Welches Kraftfutter für Senioren?

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Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Marylu189 » Do 17. Jan 2013, 20:55

Hallöle liebe leute.

da ich seid ein paar tagen mein eigenes pferd besitze, es aber ein senior ist, wollte ich mal in die runde fragen welches müsli ihr einem seniornoriker geben würdet? wir sind gerade im muskelaufbau doch ich schaffe es im winter nicht öfter als zwei mal die woche ihn zu bewegen. in den wärmeren monaten wollte ich wieder 5 tage die woche trainieren.

gehe morgen auch in einen pferdefutterladen und lass mich beraten. doch erfahrungen und meinungen sind mir wichtig. das "beste jahre" müsli wurde mir mal empfohlen. was haltet ihr davon? ist von st. hippolyt. oder kennt ihr noch andere?

ich bitte um antworten

danke :top:


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Murx Pickwick » Do 17. Jan 2013, 21:18

Noriker sind schwere Arbeitspferde, die zudem sehr genügsam sind. Die arbeiten normalerweise noch mit 30 und bekamen traditionell nur nen halben Scheffel Hafer, wenn sie den ganzen Tag Holzrücken mußten ... Holzrücken ist für ein Pferd Schwerstarbeit!
Ich kenne es auch so von den Pferden, die in Berlin als Holzrückepferde eingesetzt werden, sie bekommen nur an den Tagen Kraftfutter, wenn sie wirklich von morgens bis abends Holzrücken müssen ... das sind immerhin sechs Stunden Arbeit (mit entsprechenden Pausen dazwischen, also nicht die sechs Stunden auf einmal), ansonsten bekommen diese Pferde Heu ... und weiter nix. Und das reicht denen, selbst wenn sie über 20 Jahre alt sind.

Warum also überhaupt ein Müsli verfüttern?
Wenn du nur zweimal die Woche mit dem Pferd Muskeltraining machst, ist das kein Muskelaufbau, sondern es reicht bestenfalls für den Muskelerhalt. Muskeln kommen nur dort, wo sie benutzt werden. Das kann man durch Kraftfutter nicht fördern, aber man kann mit Kraftfutter gerade beim Pferde viel kaputtmachen!

Das ist jetzt nur die Meinung einer Person, die keine eigenen Pferde hat ... *g*



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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Entensusi » Do 17. Jan 2013, 21:40

Ich denke, da gibt es einfach zwei Philosophien... die, die Murx beschrieben hat, und die Rein-ins-Pferd-was-geht-Philosophie.

Dumme Frage, jetzt wo Dustin Dir gehört kommt er doch bestimmt mehr auf die Koppel? Wie lange? Das wäre für mich schon der Anfang, damit das Tier sich zumindest bewegen kann.

Mineralzusätze etc. würde ich nur geben, wenn er Mangelerscheinungen zeigt (was nach der bisherigen Haltung ja nicht auszuschließen ist).
Aber ich denke, wenn Du ihn jetzt mit ein wenig Müsli verwöhnen willst, schadet ihm das auch nicht.. sonst bekommt er Heu und Hafer? Karotten?


Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Marylu189 » Do 17. Jan 2013, 21:48

nein leider brauche ich erst einen stall der im meiner nähe ist und koppel usw hat. ansonsten bekommt er im mom noch dieses müsli das ihn dick werden lässt das ncoh vom vorbesitzer ist. ich kann müsli nich einfach absetzen oder umstellen es muss erst das eine ausgeschlichen werden bevor ich es mit dem anderen probieren kann. so laut einigen reiteraussagen. einen sack karotten habe ich bestellt kommt aber erst samstag in ner woche. ansonsten heu und morgens und abends das müsli. ansonsten nix. mangel wird er bestimmt haben. dieses senior müsli soll ihm ja diese mineralien zufügen:

Ausführliche Artikelbeschreibung:

St.Hippolyt Vitalmüsli Beste Jahre 20kg



Die Lektionen sind gelernt

Vertrauen und Lebenserfahrung haben den Senior stark gemacht. Kaum etwas kann ihn erschüttern. Die Lektionen sind gelernt. So bieten ältere Pferde dem Reiter oft mehr Reitkomfort und Spaß am Sport, als man erwartet. Muskelaufbau und Kraft können auch im hohen Alter weitestgehend erhalten bleiben. Vorausgesetzt, das Pferd ist gesund, gut ernährt und im Training.


Für Senioren und Sensible

Das moderne, faserreiches Müsli eignet sich für sensible und ältere Pferde, sowie zur sanften Auffütterung abgemagerter Pferde.

reich an Faserstoffen
reich an hochwertigen Ölen
besonders hohe Vitalstoffdichte

Der Bedarf an Energie sinkt im Allgemeinen mit dem Alter, da vom Pferd weniger Leistung abverlangt wird. Manchmal hindern gesundheitliche Gründe daran, dem Senior mehr Arbeit zuzumuten. Dieser sinkende Energiebedarf darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf eine genügende Zufuhr von Vitalstoffen, insbesondere im Bereich der Spurenelemente zu achten ist.


Die perfekte „Anti-Aging“-Strategie

Mit Vitalmüsli „Beste Jahre“ sind Sie auf der sicheren Seite. Der hohe Anteil an Faserstoffen und Kräutern gleicht zu einem gewissen Teil Qualitätsmängel im Raufutterbereich aus. Ein hoher Anteil an kaltgepressten Ölen in Verbindung mit einer besonderen Vielzahl an natürlichen Vitalstoffträgern und Spurenelementen liefert eine ausreichende Nährstoffdichte. Eine gute Voraussetzung, insbesonders um altersbedingten Nährstoffmängeln entgegenzutreten, die zu Allergien, Ekzemen, chronischer Bronchitis und Verdauungsstörungen führen können. Aus diesem Grund eignet sich Vitalmüsli „Beste Jahre“ als Krippenfutter für sensible und anspruchsvolle Pferde ab einer Menge von 2kg pro Tag. Kleinere Pferde und Ponys sind mit einer Fütterung von 1kg täglich bedarfsgerecht versorgt.


Zusammensetzung:


Gerstenflocken, Grashäcksel warmluftgetrocknet, Maisflocken, Luzernehäcksel, Zuckerrübenmelasse, Apfeltrester, Maiskeime, Weizenkleie, Apfelsirup, Vollkornhaferflocken 3%, Ölmischung (Lein-, Sonnenblumen-, Maiskeimöl) kaltgepresst 2,8%, Haferschälkleie, Kräuter (Pfefferminze,
Koriander, Rosmarin, Fenchel) 2%, Zuckerrübenschnitzel, Ölsaatenmischung (Leinsamen, Sonnenblumen, Schwarzkümmelsamen) 1,7%, Traubenkernextrakt, Seealgenkalk, Salz, Weizenkeime, Bierhefe, Malz- Hefe-Würze, Gerstenkeime, Seelagenmehl, Knoblauch



Inhaltsstoffe:


Rohprotein 9,9 %
Rohfaser 11,0 %
Rohfett 6,0 %
Rohasche 8,0 %
verd. Rohprotein 82 g/kg
verd. Energie 11 MJ/kg
Calcium 1,0 %
Phosphor 0,4 %
Magnesium 0,3 %
Natrium 0,3 %


Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:


Vitamin A 10.000 IE
Vitamin D3 1.100 IE
Vitamin E 95 mg
Vitamin C 1.000 mg
Vitamin B1 10 mg
Vitamin B2 10 mg
Vitamin B6 7 mg
Vitamin B12 25 mcg
Biotin 250 mcg
Nicotinsäure 55 mg
Folsäure 4 mg
Pantothensäure 20 mg
Cholinchlorid 850 mg


Spurenelemente je kg:


Eisen 175 mg
Zink 200 mg
Mangan 160 mg
Kupfer 40 mg
Jod 0,4 mg
Kobalt 1,6 mg
Selen 0,6 mg


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Marylu189 » Do 17. Jan 2013, 22:01

nur hafer oder gerste macht ihn irre. da zieht er mich über alle felder. das ist zu starkes kraftfutter für ihn.
wenig gerste oder hafer sind angesagt. mit wenig kohlenhydraten. das ist nicht gut wenn er nicht so viel bewegung hat. er reißt dann sämtliche pfosten um wenn er auf dem kleinen paddock steht.


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Murx Pickwick » Do 17. Jan 2013, 22:40

Das kann ich mir bei einem Noriker sehr gut vorstellen! :D
Hier auf dem Reiterhof steht auch ein Noriker, wird alle zwei Tage geritten, teilweise stundenlang und durchaus auch längere Galoppstrecken, ist also jetzt kein Pferd, was nur ab und an mal bewegt wird ... aber bei ihm merkt man es sofort, ob er nur von Heu leben mußte, oder ob er mal ne Möhre oder nen Apfel zugesteckt bekam - oder ob er sogar ein wenig Hafer bekam :D

Was mir an den Zusatzstoffen auffällt:
1. Extrem hoher Gehalt an Vitamin A ... dieses finden Pferde nicht in der Natur, sie fressen schließlich Wiese und keine Insekten ... sicher, das Ganze relativiert sich aufgrund der Menge, die das Pferd von diesem Müsli bekommt, das ist ja kein Hauptfutter, sondern eher so eine Art Snack - aber es ist im Verhältnis zu den anderen Vitaminen und Mineralstoffen in extremer Menge drin. Welche Auswirkungen hat ein derartiges Ungleichgewicht an Vitaminen?
2. Vitamin E besteht in der Natur aus vielen verschiedenen ähnlich wirkenden Stoffen, die sechs Wichtigsten sind drei Tocopherole, welche mit Alpha, Beta, Gamma durchnummeriert werden und drei Tocotrienole, welche auch mit Alpha bis Gamma durchnummeriert werden. In diesen Müslis ist nur Alpha-Tocopherol drin, weil dieses das wirksamste Vitamin E ist ... allerdings braucht das Pferd die anderen fünf Vitamin E-Varianten auch - zur Entgiftung! Und hier wiederum haben wir jede Menge Möglichkeiten, wie ein Pferd zu Giften kommt, die es irgendwie wieder entgiften muß, wie beispielsweise zuviel Leguminoseneiweiß (von kleereichen Wiesen), diverse Alkaloide (von den Symbionten in den Gräsern, insbesondere im Weidelgras), Pilzgifte (beispielsweise aus schlecht gelagertem Heu) und weitere Gifte, die Pferde in nährstoffarmen Steppengras so nicht vorfanden, nun aber allgegenwärtig sind, selbst bei bester Pferdehaltung.
Die Pferde haben also nur das als Vitamin wirksamste Vitamin dadrinne, aber nix zum natürlichen Entgiften - welche Auswirkung hat das?
3. Um die Abmagerung, die durch eine schleichende Vergiftung entsteht, entgegenzuwirken, wird Selen zugesetzt - und das nicht zu knapp! Wenn du von diesem Müsli auch nur 100g am Tag verfütterst, wird der Blutselenspiegel merklich steigen. Nur - Selen ist ein starkes Gift für Pferde ... welche Auswirkungen hat es, wenn die in Pflanzen natürlicherweise vorkommenden "Entgifter" wegfallen und dafür ein Gift eingesetzt wird?

Ich habe gerade dieses Zusammenspiel zwischen viel zu nährstoffreichen Weiden und Wiesen (und damit zu hohem Kleegehalt) und dem Gift Selen, was zwar die Gifte aus den zu nährstoffreichen Weiden und Wiesen tatsächlich entgiften kann, aber selbst seine starken Nebenwirkungen hat, in Verdacht, solche Krankheiten wie Cushing-Syndrom, Hufrehe, Sommerekzem, Mauke und all die anderen Modeerkrankungen zu fördern ... nicht falsch verstehen, diese ganzen Krankheiten gabs schon vor 200 Jahren, insbesondere bei falsch gehaltenen Pferden oder Pferden auf modrigen, widrigen oder sonstwie ungeeigneten Weiden - nur halt nicht in dieser geballten Form und Häufigkeit, wie wir sie nun bei bestgepflegtesten Pferden beobachten können!

Im Grunde genommen müßtest du da einen anderen Weg gehen, um Nährstoffmängel gleich welcher Art anzugehen: Ingwer (regt den Stoffwechsel an und fördert dadurch die bedarfsgerechte Aufnahme von Nährstoffen), geriebene Meerrettichwurzel (stärkt das Immunsystem) und genau die Vitamin E-Stoffe, die in solchen Müslis nicht drin sind (Beta-Tocopherol, Gamma-Tocopherol, Alpha-Tocotrienol, Beta-Tocotrienol und Gamma-Tocotrienol als die Wichtigsten)
Ohne die Vitamin E Gabe macht das bislang der Herr Brosig mit seinen Pferden und mit hohem Erfolg ... der gibt gar keine Zusätze und seine Pferde haben sich, seitdem er das so praktiziert, enorm von der Gesundheit her verbessert. Ich denke allerdings, daß das Vitamin E selbst auch ne Schlüsselrolle spielt, wo bislang noch niemand so wirklich dran gedacht hat.



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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Marylu189 » Do 17. Jan 2013, 22:56

äääääh bahnhof... kenn mich damit leider nicht aus. es war ja nur als beispiel. lasse mich morgen aufklären.


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Murx Pickwick » Do 17. Jan 2013, 23:08

Wenn du nur Bahnhof verstehst, war ich mal wieder zu schnell und unverständlich ... *seufz*

Morgen bin ich leider unterwegs, ich weiß nicht, ob ich es schaffe, die Zusammenhänge halbwegs verständlich in der wenigen Zeit, die mir morgen bleibt, darzulegen.
Allerdings denke ich, hat es ja eh noch Zeit mit den Erklärungen, du kannst ihn ja eh nicht von jetzt auf gleich von allem absetzen, was er bisher bekommen hat, Pferde scheinen da einen weitaus empfindlicheren Magen-Darmtrakt zu haben, wie unsere Nager und Kaninchen, die wir halten.



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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Marylu189 » Do 17. Jan 2013, 23:20

das ja aber das futter geht in den nächsten tagen schon aus. deswegen möchte ich morgen zum pferdefutterladen und mich informieren lassen. die dame hat mich schon mal über mineralfutter informiert. jetzt wird sie mir denk auch keinen shit andrehen wollen. ich werde ihr morgen die daten geben von dustin also gewicht und alter und dann hoffe ich finden wir ein passendes futter das ihn untersützt.
lass dir zeit kannst mir gerne erklären aber musst etz net morgen machen. das mit vitamin usw ist für mich wie mathematik. irgendwann bilden sich fragezeichen in meinem kopf. ich lese mir morgen deinen text noch mal durch. glaub ich werd sowieso krank. mein kopf glüht gerade und meine nebenhöhlen scheinen zuzuschwellen.
trotzdem schon mal danke aber mach dir bitte keinen stress.


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Murx Pickwick » Fr 18. Jan 2013, 00:04

oh je, dann wünsch ich dir gute Besserung ...



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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Bigfoot63 » Fr 18. Jan 2013, 10:17

Meine älteste Seniorin ist 33 jahre alt. Sie hat keine Frontzähne mehr d.h. die sind so stark abgenutzt
das sie nichts mehr nützen.
Die Dame ist Hannoveraner, der alte Sporttyp und wiegt jetzt 510 kg bei 1.61/ Ich füttere 5 kg Wiesenheucobs mit Wasser aufgweicht. Dazu gibt es eine Schaufel Rübenschnitzel. Sie frisst das nicht gerne ohne, slternativ kippe ich ein Malzbier zu. Dazu gibt es 2 Messlöffel Ingwer/Katzenkralle. Möhren, Äpfel und getrocknetes Brot noch dazu.
Mein Tierarzt hat mir von Zusatzfuttermitteln oder Vitaminpräperaten abgeraten,
die schaden oft mehr als sie nützen. Ferner gibts noch Heulage.
Richtig gut ist Koppelgang, die Möglichkeiten hat nicht jeder, aber je auf der Wiese gefuttert wird je besser,
Zusatzvitamine würde ich nur nach Bluttesten geben, denn dann ist klar was tatsächlich fehlt.
Meine Stute wurde vor 2 Jahren getestet und wues bei der o.g. Fütterung keinen Mangel auf.
Der Futterhandel verkauft das woran er verdient, also genau wie bei den Kaninchen.
Gut ist es deswegen nicht aber meist arg teuer :)


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Marylu189 » Fr 18. Jan 2013, 16:06

das habe ich mir fast schon gedacht das es wie bei den kaninchen ist. ich probiere es jetzt einfach mal aus. befreundete reiter von mir würden es ihm geben. und mehr als probieren kann ich nicht. noch dazu weis ich ja nicht, wie lange wir ncoh auf dem hof sind und wie das heu dann im neuen stall ist und ob es silage gibt. koppel hat er ja momentan keine und bei schnee wird er auch nicht viel finden. :geek:

ich setze mich mit einer freundin heut abend mal zusammen und stell einen futterplan auf. sie hat selbst zwei noriker. mal gucken was dabei raus kommt.

ansonsten bedanke ich mich an dieser stelle.
danke!


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Bigfoot63 » Sa 19. Jan 2013, 20:33

Was wurde dir denn im Hinblick auf Futter geraten ?


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Marylu189 » Mo 21. Jan 2013, 22:18

habe also jetzt eine futterverkäuferin gefragt und eine bekannte die auch zwei noriker hat. sie meinten das beste jahre sehr gut für ihn wäre. weil da einiges drin ist und er noch bissi an bauchspeck braucht. mineralfutter ist gut soll es nur hin und wieder mal wechseln also nach einem eimer das nächste nehmen weil in den verschiedenen mineralfuttereimern die dosis anders wäre. ansonsten das beste jahre dann hin und wieder ein mash, karotten, sonnenblumenkerne, ab und an mal leinsamen zur verdauung, äpfel joa glaub das wars. heu als basisfutter.

die andere einstellerin am hof die immer füttert, meint wiederum ich solle das nutri star weiterfüttern. die beiden anderen ham sich am kopf gelangt wie ich das erzählt habe. nutri star ist ein futter für westernpferde. also speziell dafür das die quarter horses die stark bemuskelt sind, mit ausreichend kalorien versorgt werden.
jetzt ist nutri star zu ende nun füttert sie aus ihrem futtervorat *augenroll* hab zwar gesagt das sie das nicht machen soll das dustin jetzt leider bis freitag warten muss mit kraftfutter aber sie meint es tut ihm nicht gut. die anderen beiden "experten" sagen es bringt ihn nicht um.

komm jetzt shcon aus dem augenrollen nicht mehr raus. wird zeit das wir den stall wechseln.


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Re: Welches Kraftfutter für Senioren?

Beitrag von Marylu189 » Mo 25. Mär 2013, 14:50

futter kommt gut an! rippen sieht man jetzt gar nicht mehr! er wirkt aufgeweckter und kräftiger. sobald wir am neuen hof sind und der fellwechsel abgeschlossen ist, werde ich über einen futterwechsel nachdenken wo er nicht mehr so viel bekommt sondern naturnahe ernährt wird ;)


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