Tierhalter in der Stadt: Wo pflückt ihr?

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Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht. Solltest du Interesse daran haben bei deiner Tierart genau in Erfahrung zu bringen, ob entsprechende Pflanzen nun gut oder schlecht für sie sind, bitten wir dich im entsprechenden Forum eine direkte Frage zu stellen.
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saloiv
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Tierhalter in der Stadt: Wo pflückt ihr?

Beitrag von saloiv » Sa 7. Mai 2011, 19:12

Ich wohne ja mittlerweile auch in der Stadt und ernähre meine Kaninchen aber trotzdem noch im Sommer mit ad libitum Wiesenkräutern. Ich löse es so, dass ich ca. alle zwei Tage zum Stadtrand laufe und dort in Plastiktüten Wiese pflücke. Dann laufe ich zurück. Oder ich fahre beim Einkaufen einen kleinen Bogen/Umweg und halte an einer Wiese außerhalb der Stadt. Zudem gibt es hier auch ein unbebautes Grundstück ganz in der Nähe und einen großen Kinderspielplatz mit gigantischer Grasfläche. Und dann gibt es noch einen verwilderten alten Friedhof. Zudem schaut meine Wohnung (und auch der Garten mit meinen Kaninchen) direkt zum grünen Innenhof mit recht artenreicher, ungedüngter Wiese. Allerdings pflücke ich dort nur im Notfall, weil ich nicht die Blumenwiese niedermachen möchte, nicht dass sich jemand beschwert. ;)

Hier im Forum sind ja auch ein paar Stadtbewohner. Wie löst ihr das im Alltag? Mit Gemüsefütterung oder sammelt ihr seltener und dann dafür mehr? Wo habt ihr eure Sammeloasen gefunden?
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Re: Tierhalter in der Stadt: Wo pflückt ihr?

Beitrag von claudsi84 » Sa 7. Mai 2011, 19:35

Ich fahre auch an den Stadtrand, wir haben hier ein schönes Stück Land, wo viele Gartensparten sind
und da pflücke ich...dort finde ich vieles, meist verbinden wir das mit Inliner fahren... :D
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Sabine
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Re: Tierhalter in der Stadt: Wo pflückt ihr?

Beitrag von Sabine » Sa 7. Mai 2011, 19:52

Tja, ich bin ja auch´n Stadtkind.
Auf der - hundefreien - Wiese hinter unserem Haus rückt aber mindestens alle 2 Wochen das Terrorkommando an und mäht den ganzen Löwenzahn und Spitzwegerich weg...
Und ansonsten sind in Laufnähe wirklich nur Wiesenflächen, die auf den "Gassistrecken" der Hundebesitzer liegen.

Dann kommt schon der Stadtwald und da hab ich echt Schiss, dass sich da Fuchsbandwurmeier und sonstiger Mist am pflückbaren wiederfindet. :-(

Ich nehm´ immer ne große Portion Löwenzahn und Wegerich und Gras mit, wenn ich beim Pferd bin - neben den Koppeln wird nicht gespritzt, aber länger als einen Tag heb´ ich das nicht auf.
Meine Hasen kriegen dafür aber jeden Tag mindestens 4 verschiedene Gemüsearten, immer möglichst abwechslungsreich, dazu hab´ ich so´ne kleine "Wiese" selbstgesät auf dem Balkon, wo auch immer mal genascht werden kann. Und Kräuter (Basilikum, Salbei, Petersilie und Dill) von der Fensterbank gibt´s auch täglich mit dazu.

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Re: Tierhalter in der Stadt: Wo pflückt ihr?

Beitrag von Miss Marple » Sa 7. Mai 2011, 20:03

Mitten in Berlin Neukölln war es für mich auch schwieriger, was zu finden. Ich musste dann sowieso umziehen und bin zwar in Neukölln geblieben, aber in eine ruhige Ecke, direkt neben einem riesigen Friedhof auf dem nicht mehr bestattet wird. Gräberflächen befinden sich nur in der ersten Hälfte, mittig Gräber aus den 60er Jahren. Hinten, vom Hintereingang erreichbar, sind große, artenreiche Magerwiesen und ein Waldstück. Da könnte man weit mehr Tiere satt bekommen.
Durch den Wald ist es auch recht schattig und bei Hitze verdorrt wenig.
Die Friedhofswiesen waren der Hauptgrund, dass ich mich für diese Wohnung entschieden habe. Ich gehe jeden Morgen auf die Wiesen. Lediglich wegen Ackerschachtelhalm muss ich zu einem Grab.

Mittlerweile habe ich paar Meter vom Balkon entfernt noch einen kostenlosen Mietergarten bekommen. Da wächst es noch spärlich, Magerwiese ist gesät. Geduld! Aber für Fressen bei Freilauf reicht die Gartenwiese schon.
"Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.

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