nicht gerade ein "Hörnchen"

Moderatoren: Traber, Bigfoot63

Ziesel
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 13989
Registriert: So 19. Apr 2009, 16:17
Land: Deutschland
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 526 Mal

nicht gerade ein "Hörnchen"

Beitrag von Ziesel » Mo 28. Jun 2010, 13:45

Rhinocerotidae gehören zu den Unpaarhufern (haben meist ungerade Zehenanzahl) und treiben sich in eigentlich in Afrika & Asien rum wenn sie nicht gerade in Zoo´s & Tiergärten wohnen (das hier wohnt in Magdeburg)

Von Weitem siehts noch ganz "harmlos" aus aber ist schon beeindruckend wenn so´n Koloss auf einen zumarschiert
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Benutzeravatar
Curly
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 4876
Registriert: Fr 20. Feb 2009, 19:08
Land: Deutschland
Wohnort: Hoher Norden
Hat sich bedankt: 74 Mal
Danksagung erhalten: 120 Mal
Geschlecht:

Re: nicht gerade ein "Hörnchen"

Beitrag von Curly » Mo 28. Jun 2010, 15:53

Huhu!

Wahrscheinlich hats dich nicht mal gesehen.
Nashörner sehen sehr schlecht, riechen und hören dafür aber
umso besser...

Curly



Benutzeravatar
RuJo
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 1891
Registriert: So 9. Mai 2010, 17:33
Land: Deutschland
Hat sich bedankt: 101 Mal
Danksagung erhalten: 65 Mal
Geschlecht:

Re: nicht gerade ein "Hörnchen"

Beitrag von RuJo » Mo 28. Jun 2010, 16:19

deswegen hat er sich vermutlich auch sein Horn eingerannt *lach*


"Ein gutes Buch, das von majestätischer Unerschlossenheit an seiner Stelle im Regal steht, stellt die aufmunternste Form intellektueller Wandverkleidung dar!" (David Quammen "Die Hörner des Rhinozeros")

Benutzeravatar
lapin
Administrator
Administrator
Beiträge: 30761
Registriert: Do 13. Nov 2008, 17:52
Land: Deutschland
Wohnort: stadtroda
Hat sich bedankt: 1782 Mal
Danksagung erhalten: 1080 Mal
Geschlecht:

Re: nicht gerade ein "Hörnchen"

Beitrag von lapin » Mo 28. Jun 2010, 16:23

Kann man bei Rehböcken an dem Wachstum und der Form der Hörnern nicht erkennen, wie gesund das Tier ist? Trifft das auf Nashörner auch zu, wenn es denn stimmt?!


Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

Benutzeravatar
Curly
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 4876
Registriert: Fr 20. Feb 2009, 19:08
Land: Deutschland
Wohnort: Hoher Norden
Hat sich bedankt: 74 Mal
Danksagung erhalten: 120 Mal
Geschlecht:

Re: nicht gerade ein "Hörnchen"

Beitrag von Curly » Mo 28. Jun 2010, 16:40

lapin hat geschrieben:Kann man bei Rehböcken an dem Wachstum und der Form der Hörnern nicht erkennen, wie gesund das Tier ist?

Verlieren Rehböcke nicht jedes Jahr ihr Geweih?
Ich bezweifle, dass man an der Form erkennen kann, wie gesund das Tier ist.

Curly



Benutzeravatar
lapin
Administrator
Administrator
Beiträge: 30761
Registriert: Do 13. Nov 2008, 17:52
Land: Deutschland
Wohnort: stadtroda
Hat sich bedankt: 1782 Mal
Danksagung erhalten: 1080 Mal
Geschlecht:

Re: nicht gerade ein "Hörnchen"

Beitrag von lapin » Mo 28. Jun 2010, 16:49

Ich hab mal so ein verbogenes Horn vom Reh gefunden und zum Jäger gebracht, der meinte dann "das Reh ist krank" :hm:!


Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

Benutzeravatar
RuJo
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 1891
Registriert: So 9. Mai 2010, 17:33
Land: Deutschland
Hat sich bedankt: 101 Mal
Danksagung erhalten: 65 Mal
Geschlecht:

Re: nicht gerade ein "Hörnchen"

Beitrag von RuJo » Mo 28. Jun 2010, 17:05

Curly hat geschrieben: Verlieren Rehböcke nicht jedes Jahr ihr Geweih?
Ja, tun sie. Und das wäre auch schon ein ganz entscheidender Unterschied zum Nashorn. Ein weiterer ist, dass die Geweihe und Gehörne von Rotwild und Reh tatsächlich aus Knochensubstanz bestehen, wärend die Hörner des Nashorns aus einem Stoff bestehen, der auch in Haaren vorkommt.
Gehörne von Rehen können abnorm wachsen...zum beispiel wenn in der Bildungsphase an der Stelle eine Verletzung auftritt, oder wenn die Hormone nicht so laufen wie sie sollten. Auch Parasitenbefall, Entzündungen oder Stoffwechselprobleme können abnormes Wachstum herbeiführen...aber ebenso eben auch äußere Umstände wie Frost, Hunger oder eben Verletzungen.
Ein defomriertes Geweih bedeutet nicht immer, dass das Tier wirklich körperlich krank ist...


"Ein gutes Buch, das von majestätischer Unerschlossenheit an seiner Stelle im Regal steht, stellt die aufmunternste Form intellektueller Wandverkleidung dar!" (David Quammen "Die Hörner des Rhinozeros")

Benutzeravatar
halloich
Planetarier
Planetarier
Beiträge: 7046
Registriert: Sa 10. Jan 2009, 17:47
Land: Deutschland
Wohnort: RheinSiegKreis //zwischen Bonn und Köln
Hat sich bedankt: 51 Mal
Danksagung erhalten: 229 Mal
Geschlecht:

Re: nicht gerade ein "Hörnchen"

Beitrag von halloich » Di 29. Jun 2010, 06:48

Und so werden in Namibia Nashörner als haustiere gehalten um sie dann mit Futter angelockt den Fotosafariwütenden Touris zu presentieren.

Bild

Bild


Bild

Zurück zu „Huftiere Sonstige“