunzern

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Isa » So 24. Okt 2010, 11:11

Finds immer wieder gigantisch, wenn Leute extrem rationiert füttern mit der Begründung:
"Ich hab 578 Schweinchen. Wie soll ich es denn finanzieren, besser und mehr zu füttern?"
:taetchel:
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Löwenzahn » So 24. Okt 2010, 11:14

Diese(r) Chris... ne, ich weiss nicht, ob ich jetzt noch den Nerv habe, DARAUF zu antworten.
KEINER von denen hat je die "Kaninchenwiese" angeschaut, geschweige denn, gelesen!
Aber blöde Fragen stellen, das können sie dann...

Genau Isa... bei vielen Tieren ist Ad Lib ja eh kein Thema.... und von den Vieltierhaltern gibt es im Nagerforum so einige.... Züchter und so....
Liebe Grüsse, Arletta

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Isa » So 24. Okt 2010, 11:23

Löwenzahn hat geschrieben: Genau Isa... bei vielen Tieren ist Ad Lib ja eh kein Thema.... und von den Vieltierhaltern gibt es im Nagerforum so einige.... Züchter und so....
In dem Fall hast du dich mit der "allerorts anwesenden" Extremstrationiert-Verfütterin angelegt, die ihrerseits keine anderen Fütterungsmethoden neben ihrer duldet, aber ad libis als intolerant betitelt.
Lapin erwähnte ihren Namen oben schon...

Sorry für diese kleine Spitze, aber ich finde es echt ganz schlimm, wenn diese Dame nahezu in jedem ihr noch zugänglichen Forum nur IHRE rationierte Fütterung gelten lässt. (Wobei ihr Wirkungskreis ja immer kleiner zu werden scheint, nachdem einige Foren ihre Anwesenheit "nicht mehr erwünschen".)

So, das musste raus. Denn es macht mich wütend und traurig, wenn ich sehe was sie mit unerfahrenen Usern anrichtet, die eigentlich auf dem richtigen Weg waren. :?

OT fertig. :lieb:
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » So 24. Okt 2010, 11:33

Würde man ad libitum richtig verstehen...ist es individuell doch ganz einfach umsetzbar...
denn das anpassen an unsere Haltung ist da schon maßgebend..

Abwechslung ist das Schlagwort...
und nicht mehr und nicht weniger...
und ich bleib bei dem Punkt...das verweigern von naturnahe Ernährung mit der Gruppengröße und den dadurch entstehenden Kosten zu rechtfertigen ist gaga :D!

Ich muss nicht über 15 artgleiche Tiere halten, um zu sagen...in dieser Gruppengröße ist die HALTUNG erst artgerecht oO!
Diese Gruppengröße kann im eigenen Interesse ja existieren, komme ich aber an dem Punkt, wo es mir finanziell über den Kopf wächst...hab ich als Halter mit Sicherheit nen Kalkulationsfehler in meiner Rechnung... :crazy:!

So und um aufs Thema zurück zu kommen...würden alle artgerecht ernähern....gäbe es im Winter wohl nur noch selten Schneebedeckte Grünflächen und wäre somit einfach beim pflücken :jaja:!
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von schweinsnase77 » So 24. Okt 2010, 11:39

Wenn man ad lib und naturnah und saisonal kombiniert entstehen einem auch bei Großgruppen fast keine Futterkosten. :D
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » So 24. Okt 2010, 11:43

So seh ich das nämlich auch...
aber wenn man es einfach nicht richtig verstehen will...dann versteht man es auch nicht :jaja:!
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Murx Pickwick » So 24. Okt 2010, 12:08

Naja ... naturnahe Ernährung beinhaltet eigentlich schon das Anpassen der Fütterung an die eigene Situation ... und damit kommt man zwangsweise in den meisten Fällen bei saisonal raus, oder steht euch im Dezember - Februar genügend Wiese zur Verfügung, daß ihr auch nur zwei kleine Meerschweinchen damit ernähren könntet? :D
Da muß ausgewichen werden auf Gemüsetheke und Wiesenheu ...

Ach ja ... wenn ihr ne wirklich gute Seite haben wollt zum Thema naturnaher Ernährung, dann empfehle ich euch die Seite von Andreas Rühle: [url=http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/]Kaninchen würden Wiese kaufen[/url].
Da wird ohne die unsinnige Unterscheidung zwischen Ad Libitum Ernährung und naturnaher Ernährung und mit perfekter Literaturangabe (und vorhergehender jahrelanger Literaturrecherche!) erklärt, weshalb eine naturnahe Ernährung die gesündere Ernährung ist. Dort findet ihr mehr wie genug, um alle rhetorischen Fragen von diversen Heuverfechtern nicht nur zu beantworten, sondern gleich noch als Schwachsinn zu entlarven - und das nur anhand von Fachliteratur aus dem Kaninchenernährungsbereich. Läßt sich prima auch auf Meerschweinchen transferieren ...

Einzigstes, was dann noch fehlt, ist das Wissen, woher unsere Meerschweinchen wirklich stammen und was in der Heimat der Wildform wirklich wächst ...
Tja, Wildform ist das Tschudi-Meerschweinchen, was in der Wet Puna lebt, wo nur höchst selten mal überhaupt großräumig alles vertrocknet und wo es keinen Winter a la Europa gibt ... also nicht mal was mit meterdicken Schneelagen oder so ... die Tschudis können also ohne Probleme ganzjährig frische Gräser und Kräuter fressen. Sie haben sogar die Möglichkeit, wenn sie das wollen, das Innere von Kakteen zu fressen oder sich an deren Früchten zu laben ... (wenn sie es tun, ist es allerdings nur selten, Hauptspeise ist bei denen Gräser, welche mit Kräutern und Strauchblättern ergänzt wird).

Nun entspricht der Verdauungstrakt der Hausmeerschweinchen gar nicht mehr der Wildform! Die haben sich nämlich in den 4000 Jahren, in denen sie nun schon als Hausmeerschweinchen gehalten werden, an eine ganz andere Ernährung anpassen müssen: Frische Gräser (darunter etliche Gattungen, die auch bei uns vorkommen) und Gemüsereste! Da wurde und wird alles an Kraut reingehauen, was Mensch für sich nicht mehr verwerten kann: Kartoffelkraut, Amaranthstiele, Quinoakraut, Tomatenkraut, Erdbeerpflanzen, seit Ende des 17. Jhr dank der Spanier auch Kohlstrünke, Weinrebenschnitt, Lauch, Zwiebelgrün, halt alles, was dort angebaut wird und was nicht im Magen der Menschen landet, landet auf dem Boden bei den Meerschweinchen ...

Die artgerechte Ernährung für Hausmeerschweinchen seit 4000 Jahren ist also Gras mit Gemüseresten einschließlich Kartoffelkraut und Co!
Heu ist in den Haupthaltungszentren von Meerschweinchen erst in den letzen Jahrzehnten überhaupt bekannt und ist demzufolge für Hausmeerschweinchen unnatürlicher wie Gemüse, was ja seit 4000 Jahren zur Hauptnahrung von Hausmeerschweinchen gehört!

Übrigens gibt es kein Heu in der Natur, es gibt zwar einige wenige Tierarten, wie Pikas und Menschen, welche Heu herstellen, aber ansonsten ist Heu an sich einfach nur unnatürlich.
Entweder vertrocknet und verholzt eine Pflanze, bis nix verdauliches mehr über ist, oder aber es handelt sich um immergrüne Pflanzen, wie die meisten Gräser, welche selbst bei größter Trockenheit noch grüne, saftige Teile haben, oder aber wir haben es sogar mit Sukkulenten zu tun, die Wasser in ihrem Stamm oder in ihren Blättern speichern ...

Nur als Argumentationshilfe ...

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » So 24. Okt 2010, 12:20

Jap Andreas ist nen ganz Großer, was die Ernährung unserer Langohren betrifft...ich hab ihn hier immer gern diskutieren sehen...auch wenn er ein genauso extremer Langschreiber ist, wie du Murx :jaja:!
Könntet ihr euch da noch kürzer fassen...würde ICH ja auch mehr lernen :D! :kenny:

https://www.kaninchenwiese.de" onclick="window.open(this.href);return false; ist ein super Leitfaden, leicht verständlich und mit einer schönen Übersicht über alle möglichen Themen...
doch wie jeder Leitfaden, jede Idee und dazu gehörige HP, gilt eben die individuelle Anpassung an das eigene Umfeld...

So wie ich einen Richtwert habe, das 45 verschiedene Futterpflanzen eine PERFEKTE Ernährung ist, so bin ich dennoch nicht gezwungen dies in Hülle und Fülle jeden Tag anzubieten :crazy:, hier ist wohl kaum einer so bekloppt...und ich schätze nicht mal die Wildkaninchen...
aber es ist ein OPTIMALER RICHTWERT.

Wenn das endlich alle verstehen würden....
dann würde ich wieder um meine Wiese zittern, da alle merken wie geil einfach diese Fütterung doch ist :D!
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Murx Pickwick » So 24. Okt 2010, 12:35

Der Begriff optimaler Richtwert gefällt mir ... :D
Erinnert mich so an die Richtgeschwindigkeit ... hält sich zwar auch niemand dran, aber der Ordnung ist genüge getan! :lol:

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » So 24. Okt 2010, 12:50

Aber man weiß...hält man sich nicht an diesen Richtwert....bin ich selber schuld, wenn etwas nicht so läuft, wie es hätte evtl mit dem Richtwert verlaufen können. :jaja:!
Ausnahmen bestätigen die Regel...auch bei der Richtgeschwindigkeit kann nen Unfall gebaut werden, aber hey DAS sind dann höhere Gewalten nü :D!

Der Mensch muss aber auch alles so verdammt genau nehmen...:roll:

Ich bin böse....bei uns wächst zur Zeit Vogelmiere in Massen, davon bekommen sie in letzter Zeit so viel, das Abwechslung anders aussieht...aber was soll ich sagen...es ist nun mal nichts anderes da...
und da Kaninchen ja sehr ortstreue Tiere sind...werden sie dankbar sein, wenn es in dieser Jahreszeit ein Pflänzchen gibt, woran man sich noch satt fressen kann :jaja:!
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Murx Pickwick » So 24. Okt 2010, 13:12

Bei mir gabs die letzte Zeit Rotklee, bis es den Tieren zu den Ohren rauskam ... tja, dann mal zwei Tage von ner andern Wiese und nun haben die Ärmsten schon wieder Rotklee als Hauptspeise ...
Die mäkeln inzwischen sogar regelrecht, was den Rotklee angeht - nunja, gibt nunmal nicht immer alles ... müssen sie halt mit Rotklee als Hautnahrung und bischen vielleicht was anderes klarkommen ...

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » So 24. Okt 2010, 13:17

Du bist also auch so ne böse...also neee...

ich würde meinen so gerne auch Klee anbieten...allein schon, weil ich noch kein Bock hab...Eiweißreiches Futter einzukaufen...
Kohl und anderes Gemüse ausm Laden gibts erst, wenn der Winter da ist und ich keine Lust mehr auf pflücken habe :püh:!
*karli ist grad Ausnahme...

An welchen Orten findest du denn so Klee?

Auwei ich bin Offtopic...wegen mir kann das gern einer abtrennen... :D
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Murx Pickwick » So 24. Okt 2010, 13:57

Einmal wächst auf der Wiese vom Förster viel Rotklee (ist nun aber leider abgeerntet und inzwischen verfüttert), ansonsten hab ich noch am Rand einer Wiese direkt an einem LKW-Parkplatz ein sehr ergiebiges Rotkleevorkommen ... wenn wir Einkaufen fahren, kommen wir dran vorbei, dann wird halt so viel als möglich gerupft ...

Ein weiteres Rotkleevorkommen ist das ehemalige Feld eines Biobauern, was dieser dann als Bauland verkauft hatte - man hatte dann diverse Kleesorten und Luzerne ausgesät, solange da noch nicht gebaut wird. Ich hoffe, diese Klee-Luzerne-Wiese bleibt mir noch möglichst lange erhalten, da gibts alles mögliche an Klee, angefangen von Luzerne über Hornklee, Rotklee, Weißklee bis hin zu Hopfenklee. Auch das ist sehr nah am Bioladen, wo wir regelmäßig einkaufen fahren. Momentan ist das Häuserwachstum da zum Glück ein wenig langsamer geworden, da schossen zeitweise die Häuser aus dem Boden, wie die Pilze und mein Rotkleevorkommen wurde rasend schnell kleiner und kleiner ...
(Gibts eigentlich gegen Häuserwachstum gerichtete Pestizide, die ich da ausbringen könnte? :D)

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von lapin » So 24. Okt 2010, 14:06

Dann muss ich doch mal tiefer in den Wald reinkrabbeln und nach Waldwiesen ausschau halten :top:

Pestizide gegen Häuserwachstum...lol...
verbreite einfach das Gerücht "alter Indianerfriedhof und dort spukts...da gibts alljährlich an einem bestimmten Tag gen Mitternacht eine HeuschreckenInvasion, die nur dort auftritt...und alles zerstört, was dort wächst...auch Häuser :jaja:" dann gibts keine Grundstückskäufer und auch keine Häuser :jaja:!
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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Ziesel » So 24. Okt 2010, 14:12

lapin hat geschrieben:wäre dann die Vegetation in Deutschland gefährdet??
ja! wenn ich von einigen Haltern lese, was bei denen artgerecht ist, hätten wir dann nämlich´ne Monokultur - Heu und Rüben ;)
Solange sowas hier propagiert wird:
https://www.meerschwein-info.de/meerschweinchen-1/ern" onclick="window.open(this.href);return false;ährung/beispiel-futterplan/
brauchen sich allerdings die Kräuterverfütterer und Krautsammler wenig Gedanken zu machen, dass es für sie bzw ihr Getier nicht reicht

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Re: Wenn plötzlich alle artgerecht ernähren würden...

Beitrag von Löwenzahn » So 24. Okt 2010, 15:56

....also in der Schweiz wird die Vegetation bis auf weiteres wohl mir ganz alleine überlassen sein :D
Denn 80 Prozent der Muigerernährung muss aus Heu bestehen jawoll und Heudiäten sind klasse und das mit den Zähnen auch und Heu enthält ja soviele Nährstoffe und und und...

...ich muss mich von diesen Pappenheimern fernhalten, weil: verschwendete Zeit.
Liebe Grüsse, Arletta

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