Orangebein-Vogelspinne

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Bdevil
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Orangebein-Vogelspinne

Beitrag von Bdevil » Do 14. Mai 2009, 15:57

Brachypelma boehmei
sam.jpg
Klasse: Spinnentiere
Ordnung: Webspinne
Unterordnung: Vogelspinnen im weiteren Sinn
Familie: Vogelspinnen
Verbreitung: Westmexico
Lebensraum:Bodenbewohnend
Kennzeichen:

Körper bis 7 cm.

Bei Weibchen befinden sich in der aufgeweichten Haut des Hinterkörpers erkennbare Samentaschen.

Schwierigkeitsgrad: 2 !

Aktivität: dämmerungs- und nachtaktiv

Artenschutz: ja / nein von den jeweiligen Gemeindeamt abhängig. (WA II, EG-Vo B)

Spinnenbiß: Gift ist zu vergleichen mit einem Wespen- oder Bienenstich. Achtung bei Allergien!

Terrarium:

Trockenterrarium. Etwa 5 - 10 cm erdiges Substrat.

Korkrindenhöhle mit 15 cm Durchmesser, flache Wasserschale aufstellen.

Empfohlene Terrariumgröße für ein ausgewachsenes Tier

40 x 30 x 30 cm.

Temperatur 27 - 32 °C, nachts 22 - 26 °C.

Luftfeuchte 70 %.

8 - 10 Stunden Beleuchtung. Keine UV benötigt.

Eine schwache Glühbirne oder Leuchtstoffröhre mit 15 -25 Watt über dem Terrarium reichen aus.

Terrarium nicht in Nähe des Fensters stellen (Hitze durch Sonneneinstrahlung).

In ein Regalsystem, das in einer dunkleren Ecke steht.

Haltung:

Männchen oder Weibchen einzeln pflegen.

Im Terrarium vorsichtig hantieren, denn die insgesamt zwar friedlichen Tiere sind sehr nervös und

Verteidigen sich schnell durch Bombardieren.

Während diese im Gesicht und an den Händen starken Juckreiz verursachen, kann es beim Einatmen zu Atembeschwerden kommen.

Achtung bei Allergien!

Ernährung:

Der Größe entsprechend Fliegen, Wachsmotten, Heimchen, Grillen, Schaben und Nestjunge Säuger.

Keine heimischen Insekten verfüttern, nur gezüchtete Futtertiere anbieten.

Während der Fütterung Spinne beobachten. Nicht zu viel auf einmal Füttern.

Es können Futterverweigerungen auftreten, das Sie satt oder kurz vor der Häutung ist.

Dann Futtertiere aus Terrarium entfernen, da sie die Spinne anfressen können.

Erwachsenes Tier einmal pro Woche mit 2 -3 Futtertieren fütter, Jungtiere zweimal pro Woche.

Fütter zeit kurz vor Beginn ihrer Aktivitätszeit, also Abends.

Lebensweise:

Gräbt in der Natur über 1 m langen Tunnel nahe der Oberfläche,

in den sie sich nach Beutefang vor der extremen Hitze flüchtet.



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