Nach Futterwechsel mehr Haufen, gut?

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Nach Futterwechsel mehr Haufen, gut?

Beitrag von lapin » Fr 4. Okt 2013, 09:14

Als Snoopy zu uns kam hatte er Schuppen und täglich Blähungen, auch war sein Fell sehr "strohig" im Gefühl.
Das Futter, was Lucy hier bekam änderte nichts daran nun haben wir Markus Mühle hier (aktuell sind wir noch bei Trockenfutter ad libitum und zwischendurch ab und an rohes, ich taste mich gerade langsam ran :hehe: ).
Bei Snoopy sind die Schuppen weg, Blähungen hat er nur noch von den Knabbereien: [url=http://www.ebay.de/itm/120872916857?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649]Kauspaß[/url] und sein Fell ist sehr viel weicher geworden.

Nun ist es aber so, dass beide auch Lucy mehr Kot absetzen, als sie es vorher taten.
Man hört da ja immer: "guter Stoffwechsel" aber ist das wirklich so?
Oder werden hier nicht genügend Nährstoffe aus dem Futter gezogen bzw je mehr Schrott drin, desto schneller und mehr entsorgt der Körper?
Oder ist das alles einfach nur leicht verdaulich und der Körper hat nur wenig arbeit?


Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: Nach Futterwechsel mehr Haufen, gut?

Beitrag von Mrs Rabbit » Fr 4. Okt 2013, 12:46

Man kann oft am Kot erkennen, wie gut das Futter wirklich ist. Je kleiner die Haufen, umso besser ist das Futter. Wenn Hunde große "Haufen" hinterlassen, ist das Futter nicht so gut. Sie können vieles davon nicht verwehrten und der "Müll" wird ausgeschieden.

Ich kann das immer gut bei Joy sehen, gab es Fertigfutter, waren die Haufen für ihre Verhältnisse groß, nun wird sie gebarft oder bekommt mal was vom Tisch, die Haufen sind deutlich kleiner.


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Re: Nach Futterwechsel mehr Haufen, gut?

Beitrag von Murx Pickwick » Fr 4. Okt 2013, 13:12

Mit der Markus Mühle haben viele Hunde Probleme ... es ist eines der Futter, die scheinbar besonders häufig zu Allergien und Darmerkrankungen führen. In dem Fall scheint es am Verarbeitungsprozeß zu liegen, das Kaltpressungsverfahren, was die benutzen, führt zu einem besonders scharfkantigem Nahrungsbrei, welcher die Darmwände reizt und vielleicht sogar richtiggehend verletzt.
Dadurch können auch die Nährstoffe nicht mehr so gut aufgenommen werden, wie bei einer normalen Reste- und Schlachtabfälle-Ernährung, das heißt, die Hunde setzen mehr Kot ab, weil sie weniger aus dem Futter verwerten können.

Wenn das Futter vertragen wird, ist nix gegen zu sagen - solange abwechslungsreich gefüttert wird und eben nicht die Markus-Mühle als Hauptfutter.



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