Rosi hat E.C.

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Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Mi 22. Dez 2010, 14:11

Vorgestern als ich von der Arbeit nach Hause kam saß Rosi in ihrem Klo und hatte den ganzen Tag nichts gefressen. Ich bin gleich zu ihr und wollte nach dem Bauch schauen, da merkte ich schon, dass sie nicht richtig laufen kann. Ich dachte erst an eine Verletzung aus der VG, nun waren sie aber auch schon wieder 3 Tage getrennt. Ich nahm sie raus und ließ sie laufen, sie lief im Kreis, kippte um, der Kopf leicht schief.

Da ich nicht wusste, ob das nun mit der Ohrenentzündung zusammen hängt oder E.C. ist, sind wir sofort zum TA. Die Ohren sind soweit fast gut. Meine TÄin meint, dass es zu 99 % E.C. ist.

Als wir wieder zu Hause waren verschlechterte der Zustand sich weiter. Klar, der TA-Besuch war ja auch nochmal Stress pur für Rosi aber meines Erachtens nach sehr wichtig. Sie rollte, der Kopf ging mehr in die Schiefhaltung.

Sie sitzt nun auf engstem ausgepolstertem Raum, bekommt die komplette E.C.-Behandlung.

Gestern konnte ich sie dann endlich zum Futtern bewegen. Alles was grün ist nimmt sie sehr gerne, ich muss es ihr nur kleinrupfen. Möhren mit dem Sparschäler geschält funktioniert gut. Den Rest in Würfel oder Streifen.

Heute Morgen setzte sie nun auch die ersten Böbbels ab und hat mich angepinkelt :shock: :lol: Ich hoffe, die süße Maus erholt sich wieder.
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von lapin » Mi 22. Dez 2010, 14:14

E.Cuniculi ist ja zum Glück keine schlimme Erkrankung mehr, wenn man sie rechtzeitig entdeckt :top:!

Zeigt aber wieder, dass Stress das ganze Immunsystem durcheinander wirft und es somit zu einem Ausbruch kommt.

Gute Besserung der Kleinen :daum:!
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Ziesel » Mi 22. Dez 2010, 14:19

Ich hab ja keine Ahnung aber Murx schrieb irgendwo, dass "gesundheitlich angeschlagene" Kaninchen schlechter zu vergesellschaften sind. Kann Rosis Ec eventuell mit der nicht so gelungenen VG zusammenhängen? Wie lange braucht EC bis es ausbricht?

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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Mi 22. Dez 2010, 14:23

Naja das Problem ist halt, dass die meisten Kaninchen den Erreger in sich tragen. Die Frage ist halt nur, ob die Krankheit ausbricht (durch Krankheit, durch Stress z. B.). Von daher kann jederzeit ein E.C.-Schub kommen.

In unserem Fall frage ich mich derzeit halt auch, ob da schon was in ihr brodelte und sie dadurch so aggressiv in der VG war oder ob die VG der Auslöser für den Ausbruch war. Ich weiß es nicht :hm:
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von lapin » Mi 22. Dez 2010, 14:26

Es ist ja so, dass jedes Kaninchen E.Cuniculi in sich trägt...
den Erreger in sich zu tragen, heißt noch nicht gesundheitlich angeschlagen zu sein...


Klausi HATTE ja auch E.Cuniculi da gab es ja auch keine VG Probleme, weder mit Sammy noch mit Nicci...
also schätze ich hatte es nichts damit zu tun?!

E.Cuniculi bricht ziemlich schnell aus...
innerhalb von Minuten kann das Tier von himmelhochjauchzend zu tiefst betrübt umwandeln!

Vor 5 min noch gefressen...und dann apathisch in der Ecke sitzen. Tückischer Mist, macht es aber leicht erkennbar!
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von claudsi84 » Mi 22. Dez 2010, 14:41

Ich wünsch dir ganz viel Kraft...
Du bleibst auch von nichts verschont... :grübel:
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von lapin » Mi 22. Dez 2010, 15:24

Das ist allerdings wahr...
verschont bleibst du wirklich nicht :(!
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von reni » Mi 22. Dez 2010, 15:26

Ist das dann auch der Grund, warum die VG nicht geklappt hat?

:grübel:

Wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und Rosi alles Gute!!!!

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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Mi 22. Dez 2010, 15:41

Ich versuche momentan einfach das Positive zu sehen. Lilly gehts gut, Nicci gehts gut, Klausi gehts momentan recht gut, Albis Bisswunden verheilen gut, Rosi wird sich hoffentlich gut und schnell erholen, das Jahr ist bald um und das nächste wird hoffentlich besser ;)
reni hat geschrieben:Ist das dann auch der Grund, warum die Vergesellschaftung nicht geklappt hat?

:grübel:

Wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und Rosi alles Gute!!!!
Danke :lieb: Ich denke, das kann man nicht sagen, es könnte sein, kann aber damit auch gar nichts zu tun haben...
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von mausefusses » Mi 22. Dez 2010, 15:48

Ich wünsche Rosi gute Besserung !
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Murx Pickwick » Mi 22. Dez 2010, 16:20

Nochmal ... das Kaninchen überhaupt an E. c. erkranken können, ist ein Gendefekt ... der Ausbruch geht schnell, innerhalb von Stunden. Die Krankheit selbst scheint durch mehrere Gene erst ermöglicht zu werden, einmal einem Gen, welches diesen Immundefekt verursacht, aber auch Gene, welche die Selbstheilung betreffen, scheinen beteiligt zu sein - je besser die Selbstheilung ausgeprägt ist, desto eher werden E. c. Kaninchen selbst ohne Behandlung gesund und desto schneller wird eine Behandlung anschlagen.

Ausgelöst wird die Krankheit nicht durch den Immundefekt selbst, dieser ermöglich nur, daß die Kaninchen daran erkranken können. Der Hauptauslöser für die Krankheit scheint Streß zu sein - auch VG-Streß.
Eine schwere oder verunglückte VG kann also zum Auslöser für E. c. werden ...
Andererseits, wir haben es hier mit einem Immundefekt zu tun, der sich noch anderweitig auswirken wird. Es ist nicht vorhersagbar, ob dieser Immundefekt nicht eventuell die Gesamtfitness runterhaut - und das wiederum würde Vergesellschaftungsversuche enorm erschweren oder sogar unmöglich machen! Auffällig ist für mich, daß überproportional viele Kaninchen, die ich kenne und die mind. einmal in ihrem Leben an E. c. erkrankten, rangniedrig sind ... viele haben schwere Vergesellschaftungen hinter sich. Es läßt sich also bisher für mich nicht ausschließen, daß dieser Gendefekt für eine schwere VG ursächlich ist ... es ist einfach noch viel zu wenig über die Zusammenhänge bekannt, im Grunde genommen ist es nicht mal wissenschaftlicher Konsens, daß E. c. erblich ist und keinesfalls übertragbar!

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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » So 26. Dez 2010, 18:22

Das Wort Gendefekt höre ich ja gar nicht mehr gerne ......

Kleiner Zwischenstand von uns. Rosi wird morgen nun eine Woche behandelt und ihr Zustand hat sich noch nicht verändert. Sie kippt noch immer um und der Kopf ist noch immer schief.

Einziger Lichtblick momentan - sie frisst sehr gut und ist an sich sehr munter. Ansonsten lebt sie immer noch eng und recht dunkel zur Erholung.
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Col » Mo 27. Dez 2010, 11:49

Ach man....die arme Maus :( .

Soweit ich weiß, dauert es auch eine Weile, je nach Zustand der Krankheit, bis eine sichtliche Besserung eintritt. Luise ist anfang des Jahres an E.C. erkrankt und es hat bei ihr 3-4 Wochen gedauert, bis es ihr endlich etwas besser ging.
Aber es ist ja schon mal gut, dass sie ordentlichen Appetit hat !

Ich drücke Rosi fest die Daumen, dass es ihr schnell wieder besser geht :daum: .
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Mo 27. Dez 2010, 11:53

Danke :lieb:

Wie äußerten sich denn bei Luise die Symptome? Und wie wohnte sie in dieser Zeit bei Euch?
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Col » Mo 27. Dez 2010, 12:21

Angefangen bei Luise hat eigentlich alles mit einer Ohrenentzündung. Die wurde behandelt und es ging ihr zunächst etwas besser. Einige Tage später habe ich dann bemerkt, dass sie ihren Kopf schief hält, ständig die Ohren geschüttelt hat, sich die Ohren kratzen wollte und sich im Kreis gedreht hat.
Ich bin sofort wieder mit ihr zum TA und sie hat das volle E.C. Programm bekommen. Sie hat in den darauffolgenden Wochen auch unglaublich viel an Gewicht verloren, ihr Appetit war nicht sehr groß.
Luise und Pedro haben zusammen im Kaninchenzimmer gelebt.Ich habe sie nicht getrennt, weil Pedro für Luise in dieser Zeit eine große Stütze war.
Ich denke, Luise ist an E.C. erkrankt, weil sie schon immer ein sehr schlechtes Immunsystem hatte. Es hat also bei uns z.B. keine ZF stattgefunden. Eventuell haben ihr auch die kalten Temperaturen letzten Winter draußen zu schaffen gemacht....ich weiß es nicht :hm: .
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Mo 27. Dez 2010, 12:45

Ist sie denn auch umgekippt?

Ich hab halt wirklich Angst, dass Rosi sich weh tut, wenn ich sie auf größeren Raum setze. Sie ist sehr wackelig auf den Beinen und kippt halt auch um.

Interessant finde ich jetzt aber die Parallele mit der Ohrenentzündung. Rosi kam ja schon bei uns an mit einer Ohrenentzündung. Sie hatte wohl eine richtig schlimme Entzündung und wird schon wochenlang dagegen behandelt. Ein Check bei meiner TÄin ergab dann, dass man wieder aufs Trommelfell schauen kann aber noch immer Eiter vorhanden ist.
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Col » Mo 27. Dez 2010, 13:45

Nein, umgekippt ist Luise nicht, sie hat sich eher schleppend fortbewegt. Das "im Kreis laufen" hat sich auch relativ schnell zu Beginn der Medigabe gelegt.
Die Ohrenentzündung war bei Luise so gut wie ausgeheilt, aber irgendwie habe ich damals diese Entzündung mit dem E.C. in Verbindung gebracht. Sie hat ja auch während der Krankheit noch starkes Ohrenkratzen und Ohrenwackeln gezeigt.

Wo hast du Rosi denn jetzt untergebracht ?
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Mo 27. Dez 2010, 14:08

Bei Rosi ist auch nur noch wenig Eiter da in einem Ohr etwas mehr als im anderen Ohr. Dann kommt ja noch eine Bisswunde am Ohr dazu, die getackert wurde, also unter dem Ohr, Richtung Kopf. Morgen wird die Tackernadel gezogen. Ich frag mich auch als, ob es damit in Zusammenhang stehen könnte. Das Ohr auf der getackerten Seite (Widder) kann sie nicht anlegen, es steht immer nach hinten weg, obwohl die Tackernadel hier nicht stört. Komisch fand ich halt, dass ich die VG schon drei Tage lang abgebrochen hatte und dann der Schub kam. Wahrscheinlich war alles einfach zu viel. Ohrenentzündung, VG.

Rosi lebt momentan in einer Wäschewanne. Die hab ich mit MedBeds ausgelegt und eine Fleecedecke zu einer Rolle geformt und an die Seite gelegt. Da legt sie sich immer dran. Sie ist ja sozusagen momentan schepp und mit der schiefen Seite liegt sie dann an der Rolle. Diese decke ich dann mit einem Handtuch ab. Den Vorteil hierin gegenüber einer Transportbox sehe ich darin, dass sie sich lang ausstrecken kann und auch umdrehen kann. Es ist halt nicht ganz so eng aber schon traurig. Mit mehr Platz kommt sie momentan aber einfach nicht klar.
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Col » Mo 27. Dez 2010, 14:31

Och man...so ein armes Würmchen :( . Ich denke auch, da kommt bei Rosi eins zum andern.

Mit der komischen Ohrenstellung, das hatte ich bei Luise aber auch. Luise hatte Stehohren, dass rechte Ohr hat sie seit der E.C. Geschichte entweder nach hinten weggeklappt oder seitlich gestellt, selten nur noch aufrecht. Das hat sich auch bis zum Schluß nicht mehr geändert. Die Ohren waren aber entzündungsfrei. Mir kam es immer vor, als ob sie nicht mehr genug Muskulatur in dem Ohr hatte :hm: .

Wenn Rosi immer umkippt, würde ich sie auch auf jeden Fall in der Wanne lassen. Das gibt ihr Sicherheit und sie kann in Ruhe wieder gesund werden...ach man :knuddel: .

Aber es ist wirklich gut, dass sie futtert. Das Problem hatte ich bei Luise ja noch zusätzlich. Außer Kräuter, egal ob getrocknet oder frisch, die gingen fast immer.
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Emmy » Mo 27. Dez 2010, 14:43

Ich drücker der kleinen Rosi die Daumen :daum:
Liebe Grüße von Kerstin

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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Mo 27. Dez 2010, 14:45

Ja übers Futtern kann ich mich echt nicht beschweren. Das wäre auch echt momentan ein Problem für mich, da ich arbeiten muss.

Der Hammer ist, sie bekommt natürlich viel Frisches, fahre mit sämtlichem Lieblingsfutter auf, da ich in die Wanne ja kein Wasser stellen kann und sie auch nicht in der Lage ist zu trinken aber am allerliebsten frisst sie Heu. Ich leg immer ne Hand voll rein, sortiere die piksigen Stengel vorher aus, damit sie sich nicht das Auge verletzen kann, und das ist immer leer wenn ich das nächste Mal schaue. Frischfutter liegt immer noch. Nach dem Heu kommt dann Grünkohl und dann laaaaaaaaaaaange nichts. Hab beim Gemüsehändler den Grünkohl aufgekauft :pfeif: Der hat mich angeschaut :lol:

Da sag mal einer Kaninchen würden freiwillig kein Heu futtern :lol:
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Col » Mo 27. Dez 2010, 14:54

Stimmt, jetzt wo du es sagst :arg: ...Heu hat Luise auch in dieser Zeit reichlich verputzt. Mit Frischfutter konnte ich ihr gar keinen Gefallen tun...nicht mal ihre geliebte Möhre.

Wo wir gerade vom Einkaufen reden...ich muß jetzt auch erstmal neuen Proviant für den Kühlschrank besorgen, sonst bekomme ich Ärger mit meinen Pupsnasen :lol: .
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Mo 27. Dez 2010, 15:04

Danke fürs Erzählen Deiner Erfahrungen mit Luise :lieb:
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Col » Di 28. Dez 2010, 01:17

Habe ich gern gemacht :lieb: .

Ich drücke Rosi weiterhin fest die Daumen :daum: . Ihr werdet ein bißchen Geduld brauchen...aber ihr schafft das :knuddel: .
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Fr 31. Dez 2010, 17:27

Rosi ist heute umgezogen. Sie lebt jetzt im Käfig. Ich glaube sie ist überglücklich, dass sie sich nun wieder etwas bewegen darf. Umkippen tut sie so gut wie gar nicht mehr. Sie dreht sich noch etwas im Kreis. Kopf ist noch etwas schief, futtern tut sie gut. Ich denke sie macht sehr gute Fortschritte.
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von claudsi84 » Fr 31. Dez 2010, 18:00

Das freut mich zu lesen, sie ist bestimmt bald wieder fit.
Sie ist ja in den besten Händen...
Daumen sind gedrückt. ;)
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » Sa 1. Jan 2011, 23:30

Hat jemand zufällig Erfahrungswerte wann man mit einem E.C.-Tier eine neue VG starten kann nach vollständiger Genesung? Also wie lange sollte man dem Tier noch Ruhe gönnen, nachdem alle Symptome weg sind, bevor man einen erneuten Versuch startet?
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von lapin » Sa 1. Jan 2011, 23:37

ich habe persönlich nach 4 Wochen schon vergesellschaftet...
Ninchen hatte immer noch leichten Schiefkopf...putzen ging zwar schon wieder, aber Freundensprünge war ein No Go :(!
Sie erkrankte am 3.Oktober und Anfang November kam Karlchen zu mir.

Ich hab dann Karlchen noch für 2 Wochen zusätzlich mit Panacur behandelt um auf Nummersicher zu gehen...

Muss aber dazu sagen...das bei Ninchen wohl die Einzelhaltung zu Stress führte und daher ein VG ideal für sie gewesen sein könnte...

Das KÖNNTE sich in deinem Fall wieder anders verhalten...da die VG bei ihr der Strssfaktor überhaupt und somit auch der Auslöser war... :grübel:
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von ClaudiaL » So 2. Jan 2011, 00:21

lapin hat geschrieben: Das KÖNNTE sich in deinem Fall wieder anders verhalten...da die Vergesellschaftung bei ihr der Strssfaktor überhaupt und somit auch der Auslöser war... :grübel:
Genau das sehe ich auch so. Ich hab Albi jetzt wieder frei in der Wohnun laufen lassen. Ein Mal hab ich grade Rosis Wäschewanne sauber gemacht und sie hat ihn dann durch die Gitter versucht zu attakieren und in die Nase gebissen als er am Gitter geschnuffelt hat. Die Aggressionen hier sind so hoch, dass ich ehrlich gesagt eine VG in nächster Zeit ausschließe.

Tja und Albi zerlegt mir wieder das Gehege, nagt an den Gittern und frisst schlecht. Ich werd hier noch verrückt :arg:
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Re: Rosi hat E.C.

Beitrag von Col » So 2. Jan 2011, 00:34

Das Rosi gesundheitlich positive Fortschritte zeigt, freut mich so für euch !

Was eine erneute Vergesellschaftung angeht...da bin ich deiner und lapins Meinung.

Ach man, das ist aber auch 'ne blöde Situation :knuddel: . Das Ganze ist für Albi ja auch nicht schön :(.
Jetzt noch ein neues Tierchen für Albi zu holen, wird bestimmt langsam zu viel. Und Rosi soll ja sicher auch wieder Gesellschaft haben, wenn sie wieder gesund ist.
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