Apfelessig

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Giftige Pflanzen die hier aufgeführt oder vorgestellt werden, stellen für Tiere die Ad Libitum ernährt werden selten eine Gefahr dar, da sie in der Lage sind zu selektieren und daher immer wissen, was fressbar und genießbar ist und was nicht.

Wie in allen Fällen auch, ist jedes Tier individuell zu betrachten und man sollte neue Pflanzen IMMER langsam anfüttern.
Jedes Tier kann unterschiedliche Dinge auch unterschiedlich vertragen.

Die User sprechen von eigenen Erfahrungen, es liegt an Euch, Eure zu sammeln.
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eichhorn33
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Apfelessig

Beitrag von eichhorn33 » Mo 28. Jan 2013, 08:28

Meine Kaninchen , Meerschweinchen und Hörnchen bekommen immer einen Schuß Apfelessig ins Trinkwasser . Nur bei meinen Chinchillas (und Gerbils) "traue" ich mich nicht so recht .
Spräche etwas dagegen ?



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Re: Apfelessig

Beitrag von halloich » Mo 28. Jan 2013, 08:51

Warum eigentlich Apfelessig ins Trinkwasser?


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die_ansche
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Re: Apfelessig

Beitrag von die_ansche » Mo 28. Jan 2013, 09:05

Ich würde bei gesunden Tieren davon absehen, permanent Apfelessig ins Wasser zu mischen.


Keiner ist unnütz. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.

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Re: Apfelessig

Beitrag von Murx Pickwick » Mo 28. Jan 2013, 09:09

Hat man früher so gemacht, weil die Ernährung meist suboptimal war ... das beugte diverse Magen- und Darmerkrankungen vor. Gerade, wenn man Pellets an Chinchillas füttert, ist das sehr förderlich ...

Wenn man naturnah und abwechslungsreich füttert, ist das bei keiner Tierart nötig, kann man machen, klar, nur sollte dann halt auch stets apfelessigfreies Wasser zur Verfügung stehen, damit sichergestellt ist, daß die Tiere genug trinken. Essigwasser wird nämlich von einigen Tieren gar nicht so angenommen, dann trinken sie weniger, wie sie trinken würden, wenn sie klares Wasser hätten.
(Gut, bei Chinchillas und Gerbilen, die eh wenig bis gar nix trinken, ist das eh egal ... vor allem, wenn sie genügend Frischfutter zur Verfügung haben, aber bei Meerschweinchen beispielsweise kann so eine Kleinigkeit ausschlaggebend zur Gesundheit sein)

Bei naturnaher Ernährung macht es mehr Sinn, wie Apfelessig, nen Trinknapf mit abgestandenen Wasser neben frischem Wasser anzubieten - die Bakterien, die im abgestandenen Wasser drin rumschwimmen, stärken das Immunsystem. Auch ein Heusud kann zeitweise im Angebot stehen, hat den gleichen Effekt.



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Re: Apfelessig

Beitrag von Entensusi » Mo 28. Jan 2013, 10:18

Meine Enten bekommen Apfelessig ins Trinkwasser. Ist eines der "Hausmittelchen" gegen Wurmbefall. Anderes Wasser können sie natürlich auch trinken.
Bilbo Katz schlappert das Essigwasser total gerne, die Hühner nippen auch ab und zu dran. Kaninchen eher nicht, kämen auch schlecht zum Kübel hoch.. ;)
Angefangen habe ich das mit dem Essigwasser zu Vogelgrippezeiten, zwecks Parasitendruck auf engem Raum und so... und dann beibehalten, denn wenn man so etwas einmal angefangen hat.. :lol:


Liebe Grüße, Entensusi und ihre Tiere

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Re: Apfelessig

Beitrag von die_ansche » Mo 28. Jan 2013, 11:12

Ja, das sehe ich auch so, wenn du beides anbietest, normal und Apfelessigwasser können sie selbst entscheiden. Das wäre ok, ist quasi wie bei der Ernährung, sie können dann quasi selbstheilend das Wasser auf sich nehmen.

Wurmbefall ist bei Chinchillas ja soweit ich weiß äußerst selten...


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Re: Apfelessig

Beitrag von Murx Pickwick » Mo 28. Jan 2013, 12:15

Das wird allerdings mit der Haltung zusammenhängen ... spätestens, wenn die ersten Chinchillas mit Schutzhaus und offener Voliere mit feuchtem Naturboden gehalten werden, werden sicherlich auch Würmer bei Chinchillas häufiger auftreten. Nehm ich an ...

Von daher ist das auch alles immer mit eine Frage der Haltung und Fütterung, was tatsächlich an Trinkwasserzusätzen sinnvoll ist.
Bei Pelletfütterung sorgt der Apfelessig für ne gute Durchsäuerung im Magen und sorgt für eine ausgeglichene Organismengesellschaft im Dickdarm - also auch ohne Würmer macht Apfelessig bei der einen oder anderen Haltung Sinn, vor allem, wenn die Chins sich zwischen frischem Wasser und Essigwasser unterscheiden können.



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Re: Apfelessig

Beitrag von die_ansche » Mo 28. Jan 2013, 17:29

Eben, ich sag ja, wenn man beides anbietet, finde ich es ok.

Außenhaltung von Chins ist ja im Moment noch eher unüblich.


Keiner ist unnütz. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.

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