Ratten und Tumore

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Es gibt Rattenhalter, erfahrene Rattennhalter und sehr erfahrene Rattenhalter.
Nicht jeder kennt sich mit diversen Krankheiten aus.
Selbst als sehr erfahrener Rattenhalter kann man nicht alles kennen und wissen.

Alles, was hier im Forum speziell zu Krankheiten, Diagnosen, Medikamenten und deren Dosierungen zu finden ist, sind persönliche Erfahrungen, Tipps und Ratschläge.

Diese Tipps und Ratschläge ersetzen keinen Tierarztbesuch.

Es gibt sehr viele ernst zu nehmende Krankheiten, die man durch Eigenbehandlung/Eigentherapie noch verschlimmern kann.

Es ist daher wichtig, jede Medikamentenabgabe und Therapie unbedingt mit dem Arzt zu besprechen und gemeinsam nach der besten Lösung, für das jeweilige Tier zu suchen.

Also zieht bitte immer einen Tierarzt zu Rate. Selbstverständlich könnt Ihr die hier gegebenen Tipps und Ratschläge mit Eurem Tierarzt besprechen.
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Ratten und Tumore

Beitrag von lapin » Mi 25. Mär 2009, 18:08

entnommen aus: [url=http://www.tierpla.net/rattenrassen/huskyratten-sind-keine-eigene-rasse-t1939.html]Huskyratten[/url]
Tess hat geschrieben:Bild
Sag mal tess...bei dem letzten Bild sieht das aus, als ob deine Ratzi ne Wamme hätte :shock:, haben Ratten sowas auch...?


Lg lapin"Das Leben ist 10% was dir passiert und 90%, wie du darauf reagierst."

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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von Gast112 » Mi 25. Mär 2009, 18:10

Nein. ;)
Ivory starb im August letzten Jahres an einem Tumor am Gesäuge">Mammatumor (Gesäugetumor). Den sieht man auf dem Bild leider.

Aber ne Wamme hätte mich auch nicht gewundert, denn sie war *hüstel* sagen wir, kräftig gebaut. :mrgreen:



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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von lapin » Mi 25. Mär 2009, 18:12

So riesig wird so ein Tumor??
Ist ja heftig :(!


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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von Gast112 » Mi 25. Mär 2009, 18:15

Auf dem Bild war er noch recht klein, ehrlich gesagt. Als sie eingeschläfert werden musste, war er etwa faustgroß. :cry:



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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von lapin » Mi 25. Mär 2009, 18:24

Kann das Tier damit leben???


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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von Gast112 » Mi 25. Mär 2009, 18:31

Bis zu einem bestimmten Punkt konnte sie es. Da er gutartig war, hatte sie keine Schmerzen. Dann scheuerte der Tumor an der Stelle wund, wo er am Boden schleifte. Auch wurde sie beim Gehen und Fressen behindert und dann war einfach der Punkt erreicht, an dem es nicht mehr ging.

Es war sehr schwer für mich, sie erlösen zu lassen, zumal sie noch so lebensfroh und agil war. Aber sie konnte aufgrund von Wasser in der Lunge, war eine OP bzw. eine Narkose nicht mehr möglich und da blieb nur noch der eine Weg. :cry:



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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von lapin » Mi 25. Mär 2009, 18:32

Hart :(!....

Kann man das wachsen, denn nicht wenigstens iwie eindämmen?


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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von Gast112 » Mi 25. Mär 2009, 18:35

Es gibt diverse homoöpathische Mittel, die helfen sollen. Die Erfahrung kann ich leider nich teilen. Es soll auch helfen, die tumorerkrankten Ratten eiweißarm oder ganz ohne Eiweiß zu ernähren, denn die Gabe von Eiweiß fördert ja bekanntlich das Wachstum.

Aber im Grunde gibt es nicht wirklich etwas, nein. Außer beten vielleicht.



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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von Die Wilde7 » Mi 25. Mär 2009, 18:37

Denke ich auch, wenn der Krebs mal einzug genommen hat ist es wohl schwierig in Aufzuhalten, wie bei uns Menschen ja auch!

Is wirklich hart sowas :(



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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von Gast112 » Mi 25. Mär 2009, 19:01

Vielleicht könnte ja ein Mod das Tumorthema zu einem eigenen Thread abtrennen. Dann kann ich da noch mehr drüber berichten, ohne, dass es zu Offtopic wird. ;)

Also, ich hatte schon viele Rattenmädels mit Gesäugetumoren. (Ein Grund, weshalb ich komplett auf Jungs umsteigen will.)

Das ist wirklich nicht leicht. Vor allem halt eben dann nicht, wenn die Rattis ja sonst noch fit und agil sind.

Aber da diese Tumore halt eine normale Alterserscheinung sind, kommen sie leider meist bei fast allen Rattenmädels im Alter auf.

Mein Fienchen hatte ebenfalls einen Gesäugetumor. Der war gar nicht so groß. Wie das 1. Glied vom Daumen vielleicht. Und dann bekam sie mit einem Mal Atemnot - am Wochenende natürlich. Hab den zuständigen Nottierarzt angerufen und als er hörte, dass es sich um ne Ratte handelte, hatte er plötzlich keine Zeit mehr.

Es hatten sich wohl Metastasen in der Lunge gebildet bzw. Wasser, wodurch sie dann qualvoll auf unserem Sofa erstickt ist, während ich versucht habe, einen anderen Arzt ans Telefon zu kriegen.

Seitdem hasse ich Nottierärzte!! :sauer:



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Re: Huskyratten sind keine eigene Rasse!

Beitrag von Die Wilde7 » Mi 25. Mär 2009, 19:06

Na das glaub ich Dir, so ein Depp! Naja ich hab auch so meine miesen Erfahrungen mit Nottierärzten gesammelt!
Deswegen geh ich auch nur noch zu meinem TA, mittlerweile hab ich auch die Privatnummer, also wenn mal ganz ganz dringend was sein sollte, erreich ich den auch Nachts!

Das schlimme ist ja an der Sache weil man sich sagt, die ist noch so fit und agil und dann Einschläfern? Aber im Grunde tut man dem Tier ja nur nen Gefallen mit, jedoch sagt uns das unser Verstand, aber das Herz nunmal nicht!



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Re: Ratten und Tumore

Beitrag von Dante » Mi 25. Mär 2009, 19:53

Von meinen 7 Ratten sind alle, bis auf eine an Krebs gestorben. Zwar sind sie alle für Ratten recht alt geworden, zwischen 3 1/2 und 4 Jahren, trotzdem finde ich es entsetzlich.

Bei der ersten Ratte ließen wir noch operieren. Die 2.te wurde mit winzigen Mengen Schlangengift behandelt. Aber, die Behandlungen sind doch sehr arg für eine Ratte, sei es die OP oder sonst was.
Danach ließen wir die Tiere zwar immer wieder untersuchen und den Verlauf des Tumors im Auge zu haben, machten aber nichts mehr. Sie lebten noch genauso lange wie die behandelten.

Wenn die Tumore ein Größe von einem halben Ei hatten, ließen wir sie einschläfern. Das war noch eine Größe, die sie nicht behinderten. Alles was größer wird, denke ich, ist auch ein enormes Gewicht die ein so kleines Tier mit sich rumtragen muss. Die Ratte ist einfach mit 4 Jahren eingeschlafen, ob sie innerlich Krebs hatte, weiß ich natürlich nicht.



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Re: Ratten und Tumore

Beitrag von Gast112 » Mi 25. Mär 2009, 20:16

Ja, so handhabe ich das auch eigentlich.
Dafür ernte ich von vielen Rattenhaltern zwar Missgunst, aber man überlege auch mal, wie stressig so eine OP letzten Endes ist. Mir gehts dabei kein bisschen um das Geld.

Sondern um die Ratte. Sie wird narkotisiert, aufgeschnitten, das Ding wird entfernt. Je nach Lage behindert die Naht sie beim Gehen oder fressen, evtl. muss sie ne Halskrause tragen (jaaah, sowas gibts auch für Ratten) oder im schlimmsten Falle muss die Naht ständig neu verschlossen werden, weil sie dran rumfummelt.

Und das Infektionsrisiko ist ja auch nicht unerheblich.
Dazu kommt, dass sie die ersten Stunden bzw. 1-2 Tage nach der OP separiert werden muss und nichts ist für Ratten schlimmer, als allein zu sein! :(

Also, ich hatte mal eine Farbmaus, die nach der Tumor-OP rumrandaliert hat, weil sie allein war und letzten Endes hat sie sich die Naht 3 Mal (!!) wieder aufgebissen. Wir mussten es 3 Mal neu verschließen und haben es zum Schluss geklammert, weil es nicht mehr anders ging!

Sie ist dann trotzdem an einer Sepsis gestorben. Trotz Antibiotika!



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Abbi_und_Zelda
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Re: Ratten und Tumore

Beitrag von Abbi_und_Zelda » So 28. Jul 2013, 16:27

hallo!

ich bin neu hier und wollte euch einmal meine situation schildern:

ich habe mir vor ca. 3 jahren beim privatzüchter 2 junge (8 wochen alte) ratten geschwister, weiblich, gekauft. Sie heißen Abbi und Zelda.

neben der normalen einrichtung hatte ich im käfig noch so eine stoff tunnelröhre zum reinhängen. als zelda ca 1 1/2 jahre alt war bemerkte ich dass sie seit einigen stunden nicht mehr aus der röhre kam, also schaute ich nach ob alles in ordnung war: ich sah dass sie die röhre von innen angeknabbert haben und dass sich ihr kleines füßchen in den fäden verwickelt hat :(
er war total blau und sehr angeschwollen! ich war mir sicher dass ich sie einschläfern müsste weil durch das abschnühren ja eine blutvergiftung enstehen kann.. wir haben die röhre rausgenommen, vorsichtig aufgeschnitten und geduldig und vorsichtig versucht das angeschwollende füßchen von den dünnen fäden zu befreien. als ihr fuß endlich wieder frei war haben wir sie erstmal wieder in den käfig gesetzt um sie kurz zu beobachten ob sie noch laufen kann. sie humpelte zwar aber sonst konnte sie laufen. dann sind wir zum tierarzt gegangen und der hatte uns geraten erstmal abzuwarten ob es sich wieder legt weil er meinte dass sie keine vergiftung hatte. zum glück war der fuß noch nicht lange abgeschnürrt. der tierarzt hatte recht: die blaue schwellung ging deutlich zurück und der ratte gings wieder besser. wir gingen nochmal zur nachuntersuchung zum tierarzt und er meinte dass wir nochmal glück gehabt haben, denn in den meisten solchen fällen bemerkt man es erst zu spät und entweder hat die ratte dann schon eine blutvergiftung oder es ist so ernst dass der fuß amputiert werden muss. jedenfalls ist alles wieder gut abgeheilt und sie lebt heute noch voller gesundheit.
aber als ob dieser tragische fall nicht reicht, muss meine zweite ratte, Abbi, im alter von 2 jahren noch einen mamatumor bekommen.

ich bin sofort mit ihr zum tierarzt. er sagte das man sie zwar noch operieren kann doch das narkose risiko recht groß sei da sie ja schon recht "alt" war und das narkoserisiko bei ratten ab 2 jahren recht groß ist. außerdem ist es ja auch eine finanzielle frage da eine operation schon bei einem kleinnager wie einer ratte durchschnittlich 100 EURO kostet. außerdem kann ein solcher tumor auch innerhalb 2-3 monaten wieder kommen. der tierarzt rat die operation zu lassen da die ratte auch mit dem tumor noch gut und glücklich mindestens ein halbes jahr leben kann. wenn ich der meinumg bin dass sie schmerzen hat oder leidet solle ich sie einschläfen lassen. nach einem halben jahr war der tumor ca. hühnerei groß also sehr groß, trotzdem ging es der ratte den umständen entspechend gut. sie fraß und trank normal, bewegte sich "normal" mit dem "ball" an der seite und das erstaunliche sie kletterte sogar ab und zu noch den käfig hoch :0
jez ist sie ca. 3 jahre alt und lebt immer noch mit dem tumor. habt ihr irgendwelche tipps für mich wie ich ihr noch ein schönes lebensende machen kann? :( einschläfern möchte ich sie nur im ernstfall wenns bei ihr wirklich nicht mehr geht denn ihre schwester lebt ja auch noch mit ihr zsm. und ich bin mir sicher das wenn ich abbi einfach wegnehme und sie nicht mehr "wieder kommt" wird zelda so deprimiert sein das sie wenige tage später "eingeht" weil die beiden sind unzertrennlich :heul:
danke schonmal im vorraus



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Re: Ratten und Tumore

Beitrag von Murx Pickwick » So 28. Jul 2013, 20:45

Wenn Abbi nix mehr von Zelda wissen will, sich zurückzieht und nicht mehr klettert, dann ist es einfach Zeit ... sie will dann sterben.

Ansonsten - gib den Beiden halt zu futtern, was sie gerne futtern, biete ihnen Auslauf, so wie immer, wenn die Beiden aufgrund ihres Alters nicht mehr überall im Käfig hinkommen, bau ihnen Rampen oder ähnliches ... sehr viel mehr kannst du für die Beiden nicht tun, das Leben ist nunmal irgendwann zu Ende, auch wenn es jetzt aus meiner Tastatur hart und gefühllos klingt.
Drei Jahre ist ein wirklich schönes Alter für Ratten ... Sie können deutlich älter werden, die meisten Ratten allerdings werden nichtmal drei Jahre alt ...



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