kleine Hunderassen und die Treppen

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Treppe für kleine Rassen ein tabu oder völlig ok?

1. Tabu für kleine Rassen
5
36%
2. Völlig ok für kleine Rassen
7
50%
3. Hab ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht
2
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 14

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kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von lapin » Fr 1. Jan 2010, 17:13

Unsere Lucy ist ja nun nen kleiner Teppichporsche und rast nur so durch die Gegend, da wird natürlich auch keine Stufe oder Treppe ausgelassen...sie bespaßt sich ca. nen viertel stündchen damit, wie ne bekloppte Treppe hoch und runter zu huschen...was wirklich nach einer Menge Lebensfreude aussieht.

Nun hab ich heute und schon vor einiger Zeit gelesen und gehört, Treppen und Hunde ein sagen wir mal fast "no Go"..
Beim hochsteigen kommt es zu Überdehnungen, runterwärts zu Stauchungen etc pp..gerade Junghunde die noch in der Wachstumsphase sind, könnte das besonderen Schaden zufügen usw usf.

Bevor ich jetzt mal meine Meinung dazu kund gebe, interessiert mich doch erstmal eure...vorallem eure Erfahrungen dazu, weniger das was man selber gehört hat (TA oder Foren). :D


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Dogmaniac » Fr 1. Jan 2010, 17:28

Hallo Lapin,

ich finde grundsätzlich ist es nicht schädlich für einen Hund, jedoch muss man Rasse und deren Prädisposition berücksichtigen.

Treppe hoch "gehen" sollte kein Problem für einen Hund darstellen, wenn sich ne HD oder sonst was daraus ergibt, dann hätte der Hund sie eh bekommen.

Treppe runter ist so ne Sache, vorallem bei kurzbeinigen, langen Hunden wie z.B. Dackel wäre ich da vorsichtig das er nicht die ganze Zeit in nem Affenzahn hoch und runter rennt. Da liegt die Prädisposition bei Bandscheibenvorfällen.

Es gilt immer das das Tempo ausschlaggebend für alle Aktivitäten ist. Amy hat als Welpe keine Chance ausser Acht gelassen die Treppe hoch zu gehen, aber wirklich "gehen", die Rast nie die Treppe hoch oder runter, weil ich es ihr so beigebracht habe.

Im übrigen ist Treppe hoch laufen sogar fördernd für die Muskulatur, ein Problem stellt WENN dan wirklich nur das runter laufen dar, aber auch nur im Wachstumsalter, wegen der Gelenke, wobei aber wie gesagt das Tempo ne riesen Rolle spielt.

Gruß Dogmaniac


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von lapin » Fr 1. Jan 2010, 17:37

Das hieße, im Alter bzw wenn sie ausgewachsen sind, könnte es sich evtl bemerkbar machen? Durch Gelenkprobleme?
Ich weiß das Lucy sich schwer das langsam runterlaufen bringen lässt, weil sie liebt es danach ausgepowert auf der Couch rumzuflätzen. Für sie ist es zur Zeit die Beschäftigung es findet iwie so ziemlich alles dort statt.

Kinder klettern auch auf Bäumen rum und rennen über die komischsten Strecken und Wege..befinden sich ja ebenso im Wachstum, dennoch wird da nix befürchtet was die Knochen betrifft...
Wie sieht es denn speziell im Fall Yorkier Terrier aus? Die sind ja recht proportioniert gebaut, eben nur klein?! :D


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Dogmaniac » Fr 1. Jan 2010, 19:22

lapin hat geschrieben:Das hieße, im Alter bzw wenn sie ausgewachsen sind, könnte es sich evtl bemerkbar machen? Durch Gelenkprobleme?
Ich denke nicht das es bei einem Hund in dieser Größe irgendwelche Probleme im Alter oder aktuell geben wird nur weil er Treppen läuft, je nachdem welche Konstituion ein Hund mit bringt. Es gibt auch Yorkis die zu Bandscheibenvorfällen neigen, aber wenn sie einen BV beim Treppensteigen bekommen, dann bekommen sie ihn meiner Meinung nach früher oder später sowieso.

Hunde altern ganz anders als wir Menschen deshalb kann man das mit Kindern nicht unbedingt 1:1 übertragen. Wenn man bedenkt das ein Hund mit 10 Monaten in der Pupertät ist, und ein Kind mit ca.12 Jahren oder älter dann kann man schon sagen das Kinder in dem Alter die ersten Probleme zeigen können, je nachdem wie ihre Genetik ist werden sie anfälliger für etwas sein, oder eben widerstandsfähig. Weiß ich heute noch ob meine Rückenschmerzen vom zu vielen Baumklettern kommt? Sowas ist bei einem Mensch einfach viel zu schwer nachzuvollziehen weil zu viel Zeit dazwischen liegt. Aber wenn ein Kind beim spielen immer auf das rechte Knie fällt, dann wird sicherlich das rechte Knie irgendwann lediert sein.

Bei kleinen Hunden ist es so das sie viel weniger Probleme mit dem Bewegungsapparat zeigen wie Große, zum einen weil sie es besser Kompenssieren können, und zum anderen weil sie viel leichter sind als große Hunde.

Man kann nicht Pauschal sagen kleine Hunde dürfen Treppen laufen und Große nicht. Es kommt immer auf das "Wie" an, wie sonst überall auch. Eure kleine Maus muss keinen BV bekommen, und muss auch sonst erst mal keine Anzeichen von sich geben das das Treppenrennen ihr Probleme macht, aber sie kann durchaus im Alter eine Arthrose in irgendeinem Gelenk entwickeln, aber so ist das nun mal im Leben. Es wird nie einen alten Hund oder alten Menschen geben der nicht durch irgendwelche Bewegungen etc. Arthrosen oder sonst was entwickelt. Man kann einen Hund nicht in Watte packen und muss manchmal einfach Dinge tolerieren auch wenn es gesundheitlich nicht immer korrekt ist. Aber ich denke wirklich nicht das es für eure Maus schädlich ist wenn sie Treppen läuft. Ich reagiere bei Treppen bei meinen Hunden einfach immer etwas über weil ich nen Triebgesteuerten Mali zuhause habe, wenn die ihren Rappl immer an der Treppe auslassen würde....ohje ich will gar nicht drüber nachdenken :lol: deshalb war es mir bei ihr so wichtig zu lernen das ne Treppe kein Spielplatz ist, und das man gesittet hoch und runter laufen soll.


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von lapin » Fr 1. Jan 2010, 19:34

Das bestätigt schon mal meine Meinung, was zumindest meine Maus betrifft :D! Danke!


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Nightmoon » Fr 1. Jan 2010, 20:14

Najaaaa... ich weiß, die Mießmacherstimme wieder aus dem Hintergrund. :jaja:

Mein Tierarzt warnte mich damals davor Tessa überhaupt Treppen gehen zu lassen, überhaupt ist er der Meinung, dass kleine Hunde, wie Yorckies, Chihuahuas, kl. Shitsu, kl. Terrier, Peking Palasthund usw keine Treppen laufen sollten, wegen der oben von Lapin schon aufgezählten Gründe. Stauchung, Überdehnung und Überbeanspruchung der Knochen und Gelenke und wie Dogmaniac schrieb das Theater mit der Wirbelsäule. Bandscheibenvorfälle sind da schon fast vorprogrammiert, gerade, wenn es übertrieben wird und der Hund z.B. aus dem 6 Stock Steinstufen hinab hoppeln muss oder wieder hinauf. (mal als Extrembeispiel genommen) Es wird zu einer Art Zwangshaltung. Hinzu kommt, dass gerade kleine Hunde das Problem haben, dass sie beim Hochhüpfen immer mit ihren hinteren Kniegelenken/Kniescheibe gegen die Treppenstufen schlagen oder schlagen können, was auf Dauer Kreuzbandrisse und Knieschädigungen hervorrufen kann.

Ich dachte damals auch immer, ach was.... Tessa springt die Treppen so gut hoch und runter, es macht ihr einfach Spaß, die kann laufen, ist ja schließlich kein Schoßhund und draußen in der natur flitzt sie kja auch immer die Bergchen hoch und runter, wie eine Wilde. Tja...die Quittung dafür habe ich heute. Sie ist z.B. in Berlin "nur" dreimal wieder vom Sessel aufs Laminat runter gesprungen. Wir konnten es nicht verhindern - es passierte ganz einfach, weil sie es ja auch so von früher immer gewöhnt war. Jetzt plagt sie sich wieder gehörig mit Hüft- und Gelenkproblemen rum, dass ich ihr Schmerzmittel Rimadyl wieder in der Dosierung wieder hochsetzen musste. Ich hoffe, dass es sich bald wieder beruhigt.
Ehrlich, ich könnte mir immernoch in den Hi... treten, dass ich damals nicht auf meinen Tierarzt gehört hab.

Für Welpen bis zu 1 Jahr, bzw 1,5 Jahren, denn da sind die Knochen wohl erst ausgehärtet. soll das Selbe gelten. Treppen hoch- und runtertragen.

Im Übrigen kann man sagen, dass es auf Menschen bezogen, ich wohl schon sowas, wie ein ungewollter Experte bin. Ich habe durch zu viel Sport und körperlich viel zu schwerer Arbeit, in meiner Kindheit erhebliche Probleme, was meinen Rücken und meine Gelenke anbelangt. :)


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von lapin » Fr 1. Jan 2010, 20:25

Ist denn das getrage nicht wesentlicher schädlicher für einen Hund?
Ist es richtig heute einem Hund etwas zu "verbieten", weil er im Alter iwann mal Probleme davon bekommen könnte?
Probleme, mit denen er vllt eh mal zu tun haben wird, egal wie, wo und wann man ihn schont?

Sollte man Tier nicht einfach Tier lassen? Tiere wissen in den meisten Fällen doch selber, wenn ihnen etwas nicht gut tut...Erfahrungen reichen für diese da ja aus...
ein Böller macht knall, der wird also gemieden...
eine Treppe macht Spaß, also hindert sie niemand daran sie aufegregt hoch und runter zu düsen...
damals und heute rauchen wir, obwohl wir genau wissen wie sehr es unsere Lunge belastet..
ich denke einfach...dass man es nie übertreiben sollte, aber um gottes Willen nicht auch absolut unterbinden :hm:!

Das Tessa immer noch von hohen Sachen springt obwohl sie schmerzen danach hat, ist für mich aber schon fraglich...könnte es sein, dass sie mittlereile mehr davon ausgeht, dass du ihr schon zeigst was richtig und falsch ist? Also gar nicht selber auf ihren Körper hört?? Hast in dem Moment nicht hingeschaut und sie hielt es für richtig?
Vllt hat man den Tieren iwann das Gefühl eigene Entscheidungen zu treffen, zu sehr genommen, weil man es für sie getan hat??


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Nightmoon » Fr 1. Jan 2010, 21:31

Bei Nagern mag das schon so sein, da seid Ihr die Experten. ;) Bei Hunden kann man das nicht ganz so sehen. Hunde folgen ihren Bezugspersonen bis in den Tod, wenn es sein müsste.
Tessa springt normal nicht vom Sessel einfach herunter, wenn ich dabei bin oder ihr ausdrücklich den Befehl dazu gab , aber bei den 3 Situationen war ich eben nicht dabei. Ich stand in der Küche, bzw. war im Bad am Putzen und da hörte ich es erst. Sie wollte ganz einfach bei mir sein und dazu nimmt sie so ziemlich alles in Kauf, wenn sie irgendwie noch kann. Das ist es auch, was ich mal in einem Thread schrieb. Es gibt keine faulen Hunde. Hunde folgen einem so lange, bis sie nicht mehr können. Es sei denn, man hat sie so akurat erzogen, dass sie sich von ihrem Platz nicht wegbewegen, ohne ein entsprechendes Kommando. So ein Kommando gebe ich Tessa aber nur, wenn sie sie es wirklich machen muss. Da lag vielleicht bei mir der Fehler, ich hätte es ihr also ausdrücklich befehlen sollen, was ich aber nicht tat, weil ich im Weihnachtsstress war und annahm, dass Sohnemann und/oder mein Lebensgefährte bei ihr ist/war. Leider sah ich nicht, dass sie unterdessen auch aus dem Zimmer gegangen sind. Sie fühlte sich alleine und wollte bei ihrer Bezugsperson sein.
Das wieder haben wohl alle Tiere gemeinsam, wenn es Rudel- oder Herdentiere sind. Sie mögen es nicht, wenn sie alleine sind.

Ebenso könnte man das Beispiel nehmen, wenn ein Hund am Bein operiert wurde, dann muss er an der Leine geführt werden, um geschont zu werden und sein Bein nicht überzustrapazieren. Er würde sich nie von alleine schonen, wenn er es noch irgendwie schafft. Weißte, wie ich es meine? Auch leckt ein Hund an einer Wunde weiter, obwohl es nicht gut für ihn ist. Das hat nichts damit zu tun, dass wir unsere Hunde zur Unselbständigkeit erziehen. Hunde sind einfach so. ;)

Mit dem Tragen ist es normal nicht schädlich, wenn man Hunde richtig trägt. Der Rücken sollte dabei gerade sein, auch sollte man nicht direkt in den Bauch dabei drücken. An den Vorderläufen hochziehen ist grausam und unter die Achselhöhlen greifen und den Hund links und rechts an den Rippenbögen hochzunehmen ist auch nicht ist auch nicht optimal, wenn es ein größeres Exemplar ist. Bei kleinen Hunden geht das rel. einfach, indem ´man mit einer hand unter den Brustkorb fasst und mit der anderen Hand hebt man den Popos auf die gleiche Höhe, dass er nicht hinten runterhängt.
Bei größeren Hunden legt man einen Arm unter den Brustkorb, direkt hinter die Vorderbeine und den anderen Arm legt man direkt vor die Hinterbeine, ebenfalls unten drunter. Die Hinterbeine hängen dabei ganz entspannt herunter. Somit kriegt man den Hund mit einer geraden Wirbelsäule hochgehoben, ohne ihn zu verkanten. Er hängt sicher und gut, dich am Körper, was auch zur Schonung der eigenen Wirbesäule gut ist. Hunde, die das von klein auf kennen, sind total entspannt in dieser Position, ein Herunterfallen ist so gut wie ausgeschlossen (Extreme Ausnahmen bestätigen ja immer die Regel).
Einen Arm um den Popo dabei legen ist wieder nicht so sicher, der Hund könnte sich dabei ganz leicht herauswinden und herunterfallen.
Sehr große Hunde sollte man so, wie die größeren Hunde tragen, allerdings mit einer zweiten Person, wegen des Gewichtes.

Das mit den Böllern, Tessa machen Böller nichts aus. Neben ihr ist schon ein Chinaböller hochgegangen. Sie schnupperte unbeirrt wieder. Nicht mal ein Zuck und da konnte Tessa noch sehr sehr gut hören. Tessa ist schussfest, wie man so schön sagt. Sie verbindet es nicht mit etwas Negativem, obwohl es mörderisch laut war. Damals kannte sie so etwas einfach nicht. :hm:


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Caladiel » Fr 1. Jan 2010, 23:12

Wir haben unseren Möppels als er klein war immer Treppen hoch und runter getragen, einfach, weil er es nicht alleine geschafft hat. Mittlerweile macht er das ganz gut alleine, zeigt aber gerne mal seinen Mopscharakter bei diesem Thema. Treppen mit Teppich hoppelt er alleine rauf, geflieste oder aus anderen Gründen glatte Treppen, verweigert er komplett. Da hilft dann kein Zureden und auch kein Leckerli. Er setzt sich einfach auf seinen Popo und tut gar nichts mehr. Richtiger kleiner Esel.

Selbiges gilt wenn er nicht weiß wieviele Stufen er hinauf muss, sprich bei ihm unbekannten Treppenhäusern. Kann er einen Treppenabsatz erkennen, macht er mit, in der Erwartung, dass er nur bis zum Absatz hinauf muss. Will man höher hinauf, muss man ihn tragen. Da ist er dann einfach ein verwöhnter sturer Schoßhund.

Ach ja - und egal ob rauf oder runter - alles wird in einem gemächlichem Tempo erledigt. Wir wohnen in einer Obergeschoßwohnung eines früheren Einfamilienhauses und somit muss er die Treppe mehrmals täglich benutzen und nur wenn er weiß, dass er im Anschluss Anspruch auf eine Mahlzeit hat, bewegt er sich etwas schneller. :D



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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von chien » Sa 2. Jan 2010, 09:30

Hier ist wohl alles zum hema gesagt ;)
Ich denke es geht einfach um das Maß und auch um die Beschaffung der Treppen.
Das betrifft aber jeden Hund und nicht nur die Rassen spezifische Größe, 10 Treppen rauf oder runter, ein paar mal am Tag, die auch nch schön breit sind mit Teppich, das doch ideales Muskeltraining ;)



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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Die Wilde7 » Sa 2. Jan 2010, 10:02

Kann ja sein das ich nun wieder völlig aus der Reihe tanze :D

Aber ich hab auch einen kleinen HUnd, und mein Hund läuft jede Treppe hoch.
Meine Mutter wohn im 4. Stock eines 10-Familien-Hauses, und Dipsy läuft diese Treppen immer hoch.

Ich finde wenn man kleine Hunde anfängt die Treppen hochzutragen dann tut man die wirklich verweicheiern.
Ein kleiner Hund ist genauso wie ein großer Hund weshalb sollte der keine Treppen laufen?

Der einzige Unterschied den ich so ein bisschen machen würde ist bei einem Dackel, da dieses Dackellähmung Problem auftreten kann, aber auch da würde ich mich dann erstmal in die Materie einarbeiten, ob es denn wirklich so ist ob durchs Treppensteigen diese Lähmung auftreten kann.

Wenn der Hund gesund ist, finde ICH besteht kein Grund den die Treppen hochzutragen, warum auch?
Ist ein kleiner Hund auch gleichzeitig ein anderer Hund? Finde ich nicht!

Deswegen sind meiner Meinung nach viele kleine Hunde so dermaßen verpienzt weil sie von ihren Besitzern so vertuttelt werden, klar vertuttle ich Dipsy auch, aber nu in gewissen hinsichten, wenn es um so Sachen geht wie Treppensteigen oder ins Auto springen oder so allgemeiner kram halt was ein Hund so machen sollte, weil er ein HUND ist, da kenn ich nix, da muss Dipsy dann genauso durch wie unser Rottweiler.



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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Nightmoon » Sa 2. Jan 2010, 10:37

Einen Hund allgemein Treppen herunterlaufen zu lassen ist schon nicht so toll.
Alleine die Tatsache, dass bei Hunden 60 % ihres Gewichts auf den Vorderbeinen und 40 % auf den Hinterbeinen lagern/lasten sollte uns zeigen, wie "gut" Treppen wirklich für Hunde sind.

Dackellähme (Diskopathie) ist keine alleinige Dackelerkrankung. Sie wurde nur danach benannt, weil eben Dackel entschieden häufiger damit zu tun haben. Hervorgerufen durch Fehlbelastungen, Überlastungen, Dysplasien und sowas. Dackellähme ist eine Art Bandscheibenvorfall, welche in häufigen Fällen zur teilweisen oder gar totalen Lähmung verschiedener Bereiche führen kann. Die Bandscheibenvorfälle können im Hals-, Brust- oder Lendenbereich auftreten. Je nach Hauptbelastungseinwirkung oder Hauptschädigungsfeld.
Wer von uns kann schon bei einem jungen Hund sagen, ob er eine Dysplasie irgendwo im Knochengerüst hat oder nicht? Oft werden nur die typischen und auffälligsten rel. zeitig erkannt.


Ein anderes Beispiel. Ich will damit nur zeigen, dass es nicht immer die Härte macht, manchmal ist es auch die Ausdauer, das immer und immer wieder leicht belasten.
Freunde von mir, haben eine kniehohe Mischlingshündin. Keine Ahnung, was da alles drin war. ;) Sie sieht aus, wie ein Golden Retriever in klein und ist schwarz. Eine Süße.
Sie hatte die Angewohnheit, dass sie immer mit auf die Couch sprang. Bei jedem hochspringen kam sie automatisch mit dem Rücken gegen die Tischkante. Nicht doll, nur ganz leicht. Sie machte nie irgendwelche Anzeichen, dass ihr das schmerzte oder das ihr das unangenehm war. Man hörte dabei ja auch keinen großartigen Laut, wenn sie da so mit dem Rücken langgestreifte. Tja, ca. 8 Jahre ging das so und plötzlich sackte sie zusammen. Durch diese ständige Dauerbelastung kam es bei ihr zu einem Bandscheibenvorfall.
Glücklicher Weise wurde das noch rechtzeitig bemerkt und konnte mit einer OP behandelt werden. Heute ist die Hundemaus kurz vor ihrem 16. Lebensjahr. Mit dem Rücken hat sie kaum Probleme, weil man seit dem immer darauf achtete, dass sie so nicht mehr auf die Couch kam. Man hob sie dann immer hoch und setzte sie wieder runter. Jetzt sind es leider wirklich die typischen Altersgeschichten, die sie plagen.


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Die Wilde7 » Sa 2. Jan 2010, 10:47

Ich denke auch einfach es kommt individuell auf den Hund an.

Wir Menschen haben das Geschick dazu uns über alles so Gedanken zu machen.

Ich nehm jetzt mal die kleine Dipsy als beispiel... Dipsy ist ein Hundchen das täglich mehrere Zeit mit den großen Hunden beim Gassi gehen extrem ihre Touren rennt, sie wird demnächst ja auch schon 8 aber von Alterserscheinungen keine Spur zu sehen. Bei den Gassirunden hüpft die über die Acker mit, wo sie eigentlich selbst drin versinken könnte, sie springt über Böschungen drüber wenn die großen das vormachen, MUSS die kleine ja auch hinterher :D und ich denke nunmal wenn ein Hund so in Übung ist dann machen auch Treppenlaufen nix aus.

Wenn man aber einen Hund hat der sich nicht täglich regelmäßig für längere Zeit bewegt, dann ja kann es sein das das Treppensteigen oder springen auf die Gelenke geht. Aber sind die im regelmäßigen Training denke ich nicht das das irgendwas ausmacht.

Das Beispiel dieser Hundemaus die jetzt 16 wird, ja das hab ich auch schon gehört, das wenn sich Hunde regelmäßig was im Kreuz anschlagen kann es wirklich Probleme geben, ds hatten wir bei Snoopy, der krabbelte immer unters Bett und klopfte da oben auch mit dem Halswirbel ans Bett, Snoopy hat seit ca 3 Jahren Probleme mit der Halswirbelsäule und darf auch kein Halsband mehr tragen, das kommt höchst wahrscheinlich von der unter das Bett krabbelerei wo er sich eben dieser immer angeschlagen hat.

Das Bett ist nun dicht gemacht und Snoopy hat keine Möglichkeit mehr sich den Halswirbel anzuschlagen, aber das ist auch ne andere Sache, als das Treppensteigen bei einem gesunden Hund. (finde ich)

Wir haben große und kleine Hunde, natürlich im ersten Jahr soll man solang die Knochen und Gelenke noch weich und im Wachstum sind aufpassen das die jetzt nicht von zwei Metern Höhe irgendwo runterspringen, gerade bei Schäferhunden muss man da im ersten Jahr besonders vorsichtig sein, aber wenn die Knochen ihre Härte haben, die Hunde im Junghundealter draußen sind, finde ich sollte man die auch mal springen lassen.

Aber wie gesagt, weder bei den Großen noch bei den Kleinen Hunden haben wir was die Gelenke angehen irgendwie Probleme, selbst Snoopy der ja nu auch schon stattliche 15 wird, der hüpft immer noch rum wie ein Junger Hund. Das einzige Problem besser gesagt Alterserscheinung bei Snoopy, wenn er länger gelegen hat, braucht er ein bisschen für in Wallung zu kommen, ist er aber dann wieder fit, rennt und springt der wie ein Känguruh... und der wurde sein Leben lang noch keine Treppe irgendwo hochgetragen.

Also wie gesagt meine Meinung, es kommt individuell auf den Hund an!



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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Gast Luder » Sa 2. Jan 2010, 15:39

Ich schließ mich da mal Wilde an. Ich habe oft den Dackel meiner Freundin hier, die früher auch hier wohnte. Er läuft immer die Treppen allein. Er ist ein recht großer, muskulöser Dackel von fast 10 kg. Es ist für ihn und für einen selber, sehr unbequem ihn zu tragen. Eben auch weil er so unproportional gebaut ist. DAS ist ja das Schlimme an ihnen, das eben der Körper nicht zu den Beinen passt.

Er läuft immer die Treppen hoch und runter. Und zwar in einem Tempo welches ich IHN bestimmen lasse. So viel Intelligenz trau ich einem Hund durchaus zu.

Meine Hündin habe ich ca. bis sie 7 Monate war getragen, danach nicht mehr.

Teppichlose, offene Treppen läuft sie eh nicht. Deshalb trag ich sie im Urlaub immer hoch, das ist da aber auch der einzige Grund.

Ich würde mir hier in der 4. Etage wohl eher keinen HD-anfälligen Hund holen wegen der Treppen, aber ansonsten seh ich da keine Probleme. Man kann es mit der Vorsicht auch übertreiben. Wie Dogmaniac schon sagte, wenn was passiert, dann wäre es so oder so wohl auch gekommen.


Das Problem vieler Hunde ist die konsequente Inkonsequenz ihrer Halter.
Oliver Jobes, (*1966)

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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von lapin » So 10. Jul 2011, 14:13

Ich mag das Thema nochmal hoch holen :D!

Wir waren vor mittlerweile nun etwas längerer Zeit bei unserer TÄ (die für Hunde :jaja:)...
Lucy sitzt bei uns meist oben auf dem Schoss, wenn wir im Wartezimmer sitzen..als unsere TÄ kam sprach Lucy freudig von meinem Schoss (Bank) runter auf den Boden und lief zu unserer TA, daraufhin meinte diese sofort, das ist aber gar nicht gut für die kleine Lucy auf Dauer könnte die Probleme bekommen....okaaaaay, da war sie also wieder diese andere Meinung als unsere...

Wird dem Hund da nicht ein bissl viel eigenes Denken und Empfinden abgenommen, wenn ich ihm verbieten soll, was ihn so eigentlich gar nicht stört?
Ist mein Hund schon so VERzüchtet, dass er nicht mehr selber entscheiden kann was richtig ist und was nicht? :grübel:


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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Franci » Sa 20. Aug 2011, 16:00

Also ich finde es nicht schlimm zumal die Meinungen auseinander gehen, ob Treppe rauf oder runter schlimmer ist. Aber das betrifft ja dann auch die anderen Hundegrößen. Izuma läuft extrem die Treppe rauf und runteer.


Liebe Grüße, Franci
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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von moffat » Sa 20. Aug 2011, 17:03

Wir hatten mal eine Dackel und haben ihn kaum Treppen runterlaufen lassen. Er ist aber aufs Sofa raus und runter gesprungen und hat tatsächlich irgendwann Dackellähme bekommen.
Ich glaube, es macht etwas aus, wenn der Rücken proportional zu lang ist. Das ist bei Ricky auch der Fall und daher trage ich ihn die Treppen runter und hebe ihn auch aus dem Kofferraum, vom Sofa, etc.
Meine TÄ meinte eben, dass es da besser wäre, wenn man vorsichtig ist.
Naja und ich habe ja auch damals die Erfahrung mit Bömmel gemacht und bin eben vorsichtig.

Moffat.


Liebe Grüße von Moffat.
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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von schweinsnase77 » Sa 20. Aug 2011, 17:30

Schwieriges Thema, einfach weil es da viele Faktoren gibt und es schlicht auf die individuelle "Ausrüstung" eines Tieres ankommt. ich versuch mch mal nur an den Fakten langzu hangeln ohne ne Wertung rein zu bekommen.

1. Fakt: Sprünge belasten den Bewegungsapperat von der Aufprallenergie wahnsinnig. Je schwerer und untrainierter der Hund und je größer die Höhe, desto höher die Belastung auf den Gelenken.

2. Fakt: ruckartige Bewegungen führen eher zu verletzungen als langsame Bewegungen. aber auch hier spielt natürlich die Elastizität und reaktionsfähigkeit der Muskeln eine Rolle. Also wird nen alte roder untrainiert Hund damit eher Probleme haben als nen junger oder trainierter Hund.

3. Punkt: Je länger ein Rückgrat desto größer sind natürlich die einwirkenden Kräfte.


Macht Berlin Paws nicht ne Ausbildung zur physiotherapeutin für Hunde? Wäre mal interessant ihre Meinung zu höhren, eventuell gibt es jaauch Rücken- und Bauchmuskelübungen für Hunde :grübel:


Mit freundlichen Grunzern

Annette

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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von chien » Sa 20. Aug 2011, 17:38

Alles schön und Gut, ich bin trotzdem überzeugt davon, dass der Hund eher weiss wo seine Grenzen liegen als der Mensch. Natürlich ist es bei untrainierten Hunde entsprechend fataler, aber das "Untrainiertsein" liegt in der Hand des Halters und wenn da der Hund sich verschätzt ist es der Halter der seinen Hund nicht ausreichend Bewegung bietet! Mein Motto, gibt eurem Hund genug Bewegung/Trainingsmöglichkeiten und der Hund wird es selber dosieren...



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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von Ivy-Maire » Mo 22. Aug 2011, 08:40

Hey,

nun schieße ich auch quer... hier werden alle 3 hunde treppen getragen.

abbey hat eine hundetreppe, sie hat krumme vorderpfötchen und wird nie alleine aufs sofa springen, geschweige denn runterspringen dürfen. das ist mir zu riskant (die hat echt brutale x-beinchen vorn)

Poco hat auch krumme beinchen, für ihn gilt das selbe.

Und cici ist sehr dackelig, wenn auch auf längeren beinen (der rücken ist trotzdem sehr lang). man sieht bei ihr, wenn sie die stufen runterläuft richtig die wiegebewegung, so auf auf und ab des hinterteils. das kann nicht gesund sein.

treppen pro und contra ist meiner meinung nach eine diskussion wo es niemals einen konsens geben wird. eben so wie bei geschirr gegen halsband, näpfe auf dem boden gegen napfständer, fertigfutter gegen barf,...

jeder kann es halten wie er will, man sollte halt nur im hinterkopf behalten dass es unter umständen zu problemen kommen kann.


Mit lieben Grüßen

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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von chien » Mo 22. Aug 2011, 09:02

Warum sollten krumme Vorderbeine hinderlich sein um aufs bzw, runter vom Sofa zu springen?
Und cici ist sehr dackelig, wenn auch auf längeren beinen (der rücken ist trotzdem sehr lang). man sieht bei ihr, wenn sie die stufen runterläuft richtig die wiegebewegung, so auf auf und ab des hinterteils. das kann nicht gesund sein.
auch das kann eher ein Zechen dafür sein, dass sie entsprechend untrainiert ist und auch kein wirklicher Beweis dafür, dass es ungesund ist. Ein Hund welcher gehandycapt ist, wird auch entsprechend langsam machen von sich aus. Siehe es doch wie bei uns Menschen, die jenigen die nicht gut Treppen gehen können, wird ja auch nicht grundsätzlich vom Treppengehen abgeraten, die müssen halt entsprechend langsamer gehen und etwas für ihre Muskulatur tun! Tragen ist alles andere als gut für den Muskelaufbau ;)



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Re: kleine Hunderassen und die Treppen

Beitrag von serafina » Mo 22. Aug 2011, 10:00

Treppen sind völlig o.k. Aber es soll in Grenzen bleiben,bzw.junge Hunde sollten eigentlich generell wenig Treppen laufen, aber das ist egal ob große oder kleine Rassen. Auf keinen Fall runter springen lassen. Ich habe meine Hunde am Anfang ( Welpe) getragen,später dann langsam hoch und runter. Ich muß dazu sagen,waren eh immer nur paar Stufen.


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