Vorratshaltung bei Rohfütterung

Moderatoren: Venga, Mrs Rabbit

Antworten
Benutzeravatar
Saubergschweinchen
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 2050
Registriert: Di 4. Feb 2014, 13:50
Land: Deutschland
Wohnort: nahe Dresden
Hat sich bedankt: 299 Mal
Danksagung erhalten: 549 Mal
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Vorratshaltung bei Rohfütterung

Beitrag von Saubergschweinchen » Mi 2. Sep 2015, 17:14

Hallöchen,

die, sich ständig drehenden, Rädchen in meinem Kopf sind nun bei der praktischen Umsetzung der Hundefütterung im Alltag angekommen.
Einige Lösungen haben wir schon parat aber mich würde sehr interessieren wie ihr das so macht. Ein paar Rohfütterer haben wir ja hier und vlt. werden es ja auch noch mehr ;)

Bezugsquellen:
Wir haben hier in der Umgebung einige Barf-Shops die Frostfutter vertreiben. Unter anderem zum Tierhotel kann ich problemlos mal rüber fahren, da spar ich mir in jedem Fall die Versandkosten und das Risiko das unterwegs was auftaut.
In Dresden selbst gibts auch einen Shop mit Frischetheke, da waren meine Bekannten zwar nicht sooo begeistert aber anschauen werd ich mir das auf jeden Fall mal denn nur Frostfleisch ist ja auch nicht so das wahre. Ansonsten planen wir einmal im Monat eine Fahrt zum Futtermetzger in Großenhain, auch Elbe-Elster ist erreichbar wenn wir bei den Schwiegereltern sind.
Direkt können wir Geflügel, Kaninchen und Abfälle (hauptsächlich Pansen und Blättermagen) vom Bio-Highlandrind bekommen. Das ist alles Bauernhofware von Bekannten meines Freundes.
Ganz allein vom Bioabfall können wir ihn sicher nicht ernähren, das schaffen wir ja nichtmal bei uns selber ganz konsequent aber so viel wie eben geht.
Es gilt also eine Mischung aus frisch verarbeitetem und gefroren gekauftem zu händeln.

Gefrierschrank:
Wir kaufen dem Hund natürlich einen eigenen :crazy:
Nee, nicht ganz, aber er ist schon der Stein des Anstoßes damit wir bei größeren "Abfallladungen" nicht heulend "nein" sagen müssen.

Portionierung:
Festhalten...wir sind bescheuert...der Hund hat jetzt schon ein eigenes Kreissägeblatt. Zum Sägen von RFK und gefrorenen Fleischblöcken. So muss ich bei den gekauften Blöcken nie alles auftauen wenn ich doch nur ein bisschen brauche. Blöcke verbleiben also in Frostbeuteln bis sie aufgesägt sind.
Die frischen Sachen sollen, wenn ich viel bekomme und nicht alles füttern kann natürlich auch eingefroren werden. Hierzu haben wir lang hin und her überlegt. Zur Debatte standen Vakuumierer, normale Gefierbeutel oder Dosen.
Wir haben uns aus Umweltgründen für Dosen entschieden und nun sitzen wir wieder vor einer schier unlösbaren Frage.
Welche Dosen?
Klar, es gibt Billige Plastikdosen im 1,-€ Shop, aber darin würde ich auch meine Lebensmittel nicht lagern. Dann gibts die BPA freien und die Glasdosen mit BPA freien Deckeln (die sind mir am sympathischsten aber eben auch sauteuer).

Und dann ist noch die Frage ob ich es vorportioniere (also mit Gemüse und Supplementen) oder nur das Fleisch in Klumpen für zwei Tage froste und den Rest frisch dazu tue. Ich denke ich werde so 10 Mahlzeiten fertig frosten, für den Notfall und sonst nur das Fleisch einfrieren, ist ja auch eine Platzfrage und der Mixer läuft ja eh jeden Morgen.

Mich interessiert wie ihr das macht.
Portioniert ihr die Tagesrationen vor und wenn ja wieviele macht ihr da?
Was für Gefäße verwendet ihr?
Wie portioniert ihr die großen Fleischklötze? Oder bestellt ihr die kleinen Abpackungen?
Friert ihr Gemüse und Supplemente mit ein?

Habt ihr sonst noch Tips und Anregungen?


Bild

schweinsnase77
Meerschweinchen Supporter
Meerschweinchen Supporter
Beiträge: 4427
Registriert: Fr 5. Feb 2010, 21:32
Land: Deutschland
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 59 Mal
Kontaktdaten:

Re: Vorratshaltung bei Rohfütterung

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 4. Sep 2015, 15:14

Ich barfe ja nur Katzen. :)...Aber vll. ein paar Ansätze. Zum einfrieren benutze ich aus Umweltschutz- abe rauch aus Kostengründen entweder leere Marmeladengläser oder leere Feinkostbecher. In die leeren Sahneheringsbecher passen etwa 250-300g barf rein, in die 1kg Weißkrautbecher etwa das doppelte.

Viele Katzen fressen gefrorene Suppis lieber als frische, wie das bei Hunden auschaut kein Plan. Eventuell würde ich es einfach organisationsabhängig machen. Nur weil du momenatn Zeit hast um frisch zu barfen, muss das in einem Jahr ja nicht genauso aussehen...

Bei tierhotel gibt es ja max. 1kg Portionen. Die lasse ich soweit antauen, wenn sie hier ankommen und verarbeite sie dann sofort auf einen Rutsch. Hier wird am Tag zwischen 500-und 1000g Barf gefressen, je nach Mausausbeute...also durchaus vergleichbar mit einem Hund ;)


Mit freundlichen Grunzern

Annette

Mit 2 samtpfotigen Killern

Benutzeravatar
Saubergschweinchen
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 2050
Registriert: Di 4. Feb 2014, 13:50
Land: Deutschland
Wohnort: nahe Dresden
Hat sich bedankt: 299 Mal
Danksagung erhalten: 549 Mal
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Re: Vorratshaltung bei Rohfütterung

Beitrag von Saubergschweinchen » Fr 4. Sep 2015, 15:44

Bei normalen Gläsern hätte ich nun Sorge das sie Platzen. Ist uns mal mit nem Kefir im Gurkenglas passiert, das war ne riesen Sauerei.
Die Idee mit den Weißkrautdosen ist nicht schlecht, wie lange stehen die das durch? Also wie oft einfrieren und auftauen?

Ich hab auch schon an Eispackungen gedacht aber bisher noch keine in befriedigender Form und Qualität gefunden und dann kommt noch dazu das wir sowas nicht essen...würde also ewig dauern genug Dosen zusammen zu bekommen :roll:
Echt verzwickt.

Ein ganzes Kilo am Tag schafft der Wurf aber nicht. Die Ration liegt wenn er erwachsen ist bei um die 500g...und davon nur 70% Fleisch. Ist zumindest so angedacht, die Fleischmenge wird sich dann einpegeln. Darum kam die Kreissäge ins Spiel, so bekomm ich aus einem Kilo drei Tagesportionen ohne die Kühlkette zu unterbrechen ;)
Kannst du mir verraten welche Abmessungen so ein Kilo-Päckchen hat? Wir gehen morgen wegen dem Gefrierschrank...da werd ich bei den Maßen der Fächer gleich mal aufpassen.


Bild

schweinsnase77
Meerschweinchen Supporter
Meerschweinchen Supporter
Beiträge: 4427
Registriert: Fr 5. Feb 2010, 21:32
Land: Deutschland
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 59 Mal
Kontaktdaten:

Re: Vorratshaltung bei Rohfütterung

Beitrag von schweinsnase77 » Fr 4. Sep 2015, 16:00

Wegen den Maßen...hab ich gerade keine da, aber groß sind die nicht, da in vakumierter Folie. Ich bekomme aber Dienstag oder Mittwoch die neue Lieferung, da kann ich dir dann genaue Maße geben.

Keine Ahnung wie lange so ein Becher hier hält, ich verwende die immer für alles mögliche und nicht nur für Barf :). Also wenn die aus der Spülmaschine wieder draußen sind, landet da durchaus die Portion übergebliebenes Kartoffelpü drin.

Eispackungen sind gut, ich nehme alles was einen Deckel hat. Wenn ihr selber die nicht esst.....Freunde und Bekannte fragen...gerade die Boxen von Bofrost sind genial dafür.


Mit freundlichen Grunzern

Annette

Mit 2 samtpfotigen Killern

Benutzeravatar
Sana
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 7105
Registriert: Mo 30. Aug 2010, 18:41
Land: Deutschland
Hat sich bedankt: 1235 Mal
Danksagung erhalten: 408 Mal
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Re: Vorratshaltung bei Rohfütterung

Beitrag von Sana » Fr 4. Sep 2015, 18:37

Also, ich benutze lock and lock Dosen. Keine Ahnung ob da weichmacher drin sind, aber bestimmt schon.

Ich friere immer Fleisch getrennt von dem anderen ein. Damit ich das bei timmy besser mischen kann weil er ja manchmal Probleme hat. Ansonsten würde ich alles zusammen in einem Topf einfrieren :hm:

Dann eine Dose raus holen und dann in Kühlschrank bis leer. Bei uns hält ne Dose etwa drei Tage.

Fertig mache ich immer 2-3 kg und dann bin Dosen ab in gefri.


Bild

Antworten

Zurück zu „Hunde Barf“